So fahren Baby und Kleinkind sicher mit

Kindersitze 9 bis 36 Kilogramm im Test: So schneiden die Sitze beim ADAC-Test ab

Kindersitze für Dein Auto werden bei ADAC und Stiftung Warentest laufend getestet. Bei den aktuellen Testergebnissen von 2019 spielen die Sitze in der Gewichtsklasse von neun bis 36 Kilogramm Körpergewicht eine Hauptrolle. Dabei gab es viele gute Resultate und nur einen Ausreißer. Ein wichtiges Fazit: Die besten Kindersitze müssen nicht automatisch teuer sein, gehört der Testsieger doch zu den günstigeren Offerten.

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  • Veröffentlicht am 08/28/2019, 12:00 AM
  • Aktualisiert am 10/24/2019, 12:08 PM
Kinder bis zum zwölften Lebensjahr und bis zu 1,50 Meter müssen im Kindersitz angeschnallt sein
Quelle: Jan Haas (picture alliance / reality) Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr beziehungsweise bis zu einer Größe von 1,50 Metern müssen mit einem Kindersitz im Auto gesichert sein

Maxi-Cosi, Britax Römer, Cybex – die Liste an Kindersitzherstellern ist lang und kann überfordern. Noch größer ist die Produktpalette, aus denen Eltern wählen können. Doch welcher Sitz eignet sich denn nun besonders? Seit vielen Jahren schon testet der ADAC Kindersitze für das Auto auf ihre Funktionalität. 2019 hat der Automobilclub zusammen mit Stiftung Warentest 31 verschiedene Kindersitze auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt untersucht. Die regelmäßigen Kindersitz-Tests sind wichtig, weil sich die Sitze in ihrer Technik und ihrem Aufbau ständig weiterentwickeln. Die meisten Sitze liegen aktuell in einem Preisbereich von 200 bis 500 Euro. Das heißt aber nicht, dass die besten Kindersitze für das Auto auch die teuersten sein müssen. Gute Produkte gibt es bereits für vergleichsweise wenig Geld, wie die aktuellen Testergebnisse beweisen.

Relativ neu sind Sitze, die mit Deinem Kind mitwachsen können. Früher gab es für ein Kind im Schnitt drei Kindersitze: von der Babyschale zu Beginn über den integralen Kindersitz bis etwa vier Jahre bis zum Kindersitz mit Sitzerhöhung und Rückenstütze bis zum Ende der Kindersitzpflicht. Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr bzw. bis zu einer Größe von 1,50 Metern müssen mit einem Kindersitz im Auto gesichert sein. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Kindersitzes für Dein Kind ist das Prüfsiegel ECE R 44 mit der Prüfnummer 03 oder 04. Dieser orangefarbene Aufkleber gewährleistet, dass der Sitz nach neuesten Normen getestet und zugelassen ist. Bei den neuen i-Size-Kindersitzen gibt es eine eigene Prüfnorm ECE R 129. Diese i-Size-Sitze wurden ab 2013 eingeführt mit einem verbesserten Schutz bei Seiten- und Frontalaufprall sowie für den Kopf- und Nackenbereich. Dass bei i-Size Längenangaben maßgeblich sind, soll die Auswahl erleichtern. Bei i-Size ist es vorgeschrieben, dass Kinder bis zu 15 Monaten mit dem Rücken zur Fahrtrichtung positioniert sind, was mehr Sicherheit gewährleistet.

Die mitwachsenden Kindersitze lassen sich bei Breite, Höhe und Gurtverlauf verstellen. So sparen die Eltern Geld, müssen aber mit einigen Nachteilen leben. Dazu gehört, dass die Sitze relativ schwer sind und dass sie meist keine Tragebügel haben. Die Preise liegen im oberen Bereich zwischen 300 und 500 Euro. Soll ein Kindersitz in einem älteren Fahrzeug montiert werden, kann es vorkommen, dass die langen Gurtschlossbefestigungen das korrekte Anschnallen des Sitzes beeinträchtigen. Bei Babyschalen sollte man unbedingt darauf achten, dass die Gurte lang genug sind, um den Sitz sicher anzuschnallen.

Ein anderer Trend sind Sitze mit Alarmsystemen. Diese Sitze überwachen die Kindersitzbelegung. Wenn sich die erwachsenen Passagiere aus dem Auto entfernt haben, ist das System per Bluetooth mit Handy und App verbunden und schickt, wenn der Fahrer den Bluetoothbereich verlässt, eine Warnmeldung auch an weitere Kontaktpersonen. Im Test schnitten diese Sitze nicht sehr überzeugend ab, was mehrere Gründe hatte. Zum einen ist die Installation mit vielen Berechtigungen kompliziert, zum anderen kann das System nicht nachgerüstet werden. Das heißt, dass sich Eltern einen neuen Sitz kaufen müssten, wenn sie ein Alarmsystem haben wollen.

Kindersitze werden Gruppen zugeteilt, die nach Gewicht sortiert sind und Eltern eine Orientierung beim Kindersitzkauf geben sollen. Der ADAC hat zusammen mit der Stiftung Warentest im Bereich eines Körpergewichts von neun bis 36 Kilogramm getestet. In diesen Bereich fallen die Gruppen 1 bis 3. Es gibt auch eine Gruppe 0, die für Babys bis zehn Kilogramm und einer Größe von bis zu 75 Zentimetern gedacht ist. Gruppe 1 steht für Kinder von neun bis 18 Kilogramm, was etwa einer Größe zwischen 96 und 112 Zentimetern entspricht. Bei der Gruppe 2 geht es von 15 bis 25 Kilogramm, was in etwa einer Größe von 108 bis 127 Zentimeter gleichzusetzen ist. Und bei der Gruppe 3 liegt man zwischen 22 und 36 Kilogramm und einer durchschnittlichen Größe zwischen 139 und 168 Zentimetern und damit dem oberen und abschließenden Bereich der Kindersitzpflicht. Ab einer Größe von 150 Zentimetern kann Dein Kind ganz normal den Sicherheitsgurt benutzen. Der sollte allerdings bei der Gurthöhenverstellung individuell auf die Größe Deines Kindes eingestellt werden. 

Der ADAC und die Stiftung Warentest führen regelmäßig Kindersitz-Tests durch.
Quelle: Silvia Marks (picture alliance / dpa Themendienst) Der ADAC und die Stiftung Warentest führen regelmäßig Kindersitz-Tests durch. Aktuell spielen vor allem die Sitze in der Gewichtsklasse von neun bis 36 Kilogramm Körpergewicht eine große Rolle

Das sind die besten Kindersitze im Test

In den Ergebnissen des Kindersitz-Tests von ADAC und Stiftung Warentest gibt es eine Kategorie, die den Bereich von neun bis 36 Kilogramm Körpergewicht der Gruppen 1 bis 3 abdeckt. Hier liegen die Testergebnisse der besten fünf Kindersitze ziemlich nahe beieinander. Der Testsieger in dieser Kategorie ist der Kiddy Phoenixfix 3, der mit einer Gesamtnote von 1,7 knapp vor vier Konkurrenten mit jeweils Note 1,9 liegt. Der Kiddy Guardianfix 3 auf dem vierten Platz erhielt zwar ebenfalls die Gesamtnote von 1,9, ist allerdings mit einem Durchschnittspreis von 350 Euro deutlich teurer als die gleich bewertete Konkurrenz. Dahinter rangiert der Britax Römer Advansafix IV R mit einer Gesamtnote von 2,3. Den siebten Platz hat der Maxi-Cosi Titan Pro (2,7) für sich eingenommen. Platz acht belegte mit Abstand der Britax Römer Max-Way Plus (3,6). Am Ende der Rangliste liegt der Maxi-Cosi TobiFix. Hier fanden die Tester bei der Schadstoffprüfung das Flammschutzmittel TCPP, das im Verdacht steht, Krebs zu verursachen, und das beim Test den für Spielzeuge geltenden Grenzwert der Richtlinie 2014/79/EU überschritten hat. Deshalb gab es hier die Note „mangelhaft“.

Platz eins bis vier der getesteten Kindersitze im Detail

Kiddy Phoenixfix 3 (Isofix)

Der Kiddy Phoenixfix 3 hat beim Kindersitz-Test am besten abgeschnitten und bietet ein gutes Platzangebot für Dein Kind. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis des Testsiegers ist sehr gut. Geeignet ist er für Kinder zwischen eins und vier Jahren.

Gesamtergebnis GUT (1,7)

Produktmerkmale:

  • Zulassung Gewichtsklasse: I 
  • Für Kinder von 9 kg bis 18 kg (etwa 1 bis 4 Jahre)
  • Sitzschale mit Fangkörper
  • Sitz- und Liegestellung
  • Sitzgewicht: 6,6 kg
  • Preis: 199 Euro
  • Montage: In Fahrtrichtung mit 3-Punkt-Fahrzeuggurt, optional zusätzlich mit Isofix (nur in freigegebenen Fahrzeugen)

Bewertungen:

Der Testsieger bei Stiftung Warentest ist ein guter Kindersitz mit Fangkörper, der über eine zusätzliche Verankerungsmöglichkeit an den Isofix-Befestigungen (in dafür freigegebenen Fahrzeugen) verfügt. Dies erhöht die Seitenstabilität und verhindert das Kippen des Sitzes bei Kurvenfahrt. Da nicht jedes Kind einen Fangkörper akzeptiert, sollte man dies vor dem Kauf unbedingt ausprobieren.

Sicherheit:

  • Geringes Verletzungsrisiko beim Frontcrash
  • Sehr geringes Verletzungsrisiko beim Seitencrash
  • Guter Gurtverlauf
  • Kindersitz steht stabil im Fahrzeug

Bedienung:

  • Sehr geringe Gefahr der Fehlbedienung
  • Anschnallen des Kindes einfach
  • Sitzeinbau sehr einfach und schnell
  • Leicht verständliche Bedienungsanleitung und Warnhinweise
  • Leichter Sitz

Ergonomie:

  • Gute Beinauflage
  • Gute Polsterung
  • Gute Sicht für das Kind nach außen
  • Günstige Sitzposition
  • Geringer Platzbedarf im Auto
  • Gutes Platzangebot fürs Kind

Schadstoffe:

  • Sehr geringe Schadstoffbelastung

Reinigung/Verarbeitung:

  • Der Bezug ist leicht zu entfernen und in der Maschine waschbar
  • Sehr gute Verarbeitung

Cybex Pallas M-fix SL (Isofix)

Auf den zweiten Platz im Kindersitz-Test von ADAC und Stiftung Warentest landete der Cybex Pallas M-fix SL. Der Einbau des Sitzes ist sehr einfach und er verfügt über eine hohe Seitenstabilität. Dieser Sitz ist für Kinder von ein bis zwölf Jahren konzipiert.

Gesamtergebnis GUT (1,9)

Produktmerkmale:

  • Zulassung Gewichtsklasse:  I / II / III 
  • Für Kinder von 9 kg bis 36 kg (etwa 1 bis 12 Jahre)
  • Sitzerhöher mit Rückenlehne und Fangkörper
  • Sitzgewicht: 6,8 kg
  • Preis: 200 Euro
  • Montage: In Fahrtrichtung mit 3-Punkt-Fahrzeuggurt, optional zusätzlich mit Isofix (nur in freigegebenen Fahrzeugen), von 9 bis 18 kg mit Fangkörper oder von 15 bis 36 kg ohne Fangkörper (Sicherung des Kindes mit 3-Punkt-Fahrzeuggurt)

Bewertungen:

Guter Kindersitz mit Fangkörper, der sich für einen langen Einsatzzeitraum eignet und über eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit an den Isofix-Verankerungen (in dafür freigegebenen Fahrzeugen) verfügt. Dies erhöht die Seitenstabilität und verhindert das Kippen des Sitzes bei Kurvenfahrt, hat aber nahezu keinen Einfluss auf den Schutz beim Unfall. Da nicht jedes Kind einen Fangkörper akzeptiert, sollte man dies vor dem Kauf unbedingt ausprobieren. In manchen Fahrzeugen ist der Sitz stabiler zu befestigen, wenn die Fahrzeugkopfstütze entfernt oder nach hinten gerichtet eingesetzt wird. Laut Hersteller ist der Sitz so ausgelegt, dass er für die gesamte maximale Verwendungszeit von circa elf Jahren seine Eigenschaften erfüllt.

Positive Merkmale:

Sicherheit:

  • Sehr geringes Verletzungsrisiko beim Seitencrash
  • Guter Gurtverlauf
  • Der Kindersitz steht stabil im Fahrzeug

Bedienung:

  • Sehr geringe Gefahr der Fehlbedienung
  • Anschnallen des Kindes einfach
  • Sitzeinbau sehr einfach und schnell
  • Leicht verständliche Bedienungsanleitung und Warnhinweise
  • Leichter Sitz

Ergonomie:

  • Gute Beinauflage
  • Gute Polsterung
  • Günstige Sitzposition
  • Gutes Platzangebot fürs Kind

Schadstoffe:

  • Sehr geringe Schadstoffbelastung

Reinigung/Verarbeitung:

  • Maschinenwäsche möglich
  • Sehr gute Verarbeitung

Negative Merkmale:

Sicherheit:

  • Durchschnittliches Verletzungsrisiko beim Frontcrash

Ergonomie:

  • Erhöhter Platzbedarf im Auto
  • Beeinträchtigte Sicht für das Kind nach außen

Reinigung/Verarbeitung:

  • Das Entfernen des Bezuges ist etwas aufwendiger

Cybex Pallas M SL

Im aktuellen Test erlangte der Cybex Pallas M SL den dritten Platz. Der ADAC und Stiftung Warentest lobten bei diesem Kindersitz vor allem die Stabilität und den guten Gurtverlauf. Kinder von ein bis zwölf Jahren können es sich in diesem Sitz bequem machen.

Gesamtergebnis GUT (1,9)

Produktmerkmale:

  • Zulassung Gewichtsklasse:  I / II / III
  • Für Kinder von 9 kg bis 36 kg (etwa 1 bis 12 Jahre)
  • Sitzerhöher mit Rückenlehne und Fangkörper
  • Sitzgewicht: 6,1 kg
  • Preis: 180 Euro
  • Montage: In Fahrtrichtung mit 3-Punkt-Fahrzeuggurt, von 9 bis 18 kg mit Fangkörper oder von 15 bis 36 kg ohne Fangkörper (Sicherung des Kindes mit 3-Punkt-Fahrzeuggurt)

Bewertung:

Guter Kindersitz mit Fangkörper, der sich für einen langen Einsatzzeitraum eignet. Da nicht jedes Kind einen Fangkörper akzeptiert, sollte man dies vor dem Kauf unbedingt ausprobieren. In manchen Fahrzeugen ist der Sitz stabiler zu befestigen, wenn die Fahrzeugkopfstütze entfernt oder nach hinten gerichtet eingesetzt wird. Laut Hersteller ist der Sitz so ausgelegt, dass er für die gesamte maximale Verwendungszeit von circa elf Jahren seine Eigenschaften erfüllt.

Positive Merkmale:

Sicherheit:

  • Sehr geringes Verletzungsrisiko beim Seitencrash
  • Guter Gurtverlauf
  • Der Kindersitz steht stabil im Fahrzeug

Bedienung:

  • Sehr geringe Gefahr der Fehlbedienung
  • Anschnallen des Kindes einfach
  • Sitzeinbau sehr einfach und schnell
  • Leicht verständliche Bedienungsanleitung und Warnhinweise
  • Leichter Sitz

Ergonomie:

  • Gute Beinauflage
  • Gute Polsterung
  • Günstige Sitzposition
  • Gutes Platzangebot fürs Kind

Schadstoffe:

  • Sehr geringe Schadstoffbelastung

Reinigung/Verarbeitung:

  • Maschinenwäsche möglich
  • Sehr gute Verarbeitung

Negative Merkmale:

Sicherheit:

  • Durchschnittliches Verletzungsrisiko beim Frontcrash

Ergonomie:

  • Erhöhter Platzbedarf im Auto
  • Beeinträchtigte Sicht für das Kind nach außen

Reinigung/Verarbeitung:

  • Das Entfernen des Bezuges ist etwas aufwendiger

Joie Traver Shield

Platz vier im Kindersitz-Test vergaben ADAC und Stiftung Wartentest dem Joie Traver Shield. Der Sitz ist für Kinder von ein bis zwölf Jahren geeignet und hat ein vergleichsweise geringes Gewicht.

Gesamtergebnis GUT (1,9)

Produktmerkmale:

  • Zulassung Gewichtsklasse:  I / II / III
  • Für Kinder von 9 kg bis 36 kg (etwa 1 bis 12 Jahre)
  • Sitzerhöher mit Rückenlehne und Fangkörper
  • Sitzgewicht: 6,7 kg
  • Preis: 170 Euro
  • Montage: In Fahrtrichtung mit 3-Punkt-Fahrzeuggurt, optional zusätzlich mit Isofix (nur in freigegebenen Fahrzeugen). Von 9 bis 18 kg mit Fangkörper oder ab 15 kg ohne Fangkörper

Bewertungen:

Guter Kindersitz mit Fangkörper, der sich für einen langen Einsatzzeitraum eignet und über eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit an den Isofix-Verankerungen (in dafür freigegebenen Fahrzeugen) verfügt. Dies erhöht die Seitenstabilität und verhindert das Kippen des Sitzes bei Kurvenfahrt, hat aber nahezu keinen Einfluss auf den Schutz beim Unfall. In manchen Fällen steht der Sitz stabiler im Fahrzeug, wenn die Fahrzeugkopfstütze entfernt oder nach hinten gerichtet wieder eingesetzt wird. Da nicht jedes Kind einen Fangkörper akzeptiert, sollte man dies vor dem Kauf unbedingt ausprobieren.

Positive Merkmale:

Sicherheit:

  • Sehr geringes Verletzungsrisiko beim Seitencrash
  • Guter Gurtverlauf
  • Der Kindersitz lässt sich sehr fest mit dem Fahrzeug verbinden

Bedienung:

  • Geringe Gefahr der Fehlbedienung
  • Anschnallen des Kindes einfach
  • Sitzeinbau einfach
  • Leicht verständliche Bedienungsanleitung und Warnhinweise
  • Geringes Gewicht

Ergonomie:   

  • Gute Beinauflage
  • Gute Polsterung
  • Gutes Platzangebot

Schadstoffe:

  • Sehr geringe Schadstoffbelastung

Reinigung/Verarbeitung:

  • Maschinenwäsche möglich
  • Der Bezug ist leicht zu entfernen
  • Gute Verarbeitung

Negative Merkmale:

Sicherheit:

  • Durchschnittliches Verletzungsrisiko beim Frontcrash

Ergonomie:

  • Etwas aufrechte Sitzposition
  • Beeinträchtigte Sicht für das Kind nach außen
  • Erhöhter Platzbedarf

Das musst Du über Kindersitzgruppen wissen

Kindersitze für Dein Auto werden in vier Normgruppen eingeteilt, wobei nur das Gewicht Deines Kindes wirklich entscheidend ist. Alter und vor allem die Größe sind zweitrangig, da Kinder unterschiedlich schnell wachsen.

GruppeGewichtAlterGröße
Gruppe 0bis 10 kgzwischen 0 und 1 Jahrbis 75 cm
Gruppe 1zwischen 9 und 18 kgzwischen 1 und 4 Jahrenzwischen 75 und 100 cm
Gruppe 2zwischen 15 und 25 kgzwischen 4 und 7 Jahrenzwischen 100 und 125 cm
Gruppe 3zwischen 22 und 36 kgzwischen 7 und 12 Jahrenzwischen 75 und 150 cm

Neben den Normgruppen gibt es noch die i-Size-Zulassung. Hierbei handelt es sich um Kindersitze auf dem europäischen Markt mit der Norm ECE R 129. Es gibt sowohl i-Size-Babyschalen als auch i-Size-Kindersitze, die sich beide nur auf eine Größe bis 105 Zentimeter beziehen. Keine Rolle spielen bei der Einteilung Alter und Gewicht. 



GruppeGröße
i-Size Phase 1zwischen 40 und 105 cm
i-Size Phase 2zwischen 100 und 150 cm
i-Size Phase 3 (noch nicht in Kraft getreten)zwischen 40 und 105 cm