Günstige Lamborghinis kaufen: Die besten Modelle 2026
Lamborghini gebraucht ab 80.000 Euro – fünf Modelle, die sich 2026 lohnen. Was Käufer beim Gallardo, Urus und den anderen Modellen unbedingt wissen müssen.
- Das Wichtigste im Überblick
- Lamborghini Gallardo Spyder ab 80.000 Euro
- Lamborghini Espada ab 90.000 Euro
- Lamborghini Jalpa ab 95.000 Euro
- Lamborghini Urus ab 119.000 Euro
- Lamborghini Urraco ab 135.000 Euro
- Gebrauchte Lamborghinis: technische Daten im Überblick
- Welcher gebrauchte Lamborghini ist am alltagstauglichsten?
- Worauf sollte ich beim Kauf eines gebrauchten Lamborghinis achten?
- Steigt der Wert eines gebrauchten Lamborghini?
Das Wichtigste im Überblick
- Der Urus ist der alltagstauglichste Lamborghini für Familien und Vielfahrer.
- Klassiker wie Espada, Jalpa und Urraco erfordern ein spezialisiertes Werkstattnetz und ein hohes Wartungsbudget.
- Originalität und lückenlose Historie sind entscheidend für den Wiederverkaufswert.
Ein Lamborghini muss kein Traum bleiben. Wer 2026 gezielt sucht, findet Modelle des italienischen Herstellers bereits ab 80.000 Euro: vom offenen V10-Spyder bis zum familientauglichen Super-SUV.
Wir stellen dir fünf Modelle im Vergleich vor und verraten, worauf es bei welchem Wagen ankommt.
Lamborghini Gallardo Spyder ab 80.000 Euro
Der Gallardo Spyder ist das offene Cabrio-Derivat des meistgebauten Lamborghini aller Zeiten: Mit einem 5,2-Liter-V10-Saugmotor (LP 560-4: 412 kW/560 PS) und permanentem Allradantrieb verbindet er starke Fahrleistungen mit einem Open-Air-Erlebnis.
Das Aluminium-Spaceframe-Chassis sorgt bei diesem Lamborghini für ein vergleichsweise niedriges Leergewicht von rund 1.570 kg.
Geeignet für
- Sportwagenfans, Wochenendfahrer, Sammler, Cabrio-Liebhaber
Nicht geeignet für
- Familien, Vielfahrer, Personen mit kleinem Wartungsbudget
Der Gallardo LP 560-4 Spyder beschleunigt in 4,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 324 km/h.
Vorteile
- V10-Saugmotor mit charakteristischem Klangerlebnis
- Allradantrieb ermöglicht ganzjährigen Einsatz
- Größte Modellvielfalt und breiteste Ersatzteilbasis aller Klassiker-Lamborghinis
Nachteile
- Hoher Kraftstoffverbrauch von rund 20 l/100 km im Alltag
- Wartungskosten und Inspektionsintervalle erfordern ein hohes Budget
- Kein nutzbarer Kofferraum: kaum Stauraum für Reisen
Der Gallardo Spyder ist der offene Klassiker aus Sant'Agata – mit V10-Sound, der unter die Haut geht. Jetzt Angebote entdecken.
Lamborghini Espada ab 90.000 Euro
Der Espada war von 1968 bis 1978 Lamborghinis Bestseller und ist bis heute der einzige vollwertige Viersitzer der Marke.
Das von Marcello Gandini bei Bertone gestaltete Fließheck-Coupé verbindet eine flache Silhouette von nur 119 cm Höhe mit einem 3,9-Liter-V12-Motor, der je nach Bauserie zwischen 239 kW (325 PS) und 257 kW (350 PS) leistet.
Geeignet für
- Oldtimer-Sammler, Designliebhaber, Gran-Turismo-Fahrer, Familien mit Klassiker-Affinität
Nicht geeignet für
- Personen ohne Oldtimer-Erfahrung, Alltagsfahrer, Personen ohne Werkstatt-Netzwerk
Mit 1.217 produzierten Exemplaren war der Espada elf Jahre lang das finanzielle Rückgrat von Lamborghini und gilt als einer der bedeutendsten Gran Turismo der 1970er-Jahre.
Vorteile
- Einziger vollwertiger Viersitzer in der Lamborghini-Geschichte
- V12-Sound und Fahrleistungen auf Gran-Turismo-Niveau
- Zeitloses Bertone-Design mit wachsendem Sammlerwert
Nachteile
- Ersatzteilversorgung aufwendig und kostspielig
- Automatikgetriebe (ab 1974) gilt als wenig zuverlässig
- Hohe Restaurierungskosten bei nicht gepflegten Exemplaren
Die Espada ist ein viersitziger Gran Turismo der 1970er-Jahre: selten, charakterstark und ein echter Hingucker.
Lamborghini Jalpa ab 95.000 Euro
Der Jalpa 3500 ist das technisch ausgereifteste Modell der kleinen Lamborghini-Baureihen: Als Targa-Coupé mit herausnehmbarem Kunststoffdach und einem 3,5-Liter-V8-Mittelmotor (188 kW/255 PS) war er von 1982 bis 1988 der günstigste Einstieg in die Lamborghini-Welt. Noch heute gilt der Wagen als unterschätztes Sammelstück.
Geeignet für
- Sportwagenfans, Sammler, Filmliebhaber, Fahrer mit Hinterradantrieb-Erfahrung
Nicht geeignet für
- Einsteiger ohne Sportwagen-Erfahrung, Vielfahrer, Personen mit kleinem Wartungsbudget
Der Jalpa 3500 diente als technische Basis für das Konzeptauto Chrysler Portofino mit vier gegenläufig öffnenden Schmetterlingstüren.
Vorteile
- Günstiger Einstieg in die Lamborghini-Welt mit echtem V8-Mittelmotorflair
- Targa-Dach für Open-Air-Gefühl ohne Cabrio-Kompromisse
- Technisch ausgereifter als die Vorgänger Urraco und Silhouette
Nachteile
- Leergewicht von 1.499 kg macht die 255 PS relativ träge
- Nur rund 410 Exemplare gebaut: Ersatzteile sind rar
- Heckantrieb erfordert Fahrkenntnisse und Erfahrung
Der Jalpa war Lamborghinis Einstiegsmodell der 1980er-Jahre: ein kompakter V8-Sportwagen mit echtem Rennflair.
Lamborghini Urus ab 119.000 Euro
Der Urus ist Lamborghinis erstes Super-SUV und seit seiner Einführung 2018 das meistverkaufte Modell der Marke.
Angetrieben von einem 4,0-Liter-V8-Biturbo mit 478 kW (650 PS) und 850 Nm Drehmoment sprintet er in 3,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 305 km/h Höchstgeschwindigkeit. Sechs Fahrmodi ermöglichen echte Alltagsvielseitigkeit von Asphalt bis Schnee.
Geeignet für
- Familien, Vielfahrer, Personen mit Alltagsanspruch, SUV-Fans mit Sportwagen-Herz
Nicht geeignet für
- Puristen, Personen mit kleinem Kraftstoffbudget, Garagen-Sammler
Der Urus stellte 2022 beim Pikes Peak International Hill Climb den Streckenrekord für Serien-SUV auf und bewältigte 2021 die höchste befahrbare Straße der Welt auf 5.800 Metern Höhe.
Vorteile
- Alltagstauglichstes Lamborghini-Modell mit fünf Sitzplätzen und großem Kofferraum
- Moderne Technik: Luftfederung, Allradlenkung, Carbon-Keramik-Bremsen
- Breiteste Gebrauchtwagenversorgung und größtes Werkstattnetz aller hier gelisteten Modelle
Nachteile
- Normverbrauch von 12,7 Litern/100 km (NEFZ)
- SUV-Format polarisiert: Nicht jeder Lamborghini-Fahrer sieht im Urus einen echten Sportwagen
- Höhere Wartungskosten als ältere Modelle durch komplexere Elektronik
Das Urus ist das SUV von Lamborghini – mit bis zu 666 PS vereint es Alltagstauglichkeit und Supersportwagen-Gene.
Lamborghini Urraco ab 135.000 Euro
Der Urraco ist Lamborghinis vergessenes Genie: Das 2+2-Mittelmotorcoupé wurde von 1973 bis 1979 gebaut und gilt als stilistisch gelungenster 2+2-Sitzer mit Mittelmotor seiner Epoche.
Der von Marcello Gandini entworfene V8-Quermotor (2,0 bis 3,0 Liter, 134 bis 195 kW) und die MacPherson-Federbeine an allen vier Rädern waren für die damalige Zeit hochinnovativ.
Geeignet für
- Oldtimer-Experten, Lamborghini-Historiker, Sammler seltener Fahrzeuge
Nicht geeignet für
- Einsteiger, Alltagsfahrer, Personen ohne Oldtimer-Werkstatt
Der Urraco P250 war das erste Lamborghini-Modell, das für eine Jahresproduktion von 2.000 Einheiten geplant war. Verkauft wurden in sieben Jahren insgesamt nur rund 776 Fahrzeuge.
Vorteile
- Seltenes Sammelstück mit direkter Ahnenreihe zu Gallardo und Huracán
- Zeitloses Gandini-Design, das heute noch frisch wirkt
- Günstiger Einstieg in die Lamborghini-Oldtimer-Welt
Nachteile
- Technische Probleme und Lieferverzögerungen prägen die Modellgeschichte
- Ersatzteilversorgung schwierig: Nur rund 776 Exemplare aller Versionen gebaut
- Ergonomisch problematisches Armaturenbrett: Tachometer wird von den Händen des Fahrers verdeckt
Der Urraco war Lamborghinis Antwort auf den Ferrari Dino: ein kompakter Mittelmotorsportwagen mit viel Charakter.
Gebrauchte Lamborghinis: technische Daten im Überblick
| Modell | Antrieb | Leistung | Drehmoment | Verbrauch | Neupreis | Gebrauchtpreis (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gallardo Spyder (LP 560-4) | Benzin, Allrad | 412 kW/560 PS | 540 Nm | ca. 14,0 l/100 km (Alltag: eher 20 l) | ab ca. 190.000 € (2008) | ab 80.000 € |
| Espada (S3) | Benzin, Hinterrad | 257 kW/350 PS | 374 Nm | k.A. | ab ca. 10.000–12.000 £ (1972) | ab 90.000 € |
| Jalpa 3500 | Benzin, Hinterrad | 188 kW/255 PS | 319 Nm | k.A. | ab ca. 58.000–65.000 USD (1982) | ab 95.000 € |
| Urus (Basis) | Benzin, Allrad | 478 kW/650 PS | 850 Nm | 12,7 l/100 km (NEFZ) | ab ca. 220.000 € (2018) | ab 119.000 € |
| Urraco P300 | Benzin, Hinterrad | 195 kW/265 PS | k.A. | k.A. | ab ca. 24.150 USD (1974) | ab 135.000 € |
Welcher gebrauchte Lamborghini ist am alltagstauglichsten?
Wer einen Lamborghini sucht, den er täglich fahren kann, kommt am Urus kaum vorbei. Das Super-SUV bietet fünf Sitzplätze, einen großen Kofferraum und moderne Fahrassistenzsysteme.
Gleichzeitig liefert der 4,0-Liter-V8-Biturbo mit 650 PS Fahrleistungen, die viele Sportwagen übertreffen. Sechs Fahrmodi sorgen dafür, dass der Urus auf Asphalt, Schnee oder im Gelände gleichermaßen funktioniert.
Wer hingegen einen Klassiker mit Alltagspotenzial sucht, sollte den Espada in Betracht ziehen. Als einziger Lamborghini mit vier vollwertigen Sitzplätzen und einem großen Kofferraum war er einst das Familienauto der Superreichen.
Allerdings erfordert jeder Klassiker-Lamborghini ein gut ausgestattetes Werkstattnetz und ein entsprechendes Budget für Wartung und Ersatzteile. Wer das mitbringt, wird mit einem Fahrerlebnis belohnt, das seinesgleichen sucht.
Worauf sollte ich beim Kauf eines gebrauchten Lamborghinis achten?
Der wichtigste Schritt vor jedem Kauf ist eine gründliche Prüfung der Fahrzeughistorie. Scheckheft, Unfallfreiheit und lückenlose Wartungsnachweise sind bei einem Lamborghini keine Kür, sondern Pflicht.
Bei Klassikern wie Espada, Jalpa oder Urraco sollte ein auf Lamborghini spezialisierter Gutachter hinzugezogen werden. Karosseriearbeiten, Motorüberholungen und Getriebereparaturen können schnell fünfstellige Summen erreichen.
Beim Gallardo Spyder und beim Urus ist die Ersatzteilversorgung deutlich besser. Dennoch sollten Käufer auf den Zustand der Carbon-Keramik-Bremsen, der Kupplung und der Elektronik achten.
Grundsätzlich gilt: Ein niedriger Kaufpreis kann durch hohe Folgekosten schnell relativiert werden. Wer zehn bis 15 Prozent des Kaufpreises jährlich für Wartung einplant, ist auf der sicheren Seite.
Steigt der Wert eines gebrauchten Lamborghini?
Lamborghini-Klassiker mit niedriger Stückzahl und im guten Zustand haben in den vergangenen Jahren deutlich an Wert gewonnen. Das gilt besonders für den Urraco und den Jalpa.
Der Gallardo Spyder hat seinen Tiefpunkt als Gebrauchtwagen hinter sich und stabilisiert sich zunehmend. Gut erhaltene Exemplare mit lückenloser Historie werden zunehmend als Youngtimer-Investition betrachtet.
Der Urus hingegen ist ein modernes Fahrzeug, das noch keine klassische Wertsteigerung erfahren hat. Hier dominiert der Nutzwert. Wer ihn als Investition kauft, sollte auf limitierte Sondermodelle setzen.
Grundsätzlich gilt: Originalität ist entscheidend. Modifizierte Fahrzeuge verlieren an Sammlerwert. Wer einen Lamborghini als Wertanlage kauft, sollte auf Originalzustand, niedrige Laufleistung und lückenlose Dokumentation achten.
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