Straßenromantik vom Feinsten in Deinem Auto

Reisen mit dem Auto: Finnland, Norwegen, Portugal

Verreisen mit dem Auto? Das bedeutet Freiheit pur! Nichts und niemand hält Dich an einem Ort. Gefällt er Dir nicht? Dann ab ins Auto und weiter geht’s! Hier findest Du die wichtigsten Tipps für Deinen Urlaub mit dem Auto. 

    0
  • Veröffentlicht am 10/24/2019, 12:07 PM
Portugal ist dank geringer Entfernungen und kontrastreicher Landschaften das ideale Ziel für eine Rundreise mit dem Auto.

Wer eine Autoreise plant, sollte sich zuerst fragen: Welches Urlaubsziel bietet sich dafür an? Wir haben drei Länder herausgesucht, die Du in Deinem nächsten Urlaub ganz entspannt und individuell entdecken kannst – inklusive der besten Tipps, damit die Autoreise möglichst einwandfrei verläuft.

Rundreise mit dem Auto durch Finnland

Eine Rundreise mit dem eigenen Auto oder mit einem Mietwagen durch Finnland ist immer eine fantastische Idee – nicht nur wegen der vielen wunderschönen kristallklaren Seen und der unberührten Natur, die auch mal abseits vom Plan zu einer Pause einladen –, sondern auch, weil das finnische Straßennetz bestens ausgebaut und in einem hervorragenden Zustand ist. Aber natürlich gibt es hier und da auch nicht asphaltierte und schlecht ausgeschilderte Straßen. Deshalb solltest Du die Planung der Autoreise im Vorfeld ernst nehmen. Aber grundsätzlich ist eine Rundreise durch Finnland sehr komfortabel. Ein weiterer Vorteil: In Finnland gibt es keine Mautgebühren; auch die Benutzung der gelb gekennzeichneten Fährverbindungen zu Inseln und Schären ist kostenlos. Wenn Du in Hotels oder Pensionen übernachtest, solltest Du am besten vorher überprüfen, ob sie auch einen Stellplatz für Dein Fahrzeug haben. 

Eines der absoluten Highlights in Finnland: die Polarlichter während der Wintermonate.

Wenn Du eine Rundreise durch Finnland planst, musst Du aber auch einige Dinge wissen: Beispielsweise musst Du – wie in Schweden auch – immer mit Abblendlicht fahren. Wer sich nicht daran hält, muss ein Bußgeld von etwa 50 Euro zahlen. Behalte auch unbedingt im Hinterkopf, dass Dir jederzeit ein Elch oder ein Rentier über den Weg laufen kann. Also Geschwindigkeit des Wagens drosseln! Wenn Du in den Wintermonaten in Finnland mit Deinem Auto oder im Mietwagen unterwegs bist, musst Du an die Winterreifen denken. Die sind vom 1. Dezember bis Ende Februar nämlich Pflicht in Finnland. Auch hier gibt es noch eine Besonderheit: Zu geringer Luftdruck auf den Reifen kann ein Bußgeld bedeuten. 

Die norwegische Landschaft bietet mit ihren steilen Bergstraßen atemberaubende Panoramaausblicke.

Rundreise mit dem Auto durch Norwegen

Eine Rundreise mit dem Fahrzeug durch Norwegen ist vor allem eins: nicht langweilig! Absoluter Höhepunkt für Autofahrer: die spektakuläre Route auf dem Trollstigen. Hier kannst Du die faszinierend wilde Landschaft von Norwegen hautnah erleben. Wir haben noch einen zweiten Tipp für Dich, wenn Du im Urlaub gerne Panoramaausblicke suchst: Die Stalheimskleiva ist ein Erlebnis für sich. Sie gehört zu den steilsten Bergstraßen Norwegens und ist eine Route mit atemberaubenden Wasserfällen. Da wird die Autofahrt schon fast zur Achterbahnfahrt. Wer mit dem Auto in dem skandinavischen Land unterwegs ist, wird aber in keiner Ecke Norwegens enttäuscht. Überall wirst Du endlose Wälder und Fjell-Landschaften entdecken, die sich wunderbar für eine schöne Pause eignen.

Die endlosen Wälder und Fjell-Landschaften in Norwegen eignen sich wunderbar für schöne Pausen.

Aber Obacht: Wie in Finnland auch können Autofahrer ab und zu Bekanntschaft mit Elchen und Rentieren machen. Also vorsichtig fahren! Aber Raser haben in Norwegen sowieso keine Chance: Während in geschlossenen Ortschaften die Höchstgeschwindigkeit – wie in Deutschland auch – bei 50 Stundenkilometern liegt, dürfen außerhalb von Ortschaften nur 80 km/h gefahren werden. Auch in Norwegen ist das Fahren mit Abblendlicht gesetzlich vorgeschrieben. Kleiner, aber wichtiger Tipp: Die Entfernungen nicht unterschätzen! Norwegen ist das längste Land in Europa.

Rundreise mit dem Auto durch Portugal

Auch Portugal kannst Du hervorragend auf einer Rundreise mit dem eigenen Auto oder mit einem Mietwagen auf eigene Faust erleben. Die Entfernungen von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten sind nicht sehr groß. Portugal misst von Nordportugal bis in den Süden an die Algarve gerade mal 560 Kilometer – perfekt für eine individuelle Autoreise!

Auch ein großer Vorteil: Alle schönen und relevanten Orte sind sehr gut mit Autobahnen und Schnellstraßen verbunden. Dazwischen kannst Du wunderschöne, kilometerlange Sandstrände entdecken. Den großen Proviantkorb kannst Du zu Hause lassen: In jedem noch so kleinen Ort in Portugal gibt es Cafés und Restaurants. So lernst Du auf der Urlaubsreise mit Deinem Auto oder im Mietwagen gleich auch viel Kulinarisches über Portugal. Das Gleiche gilt für nächtliche Unterkünfte – ein Hotel oder eine Pension findest Du überall. Natürlich gibt es auch in Portugal einige Eigenheiten, die Autourlauber wissen sollten. Bereite Dich beispielsweise mental auf den südländisch-temperamentvollen Fahrstil der Portugiesen vor – und fahre selbst mit Bedacht! In Portugal kann man sowieso nicht ganz so schnell unterwegs sein: Auf den Autobahnen beträgt die Höchstgeschwindigkeit generell 120 Stundenkilometer. Und Du musst Mautgebühren zahlen. 



Die besten Tipps für die Rundreise

Das Urlaubsziel steht fest und es kann losgehen? Dann solltest Du noch ein paar Vorkehrungen treffen. Mit diesen Tipps geht nichts schief auf Deiner Fahrt Richtung Urlaub:

  • Reifen überprüfen: Vor dem Urlaub solltest Du den Reifendruck unbedingt überprüfen und der Beladung anpassen. Checke das Profil der Reifen und untersuche sie genau auf Schäden.
  • Motoröl checken: Auch ein Blick auf den Ölstand ist vor der Urlaubsfahrt notwendig. Ist er zu niedrig, kann es zu Motorschäden kommen. 
  • Kühlsystem in Ordnung? Auch Fahrzeuge brauchen Abkühlung. An jeder Tankstelle kannst Du Kühlwasser nachfüllen. Aber Vorsicht: Bei heißem Motor steht das Kühlsystem unter Druck, dann solltest Du den Behälter nicht öffnen. 
  • Licht funktioniert? Wir nehmen es immer als Selbstverständlichkeit hin, aber vor einer langen Autoreise solltest Du noch mal bewusst schauen, ob sämtliche Scheinwerfer, Blinker und Rücklichter auch wirklich tadellos funktionieren. 
  • Batterie aufgeladen? Nicht vergessen, dass Autobatterien beispielsweise auf Kälte und Hitze empfindlich reagieren und auch mit dem Alter an Kraft verlieren. Also vor der Autoreise lieber noch mal die Batterie in einer Werkstatt überprüfen lassen. 
  • AdBlue? Wer ein modernes Dieselfahrzeug fährt, sollte daran denken, genügend AdBlue mitzunehmen.

Sechs Tipps, die das Autofahren mit Kindern leichter machen

Der nächste Sommer- oder Winterurlaub steht vor der Tür? Die Erinnerungen an den vergangenen Urlaub – inklusive der wiederholten Frage „Wann sind wir endlich daaaa?“ – klingen noch in Deinen Ohren? Dann haben wir sechs nützliche Tipps, wie die nächste Fahrt mit Kindern entspannt vergeht.

  1. Gute Vorbereitung ist alles: Das Gepäck wirfst Du nicht erst am Abreisetag in die Koffer, sondern am besten nach und nach in den Tagen vor der Reise. 
  2. Starte den Weg Richtung Urlaub am besten zwischen drei und vier Uhr morgens. Das hat gleich zwei Vorteile: Auf den Autobahnen Richtung Urlaubsziel ist noch recht wenig los. Außerdem sind die Kinder dann noch so müde, dass sie im Fahrzeug weiterschlafen. 
  3. Snacks und Getränke gegen Hunger (und Langeweile): Kleine Snacks wie belegte Brötchen oder Apfelspalten lassen sich super vorbereiten. Und beim Essen vergeht den Kindern nicht nur der Hunger, sondern auch die Langeweile. Wenn das nicht hilft, kann es auf der Fahrt Richtung Urlaub auch gerne mal ein Schokoriegel sein.
  4. Filme gegen „Wann sind wir endlich da?“-Fragen: Was früher der DVD-Player war, übernimmt heute das Tablet. Wenn Du vorab kurze Filme speicherst, können die Kinder diese während der Fahrt anschauen. 
  5. Sicherheit und Gesundheit: Wer mit Kindern unterwegs ist, muss darauf achten, dass sie im altersentsprechenden Kindersitz reisen. Und noch ein kleiner Tipp: vielleicht besser eine Spucktüte einpacken. Kindern wird häufiger schlecht im Auto. 
  6. Regelmäßige Pausen einlegen: Sich die Füße zu vertreten ist gut für den Autofahrer. Mindestens genauso sinnvoll ist es, auch die Kinder ein bisschen toben zu lassen. An vielen Raststätten gibt es Spielplätze. Nach der Pause sind die Kleinen dann vielleicht so müde, dass sie eine Weile im Auto schlafen.

Verwandte Artikel