Design und Karosserie
Der Fiat Pandina (Typ 312) behält die charakteristische Kastenform des Panda bei. Je nach Ausstattung ergänzen markante Karosserieelemente den funktionalen Auftritt. Vor allem die Variante CROSS trägt eigenständige Stoßfänger, Radlaufleisten, Seitenschweller und eine Dachreling.
Mit einer Länge von 3.635 bis 3.705 mm bleibt der Fünftürer kompakt und eignet sich gut für enge Innenstädte. Die Fiat-Farbstrategie „No more Grey“ umfasst kräftige Lackierungen wie Positano Gelb, Passione Rot und Italia Blau.
Innenraum und Digitalausstattung
Das volldigitale 7-Zoll-Kombiinstrument ersetzt die bisherigen analogen Anzeigen und stellt die wichtigsten Fahrinformationen übersichtlich dar. Das überarbeitete Lenkrad besitzt klassische Tasten statt berührungsempfindlicher Flächen, was die Bedienung während der Fahrt erleichtert. Der funktional gestaltete Innenraum entspricht dem Niveau eines Kleinstwagens.
Robuste Hartkunststoffe prägen das Materialbild. In der Ausstattung CROSS tragen die Sitze ein Pandina-Monogramm und gelbe Kontrastnähte, die den Innenraum optisch auflockern.
Platzangebot und Kofferraum
Auf den vorderen Sitzen bietet der Fiat Pandina ein für seine Fahrzeugklasse ordentliches Raumgefühl. Im Fond fällt die Beinfreiheit dagegen knapp aus. Personen über 1,80 m Körpergröße sitzen dort nur eingeschränkt bequem.
Das Kofferraum-Volumen beträgt bei aufgestellter Rückbank 225 Liter. Durch das Umklappen der Rücksitzlehnen wächst es auf bis zu 870 Liter. Angesichts der kompakten Karosserie ist dieser Wert ordentlich, für umfangreiches Reisegepäck oder größere Transportaufgaben bleibt das Platzangebot jedoch begrenzt.
Antrieb und Fahrverhalten
Ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 51 kW (70 PS) treibt den Fiat Pandina an. Ein 12-Volt-Mildhybridsystem unterstützt den Verbrennungsmotor insbesondere beim Anfahren und im Stadtverkehr. Dadurch spricht der Antrieb geschmeidiger an und kann den Kraftstoffverbrauch senken. Die Energie gewinnt das System unter anderem beim Bremsen zurück. Externes Laden ist nicht erforderlich.
Das serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe verlangt regelmäßige Gangwechsel. Eine Automatik bietet Fiat nicht an. Der Wendekreis von 9,3 m und die kompakten Außenmaße erleichtern das Rangieren und Einparken. Bei höherem Autobahntempo wirkt der Motor dagegen deutlich gefordert. Damit liegt der Schwerpunkt klar auf kurzen Strecken und dem Stadtverkehr.
Sicherheit und Assistenz
Zur Serienausstattung gehören sechs Airbags, ein autonomes Notbremssystem, ein Spurhalteassistent und eine Verkehrszeichenerkennung. Hinzu kommen ein Aufmerksamkeitsassistent, hintere Parksensoren und Isofix-Befestigungen für Kindersitze. Damit bietet der Fiat Pandina bereits in der Basisversion eine für das Kleinstwagensegment umfangreiche Sicherheitsausstattung.
Fazit
Der Fiat Pandina modernisiert das bekannte Panda-Konzept sinnvoll. Das digitale Kombiinstrument, der sparsame Mildhybridantrieb und die umfassenden Assistenzsysteme stärken seine Alltagstauglichkeit. Knapp bleiben die Beinfreiheit im Fond und das Kofferraum-Volumen.
Auch die fehlende Automatik schränkt den Komfort ein. Insgesamt ist der Fiat Pandina ein wendiger, funktionaler und technisch zeitgemäßer Kleinstwagen mit klarer Ausrichtung auf den Stadtverkehr.