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Die schnellsten Autos der Welt u. a. von Koenigsegg, Hennesey oder Rimac.
Quelle: Hersteller
Die schnellsten Autos der Welt sind u. a. der Koenigsegg Jesko Absolut, Rimac Nevera, Aspark Owl SP600, Hennessey Venom GT und der Koenigsegg Agera RS (von links oben nach rechts unten).

Das Wichtigste im Überblick

  • Der Koenigsegg Jesko Absolut gilt mit 531 km/h als schnellstes Auto der Welt.
  • Alle Hypercars in dieser Liste liegen preislich im siebenstelligen Bereich.
  • Aspark Owl SP600 und Rimac Nevera beweisen, dass Elektroantriebe ebenfalls konkurrenzfähig sind.

10. Rimac Nevera

Ein petrolfarbener Rimac Nevera fährt eine Küstenstraße entlang
Quelle: Rimac
Der Rimac Nevera lädt mit bis zu 500 kW: Ein Ladestand von 80 Prozent ist in unter 20 Minuten erreicht.

Höchstgeschwindigkeit: 412 km/h

Geeignet für

  • Elektro-Enthusiasten, Technik-Pioniere, Performance-orientierte Umweltbewusste

Nicht geeignet für

  • Verbrenner-Traditionalisten, Langstreckenfahrer ohne Ladeplanung, Leichtbau-Puristen

Der Rimac Nevera ist ein rein elektrisches Hypercar aus Kroatien. Der Wagen erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 412 km/h.

Mit vier Elektromotoren und einer Gesamtleistung von 1.914 PS beschleunigt der Nevera in 1,82 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Er hält zahlreiche Beschleunigungsrekorde.

Vorteile

  • Enorm gute Beschleunigung
  • Reichweite von bis zu 490 Kilometern trotz extremer Leistung
  • Moderne Batterietechnologie mit 120 kWh Kapazität

Nachteile

  • Leergewicht von 2.300 Kilogramm
  • Kein Motorsound, stark computergesteuertes Fahrgefühl
  • Limitierte Produktion von nur 150 Fahrzeugen

9. Bugatti W16 Mistral

Ein schwarz-roter Bugatti W16 Mistral auf einer Rennstrecke
Quelle: Bugatti
Der W16 Mistral ist der letzte Bugatti mit dem ikonischen W16-Motor.

Höchstgeschwindigkeit: 420 km/h

Geeignet für

  • Bugatti-Sammler, Roadster-Liebhaber, Investoren in automobile Raritäten

Nicht geeignet für

  • Fahrer mit Wunsch nach Alltagstauglichkeit, Personen ohne geschlossene Garage, Budget-Käufer

Der Bugatti W16 Mistral ist der letzte Bugatti mit dem legendären W16-Motor. Er ist als offener Roadster konzipiert. Seine anvisierte Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 420 km/h.

Der 8,0-Liter-W16-Quad-Turbo leistet 1.600 PS und macht den Mistral zum schnellsten Roadster der Welt.

Vorteile

  • Einzigartiges offenes Fahrerlebnis bei extremen Geschwindigkeiten
  • Letztes Modell mit dem ikonischen W16-Motor vor der Elektrifizierung
  • Exklusive Produktion von nur 99 Einheiten

Nachteile

  • Noch höherer Preis als der Chiron (rund 6 Millionen Euro)
  • Aerodynamik durch offenes Dach eingeschränkt
  • Bereits komplett ausverkauft vor Produktionsbeginn

8. Bugatti Veyron Super Sport

Ein schwarz-roter Bugatti Veyron Super Sport auf der Straße
Quelle: Bugatti
Der Veyron Super Sport erhielt größere Lufteinlässe und einen modifizierten Diffusor für eine bessere Kühlung.

Höchstgeschwindigkeit: 431 km/h

Geeignet für

  • Bugatti-Sammler, Luxus-Enthusiasten, Investoren in Automobil-Ikonen

Nicht geeignet für

  • Kostenbewusste Fahrer, Personen ohne regelmäßige Nutzung, Umweltbewusste

Der Bugatti Veyron Super Sport gilt als eine Ikone unter den Hypercars. Der 8,0-Liter-W16-Quad-Turbo-Motor des leistet 1.200 PS.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h kann sich der Veyron noch in den Top 10 der schnellsten Autos der Welt platzieren.

Vorteile

  • Legendärer Status als erstes Serienfahrzeug über 400 km/h
  • Bugatti-typische Luxusausstattung und Verarbeitungsqualität
  • Wertstabilität durch historische Bedeutung

Nachteile

  • Hohe Unterhalts- und Wartungskosten
  • Reifensatz für Höchstgeschwindigkeit kostet über 30.000 Euro
  • Hoher Kraftstoffverbrauch auch im normalen Fahrbetrieb
Ein schwarz-orangefarben lackierter Bugatti Veyron Super Sport
Ein schwarz-orangefarben lackierter Bugatti Veyron Super Sport
Bugatti Veyron Super Sport

Die Super-Sport-Version verfügt über größere Turbolader und eine optimierte Aerodynamik gegenüber dem Standard-Veyron.

7. Hennessey Venom GT

Ein weißer Hennessey Venom GT im Sonnenuntergang
Quelle: Hennessey
Der Venom GT basiert auf einem modifizierten Lotus-Exige-Chassis.

Höchstgeschwindigkeit: 435 km/h

Geeignet für

  • Hennessey-Fans, Sammler limitierter Sportwagen, erfahrene Performance-Fahrer

Nicht geeignet für

  • Fahrer ohne Rennstrecken-Zugang, Komfort-orientierte Nutzer, Fahranfänger

Der Hennessey Venom GT ist der Vorgänger des Venom F5. Im Jahr 2013 erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 435 km/h.

Basierend auf einem modifizierten Lotus Exige Chassis, treibt den amerikanischen Sportwagen ein 7,0-Liter-V8-Biturbo-Motor mit 1.261 PS an.

Vorteile

  • Bewährte Lotus-Basis sorgt für hervorragende Fahrdynamik
  • Vergleichsweise günstiger als neuere Hypercars (gebraucht)
  • Legendärer Status durch frühere Rekordfahrten

Nachteile

  • Sehr anspruchsvolles Fahrverhalten durch Heckantrieb und enorme Leistung
  • Produktion eingestellt, nur noch gebraucht verfügbar
  • Kaum Assistenzsysteme

6. Aspark Owl SP600

Ein Aspark Owl SP600 auf der Rennstrecke
Quelle: Aspark
Der Owl SP600 verfügt über vier Elektromotoren: je einen pro Rad für optimale Traktion.

Höchstgeschwindigkeit: 439 km/h

Geeignet für

  • Elektromobilitäts-Pioniere, Technik-Enthusiasten, Sammler japanischer Fahrzeuge

Nicht geeignet für

  • Langstreckenfahrer, Personen ohne Ladeinfrastruktur, Verbrenner-Puristen

Der Aspark Owl SP600 ist ein rein elektrisches Hypercar aus Japan und beschleunigt in unglaublichen 1,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Mit vier Elektromotoren und einer Gesamtleistung von 1.980 PS erreicht der Owl eine Höchstgeschwindigkeit von 439 km/h. Damit zeigt der Sportler, dass Elektroautos auch in der Hypercar-Liga mitspielen.

Vorteile

  • Extrem gute Beschleunigung
  • Emissionsfreier Antrieb mit enormer Performance
  • Innovative Batterietechnologie mit 64 kWh Kapazität

Nachteile

  • Reichweite von etwa 450 Kilometern bei normaler Fahrt
  • Preis von 2,9 Millionen Euro
  • Nur 50 Exemplare werden produziert
Ein Lamborghini Urus MY21 steht auf der Straße
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5. Koenigsegg Agera RS

Ein schwarzer Koenigsegg Agera RS auf der Startposition einer Rennstrecke
Quelle: Koenigsegg
Der Agera RS nutzt die aktive Aerodynamik mit imposantem Heckflügel und Front-Splitter für sich.

Höchstgeschwindigkeit: 457 km/h

Geeignet für

  • Koenigsegg-Sammler, Investoren in limitierte Hypercars, erfahrene Rennfahrer

Nicht geeignet für

  • Erstfahrzeuge, unerfahrene Sportwagen-Fahrer, Personen ohne Rennstrecken-Erfahrung

Der Koenigsegg Agera RS erreicht mit einem 5,0-Liter-V8-Biturbo-Motor, der 1.160 PS leistet, eine Höchstgeschwindigkeit von 457 km/h.

Mit einem Gewicht von 1.295 Kilogramm bietet das schwedische Hypercar ein beeindruckendes Leistungsgewicht.

Vorteile

  • Offiziell verifizierter Geschwindigkeitsrekord für Serienfahrzeuge
  • Hervorragendes Leistungsgewicht durch konsequenten Leichtbau
  • Exklusive Produktion mit nur 25 gebauten Exemplaren

Nachteile

  • Produktion bereits abgeschlossen, nur noch auf dem Gebrauchtmarkt verfügbar
  • Ersatzteilversorgung kann herausfordernd sein
  • Extreme Leistung erfordert hochqualifizierte Fahrer
Ein Koenigsegg Agera mit geöffneten Türen
Ein Koenigsegg Agera mit geöffneten Türen
Koenigsegg Agera RS

Der Agera RS kombiniert die Aerodynamik des Agera R mit dem leichten Chassis des Agera S.

4. SSC Tuatara

Ein schwarzer SSC Tuatara
Quelle: SSC
Ein anpassbarer Heckflügel sorgt beim Tuatara auch bei hohen Geschwindigkeiten für Stabilität.

Höchstgeschwindigkeit: 460 km/h

Geeignet für

  • Sammler amerikanischer Hypercars, Performance-Enthusiasten, Individualisten

Nicht geeignet für

  • Marken-konservative Käufer, Fahrer ohne technisches Verständnis, Europäer ohne US-Import-Erfahrung

Der SSC Tuatara aus den USA beanspruchte zeitweise den Titel des schnellsten Serienautos der Welt mit angeblichen 532 km/h, später korrigiert auf verifizierte 460 km/h.

Der 5,9-Liter-V8-Biturbo-Motor leistet mit E85-Kraftstoff bis zu 1.774 PS und treibt das aerodynamisch gestaltete Hypercar an.

Vorteile

  • Außergewöhnliches Design mit extrem niedrigem Luftwiderstand
  • Hohe Leistungsausbeute durch flexibles Kraftstoffsystem (Benzin oder E85)
  • Amerikanische Exklusivität mit nur 210 geplanten Fahrzeugen

Nachteile

  • Kontroversen um ursprüngliche Geschwindigkeitsangaben
  • Begrenzte Händler- und Service-Infrastruktur weltweit
  • Hoher Preis bei vergleichsweise unbekannter Marke

3. Bugatti Chiron Super Sport

Ein roter Bugatti Chiron Super Sport steht vor einer Garageneinfahrt
Quelle: Bugatti
Komfort oder Höchstgeschwindigkeit? Der Bugatti Chiron Super Sport verbindet beides.

Höchstgeschwindigkeit: 490 km/h

Geeignet für

  • Luxus-Sammler, Bugatti-Enthusiasten, Fahrer mit Rennstrecken-Zugang

Nicht geeignet für

  • Umweltbewusste Fahrer, Fahranfänger, Budget-orientierte Käufer

Der Bugatti Chiron Super Sport ist die geschwindigkeitsoptimierte Version des legendären Chiron und erreichte 2019 offiziell 490,48 km/h.

Angetrieben von einem 8,0-Liter-W16-Quad-Turbo-Motor mit 1.600 PS, kombiniert das französische Hypercar Luxus mit extremer Performance.

Vorteile

  • Offiziell verifizierter Geschwindigkeitsrekord für Serienfahrzeuge
  • Luxuriöse Ausstattung und hochwertige Verarbeitung auf Bugatti-Niveau
  • Alltagstauglicher als andere Hypercars in dieser Liste

Nachteile

  • Hohes Fahrzeuggewicht beeinträchtigt Agilität
  • Auf 30 Stück limitierte Produktion
  • Neupreis von rund 3,5 Millionen Euro
Ein Bugatti Chiron im Verkaufsraum
Ein Bugatti Chiron im Verkaufsraum
Bugatti Chiron Super Sport

Die verlängerte Karosserie und optimierte Aerodynamik unterscheiden den Super Sport vom Standard-Chiron.

2. Hennessey Venom F5

Ein Hennessey Venom F5 auf einer Küstentraße
Quelle: Hennessey
Das Carbon-Monocoque des Venom F5 ist mit 86 Kilogramm ein echtes Leichtgewicht.

Höchstgeschwindigkeit: >500 km/h

Geeignet für

  • Technik-Enthusiasten, amerikanische Sportwagen-Liebhaber, Performance-Puristen

Nicht geeignet für

  • Europäische Stadtfahrer, Komfort-orientierte Käufer, Gelegenheitsfahrer

Der Hennessey Venom F5 aus Texas wurde entwickelt, um die 500-km/h-Marke zu knacken. Sein Name bezieht sich somit nicht von ungefähr auf die stärkste Kategorie von Tornados.

Mit einem 6,6-Liter-V8-Biturbo-Motor leistet der Venom F5 beeindruckende 1.617 PS und erreicht eine theoretische Höchstgeschwindigkeit von über 500 km/h.

Vorteile

  • Dritthöchste Leistung in dieser Liste mit über 1.800 PS
  • Speziell entwickeltes Carbon-Monocoque wiegt nur 86 Kilogramm
  • Amerikanische Ingenieurskunst mit kompromissloser Performance-Ausrichtung

Nachteile

  • Bisher keine offiziell verifizierte Höchstgeschwindigkeitsrekordfahrt
  • Extrem limitierte Produktion
  • Wartung und Service nur bei Hennessey Performance möglich

1. Koenigsegg Jesko Absolut

Ein schwarzer Koenigsegg Jesko Absolut auf der Rennstrecke
Quelle: Koenigsegg
Der Jesko Absolut verzichtet auf einen Heckflügel und nutzt stattdessen zwei kleine Finnen.

Höchstgeschwindigkeit: 531 km/h

Geeignet für

  • Hypercar-Sammler, Motorsport-Enthusiasten, Investoren in exklusive Fahrzeuge

Nicht geeignet für

  • Fahranfänger, Alltagsfahrer, Personen mit begrenztem Budget

Der Koenigsegg Jesko Absolut gilt als das am besten aerodynamisch optimierte Auto, das der schwedische Hersteller je gebaut hat. Die theoretische Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 530 km/h. Angetrieben wird das Hypercar von einem 5,0-Liter-V8-Biturbo-Motor, der mit E85-Kraftstoff bis zu 1.600 PS leistet und über ein revolutionäres 9-Gang-Light-Speed-Getriebe verfügt.

Vorteile

  • Extrem niedrige Luftwiderstandswerte durch speziell entwickelte Karosserie
  • Innovatives Light-Speed-Transmission-Getriebe für blitzschnelle Gangwechsel
  • Leichtbau-Konstruktion mit Carbon-Monocoque für optimales Leistungsgewicht

Nachteile

  • Nur in sehr limitierter Stückzahl verfügbar
  • Maximalleistung nur mit E85
  • Alltagstauglichkeit praktisch nicht vorhanden
Ein Koenigsegg Jesko Absolut auf der Verkaufsfläche
Ein Koenigsegg Jesko Absolut auf der Verkaufsfläche
Koenigsegg Jesko Absolut

Der Jesko Absolut verzichtet auf einen großen Heckflügel und setzt stattdessen auf minimalen Luftwiderstand.

Technische Daten im Überblick

ModellLeistungAntriebHöchstgeschwindigkeit in km/hDrehmoment in Nm
Koenigsegg Jesko Absolut1.176 kW (1.600 PS)Benzin/E85 (V8 Biturbo)5311.500
Hennessey Venom F51.336 kW (1.817 PS)Benzin (V8 Biturbo)>5001.617
Bugatti Chiron Super Sport1.176 kW (1.618 PS)Benzin (W16 Quad-Turbo)4901.600
SSC Tuatara1.305 kW (1.774 PS)Benzin/E85 (V8 Biturbo)4601.413
Koenigsegg Agera RS853 kW (1.160 PS)Benzin (V8 Biturbo)4571.280
Aspark Owl SP6001.456 kW (1.980 PS)Elektro (4 Motoren)4391.920
Hennessey Venom GT928 kW (1.261 PS)Benzin (V8 Biturbo)4351.566
Bugatti Veyron Super Sport882 kW (1.200 PS)Benzin (W16 Quad-Turbo)4311.500
Bugatti W16 Mistral1.176 kW (1.598 PS)Benzin (W16 Quad-Turbo)4201.600
Rimac Nevera1.408 kW (1.914 PS)Elektro (4 Motoren)4122.360

Häufig gestellte Fragen

Welches ist das schnellste Auto der Welt?

Der Koenigsegg Jesko Absolut gilt theoretisch als das schnellste Auto der Welt mit einer berechneten Höchstgeschwindigkeit von über 530 km/h.

Der SSC Tuatara beanspruchte zeitweise den Rekord mit angeblichen 532 km/h, musste die Angaben aber später auf verifizierte 455 km/h korrigieren. Die ursprünglichen Messdaten wurden kontrovers diskutiert.

Bei den Elektrofahrzeugen führt der Aspark Owl SP600 mit 439 km/h, gefolgt vom Rimac Nevera mit 412 km/h. Beide zeigen, dass auch Elektroantriebe in der Hypercar-Liga konkurrenzfähig sind.

Die Frage nach dem schnellsten Auto hängt also davon ab, ob man theoretische Berechnungen, offizielle Rekorde oder spezifische Antriebsarten betrachtet. Wichtig ist: Alle diese Fahrzeuge bewegen sich in Geschwindigkeitsbereichen, die auf öffentlichen Straßen nicht sinnvoll sind.

Was kostet das schnellste Auto der Welt?

Die Preise für die schnellsten Autos der Welt bewegen sich durchweg im Millionenbereich. Der Bugatti W16 Mistral führt mit rund 6 Millionen Euro, gefolgt vom Bugatti Chiron Super Sport mit etwa 3,5 Millionen Euro.

Der Aspark Owl SP600 kostet etwa 2,9 Millionen Euro, während der Koenigsegg Jesko Absolut bei etwa 2,8 Millionen Euro startet. Diese Preise verstehen sich als Grundpreise – individuelle Konfigurationen können deutlich teurer werden.

Der Hennessey Venom F5 liegt bei rund 2,1 Millionen US-Dollar, der Rimac Nevera bei etwa 2 Millionen Euro. Der Preis für den SSC Tuatara wird mit circa 1,6 Millionen US-Dollar angegeben.

Wichtig zu beachten: Die Anschaffungskosten sind nur ein Teil der Gesamtkosten. Wartung, Versicherung und Betrieb dieser Fahrzeuge können jährlich sechsstellige Beträge erreichen.

Ein Reifensatz für Höchstgeschwindigkeitsfahrten kostet beim Bugatti beispielsweise über 30.000 Euro und hält nur wenige hundert Kilometer.

Wie schnell darf man in Deutschland fahren?

In Deutschland gibt es auf Autobahnen grundsätzlich keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung, allerdings gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Auf etwa 30 Prozent des Autobahnnetzes existieren jedoch temporäre oder dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Außerorts gilt auf Landstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, innerorts sind 50 km/h erlaubt. In Tempo-30-Zonen und verkehrsberuhigten Bereichen gelten entsprechend niedrigere Limits.

Selbst auf unbegrenzten Autobahnabschnitten ist zu beachten: Wer schneller als 130 km/h fährt und in einen Unfall verwickelt wird, trägt eine Mitschuld. Versicherungen können Leistungen kürzen, auch wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung bestand.

Die theoretischen Höchstgeschwindigkeiten von Hypercars (über 400 oder sogar 500 km/h) sind auf öffentlichen Straßen nirgendwo verantwortungsvoll erreichbar. Selbst auf deutschen Autobahnen ohne Tempolimit verhindern Verkehrsdichte, Kurven und andere Faktoren solche Geschwindigkeiten.

Für Höchstgeschwindigkeitsversuche nutzen Hersteller daher spezielle Teststrecken wie die Volkswagen-Anlage in Ehra-Lessien oder die NASA-Landebahn in Florida. Diese bieten die nötige Länge und Sicherheit für solche Extremversuche.

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