Assistenzsysteme für Landstraße und Autobahn

Ratgeber Assistenten Teil 2: Helfer außerorts

Assistenzsysteme steigern Sicherheit sowie Komfort. Und finden sich in vielen Gebrauchten. In drei Teilen klären wir, was sie bringen. Teil 2: Sicher über Land.

  • Heiko Dilk
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  • Veröffentlicht am 08/16/2019, 12:00 AM
  • Aktualisiert am 10/24/2019, 12:08 PM
Im BMW 7er wird der Abstandstempomat am Lenkrad eingestellt - bei den meisten anderen Autos ebenfalls
Quelle: Peter Besser Im BMW 7er wird der Abstandstempomat am Lenkrad eingestellt - bei den meisten anderen Autos ebenfalls

Voll automatisiert fahrende Autos haben es noch nicht auf die Straßen geschafft. Und schon gar nicht auf den Gebrauchtwagenmarkt. Doch die Autohersteller bauen seit einigen Jahren eine Vielzahl von elektronischen Helfern in ihre Autos. Womit die Frage, „was brauche ich davon wirklich?“ nicht nur für Neuwagenkäufer interessant wird, sondern auch für Käufer von jungen Gebrauchten.

Nicht alles, was sich Fahrassistent nennt, erhöht die Sicherheit. Manches dient dem Komfort, anderes kann sogar stören. Wer oft weite Strecken fährt, braucht andere Helfer als jemand, der in erster Linie im Stadtverkehr unterwegs ist. Viele Verkäufer geben in ihren Anzeigen auf mobile.de die verbauten Assistenten an, so dass Du nach denen Filtern kannst, die Dir besonders wichtig sind. Wir geben Dir einen Überblick über alle verfügbaren Systeme. Im ersten Teil kümmerten wir uns um Helfer für die Stadt, hier erfährst Du alles Wichtige zu Assistenten, die vor allem auf Landstraße und Autobahn helfen.

Viele moderne Assistenten ergeben erst außerorts und auf längeren Strecken Sinn. Natürlich hilft es auch, die Verkehrszeichen innerorts angezeigt zu bekommen, doch erst auf längeren Abschnitten ohne Beschilderung, wird es interessant. In der Stadt fährt man nur selten mit Tempomat, auf langen Autobahnetappen entspannt er ungemein. Und Fernlicht darf man ohnehin nur dort nutzen, wo die Straßen nicht beleuchtet sind.

Immer die richtige Geschwindigkeit

Tempomat: Der Tempomat (Geschwindigkeitsregelanlage) hält in seiner einfachsten Form stur eine eingestellte Geschwindigkeit – und ist mittlerweile in fast allen Autos schon serienmäßig verbaut. Die meisten Systeme halten das Tempo auch bergab (Bremsfunktion), aber nicht alle. Gekoppelt wird er oft mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer. Hier lässt sich eine Maximal-Geschwindigkeit voreinstellen, die dann nicht überschritten wird, Gas geben muss man aber noch selbst.

Fazit: Ein Geschwindigkeitsbegrenzer ergibt eher innerorts Sinn, damit man nicht versehentlich die 50 km/h überschreitet. Der Tempomat kann dem rechten Bein vor allem dann eine Pause bescheren, wenn nicht viel Verkehr ist. Auf viel befahrenen Strecken, nützt er nicht viel, weil er nicht selbständig abbremst, wenn Vorausfahrende langsamer unterwegs sind. Beim Neuwagenkauf würden wir davon abraten, Geld auszugeben, doch das ist ohnehin meist unnötig, da der Tempomat serienmäßig angeboten wird. Entsprechend findet man ihn in vielen Gebrauchtwagen ebenfalls.

Geschwindigkeitsanzeige, Spurhalteassistent und Abstandstempomat ergeben in Kombination teilautonomes Fahren
Quelle: Peter Besser Geschwindigkeitsanzeige, Spurhalteassistent und Abstandstempomat ergeben in Kombination teilautonomes Fahren

Abstandstempomat: In den letzten Jahren hat der Tempomat dazugelernt. Als „Adaptive Cruise Control“ (ACC) hält er den Abstand zum Vordermann konstant, auch wenn dieser langsamer fährt. Per Radar wird das vorausfahrende Fahrzeug erkannt, eine in gewissen Grenzen einstellbare Entfernung wird gehalten.

Leider arbeiten nicht alle Systeme gleich gut. Manche erkennen den vorausfahrenden Verkehr erst spät und bremsen entsprechend abrupt ab. Wer auf der Autobahn zum Überholen ansetzt, muss bei manchen Systemen lange warten, bis das Auto wieder Fahrt aufnimmt. Im Idealfall passiert das schon beim Blinkersetzen, sonst wird man auf der linken Spur zu schnell zum Hindernis. Eine gute ACC fährt fast wie ein menschlicher Fahrer, bremst sanft, beschleunigt wo nötig und kann inzwischen oft sogar bis zum Stillstand abbremsen.

Fazit: Wer oft lange Strecken auf der Autobahn zurücklegt, will einen guten Abstandstempomaten schnell nicht mehr missen. Vor allem bei moderatem Verkehr entspannt der Assistent, man fährt gleichmäßiger und senkt so unter Umständen den Verbrauch. Spätestens ab der Mittelklasse wird das Extra gerne angekreuzt, mehr als einige Hundert Euro kosten die Systeme in vielen Neuwagen nicht mehr. In den kleineren Klassen, vor allem unterhalb der Kompatkklasse, muss man jedoch oft danach suchen.

Sicher in der Spur bleiben

Spurhalteassistent: Nicht jeder Spurhalteassistent hält wirklich die Spur. Je nach Auslegung des Systems warnt er den Fahrer nur vor dem Verlassen der Spur. Oft geschieht das durch ein vibrierendes Lenkrad, manchmal akustisch, einige wenige Systeme lassen den Sitz auf der betreffenden Seite vibrieren.

Interessant wird es beim „aktiven Spurhalteassistenten“, der per Lenkimpuls zurück in die richtige Spur drängt. Womit jedoch noch nicht die Funktionalität eines Lenkassistenten erreicht ist. Manche steuern das Auto, indem einzelne Räder gezielt abgebremst werden. Kameras sind dafür zuständig, die Fahrbahnmarkierungen zu erkennen. Fehlen die, kann der Spurhalteassistent nicht helfen. Sind sie uneindeutig, wie oft in Baustellen, entscheidet die Programmierung, ob sie helfen oder einfach aussteigen.

Fazit: Auf langen Strecken kann der Spurhalteassistent unangenehme Überraschungen vermeiden. Wenn die Aufmerksamkeit des menschlichen Fahrers sinkt, verhindert er unter Umständen sogar Unfälle. Auf der Landstraße, bei sportlicher Fahrweise hingegen, können aufdringliche Spurhalter stören. Doch sie lassen sich zum Glück deaktivieren. Insgesamt ein sinnvolles Extra, das im Neuwagen selten teuer ist.

Totwinkelassistent: Dieser Assistent überwacht den Bereich schräg hinter dem Fahrzeug und warnt den Fahrer akustisch und optisch, falls er die Spur wechseln will, obwohl sich ein Auto nähert. Meist leuchtet dann ein kleines Lämpchen in Außenspiegelhöhe oder direkt im Spiegelglas auf, dazu ertönt ein Warnsignal. Manche zerren auch am Lenkrad, um den Fahrer vom Spurwechsel abzuhalten. Einige Systeme werden erst ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h aktiv, andere helfen auch in der Stadt – allerdings nur begrenzt. Sie schätzen Lücken konservativ ein, in deutschen Großstädten käme man kaum mehr von der Spur, wenn man sich danach richten wollte.

Totwinkelwarner zeigen bei vielen Autos im Spiegel an, ob sich rückwärtiger Verkehr nähert
Quelle: Peter Besser Totwinkelwarner zeigen bei vielen Autos im Spiegel an, ob sich rückwärtiger Verkehr nähert



Fazit: Im Alltag irritieren Toter-Winkel-Warner leider manchmal und komplett auf sie verlassen kann man sich auch nicht. Schulterblick und Rückspiegel sollten nach wie vor noch jeden Spurwechsel einleiten, als Ergänzung können sie jedoch in Ausnahmefällen helfen. Oft erwischt man sich jedoch dabei, ihre Warnungen zu ignorieren, weil die Erfahrung sagt, die Lücke passt.

Müdigkeitserkennung: Müdigkeitswarner oder Aufmerksamkeitsassistenten ermitteln über die Analyse von Lenkimpulsen und Gas- oder Bremsbewegungen, ob der Fahrer noch fit ist. Einige Varianten beobachten die Augen des Fahrers mit einer Kamera. Stellt das System Auffälligkeiten fest, rät ein Hinweis im Display zu einer Pause. Die meisten Systeme sind lernfähig, stellen sich also auf den Fahrstil des Fahrers ein.

Fazit: Verlass ist auf die Systeme nur selten. Manche Verkehrsexperten befürchten sogar, dass Autofahrer wegen des Assistenten nicht mehr auf das eigene Müdigkeitsgefühl verlassen. Die Vernunft sollte immer noch alleine entscheiden, wann Zeit für eine Pause ist. Wir halten den Müdigkeitswarner für unnötig.

Fernlichtassistent: Fernlichtassistenten ersparen dem Fahrer außerorts den Griff zum Lichtschalter. Sensoren im Auto erkennen von sich aus Gegenverkehr und blenden auf, wenn die Bahn frei ist. Bemerken sie ein entgegenkommendes Auto wird wieder abgeblendet. So die Theorie. In der Praxis variiert die Zuverlässigkeit von Fernlichtassistenten. Nicht alle erkennen Gegenverkehr zuverlässig, manche reagieren erst verzögert. Andere hingegen funktionieren sehr gut.

Fazit: Kein Assistent ist perfekt, dieser soll einen recht einfachen Handgriff ersetzen. Wenn er gut funktioniert ist er hilfreich, wenn nicht ein Problem. Wir würden auf die Basisfunktion verzichten, es gibt sinnvollere Extras.

Gute Sicht mit Matrixlicht

Matrixlicht: Zum Beispiel sogenanntes Matrixlicht. Einige Xenon-Scheinwerfer und viele LED-Lampen sind in der Lage, die Fahrbahn selektiv auszuleuchten. Verschiedene Elemente des Scheinwerfers leuchten verschiedene Bereiche aus und können so den Gegenverkehr aus dem Lichtkegel nehmen, damit er nicht geblendet wird. Die restliche Fahrbahn bleibt dabei hell erleuchtet.

Matrix-LED-Scheinwerfer (unten) nehmen andere Verkehrsteilnehmer aus dem Lichtkegel, damit sie nicht geblendet werden
Quelle: Opel Matrix-LED-Scheinwerfer (unten) nehmen andere Verkehrsteilnehmer aus dem Lichtkegel, damit sie nicht geblendet werden



Fazit: Schon gewöhnliches LED-Licht ist eine Empfehlung wert, weil es heller und angenehmer leuchtet als Halogen. Leuchten die Scheinwerfer auch noch selektiv, sind sie ein echter Gewinn. Wer oft nachts unterwegs ist und dort insbesondere auf Landstraßen, profitiert ungemein. Leider sind adaptive LED-Scheinwerfer teuer, zwischen 1.000 und 2.000 Euro verlangen die Hersteller beim Neuwagen. Nicht jeder ist bereit, das zu bezahlen. Günstiger und auf jeden Fall sinnvoll: Kurvenlicht, das zumindest ein Teil der Arbeit des Matrixscheinwerfers übernimmt, indem beim Abbiegen die Fahrbahn in der entsprechenden Richtung besser ausgeleuchtet wird.

Verkehrszeichenerkennung: Oft fährt man so dahin und stellt plötzlich fest, man hat eventuell das letzte Tempolimit versäumt. Die Verkehrszeichenerkennung kann helfen. Kameras erkennen Verkehrsschilder und zeigen im Display an, welches Tempolimit gerade gilt. Allerdings nicht immer. Sind die Angaben beispielsweise mit Streifen überklebt, wie oft in Baustellen, werden sie trotzdem als Limits erkannt. Stark verschmutzte Schilder werden manchmal übersehen.

Fazit: Wir sind hin und hergerissen. Eigentlich kann man sich nicht auf die Verkehrszeichenerkennung verlassen. Und darauf berufen darf man sich ohnehin nicht, wenn ein Bußgeld droht. Wer allerdings auf Nummer Sicher geht und sich daran orientiert, wenn ein Tempolimit angezeigt wird, nicht jedoch, wenn angeblich keines gilt, kann oft Strafzettel vermeiden. Und Vorsicht: Manche Systeme übernehmen Tempolimits nur aus dem Navigationssystem, die stimmen längst nicht immer.

Im Kühlergrill des Audi A6 sitzen Abstandssensoren, die mal teilautonome Fahrfunktionen nach Level 3 ermöglichen sollen
Quelle: Audi Im Kühlergrill des Audi A6 sitzen Abstandssensoren, die mal teilautonome Fahrfunktionen nach Level 3 ermöglichen sollen

Lenkassistent: Mit Lenkassistent meinen wir Systeme, die nicht nur Impulse geben, wie der Spurhalteassistent, sondern selbsttätig die Steuerung übernehmen können. Vorausfahrende Autos und Spurmarkierungen werden von Kameras im Blick behalten, die Lenkung wird elektromechanisch angesteuert, das Auto bleibt in der Spur. Der Fahrer muss allerdings stets mindestens eine Hand am Lenkrad behalten. Der Übergang zum aktiven Spurhalteassistenten ist fließend. Nicht alle Systeme, die auf dem Markt erhältlich sind, funktionieren gleich gut. Manche zerren am Lenkrad, arbeiten mit zu viel Kraft und irritieren so den Fahrer. Gute Systeme arbeiten unauffällig im Hintergrund und passen die Lenkstärke daran an, wie fest der Fahrer das Lenkrad hält.

Fazit: Auch wenn man immer noch selbst lenken muss: Gut abgestimmte Lenkassistenten können vor allem auf langen Reisen zur Entspannung beitragen. Sind sie schlecht abgestimmt, können sie nerven und sogar zum Sicherheitsrisiko werden, weil man als Fahrer gegen die Lenkimpulse ankämpfen muss. Nur die wenigsten Autohersteller bieten den Lenkassistenten jedoch isoliert an, meist ist er Teil eines umfangreichen Assistenzpakets, das teilautonome Funktionen bietet (s.u.).

Im Stau fast autonom

Teilautonome Fahrassistenten: Lenkassistent, Abstandstempomat und Notbremsassistent zusammen bilden teilautonome Fahrfunktionen. Hersteller bieten die Funktionen und oft weitere, die sich nicht immer klar voneinander abgrenzen lassen, als Paket an. Damit darf das Auto jedoch längst noch nicht alleine fahren. Der Fahrer ist immer noch verantwortlich - und muss oft genug eingreifen. Man spricht bei derzeit verfügbaren Systemen (Stand Sommer 2019) vom autonomen Fahren nach „Level 2“. Level 3 ist in Planung und soll 2020 in ersten Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Erst dann darf der Fahrer sich zeitweise anderen Dingen als dem Fahren widmen.

Aktuelle Systeme steigen daher aus, wenn sie feststellen, dass der Fahrer die Hand nicht mehr am Lenkrad hat. Sie warnen zunächst optisch im Display, dann akustisch und in der dritten Warnstufe manchmal mit einem Bremsruck. Werden die Hinweise weiter ignoriert, steigt das System aus. Dabei bremst es im Idealfall kontrolliert ab und schaltet die Warnblinker ein. Künftig soll das Auto sogar alleine auf den Standstreifen fahren.

Tesla bietet in seinen Modellen einen "Autopilot", der teilautonomes Fahren ermöglicht
Quelle: Peter Besser Tesla bietet in seinen Modellen einen "Autopilot", der teilautonomes Fahren ermöglicht

Leider funktionieren nicht alle Systeme so. Wir saßen schon in Autos, die ihre Assistenzfunktion einfach abschalten, wenn der Fahrer die Warnungen ignoriert. Das Auto würde einfach ohne Lenkhilfe ausrollen. Andere sind schon so weit fortgeschritten, dass die Geschwindigkeit automatisch aufs Tempolimit oder den Streckenverlauf eingestellt wird. Sie bremsen vor Kreuzungen oder Kreisverkehren ab und durchfahren Kurven mit dem passenden Tempo. Modelle von Mercedes, Tesla und BMW können sogar überholen. Dazu muss man nur den Blinker setzen, das Auto wartet dann für einen gewissen Zeitraum auf eine passende Lücke.

Fazit: Die besten Systeme nehmen einem auf Reisen viel langweilige Arbeit ab. Zwar darf man als Fahrer nicht komplett abschalten, aber man wird entlastet. Dadurch steigt man nach langen Fahrten ausgeruhter aus dem Auto. Eine klare Empfehlung also. Von Systemen, die am Lenkrad zerren, nicht intuitiv lenken, abrupt bremsen und ohne Vorwarnung aussteigen, muss man hingegen abraten. Die Systeme sind einfach zu teuer für derartige Schwächen.

Für die umfangreichen Assistenzsysteme muss man bei den Premiumherstellern meist deutlich mehr als 1.000 Euro ausgeben. Dann sind oft andere Extras Voraussetzung, die den Preis weitertreiben. 2.000 bis 3.000 Euro kommen schnell zusammen. Klar, dass viele Autokäufer die Investition scheuen. In Gebrauchtwagen findet man sie vor allem in der „Businessklasse“, also in der oberen Mittelklasse, die von Mercedes E-Klasse, BMW 5er und Audi A6 dominiert wird.

Stauassistent: Streng genommen ist der Stauassistent ein spezieller Anwendungsfall teilautonomer Fahrsysteme. Er hält die Spur, den Abstand zum Vordermann, bremst bis zum Stillstrand und fährt innerhalb bestimmter Zeiträume alleine wieder an. Dazu braucht man allerdings ein automatisches Getriebe. Die besten Systeme funktionieren auf der Autobahn so zuverlässig, dass man sich als Fahrer theoretisch entspannen könnte. Darf man aber nicht. E-Mails schreiben oder Facebook checken, wird erst mit Level 3 legal.

Fazit: Absolut empfehlenswert sind Stauassistenten für Vielfahrer, die viel Zeit auf der Bahn verbringen. Da bleiben Staus nicht aus. Der Stauassistent entspannt dann enorm. Als einzelnes Extra findet man ihn fast nie, weil er fast alle Sensoren erfordert, die fürs teilautonome Fahren nötig sind. Entsprechend sind sie meist Teil des großen Assistenzpakets. Viel hilft eben viel, kostet aber auch entsprechend.

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