Der neue Nissan Juke: kantig, charakterstark, rein elektrisch
Der Nissan Juke war schon 2010 kein Auto für Unauffällige. Jetzt steht der nächste Umbruch an: Die dritte Generation soll im Frühjahr 2027 als vollelektrisches Modell in Europa starten.
- Das Wichtigste in Kürze:
- Welche Generationen, Facelifts und Updates gab es beim Nissan Juke?
- Der Nissan Juke im Testbericht: So fährt sich der aktuelle Juke
- Die Motoren des Nissan Juke: aktueller Stand
- Welche Karosserie-Varianten gibt es?
- Welche Ausstattungen und Extras sind empfehlenswert?
- Welche bekannten Probleme gibt es beim Nissan Juke?
- Fazit: Für wen lohnt sich der neue Nissan Juke?
Das Wichtigste in Kürze:
- Nissan hat den rein elektrischen Juke im April 2026 vorgestellt
- Der Marktstart in Europa ist für Frühjahr 2027 geplant.
- Technische Daten, Preise und Reichweite hat Nissan bisher noch nicht veröffentlicht.
- Der Juke der zweiten Generation bleibt als wichtige Referenz.
Nissan bringt den Juke in dritter Generation als reines Elektroauto auf den Markt. Noch fehlen viele technische Daten. Trotzdem lässt sich schon einordnen, worauf sich Interessenten einstellen können.
Kompaktes Crossover mit eigenständigem Design und künftig auch Elektroantrieb.
Welche Generationen, Facelifts und Updates gab es beim Nissan Juke?
Der Nissan Juke gehört zu den Autos, die man schon von Weitem erkennt.
- Die erste Generation startete 2010 und setzte mit ihren hoch platzierten Leuchten, der coupéartigen Dachlinie und den runden Hauptscheinwerfern bewusst auf Eigenständigkeit.
- 2019 folgte die zweite Generation. Sie blieb als Juke erkennbar, wurde aber erwachsener: mehr Platz, mehr Alltagstauglichkeit, weniger schrille Formensprache.
- Für das Modelljahr 2024 bekam der Juke der zweiten Generation ein Update. Außen fiel das Facelift eher zurückhaltend aus, innen gab es aber eine Auffrischung und mehr Farbe.
Mit der nun angekündigten dritten Generation geht Nissan den größten Schritt: Der Juke wird erstmals vollelektrisch. Zum Wagen zeigt der Hersteller bisher (Stand: April 2026) nur erste Bilder und Eckpunkte. Viele Serien-Details sind deshalb noch offen.
Der Juke war nie das schönste Auto im Klein-SUV-Segment. Ganz im Gegenteil: Die erste Generation hat ihren Platz im Ranking der hässlichsten Autos.
Der Nissan Juke im Testbericht: So fährt sich der aktuelle Juke
Einen Test zum neuen Elektro-Juke gibt es aktuell (Stand: April 2026) noch nicht. Für eine Einordnung hilft deshalb nur der aktuelle Juke der zweiten Generation. Der ADAC beschreibt ihn als Kleinwagen-SUV mit ordentlichem Komfort, guter Verarbeitung und ausreichend Motorleistung im 114-PS-Benziner.
Im Alltag punktet der Juke mit unkomplizierter Bedienung und einer insgesamt stimmigen Abstimmung. Kritik gibt es beim Platz im Fond und bei der hohen Ladekante. Beim 1,0-Liter-Benziner mit Doppelkupplungsgetriebe gestaltet sich außerdem das Anfahren zäh.
Ein Elektro-Juke dürfte im Stadtverkehr gut zum Charakter des Modells passen: spontaneres Anfahren, leiser Betrieb und ein Antrieb, der zum kompakten Crossover-Format passt. Das ist bislang allerdings nur eine Erwartung, keine gesicherte Fahrzeugeigenschaft.
Vergleichbare Modelle
- Renault Captur: etwas nüchterner gezeichnet, oft stärker auf Raumökonomie ausgerichtet
- Peugeot 2008: im Segment eine naheliegende Alternative mit stärkerem Fokus auf Design und Elektrovariante
- VW T-Cross: sachlicher, übersichtlicher, im Innenraum meist praktischer als ein Juke
Sachliches Klein-SUV mit klarer Bedienung und guter Übersicht.
Die Motoren des Nissan Juke: aktueller Stand
Für den neuen Elektro-Juke gibt es noch keine bestätigten Motor- und Batterieangaben. Daher lässt sich derzeit nur der aktuelle Stand zum Juke der zweiten Generation zusammenfassen.
| Antrieb | Leistung | Einschätzung |
|---|---|---|
| 1.0 DIG-T Benziner | 114 PS | Für Alltag und Stadtverkehr ausreichend, auf der Autobahn eher unspektakulär |
| 1.6 Hybrid | 143 PS | Die interessantere Wahl für Vielfahrer im Stadt- und Pendelbetrieb |
| Elektro-Juke (ab 2027) | noch offen | Technische Daten noch nicht veröffentlicht |
Empfehlung: Wer heute einen Juke sucht, fährt mit dem Hybrid meist vernünftiger. Er passt besser zum Stadt- und Pendelbetrieb als der kleine Turbobenziner. Für den kommenden Elektro-Juke gilt: Abwarten, bis Reichweite, Ladeleistung und Preis feststehen.
Welche Karosserie-Varianten gibt es?
Der Juke ist traditionell als fünftüriges Klein-SUV positioniert. Andere Karosserieformen sind aktuell nicht bekannt.
Maße des aktuellen Juke II als Orientierung:
- Länge: 4,21 Meter
- Breite: 1,8 Meter
- Kofferraum: 422 Liter bzw. 1.305 Liter (mit umgeklappten Rücksitzen) beim Benziner, 354 bzw. 1.237 Liter beim Hybrid
Für den Elektro-Juke hat Nissan noch keine Abmessungen und kein Kofferraumvolumen veröffentlicht.
Praktisch ausgelegtes Klein-SUV mit etwas mehr Familienfokus.
Welche Ausstattungen und Extras sind empfehlenswert?
Da für den Elektro-Juke noch keine Ausstattungslinien feststehen, gilt der Blick dem aktuellen Modell. Sinnvoll sind beim Juke vor allem:
- Komfort-Paket mit Klimaautomatik, Regensensor, Sitzheizung vorn etc.
- Intelligenter autonomer Notbrems-Assistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung
- Rückfahrkamera in Farbe
- NissanConnect Infotainment 12,3-Zoll-Touchscreen
Beim Elektro-Juke werden zusätzlich diese Punkte wichtig:
- serienmäßige Wärmepumpe
- gute Ladeplanung im Navi
- ordentliche AC- und DC-Ladeleistung
- Vorklimatisierung per App
Welche bekannten Probleme gibt es beim Nissan Juke?
Zum neuen Elektro-Juke gibt es noch keine belastbaren Aussagen zu typischen Schwächen oder Rückrufen: Das Modell kommt erst 2027 auf den Markt.
Beim aktuellen Juke nennt der ADAC vor allem alltagsrelevante Schwächen und keine dramatischen Konstruktionsmängel im Testfazit:
- knapper Fond
- hohe Ladekante
- beim 1.0 DIG-T teils träges Anfahren mit Doppelkupplungsgetriebe
Wartungskosten: Konkrete, verlässliche Wartungskosten für den Elektro-Juke sind derzeit noch nicht verfügbar. Bei Elektroautos fallen typischerweise weniger klassische Verschleißarbeiten am Antrieb an, belastbare Aussagen zum Juke lassen sich aber erst nach dem Marktstart treffen.
Vor- und Nachteile
Pro
- Eigenständiges Design mit Wiedererkennungswert
- Produktion in Europa geplant
- Kompakte Größe passt gut in die Stadt
- Elektrische Ausrichtung passt zum Einsatzprofil eines City-SUV
- Hybrid im aktuellen Modell bereits als vernünftige Zwischenlösung verfügbar
Contra
- Viele technische Daten des Elektro-Modells noch offen
- Preis noch nicht bekannt
- Kein unabhängiger Fahrtest des Elektro-Juke verfügbar
- Raumangebot im Juke traditionell nicht Klassenmaßstab
Fazit: Für wen lohnt sich der neue Nissan Juke?
Der kommende Nissan Juke Elektro wirkt schon jetzt wie ein logischer Schritt. Das Konzept aus kompaktem Crossover, auffälligem Auftritt und urbanem Einsatzprofil passt grundsätzlich gut zu einem Elektroantrieb. Noch ist das Modell aber eher eine Ankündigung als ein fertig beurteilbares Auto.
Wenn du den Juke spannend findest, lohnt sich vor allem eines: auf die finalen Daten zu Preis, Reichweite, Ladeleistung und Platzangebot warten. Erst dann lässt sich sagen, ob der Juke Elektro im Alltag wirklich überzeugt oder vor allem über sein Design kommt.
Bis dahin lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Juke Hybrid oder auf direkte Konkurrenten im Segment.
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