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Ein roter VW Golf 8 GTI Facelift
Quelle: Die neu konzipierten LED-Scheinwerfer und der überarbeitete Frontstoßfänger lassen den Golf GTI nach dem Facelift sportlicher erscheinen.
Volkswagen AG

Der Golf

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Vor knapp vier Jahren wurde die achte Generation des kompakten VW vorgestellt, jetzt ist es Zeit für eine Modellpflege. Höchste Zeit sogar, denn der Golf hatte in seiner achten Ausführung etwas verloren, wofür er seit 1974 bekannt war: seine kinderleichte Bedienung. Zu viel Touch, dazu noch unbeleuchtete Bedienflächen für wichtige Dinge wie die Heizung, es war dringend nötig gegenzusteuern. Und das hat VW. Die Armaturentafel zeigt sich stark überarbeitet, VW spricht vom intuitiv bedienbaren Infotainmentsystem (vierte Generation des Modularen Infotainment-Baukastens MIB) und hebt ausdrücklich die beleuchteten Bedienflächen hervor – ein dickes Plus, für den Umgang mit dem Golf. Zu einem Facelift gehören selbstverständlich immer Änderungen an der Front. Auch in diesem Fall ist der Stoßfänger neu geformt, VW will mit ihm die souveräne Anmutung des Golf verstärken. Dazu sollen auch die überarbeiteten Scheinwerfer beitragen (optional als LED-Matrixleuchten erhältlich) und natürlich das illuminierte VW-Zeichen – ein nettes Extra zum 50. Geburtstag des Modells.

Technische Daten VW Golf 8 Facelift

  • Länge: 4.284 mm, 4.633 mm (Variant)
  • Breite (ohne Außenspiegel): 1.789 mm
  • Höhe: 1.456 mm
  • Radstand: 2.619 mm, 2.686 mm (Variant)
  • Kofferraumvolumen: 272 Liter (Plug-in-Hybrid), 381 Liter (Verbrenner), 611 Liter (Variant)

Motoren VW Golf 8 Facelift

  • 1,5 Liter eTSI: Mild-Hybrid mit 115 oder 150 PS
  • 1,5 Liter TSI: Turbobenziner mit 115 oder 150 PS
  • 2.0 Liter TSI: Turbobenziner mit 265 PS
  • 2.0 Liter TDI: Turbodiesel mit 115 oder 150 PS
  • eHybrid: Plug-in-Hybrid mit 204 PS
  • GTE: Plug-in-Hybrid mit 272 PS

Basispreis

Voraussichtlich ab unter 30.000 Euro

Der Golf GTI

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265 PS und damit 20 PS kräftiger als vor dem Facelift – der neue GTI ist noch einmal stärker geworden. Die Kraftkur manifestiert sich an der Front durch eine Kühlermaske mit Waben im Frontstoßfänger, mit GTI-typischen Luftleitelementen und einem speziellen Spoiler. Auch den roten Streifen im Grill hat der 2024er GTI, ein Designelement, das sich durch die Geschichte des Power-Golf zieht wie die Sportsitze mit Karomuster-Stoffbezügen. Rote Ziernähte am unten abgeflachten Multifunktionslenkrad und ebenfalls rot eingefärbte Zierteile im Interieur nehmen das Farbschema des GTI auch innen auf. Mit 17-Zoll-Rädern ist der verjüngte GTI standesgemäß besohlt. Und der Golfball-Schaltknauf? Keine Chance, der passt nicht zum serienmäßigen Siebengang-DSG-Getriebe, über das der Zweiliter-Vierzylinder seine Kraft an die Vorderräder weiterreicht.

Der erste VW Golf wurde im März 1974 im Volkswagenwerk Wolfsburg gefertigt. Zwei Monate später startete die offizielle Markteinführung. Seitdem hat sich der Nachfolger des legendären VW Käfer zu einem absoluten Erfolgsmodell entwickelt und wurde inzwischen mehr als 37 Millionen Mal gebaut.

Der Golf GTE

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E wie elektrisch, aber GT wie Gran Turismo – der Golf GTE will alles andere als ein spaßarmes Verzichtsmodell sein. Sein Hybridantrieb, der Benzin- und Elektromotor vereint, entwickelt mit 272 PS sogar mehr Power als der des GTI. Darum ist der starke Plug-in Hybrid-Golf – 100 Kilometer elektrische Reichweite – dem GTI auch wie aus dem Gesicht geschnitten. Bis auf ein kleines Detail, denn die Sportlichkeit wird hier durch blaue Akzente unterstrichen. Sie finden sich in der Kühlermaske und im Interieur. Am Heck jedoch gibt es einen signifikanten Unterschied. Während der GTI sichtbar durch zwei Chrom-Endrohre ausatmet, verzichtet der GTE auf einen erkennbaren Verbrenner-Appendix und hat seiner Heckstoßstange stattdessen eine Chromspange hinzugefügt. Der GTE kombiniert seinen Hybridmotor mit einem sechsstufigen DSG-Getriebe und belässt es ebenfalls beim Frontantrieb.

Ein weißer VW Golf
Ein weißer VW Golf
VW Golf

Der Millionenerfolg VW Golf ist auch auf mobile.de sehr oft zu finden.

Der Golf Variant

Ein blauer VW Golf 8 Variant
Quelle: Volkswagen AG
Auch der VW Golf Variant wurde im Zuge des Facelifts modifiziert.

Das Happy End (VW Werbe-Slogan) kam beim Golf mit der dritten Generation, im Jahr 1993. Und seither gilt: Mehr Auto, als ein Golf Variant bietet, braucht eigentlich niemand. Er bleibt mit rund 4,6 Metern Länge auch in der modellgepflegten Version absolut stadttauglich und bietet mit maximal rund 1.640 Litern Kofferraumvolumen dennoch ausreichend Platz für die Bedürfnisse einer vierköpfigen Familie. Dabei ist er mehr als ein dröges Nutzfahrzeug und lässt sich in der aufgefrischten achten Generation auch mit den Style- und R-Line-Paketen verschönern. 17-Zoll-Räder kommen dann an Bord, schneidige Aluminiumzierelemente oder hochglänzende schwarze Zierteile, Sportsitze mit 14-Wege-Einstellung oder eine Rückfahrkamera. Der R-Line Variant kann, wenn er mit DSG- statt Sechsgang-Handschaltgetriebe geordert wird, per Paddel am Lenkrad geschaltet werden. Anders gesagt, dieser Golf Variant lässt sich, wie die Vorgänger, hochgradig individualisieren.

Auch weil die Möglichkeit zur Individualisierung immer schon ein Kennzeichen des VW Golf war, sind bislang mehr als 37 Millionen Stück vom Band gelaufen. Die Befürchtung, einem Zwilling des eigenen Modells zu begegnen, ist allerdings völlig unangebracht.

VW Golf Variant: Kann der Kombi mit Tiguan und T-Roc mithalten?

SUVs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – und ersetzen so manchen Kombi. Aber muss es wirklich immer ein Sports Utility Vehicle sein? Dieser Frage geht Neuwagen-Experte Peter R. Fischer anhand des frischgelifteten VW Golf Variant nach und vergleicht den Kombi-Golf mit seinen direkten SUV-Konkurrenten aus Wolfsburg. Kann der Golf Variant auf dem Papier gegen T-Roc und Tiguan punkten?

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Erste Eindrücke vom Facelift des VW Golf 8 (2024)

Acht Generationen des VW Golf
Das Cockpit des VW Golf GTI
Der neue Scheinwerfer des VW Golf
Ein weißer VW Golf
Das illuminierte VW-Logo im Kühlergrill
Einroter VW Golf GTI
Quelle: Volkswagen AG
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Generationentreffen: der aktuelle Golf und seine Vorgänger.
Quelle: Volkswagen AG
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Das überarbeitete Cockpit des VW Golf GTI – den legendären Golfball-Schaltknauf sucht man vergebens.
Quelle: Volkswagen AG
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Zum Facelift des Golf 8 gehören auch neue LED-Scheinwerfer.
Quelle: Volkswagen AG
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Neue LED-Leuchten zieren das Heck des gelifteten Dauerbrenners aus Wolfsburg.
Quelle: Volkswagen AG
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Auf Wunsch gibt es den Golf jetzt mit illuminiertem VW-Logo im Kühlergrill.
Quelle: Volkswagen AG
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Kompaktsportler: der VW Golf GTI hat nun 265 PS
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