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Eine Collage mit drei Microcars von Mobilize, Microlino und Aixam
Quelle: Mobilize, Microlino und Aixam | Collage: mobile.de
Die Microcars von Mobilize, Microlino und Aixam gehören zu den spannendsten Vertretern ihrer Art.

Mobilität schon vor dem 18. Geburtstag? Microcars machen's möglich! Bereits mit der Führerscheinklasse AM sind die kleinen Flitzer ab 15 Jahren fahrbar und bieten eine clevere Alternative zu Bus, Bahn oder Elterntaxi. Aber welche Modelle gibt es und worauf muss man beim Kauf und beim Fahren achten? Wir stellen die spannendsten Microcars vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Microcars sind bereits ab 15 Jahren mit Führerscheinklasse AM fahrbar und bieten eine günstige, elektrische Mobilitätslösung für kurze Stadtfahrten.
  • Die Unterhaltskosten liegen bei etwa 50-100 Euro monatlich, wobei keine Kfz-Steuer anfällt und der Stromverbrauch nur 1-2 Euro pro 100 Kilometer beträgt.
  • Microcars erfüllen gesetzliche Sicherheitsstandards für Leichtkraftfahrzeuge, erreichen aber nicht das Schutzniveau normaler Pkw – die niedrige Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h reduziert jedoch das Unfallrisiko deutlich.

Opel Rocks

Ein grau-schwarzer Opel Rocks fährt durch eine Stadt.
Quelle: Opel
Halb so lang wie ein Mittelklassewagen und ab 15 Jahren fahrbar: Der Opel Rocks ist ein guter Einstieg in die E-Mobilität.

Geeignet für

  • Jugendliche ab 15 Jahren für Schulweg und Freizeitfahrten
  • Stadtbewohner mit kurzen Pendelstrecken
  • Zweitfahrzeug für kurze Besorgungen

Nicht geeignet für

    Der Opel Rocks ist ein wendiger Zweisitzer, der auf dem gleichen Konzept wie der Citroën Ami basiert und mit seiner kompakten Bauweise für die Stadt konzipiert ist. Mit 8 PS Leistung, einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und einer Reichweite von bis zu 75 Kilometern eignet er sich für kurze Strecken zur Schule, Ausbildung oder zum Einkaufen.

    Vorteile

    • Extrem wendig mit nur 2,41 Meter Länge
    • Günstige Unterhaltskosten durch Elektroantrieb
    • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

    Nachteile

    • Nicht für Landstraßen geeignet
    • Begrenzte Reichweite von 75 km
    • Spartanische Ausstattung ohne Heizung (nur optional)
    Ein grau-schwarzer Opel Rocks steht vor einer grauen Wand.
    Ein grau-schwarzer Opel Rocks steht vor einer grauen Wand.
    Opel Rocks

    Dank seiner kompakten Abmessungen ist der Opel Rocks ideal für die Stadt.

    Aixam E-Miniauto Chic

    Ein weißer Aixam E Miniauto fährt durch eine Stadt.
    Quelle: Aixam
    Das französische E-Miniauto Chic von Aixam kommt mit einer umfangreichen Serienausstattung und ist auch als Zweitwagen eine Überlegung wert.

    Geeignet für

    • Jugendliche, die Wert auf Komfort legen
    • Fahrten bei schlechtem Wetter
    • Etwas längere Pendelstrecken im ländlichen Raum

    Nicht geeignet für

    • Preisbewusste Käufer mit kleinem Budget
    • Käufer mit höchsten Sicherheitsansprüchen
    • Schnelle Autobahnfahrten (nicht zugelassen)

    Das Aixam E-Miniauto Chic ist ein französischer Microcar-Klassiker mit etwas mehr Komfort und einer robusteren Bauweise als viele Konkurrenten. Der Elektroantrieb leistet 6 kW (8 PS), erreicht 45 km/h und bietet eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern. Serienmäßig ist das Miniauto bereits gut ausgestattet.

    Vorteile

    • Hochwertigere Verarbeitung mit geschlossenem Kabinenkonzept
    • Bis zu 100 km Reichweite möglich
    • Serienmäßige Klimaanlage und bessere Wetterfestigkeit

    Nachteile

    • Höherer Anschaffungspreis als Ami oder Rocks
    • Größer und schwerer – weniger agil beim Einparken
    • Längere Ladezeiten bei größerer Batterie
    Ein grauer Aixam E-Miniauto Chic mit rotem Dach steht auf einem gepflasterten Parkplatz.
    Ein grauer Aixam E-Miniauto Chic mit rotem Dach steht auf einem gepflasterten Parkplatz.
    Aixam E-Miniauto Chic

    Das Aixam E-Miniauto Chic bietet verschiedene Ausstattungslinien und kann mit Ledersitzen sowie Rückfahrkamera geordert werden.

    Citroën Ami

    Geeignet für

    • Junge Fahrer, die ein stylisches Fahrzeug suchen
    • Urbane Kurzstrecken unter 50 km täglich
    • Trendbewusste Nutzer mit Fokus auf Nachhaltigkeit

    Nicht geeignet für

    • Personen mit hohem Komfortanspruch
    • Regelmäßige Transporte von Gepäck oder Einkäufen
    • Fahrten auf stark befahrenen Außerortsstraßen
    Ein grauer Citroën Ami steht auf einem Parkplatz.
    Quelle: Citroën
    Opel, Citroën und Fiat teilen sich die Basis für ihre Microcars. Hier der Ami.

    Der Citroën Ami ist der Pionier unter den modernen Microcars und überzeugt mit seinem unkonventionellen, kubischen Design. Mit 8 PS, 45 km/h Spitze und 75 Kilometern Reichweite teilt er sich die Technik mit dem Opel Rocks, setzt aber auf ein etwas anderes farbliches Design-Konzept.

    Vorteile

    • Markantes, modernes Design mit hohem Wiedererkennungswert
    • Attraktiver Einstiegspreis ab etwa 7.990 Euro
    • Schnelle Ladezeit von vier Stunden an der Haushaltssteckdose

    Nachteile

    • Minimale Ausstattung – keine Klimaanlage serienmäßig
    • Laute Fahrgeräusche bei höheren Geschwindigkeiten
    • Eingeschränktes Ladevolumen mit nur 63 Litern
    Ein hellblauer Citroen Ami mit schwarzem Dach steht in einem Autohaus.
    Ein hellblauer Citroen Ami mit schwarzem Dach steht in einem Autohaus.
    Citroën Ami

    Der Citroën Ami ist in verschiedenen Sondermodellen erhältlich, darunter sportliche oder bunte Designvarianten für individuelle Looks.

    Fiat Topolino

    Zwei Fiat Topolino stehen auf einer Kiesfläche.
    Quelle: Fiat
    Den Fiat Topolino gibt es auch als Variante “Dolcevita” mit Rollverdeck und ohne Türen.

    Geeignet für

    • Designliebhaber mit Faible für italienische Marken
    • Sommerfahrten und Urlaubsregionen
    • Junge Fahrer, die Wert auf Individualität legen

    Nicht geeignet für

    • Ganzjahresnutzung in kalten Regionen
    • Budgetorientierte Käufer
    • Nutzer, die maximale Praktikabilität erwarten

    Der Fiat Topolino ist die italienische Interpretation des Microcar-Konzepts und basiert technisch ebenfalls auf dem Citroën Ami. Mit seinem Dolce-Vita-Design, Panorama-Glasdach und mediterranem Flair bringt er südländischen Charme in die Klasse der 45-km/h-Fahrzeuge und bietet dabei die gleiche Technik: 8 PS, 75 km Reichweite.

    Vorteile

    • Charmantes Retro-Design mit italienischem Flair
    • Offene Version mit Stoffverdeck verfügbar
    • Farbenfrohe Gestaltungsmöglichkeiten und Personalisierung

    Nachteile

    • Gleiche technische Limitierungen wie Ami und Rocks
    • Offene Variante nur bedingt wintertauglich
    • Höherer Preis für vergleichbare Technik
    Ein helltürkisfarbener Fiat Topolino steht auf einem Parkplatz.
    Ein helltürkisfarbener Fiat Topolino steht auf einem Parkplatz.
    Fiat Topolino

    Ältere Generationen des Fiat Topolino gibt es auch als offene Variante mit Stoffverdeck. Die aktuellsten Modelle bieten ein Panorama-Glasdach.

    Mobilize Duo

    Ein schwarzer Mobilize Duo steht vor grauen Treppen.
    Quelle: Renault
    Der Mobilize Duo sollte der Nachfolger des Renault Twizzy werden. Scheiterte aber kurz nach Markteinführung.

    Geeignet für

    • Technikaffine Nutzer mit höheren Ansprüchen
    • Längere Pendelstrecken im städtischen Umfeld
    • Käufer, die Wert auf Sicherheit und Komfort legen

    Nicht geeignet für

    • Preissensitive Erstkäufer
    • Nutzer, die maximale Wendigkeit benötigen
    • Regionen mit wenigen Renault-Servicepartnern

    Der Mobilize Duo ist Renaults Antwort auf den Microcar-Trend und positioniert sich als modernes, durchdachtes Mobilitätskonzept für die Stadt. Mit 6 kW (8 PS) ist er etwas kräftiger motorisiert als die meisten Konkurrenten, bleibt aber bei 45 km/h begrenzt und bietet je nach Version bis zu 161 Kilometer Reichweite. Gebaut wird das Miniauto nicht mehr. Die Produktion endete Ende 2025.

    Vorteile

    • Höchste Reichweite in der Klasse mit bis zu 161 km
    • Extrem kompakte Bauweise
    • Bessere Sicherheitsausstattung als viele Wettbewerber

    Nachteile

    • Höherer Preis in der Oberklasse der Microcars
    • Nur ein Beifahrer hinter dem Fahrer
    • Minimalistisches Interior

    Microlino Lite

    Ein dunkelgrauer Microlino Lite fährt in einer Stadt.
    Quelle: Microlino
    Der Microlino Lite aus der Schweiz bietet für ein Microcar große Reichweiten – gegen einen hohen Aufpreis.

    Geeignet für

    • Designenthusiasten mit höherem Budget
    • Sammler und Liebhaber außergewöhnlicher Fahrzeuge
    • Nutzer, die maximale Aufmerksamkeit wünschen

    Nicht geeignet für

    • Preisbewusste Einsteiger
    • Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit (Fronteinstieg)
    • Käufer, die schnelle Verfügbarkeit benötigen

    Der Microlino Lite ist die führerscheinfreundliche Version des stylischen Schweizer Elektro-Bubbles und begeistert mit seinem Retro-Charme im Stil der BMW Isetta. Mit seiner Fronttür, 45 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern vereint er nostalgisches Design mit moderner Elektrotechnik und bietet dabei mehr Individualität als die meisten Konkurrenten.

    Vorteile

    • Einzigartiges Retro-Design mit Kultstatus
    • Fronttür als besonderes Feature und Hingucker
    • Hochwertige Verarbeitung mit Schweizer Qualitätsanspruch

    Nachteile

    • Deutlich höherer Preis als Massenmarkt-Konkurrenten
    • Begrenzte Verfügbarkeit und lange Lieferzeiten
    • Ungewöhnliche Einstiegssituation durch Fronttür
    Ein grauer Microlino Lite steht vor einer weißen Wand.
    Ein grauer Microlino Lite steht vor einer weißen Wand.
    Microlino Lite

    Der Microlino Lite wird in der Schweiz produziert und kann in verschiedenen Farbkombinationen und Ausstattungsvarianten bestellt werden.

    Technische Daten: Microcars im Überblick

    ModellLeistungAntriebReichweiteHöchstgeschwindigkeitNeupreis
    Opel Rocks6 kW (8 PS)Elektro75 km45 km/hab 8.000 €
    Aixam E-Miniauto Chic6 kW (8 PS)Elektro75 km45 km/hab 12.590 €
    Citroën Ami6 kW (8 PS)Elektro75 km45 km/hab 7.990 €
    Fiat Topolino6 kW (8 PS)Elektro75 km45 km/hab 9.890 €
    Mobilize Duo6 kW (8 PS)Elektrobis 161 km45 km/hab 9.990 €
    Microlino Lite6 kW (8 PS)Elektrobis 228 km45 km/hab 17.990 €

    Welchen Führerschein brauche ich für ein Microcar?

    Für Microcars mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h benötigst du die Führerscheinklasse AM. Diese kannst du in Deutschland bereits ab 15 Jahren erwerben, wobei das Mindestalter je nach Bundesland variieren kann.

    Die Führerscheinklasse AM umfasst neben Microcars auch Mopeds, Roller und leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge. Die Ausbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie entsprechenden Prüfungen.

    Wer bereits einen Autoführerschein der Klasse B besitzt, darf Microcars automatisch fahren, da die Klasse AM darin eingeschlossen ist. Auch ältere Führerscheine der Klasse 3 berechtigen zum Führen dieser Fahrzeuge.

    Wichtig: In einigen Bundesländern gilt weiterhin ein Mindestalter von 16 Jahren für die Klasse AM. Informiere dich daher vorab bei deiner örtlichen Fahrschule über die aktuellen Regelungen in deiner Region.

    Die Kosten für den AM-Führerschein liegen in der Regel zwischen 500 und 1.000 Euro, abhängig von der Anzahl der benötigten Fahrstunden und der Region. Damit ist er deutlich günstiger als der klassische Pkw-Führerschein.

    Vorsicht bei Bergabfahrten mit einem Microcar. Bei manchen Modellen kann in diesem Fall die gesetzlich zulässigen 45 km/h überschritten werden, wenn der Motor nicht elektronisch abgeriegelt ist. Überschreitet man mit der Führerscheinklasse AM diesen Wert, drohen Konsequenzen. Solch ein Verstoß gilt in der Regel als Geschwindigkeitsübertretung und wird mit Bußgeldern bestraft.

    Wie hoch sind die Unterhaltskosten eines Microcars?

    Die Unterhaltskosten von Microcars sind deutlich niedriger als bei herkömmlichen Autos. Der Stromverbrauch liegt bei etwa ein bis zwei Euro pro 100 Kilometer, was sie extrem günstig im Betrieb macht.

    Die Kfz-Versicherung für Microcars ist ebenfalls erschwinglich. Je nach Anbieter und Deckungsumfang zahlst du zwischen 50 und 150 Euro jährlich für eine Haftpflichtversicherung. Eine Vollkaskoversicherung kann sinnvoll sein, kostet aber entsprechend mehr.

    Kfz-Steuer fällt für die meisten Microcars nicht an, da sie als vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge eingestuft werden. Das spart dir jährlich mehrere hundert Euro im Vergleich zu einem normalen Auto.

    Wartungskosten sind minimal, da Elektromotoren deutlich weniger Verschleißteile haben als Verbrennungsmotoren. Ölwechsel, Zahnriemen oder Auspuffreparaturen entfallen komplett. Hauptsächlich müssen Reifen und Bremsen gewartet werden.

    Die größte Investition ist die Batterie. Bei den meisten Modellen hält sie fünf bis acht Jahre, ein Austausch kann zwischen 2.000 und 4.000 Euro kosten. Einige Hersteller bieten jedoch Batteriemiete an, was die Anfangsinvestition senkt.

    Insgesamt kannst du mit monatlichen Gesamtkosten von etwa 50 bis 100 Euro rechnen, wenn du Versicherung, Strom und Wartung zusammenrechnest. Das macht Microcars zu einer der günstigsten Mobilitätslösungen überhaupt.

    Sind Microcars sicher?

    Microcars erfüllen die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen für Leichtkraftfahrzeuge, bieten aber nicht den gleichen Schutz wie normale Pkw. Ihre Karosserie ist weniger stabil, und Sicherheitssysteme wie Airbags oder ESP fehlen oft.

    Die niedrige Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h reduziert jedoch das Unfallrisiko erheblich. Bei Kollisionen ist die Aufprallenergie deutlich geringer als bei höheren Geschwindigkeiten, was schwere Verletzungen unwahrscheinlicher macht.

    Moderne Microcars wie der Mobilize Duo verfügen über verbesserte Sicherheitsstrukturen, verstärkte Fahrgastzellen und teilweise sogar über Airbags. Hier hat sich in den letzten Jahren viel getan, auch wenn sie nicht an Pkw-Standards heranreichen.

    Ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist die Sichtbarkeit. Durch ihre kompakte Bauweise werden Microcars von anderen Verkehrsteilnehmern manchmal übersehen. Auffällige Farben und eine defensive Fahrweise sind daher besonders wichtig.

    Für junge Fahrer ab 15 Jahren bieten Microcars einen geschützten Einstieg in die Mobilität. Sie lernen Verkehrsregeln und Fahrpraxis in einem kontrollierten Umfeld mit begrenztem Tempo, was die Unfallgefahr im Vergleich zu Mopeds oder Rollern reduziert.

    Wichtig ist auch die richtige Nutzung: Microcars sind für den Stadtverkehr konzipiert. Auf Landstraßen oder Bundesstraßen mit schnellem Verkehr können sie zum Sicherheitsrisiko werden, da der Geschwindigkeitsunterschied zu anderen Fahrzeugen sehr groß ist.

    Wir nutzen digitale Systeme zur Recherche, prüfen die Inhalte sorgfältig und ergänzen mit unserer langjährigen Expertise. So entsteht ein Beitrag, hinter dem wir voll und ganz stehen. Diesen hier hat André Borbe für dich erstellt.

    Was sind die Vorteile von Microcars und Mopedautos?

    • City-tauglich: Mit einer Länge von unter drei Metern, einer Breite weniger als 1,5 Metern und einem Wendekreis von teilweise unter fünf Metern fühlen sich Mopedautos vor allem im engen Stadtverkehr zuhause. So passen sie beim Parken auch in enge Lücken.
    • Bewegungsfreiheit: In Deutschland reicht eine Fahrerlaubnis der Klasse AM, der sogenannte Mopedführerschein. Die kleinen Flitzer ermöglichen so Personen, die keinen Pkw-Führerschein (Klasse B) machen dürfen oder wollen, mehr Mobilität und damit Freiheit.
    • Zulassungsfrei: Für Microcars ist keine Zulassung erforderlich. Du musst das Fahrzeug jedoch versichern und bekommst daher ein Versicherungskennzeichen. Achtung: Die sogenannte Mopedversicherung ist immer nur von März bis einschließlich Februar des Folgejahres gültig und muss in jedem Jahr neu bestellt werden. Die Farbe des Kennzeichens ändert sich jährlich.
    • Ganzjahrestauglich: Anders als Zweiräder bieten die Leichtmobile den Passagieren bei schlechtem Wetter ein Dach über dem Kopf. Meistens verfügen sie auch über vollwertige Türen, die ebenfalls vor Witterungseinflüssen schützen. Wenige Microcars wie den Silence 04 gibt es optional sogar mit Klimaanlage.
    • Geringe Betriebskosten: Microcars sind günstig im Unterhalt. Verbrenner-Modelle verbrauchen in der Regel nur 2–3 Liter auf 100 Kilometer, Stromer haben ebenfalls einen geringen Energiebedarf und können zuhause an der Steckdose aufgeladen werden. Im Optimalfall sogar mit selbst erzeugtem Strom von der PV-Anlage. Eine Kfz-Steuer fällt nicht an, Versicherungen sind oft günstiger als bei einem vollwertigen Auto.
    • Kein TÜV notwendig: Fahrzeuge der Klasse 6e sind von der Hauptuntersuchung (HU) ausgenommen.
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