Tiguan-Konkurrent mit Hybrid-Antrieb im Test

So gut ist der neue Hyundai Tucson 2020/2021

Kompakt mit Hang zur Mittelklasse: Der neue Hyundai Tucson wächst minimal, steigert sich aber deutlich. Der Tiguan-Konkurrente im Test.

  • Heiko Dilk
  • Veröffentlicht am 16.12.2020, 17:18
  • Aktualisiert am 09.03.2021, 12:27
Hyundai Tucson Dreiviertel-Frontansicht
Quelle: TeamOn GmbH Hyundai bietet den Tucson je nach Motorisierung mit Frontantrieb oder Allradantrieb an. Die Kraftübertragung besorgt entweder ein manuelles Sechsgang-Getriebe, ein 7-Gang-DCT oder eine Sechsgang-Automatik

Bisher konnten wir über den Hyundai Tucson in etwa sagen: Er ist eben auch da. Ein bisschen bieder, ein bisschen langweilig – und in vielen Punkten nicht ganz auf Augenhöhe mit den besten Kompakt-SUVs auf dem Markt. Der neue Hyundai Tucson 2021 erntet dagegen im Test erst einmal Erstaunen: Hyundai macht nicht nur vieles anders, sondern auch fast alles besser. Der Tiguan-Gegner wird in vierter Generation kaum länger, bietet aber viel mehr Platz. Im Innenraum wird er schöner. Das Assistenz-Angebot bewegt sich auf der Höhe der Zeit. Hinzu kommt eine umfassend elektrifizierte, moderne Motorenpalette. Könnten Autos frieren, müsste der Tiguan sich warm anziehen. Denn selbst gegen die Kälte fällt Hyundai was ein. Zum Test fährt das SUV als Vollhybrid mit 230 PS vor.


Hyundai Tucson
Hyundai Tucson

Der Tiguan-Konkurrent aus dem Hause Hyundai


Hyundai Tucson 2021: Was Wichtigste in Kürze

  • Kompakt-SUV von Hyundai in 4. Generation
  • 4,50 Meter Länge, bis zu 1.799 Liter Kofferraumvolumen
  • Motoren: Mildhybrid, Vollhybrid und Plug-in-Hybrid
  • Assistenten mit Streckenanpassung, Tempolimit-Übernahme
  • Ab Frühjahr 2021 auch als Plug-in-Hybrid
  • Hyundai Tucson Preis: ab 26.800 Euro

Karosserie und Raumangebot

Die neue Plattform erlaubt Hyundai, das Verhältnis aus Außen- und Innenraum sehr effizient zu gestalten. Obwohl der Tucson in der Länge nur um zwei Zentimeter auf 4,50 Meter wächst, wird er innen deutlich größer. Was das genau heißt, hängt vom Antrieb ab: Arbeitet der kleinste Benziner, fasst der Kofferraum 620-1.799 Liter Gepäck. Im Vollhybrid sind es 616 bis 1.795 Liter, die zusätzlichen Antriebskomponenten klauen etwas Platz.

Vorn sitzt es sich ohnehin großzügig. Aber auch hinten sitzt man prima, an Kopf und Knien bleibt auch Erwachsenen genug Platz. Die verstellbare Lehne schafft auf Langstrecken ähnlichen Komfort wie vorn. Sogar der Mittelplatz lässt sich recht bequem belegen, weil der Mitteltunnel angenehm niedrig ausfällt. Die Sitzfläche ist flach und breit. Im Vergleich zum VW Tiguan bietet der Tucson allerdings dennoch etwas weniger Platz auf der Rückbank. Dafür passt mehr in den Kofferraum. (Tiguan: 615-1.655 l).

Auch das Beladen klappt prima. Die Rücksitzlehnen fallen per Hebelzug komplikationslos um und bilden mit dem Ladeboden eine fast ebene Fläche. Nur, wenn die Sicherheitsgurte in der Gurtführung stecken, bleibt die Lehne auf halbem Weg stecken. Beim Fallen rasten die Lehnen ein, was das Wiederaufstellen etwas verkompliziert.

Hyundai Tucson Seitenansicht
Quelle: TeamOn GmbH Der neue Hyundai Tucson wächst in der Länge um 20 Millimeter und misst nun 4.500 mm von Stoßstange zu Stoßstange

Die Abmessungen des Hyundai Tucson im Vergleich zum Vorgänger

ModellHyundai Tucson 2020Vgl. zum Vorgänger
Länge4.500 mm+ 20 mm
Breite1.865 mm+ 15 mm
Höhe1.650 mm+ 5 mm
Radstand2.680 mm+ 10 mm
Kofferraumvolumen620-1.799 l+ 107-296 l


Innenraum und Verarbeitung

Das soll Kompaktklasse sein? Im Innenraum glänzt der Hyundai Tucson mit schönen Flächen und guter Verarbeitung. Die Lüftungsdüsen verstecken sich in schmalen Schlitzen im Armaturenbrett. Alle Teile passen prima ineinander, der Materialmix wirkt durchdacht und wertig. Wo die Hände oft hinfassen, ertasten sie überwiegend weiche Materialien. Erst auf den zweiten Blick zeigt der Tucson, wo dann doch gespart wird. Die Mittelkonsole trägt großflächig Hartplastik, aufgelockert von einem Textilstreifen. Das mit Nähten verzierte Kunstleder setzt Hyundai sparsam ein.

So ganz durchbricht Hyundai den Kostenrahmen der Kompaktklasse also doch nicht, aber: Der Tucson setzt das Übliche sehr gut um. Der Touchscreen des Infotainments fügt sich nahtlos in die schwarz glänzende Mittelkonsole und misst 10,25 Zoll.  Die Knöpfe am Lenkrad poliert Hyundai zum Teil glatt. Einige bestehen aus Metall, was durchaus wertig wirkt. Das fasst sich gut an und sieht gut aus. Ein Quantensprung zum Vorgänger und ein Innenraumdesign, das dem Wettbewerb zu knabbern geben wird.


VW Tiguan
Der VW Tiguan

Laut Kraftfahrt-Bundesamt ist der VW Tiguan kein SUV. Das KBA sortiert ihn unter Geländewagen ein.


Bedienung und Infotainment

Bei der Bedienung findet Hyundai einige clevere Lösungen. Etwa die: Wenn es draußen kalt wird, aktiviert der Tucson beim Start selbständig Lenkrad- und Sitzheizung. Ansonsten finden die Koreaner einen guten Mix aus Technischem und Vertrautem und leisten sich praktisch keine Schrullen. Das digitale Cockpit hinter dem Lenkrad sieht schick aus, funktional bietet Hyundai aber nur wenig Spielraum. Die Anzeigen auf dem 10,25-Zoll-Display verändern sich beim Durchschalten der Fahrmodi, mit Knöpfen am Lenkrad lassen sich die Info-Menüs durchschalten.

Der ebenfalls 10,25 Zoll große Infotainment-Bildschirm in der Mittelkonsole bedient sich per Touch. Das gilt auch für die Lautstärkeregelung und die Klimaanlage. Hyundai löst dies nicht schlecht, aber: Mit echten Knöpfen und Tasten würde es besser funktionieren. Die Bedienung des leistungsfähigen Infotainments gerät leider etwas kompliziert: Wir haben es zum Beispiel nicht geschafft, die Split-Screen-Darstellung wie gewünscht anzupassen. Die Liste der Radiosender versteckt Hyundai unter einem zu kleinen Icon, zudem sehen sich viele Icons sehr ähnlich. Hier muss man sich wohl etwas einfuchsen. Auf Anhieb überzeugt die Lösung nicht.

Online-Dienste stellt Hyundai über den Telematik-Dienst Bluelink dar. Toll funktioniert die sogenannte „Connected Routing Navigation“. Dabei berechnet Hyundai die Routenführung in der Cloud und berücksichtigt dabei permanent frische Verkehrsdaten. Über die Netzwerkverbindung gelangt eine permanent aktualisierte Routenführung ins Auto. Das funktioniert im Test regelmäßig sehr gut, Zielführung Ankunftsprognose und Co überzeugen. Klar: Die Kopplung des Smartphones per Android Auto oder Apple CarPlay ist ebenfalls möglich. Die Bluelink-App erlaubt das Anlegen von Profilen, anlegen, die zum Beispiel bevorzugte Radiosender speichern und kann das Auto aus der Ferne orten oder verriegeln. Auch lässt sich aus dem Navi eine Fußgängernavigation übertragen.

Hyundai Tucson Cockpit
Quelle: TeamOn GmbH Hinter dem Lenkrad des Tucson platziert Hyundai ein 10,25 Zoll großes Display als digitale Instrumentenanzeige. Es kommt ohne Hutze aus und zeigt trotzdem blendfrei an

Sicherheit und Assistenzsysteme

Bei der Assistenz bietet Hyundai zwar viel an, aber nicht alles überzeugt im Alltag. Das sogenannte „Sicherheitsanzeige-Paket“ im Testwagen gefällt durchaus. Hyundai entwickelt hier die Funktion eines Toter-Winkel-Assistenten mit einer Spurwechselhilfe: Bei gesetztem Blinker wechselt die Anzeige von Tacho (links) oder Drehzahlmesser (rechts) auf ein Kamerabild, das den toten Winkel anzeigt. Das hilft sowohl beim Überholen als auch beim Parken am Bordstein, wo sich die Begrenzung der Fahrbahn genau erkennen lässt. Auch der Spurführungsassistent funktioniert gut, er lenkt den Tucson im Test unaufdringlich und erkennt die Spur auch, wenn Markierungen fehlen.

Die Geschwindigkeitsanpassung an Tempolimits und Streckenverlauf dagegen funktioniert nur auf der Autobahn wirklich gut. Auf der Landstraße, vor Kreisverkehren oder Kreuzungen bremst der Tucson nicht selbständig vor Kurven ab, Tempolimits müssen per Knopfdruck übernommen werden, sobald sie erkannt werden, das System blickt aber nicht voraus. Am Ortseingang hilft das also wenig. Auch wer mit 100 km/h in eine Tempo-70-Zone fährt, kann die 70 km/h erst nach Passieren des Schilds in den Tempomat übernehmen. Bis die dann erreicht sind, kann er schon geblitzt worden sein.

Ein Luxus-Feature zeigt sich im Test ebenfalls zickig: Der Tucson kann selbständig einparken, wenn der Fahrer nicht im Auto sitzt. Theoretisch – praktisch haben wir es bei verschiedenen Versuchen nicht geschafft, das Auto dazu zu bewegen. Eventuell fehlte die Freischaltung in der Bluelink-App?


Mazda CX-5 dreiviertel-frontansicht
Mazda CX-5

Der CX-5 ist Mazdas erstes Modell im KODO-Design. KODO steht für "Seele der Bewegung".


Motoren und Getriebe

Kompakt-SUV mit Vollhybrid? Einige Jahre lang gab es so etwas nur von Toyota. Dann folgten Honda mit dem CR-V und kürzlich der Ford Kuga. Nun zieht Hyundai nach. Das System basiert auf einem 1,6-Liter-Turbobenziner mit 180 PS. Ein Elektromotor steuert 44 kW (60 PS) bei und kann das SUV kurzfristig alleine bewegen. Weite Strecken soll dieser Antrieb gar nicht rein elektrisch erlauben, er gewinnt seinen Strom vor allem über die Bremsenergie mittels Rekuperation. Die Energie, die sonst nutzlos verpuffen würde, nutzt der Hyundai zum Spritsparen.

Soweit die Theorie. In der Praxis fühlen sich 230 PS Systemleistung und 350 Newtonmeter Drehmoment kraftvoll und spontan an, auch bei hohem Tempo wirkt der Tucson im Test nicht schlapp. Dabei schaltet der Koreaner über eine Sechsgang-Automatik, also nicht stufenlos wie bei entsprechenden Konzepten von Toyota oder Honda. Überholmanöver oder Zwischensprints auf der Autobahn gelingen leicht, dabei bleibt der Verbrenner durchgehend sehr leise. Oft fragt man sich, ob der Benziner überhaupt läuft. Im Stadtverkehr harmonieren Benziner und E-Motor noch besser. Es bleibt angenehm leise im Auto, erst bei kräftig durchgetretenem Gaspedal beginnt der Turbomotor mit einem verhaltenen Röhren, auf sich aufmerksam zu machen.

Beim Verbrauch muss der Antrieb dem Fahrzeugkonzept Tribut zollen. Auf der typischen Pendelstrecken benötigen wir 5,9 l/100 km. Für einen Hybrid kein Traumverbrauch, für ein großes SUV schon. Im reinen Stadtverkehr pendelt sich der Verbrauch bei rund 6,5 l/100 km ein. Reine Benziner erreichen unter diesen Bedingungen in einem so schweren, großen Auto schnell zweistellige Werte.

Außerhalb der Stadt jedoch, vor allem bei Autobahntempo, gelingt dem Tucson im Test das Sparen nicht ganz so gut. Auf der Fernstrecke pendelt sich der Verbrauch um die 10 Liter ein – das geht besser. Der Vollhybrid lohnt sich also vor allem dann, wenn viel im gemischten Fahrprofil gefahren wird. Auf der reinen Langstrecke eignet sich ein Diesel besser.

Hyundai Tucson Dreiviertel-Heckansicht
Quelle: TeamOn GmbH Die Heckklappe des Tucson zieht Hyundai weit nach außen, dadurch ergibt sich eine große Öffnung für sperrige Ladung

Motoren und Preise des neuen Hyundai Tucson

Modell1.6 CRDi1.6 CRDi 48V1.6 T-GDI 1501.6 T-GDI 150 48V1.6 T-GDI 180 48V1.6 T-GDI Hybrid
Motor1,6-l-Vierzylinder-Diesel1,6-l-Vierzylinder-Diesel1,6-l-Vierzylinder-Benziner1,6-l-Vierzylinder-Benziner1,6-l-Vierzylinder-Benziner1,6-l-Benziner u. E-Motor
Leistung116 PS136 PS150 PS150 PS180 PS230 PS
Antrieb6-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb7DCT, Front- oder Allradantrieb6MT, Frontantrieb6iMT/7DCT, FrontantriebFWD, 6iMT/Allradantrieb, 7DCT6-Gang-Automatik, Front- oder Allradantrieb
Verbrauch (NEFZ)4,8 l/100 km4,4-4,7 l/100 km6,3 l/100 km5,7-5,9 l/100 km5,8-6,0 l/100 km4,9-5,6 l/100 km
Verbrauch (WLTP)5,6 l/100 km5,6-6,0 l/100 km7,0 l/100 km6,6-6,8 l/100 km6,7-7,2 l/100 km5,9-6,6 l/100 km
Preisab 31.600 Euroab 34.900 Euroab 26.800 Euroab 30.500 Euroab 31.400 Euro



Fahrwerk, Lenkung, Abstimmung


Von einem wuchtigen Kompakt-SUV erwartet niemand großen Sport. Den bekommt man im Tucson auch nicht. Hyundai trimmt das SUV auf Komfort. Der rund 1,7 Tonnen schwere Tucson rollt sanft ab und hält harte, spitze Stöße auch bei niedrigen Geschwindigkeiten von den Insassen fern. Vor allem auf der Autobahn gefällt er mit einem hohen Abrollkomfort, bis 160 km/h bleibt es zudem angenehm leise im Auto. Nur ein paar Windgeräusche dringen leise hinein.

Poltern auf schlechter Straße hat Hyundai dem Tucson ebenfalls abtrainiert. Bei langsamer Fahrt kippelt das SUV allerdings etwas und zeigt spürbare Aufbaubewegungen. Der Preis der komfortablen Abstimmung. Trotzdem gelingt es ihm, bei flotter Kurvenfahrt nicht zu sehr in Schieflage zu geraten. Mit dem optionalen adaptiven Fahrwerk im Sportmodus kommt er sogar einigermaßen flott ums Eck.

Die Fahrmodi beeinflussen auch die Lenkung. Im Eco-Modus gerät die Abstimmung sehr leichtgängig, passend für die Stadt, aber nicht für die Überlandfahrt. Im Sportmodus darf der Fahrer etwas kräftiger am Lenkrad drehen. Viel mehr Gefühl erhält er dadurch aber nicht vom Lenkrad. Kein Problem, das passt zur komfortablen Auslegung.


Nissan Qashqai DREIVIERTEL-FRONTANSICHT
Nissan Qashqai

Der Qashqai erreichte das beste Ergebnis in über zehn Jahren EuroNCAP-Crashtest-Geschichte.


Preise, Ausstattung, Fazit

Hyundai bietet im Tucson viel an, aber nicht alle Assistenten gibt es serienmäßig. Der Spurfolgeassistent und die automatische Notbremse mit Fußgänger- und Radfahrererkennung stecken schon in der Basisausstattung „Pure“. Für den Kreuzungsassistenten, die Voll-LED-Scheinwerfer und den intelligenten Abstandstempomaten muss bereits zwei Ausstattungen höher gegriffen werden. Die Zwischenstufe „Select“ bringt in erster Linie Komfort-Extras und den digitalen Instrumententräger ins Auto. Selbst in der Topausstattung „Prime“ fehlen neben dem adaptiven Fahrwerk und dem Panoramaglasdach immer noch einige Assistenten. Hyundai bietet sie als Zusatzpaket für vertretbare 980 Euro an.

Die Preise für den neuen Tucson starten bei 26.800 Euro. Dafür gibt es den 150-PS-Benziner mit Handschaltung und Frontantrieb. Soll es Allradantrieb sein, geht es bei 39.100 Euro (1.6 T-GDI mit 180 PS) los. Das günstige Modell mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kostet 32.500 Euro. Viel Geld, aber der VW Tiguan ist teurer. Schon mit 130 PS liegt sein Preis bei mehr als 28.000 Euro, mit 150-PS-Benziner werden rund 30.000 Euro fällig. Dafür fällt die Ausstattung des VW im Vergleich zum Hyundai eher mager aus.

Unter dem Strich macht Hyundai beim neuen Tucson sehr viel richtig. Technisch liegt er bei Assistenz und Antrieben auf der Höhe der Zeit, die Motorenauswahl sticht so manchen Konkurrenten locker aus. Außen wie innen ist das Design gut gelungen, der Innenraum wirkt wertig und durchdacht. Das Raumangebot gerät ebenfalls überdurchschnittlich. Der Vollhybrid ist eine interessante und äußerst komfortable Alternative für Autofahrer, die ein wenig Strom wagen, aber sich nicht ums Laden kümmern wollen – und spart Sprit, wenn es nicht überwiegend auf die Langstrecke geht.

Der Preis passt zur Positionierung. Das günstigste Angebot will der Tucson nicht sein, aber er bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Abzüge gibt es in der B-Note für das etwas vertrackte Infotainmentsystem und für die Abstimmung einiger Assistenten, vor allem beim teilautonomen Fahren. Das ist insgesamt ein kleiner Malus bei diesem gelungenen Tiguan-Wettbewerber.

Hyundai Tucson: Technische Daten

Modell1.6 T-GDI Hybrid
Motor1,6-l-Vierzylinder-Turbobenziner, Elektromotor
Leistung Benziner180 PS (132 kW) b. 5.500 U/min
Drehmoment Benziner265 Nm b. 1.500-4.500 U/min
Leistung Elektromotor44 kW (60 PS)
System-Drehmoment350 Nm
AntriebFrontantrieb, Sechsgang-Automatik
0-100 km/h8,0 s
Geschwindigkeit193 km/h
Verbrauch (NEFZ)4,9 l/100 km
CO2-Ausstoß (NEFZ)112 g/km
Verbrauch (WLTP)5,9 l/100 km
CO2-Ausstoß (WLTP)135 g/km
Länge4.500 mm
Breite1.865 mm
Höhe1.650 mm
Radstand2.680 mm
Kofferraumvolumen616-1.795 l
Gewicht1.639-1.760 kg
Anhängelast1.650 kg
Preis Hyundai Tucsonab 26.800 Euro
Preis Hyundai Tucson Hybridab 35.400 Euro


Der Hyundai Tucson 2021 in Bildern

  • Hyundai Tucson Frontansicht
    Quelle: TeamOn GmbH In 8,0 Sekunden erreicht das Hybrid-SUV im Test 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 193 km/h
  • Hyundai Tucson Scheinwerfer
    Quelle: TeamOn GmbH Die LED-Tagfahrlichter versteckt der Hyundai Tucson unauffällig im Kühlergrill, solange sie ausgeschaltet sind
  • Hyundai Tucson Seitenansicht
    Quelle: TeamOn GmbH Der neue Hyundai Tucson wächst in der Länge um 20 Millimeter und misst nun 4.500 mm von Stoßstange zu Stoßstange
  • Hyundai Tucson Heckansicht
    Quelle: TeamOn GmbH Das Heck des Tucson wirkt vor allem wegen der ungewöhnlich geformten Rückleuchten eigenständig
  • Hyundai Tucson Dreiviertel-Heckansicht
    Quelle: TeamOn GmbH Die Heckklappe des Tucson zieht Hyundai weit nach außen, dadurch ergibt sich eine große Öffnung für sperrige Ladung
  • Hyundai Tucson Dreiviertel-Frontansicht
    Quelle: TeamOn GmbH Hyundai bietet den Tucson je nach Motorisierung mit Frontantrieb oder Allradantrieb an. Die Kraftübertragung besorgt entweder ein manuelles Sechsgang-Getriebe, ein 7-Gang-DCT oder eine Sechsgang-Automatik
  • Hyundai Tucson Cockpit
    Quelle: TeamOn GmbH Hinter dem Lenkrad des Tucson platziert Hyundai ein 10,25 Zoll großes Display als digitale Instrumentenanzeige. Es kommt ohne Hutze aus und zeigt trotzdem blendfrei an
  • Hyundai Tucson Infotainment-System
    Quelle: TeamOn GmbH Der Touchscreen fürs Infotainment fügt sich nahtlos in die schwarz glänzende Mittelkonsole und misst 10,25 Zoll. Die Lüftungsdüsen verstecken sich elegant in umlaufenden Lamellen
  • Hyundai Tucson Cockpit
    Quelle: TeamOn GmbH Bei gesetztem Blinker wird das Bild der Rückspiegel-Kamera im digitalen Drehzahlmesser eingeblendet. Das hilft beim Parken und beim Spurwechsel
  • Hyundai Tucson Rückbank
    Quelle: TeamOn GmbH Das Platzangebot auf der Rücksitzbank fällt großzügig aus. Optional wärmt eine Sitzheizung den Po der Passagiere
  • Hyundai Tucson Kofferraum
    Quelle: TeamOn GmbH Das Kofferraumvolumen des kompakten SUV liegt im besten Fall bei 620 bis 1.799 Litern, der getestete Hybrid lädt 616-1.795 Liter ein