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Collage aus vier Kleinbussen: VW Multivan T7 in Rot-Weiß sowie Hyundai Staria in Gelb, Renault Trafic Combi in Dunkelrot und Kia PV5 Passenger in Grau als Alternativen
Quelle: Hyundai, Renault, Kia, Volkswagen | Collage: mobile.de
Der VW Multivan T7 startet 2026 ab rund 57.465 Euro. Hyundai Staria, Renault Trafic Combi und Kia PV5 Passenger unterbieten ihn teils deutlich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Kia PV5 Passenger ist die günstigste elektrische Alternative zum VW Bus.
  • Wer bis zu neun Sitzplätze braucht, findet diese im Renault Trafic Combi, im Opel Zafira Electric und im Hyundai Staria.
  • Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist der Nissan eNV200 Kombi eine preiswerte Einstiegsoption für den elektrischen Stadtbetrieb.

Der VW Multivan ist seit Jahrzehnten das Maß der Dinge unter den Familien- und Reisebussen. Er bietet bis zu acht Sitzplätze, eine flexible Innenraumkonfiguration, moderne Assistenzsysteme und wahlweise Benzin-, Diesel- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb.

Kurz: Der Multivan kann fast alles. Nur günstig ist er nicht. Der Einstiegspreis liegt 2026 bei rund 57.465 Euro für die Dieselversion – Tendenz steigend mit jeder Ausstattungsoption.

Wer viel Platz, viele Sitzplätze und ein variables Raumkonzept sucht, aber nicht den vollen VW-Preis zahlen möchte, hat 2026 mehr Auswahl denn je. Ob Elektrobus, Hybrid oder klassischer Diesel: Die Alternativen zum VW Bus sind gewachsen.

Kia PV5 Passenger

Kia PV5 Passenger in Grau-Schwarz fahrend auf einer Straße in sonniger Umgebung, Seitenansicht von vorn.
Quelle: Kia
Der Kia PV5 Passenger kann laut Hersteller bis zu 1.500 Kilogramm schwere Anhänger ziehen. Das ist für einen Elektrokleinbus keine Selbstverständlichkeit.

Der Kia PV5 Passenger ist der Neue in der Klasse: Der knapp 4,70 Meter lange Elektro-Kleinbus bietet auf Basis der modularen E-GMP.S-Plattform:

  • fünf großzügige Sitzplätze
  • beidseitige Schiebetüren
  • Kofferraumvolumen von bis zu 3.615 Litern

Mit der großen 71,2-kWh-Batterie schafft er bis zu 412 Kilometer Reichweite (WLTP). Der Elektromotor leistet 120 kW (163 PS) und liefert ein Drehmoment von 250 Nm.

Geeignet für

  • Familien, Vielfahrer, Gewerbekunden, Umweltbewusste

Weniger geeignet für

  • Familien mit mehr als fünf Personen, Langstreckenfahrer ohne Ladeinfrastruktur

Der PV5 Passenger unterstützt bidirektionales Laden (V2L) und kann externe Geräte mit bis zu 3,6 kW versorgen. Das ist praktisch beim Camping oder auf der Baustelle.

Vorteile

  • Günstiger Einstiegspreis ab 38.390 Euro
  • Umfangreiche Serienausstattung inklusive Navigation, Klimaautomatik und Assistenzsystemen
  • Sieben Jahre Herstellergarantie (oder 150.000 km)

Nachteile

  • Wendekreis von 11,6 Metern schränkt die Beweglichkeit in der Stadt ein
  • Reichweite der kleinen 51,5-kWh-Batterie mit 295 km eher mäßig
  • Optisch eher nüchtern und zweckorientiert
Ein grüner Kia PV5 vor weißem Hintergrund.
Ein grüner Kia PV5 vor weißem Hintergrund.
Kia PV5

Der Kia PV5 Passenger ist ein rein elektrischer Kompaktvan mit Platz für bis zu fünf Personen.

Renault Trafic Combi

Renault Trafic Combi III in Dunkelrot, fahrend auf einer Landstraße, Seitenansicht von vorn.
Quelle: Renault
Der Renault Trafic Combi ist auch mit Automatikgetriebe für den Blue dCi 150 und den Blue dCi 170 erhältlich.

Der Renault Trafic Combi ist ein bewährter Transporter mit Pkw-Charakter: Mit bis zu neun Sitzplätzen bietet er viel Platz für wenig Geld.

Auffällig sind die markante Frontgestaltung mit LED-Scheinwerfern und das moderne 8-Zoll-Touchscreen-Cockpit.

Die Dieselmotoren leisten zwischen 81 kW (110 PS) und 125 kW (170 PS). Der Normverbrauch liegt je nach Motorisierung bei 6,7 bis 7,2 Litern auf 100 Kilometern (WLTP).

Geeignet für

  • Großfamilien, Shuttledienste, Handwerksbetriebe, Vereine

Weniger geeignet für

  • Stadtfahrer, Käufer mit Fokus auf Elektromobilität

Der Trafic Combi ist auch als rollstuhlgerechtes Fahrzeug erhältlich. Das Easy-Access-Paket mit Aluminiumrampen gehört zur Serienausstattung der Basisversion Authentic.

Vorteile

  • Bis zu neun Sitzplätze in der Grand-Combi-Version
  • Kofferraumvolumen von bis zu 1,8 Kubikmetern
  • Einstiegspreis ab 40.329 Euro (inkl. MwSt.) für den Combi Authentic

Nachteile

  • Kein Elektroantrieb verfügbar
  • Verbrauch und CO2-Emissionen vergleichsweise hoch (CO2-Klasse G)
  • Fahrwerk eher nutzfahrzeugtypisch, weniger komfortbetont
Ein grauer Renault Trafic steht vor einer weißen Wand
Ein grauer Renault Trafic steht vor einer weißen Wand
Renault Trafic

Der Renault Trafic Combi ist ein vielseitiger Kombi für Familien und Vielfahrer.

Opel Zafira Electric

Opel Zafira Electric in Weiß, statische Aufnahme von vorn-seitlich, mit Ladestation im Hintergrund.
Quelle: Opel
Der Opel Zafira Electric hat serienmäßig einen 11-kW-Onboard-Charger. Damit lässt er sich auch an normalen Wechselstrom-Ladesäulen zügig laden.

Der Opel Zafira Electric ist ein vollwertiger Elektro-Kleinbus mit dem markanten Opel-Vizor-Markengesicht.

In zwei Längen (4,98 und 5,33 Meter) und mit bis zu neun Sitzplätzen tritt er direkt gegen den VW Bus an.

Der Elektromotor leistet 100 kW (136 PS) bei einem Drehmoment von 260 Nm, die große 75-kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 347 Kilometern (WLTP).

Geeignet für

  • Shuttledienste, Großfamilien, Stadtpendler, umweltbewusste Käufer

Weniger geeignet für

  • Vielfahrer ohne Ladeinfrastruktur, Käufer mit kleinem Budget

Der Zafira Electric ist auf Wunsch mit vier einander gegenüberliegenden Einzelsitzen und elektrischen Schiebetüren bestellbar. Das macht ihn zum VIP-Shuttle.

Vorteile

  • Bis zu 18 Fahrerassistenzsysteme serienmäßig verfügbar
  • Tiefgaragentauglich dank 1,90 Meter Fahrzeughöhe
  • Bis zu 4.900 Liter Ladevolumen bei wenigen Passagieren

Nachteile

  • Kein Dieselantrieb mehr erhältlich
  • Reichweite mit 50-kWh-Batterie für Langstrecken begrenzt
  • Schnellladen dauert rund 38 bis 45 Minuten auf 80 Prozent
Silberner Opel Van Zafira Life in einem Showroom, Vorderansicht. Rechte seitliche Perspektive, modernes Design mit dunklen Fenstern.
Silberner Opel Van Zafira Life in einem Showroom, Vorderansicht. Rechte seitliche Perspektive, modernes Design mit dunklen Fenstern.
Opel Zafira Electric

Der Zafira Electric ist ein Elektro-Van, der Alltagstauglichkeit mit lokal emissionsfreiem Fahren verbindet.

Hyundai Staria Hybrid

Hyundai Staria Hybrid in Gelb, fahrend auf einer Landstraße, Frontansicht leicht seitlich.
Quelle: Hyundai
Für den Hyundai Staria Hybrid sind laut ADAC keine Anhängelasten und keine Stützlast freigegeben. Ein Fahrradträger an der Kupplung ist damit nicht möglich.

Der Hyundai Staria Hybrid ist optisch eine Klasse für sich: Die breite Leuchtleiste über dem Kühlergrill, die steil abfallende Heckpartie mit markanten LED-Rückleuchten und die charakteristische Fensterlinie machen ihn im Segment unverwechselbar.

Der 1,6-Liter-Vierzylinder-Vollhybrid leistet als Systemleistung 165 kW (225 PS) bei einem Drehmoment von 367 Nm. Er verbraucht laut WLTP 7,6 Liter auf 100 Kilometern.

Geeignet für

  • Familien, Vielreisende, Käufer mit Fokus auf Design und Komfort

Weniger geeignet für

  • Handwerker, Käufer mit Fokus auf Variabilität und Laderaum

Als Diesel war der Staria mit optionalem Allradantrieb erhältlich. So war er auch für anspruchsvollere Geländepassagen geeignet. In der Hybridversion steht diese Option nicht mehr zur Verfügung.

Vorteile

  • Auffälliges Design, das sich von Wettbewerbern abhebt
  • Hoher Reisekomfort, besonders in der zweiten Sitzreihe mit elektrisch verstellbaren Sesseln
  • Bis zu neun Sitzplätze (Trend/Prime) oder sieben Sitze (Signature)

Nachteile

  • Sitze lassen sich nicht ausbauen
  • Dritte Sitzreihe nur auf kurzen Schienen verschiebbar
  • Kein reiner Elektroantrieb verfügbar
Ein grauer Hyundai Staria steht vor einer weißen Wand
Ein grauer Hyundai Staria steht vor einer weißen Wand
Hyundai Staria

Der Hyundai Staria Hybrid überzeugt mit seinem Design, viel Raumangebot und einem sparsamen Hybridantrieb.

Toyota Proace Verso

Toyota Proace Verso in Dunkelgrün, Frontansicht an einer Stadtkreuzung bei Dämmerung.
Quelle: Toyota
Der Toyota Proace Verso kann mit einer Anhängezugvorrichtung ausgestattet werden und zieht dann bis zu 2.000 Kilogramm gebremste Last.

Der Toyota Proace Verso ist ein solider Allrounder mit breiter Motorenpalette: Ob 110 kW (150 PS) starker Diesel mit Schaltgetriebe oder 100 kW (136 PS) starker Elektroantrieb – der Proace Verso ist in zwei Längen (L1: 4,98 m, L2: 5,33 m) und mit bis zu neun Sitzplätzen erhältlich.

Das moderne Design mit schmalem Kühlergrill und LED-Scheinwerfern verleiht ihm einen zeitgemäßen Auftritt.

Geeignet für

  • Gewerbliche Nutzer, Shuttledienste, Familien, Handwerker

Weniger geeignet für

  • Käufer mit Fokus auf Fahrdynamik, Premiumansprüche

Der Proace Verso ist auch als rollstuhlgerechte Variante (Active Mobil) erhältlich. Das erweitert seinen Einsatzbereich deutlich.

Vorteile

  • Breite Auswahl an Motorisierungen (Diesel und Elektro)
  • Zwei Längen und viele Ausstattungsvarianten
  • Bewährte Toyota-Zuverlässigkeit

Nachteile

  • Elektrische Reichweite mit 49-kWh-Batterie (218 km WLTP) für längere Strecken knapp
  • Einstiegspreis für den Elektro-Proace Verso ab 44.230 Euro
  • Innenraum wirkt im Vergleich zu Premiumwettbewerbern eher zweckorientiert
Schwarzer Lieferwagen in einem Ausstellungsraum, Seitenansicht. Moderne Beleuchtung und glänzendes Finish.
Schwarzer Lieferwagen in einem Ausstellungsraum, Seitenansicht. Moderne Beleuchtung und glänzendes Finish.
Toyota Proace Verso

Der Toyota Proace Verso ist ein geräumiger Familienvan mit bis zu neun Sitzplätzen und bewährter Toyota-Zuverlässigkeit.

Nissan eNV200 Kombi

Nissan eNV200 Kombi in Weiß, fahrend auf einer Stadtstraße, Seitenansicht von vorn.
Quelle: Nissan
Der Nissan eNV200 nutzt den CHAdeMO-Standard zum Schnellladen. An einer 50-kW-Gleichstromsäule ist er in rund 30 Minuten auf 80 Prozent geladen.

Der Nissan eNV200 Kombi ist ein Gebrauchtwagen-Tipp für alle, die günstig in die Elektromobilität einsteigen wollen.

Der kompakte Elektrokleinbus mit 80 kW (109 PS) und 254 Nm Drehmoment wurde von 2014 bis 2022 gebaut. Heute ist er auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu niedrigeren Preisen erhältlich.

Die anfangs verbaute 24-kWh-Batterie erlaubt eine Reichweite von rund 170 Kilometern (NEFZ, Herstellerangabe), was für den Stadtbetrieb ausreicht. Spätere Modelle (ab 2018) waren mit einer 40-kWh-Batterie ausgestattet. Laut Hersteller reichte dies für eine Reichweite von 275 km im Stadtverkehr.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Kleinunternehmer, Käufer mit kleinem Budget

Weniger geeignet für

  • Langstreckenfahrer, Käufer mit hohem Platzanspruch

Der eNV200 Kombi war ursprünglich mit einem Batteriemietmodell erhältlich. Käufer sollten beim Gebrauchtwagenkauf auf den Batteriezustand bzw. das Batteriezertifikat achten.

Vorteile

  • Günstiger Einstieg in die Elektromobilität als Gebrauchtwagen
  • Kompakte Abmessungen (4,56 m Länge) für die Stadt
  • Bis zu sieben Sitzplätze

Nachteile

  • Produktion eingestellt (kein Neuwagen mehr erhältlich)
  • Reichweite von rund 170 km (NEFZ, Herstellerangabe) für Langstrecken nicht geeignet
  • Veraltete Technologie und Infotainment
Ein weißer Nissan eNV200 steht vor einer weißen Wand.
Ein weißer Nissan eNV200 steht vor einer weißen Wand.
Nissan eNV200

Der Nissan eNV200 Kombi zeichnet sich durch niedrige Betriebskosten und praktischen Nutzwert im Stadtverkehr aus.

Mercedes-Benz V-Klasse V220d

Mercedes-Benz V-Klasse in Weiß, fahrend auf einer kurvigen Bergstraße in grüner Landschaft, Frontansicht.
Quelle: Mercedes-Benz
Die Mercedes-Benz V-Klasse V220d kann gebremste Anhänger bis zu 2.000 Kilogramm ziehen. Damit eignet sie sich auch für den Transport von Booten oder Wohnwagen.

Die Mercedes-Benz V-Klasse V220d ist die Premiumoption unter den Kleinbussen: Mit dem 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel (120 kW/163 PS, 380 Nm) und dem 9-Gang-Automatikgetriebe fährt sie ruhig und komfortabel.

Der Normverbrauch liegt bei 7,1 Litern auf 100 Kilometern. Das 2025 überarbeitete Modell mit neuem Cockpit und verbesserter Vernetzung richtet sich klar an ein anspruchsvolles Publikum.

Geeignet für

  • Geschäftsreisende, Chauffeurdienste, Käufer mit Premiumanspruch

Weniger geeignet für

  • Käufer mit kleinem Budget, Stadtfahrer

Die V-Klasse ist auch als Allradversion und in verschiedenen Sonderausstattungen erhältlich. Sie eignet sich damit auch als Firmenfahrzeug mit Premiumanmutung.

Vorteile

  • Hohe Verarbeitungsqualität und Premiumanmutung
  • In drei Längen und mit bis zu acht Sitzplätzen erhältlich

Nachteile

  • Kein reiner Elektroantrieb in der V-Klasse (nur als EQV separat)
  • Hohe Unterhaltskosten
Rote Mercedes V-Klasse mit offener Tür auf Händlerparkplatz
Rote Mercedes V-Klasse mit offener Tür auf Händlerparkplatz
Mercedes-Benz V-Klasse

Die Mercedes-Benz V-Klasse V220d punktet mit hochwertiger Verarbeitung, viel Komfort und effizientem Dieselantrieb.

Technische Daten im Überblick

ModellAntriebLeistung (kW/PS)DrehmomentNormverbrauchReichweite (E)Neupreis ab
Kia PV5 PassengerElektro120 kW/163 PS250 Nm19,3 kWh/100 km412 km (WLTP)38.390 Euro
Renault Trafic CombiDiesel81–125 kW/110–170 PSk. A.6,7–7,2 l/100 km40.329 Euro
Opel Zafira ElectricElektro100 kW/136 PS260 Nm23,7–24,8 kWh/100 kmbis 347 km (WLTP)46.250 Euro
Hyundai Staria HybridVollhybrid165 kW/225 PS (System)367 Nm7,6 l/100 km58.950 Euro
Toyota Proace VersoDiesel/Elektro110–132 kW/150–180 PS (D), 100 kW/136 PS (E)k. A.6,4–7,1 l/100 km (D)/24,0–24,8 kWh/100 km (E)bis 346 km (WLTP, E)36.825 Euro (D)/44.230 Euro (E)
Nissan eNV200 KombiElektro80 kW/109 PS254 Nm16,5 kWh/100 kmca. 170 km bzw. 275 km (NEFZ)nur gebraucht (Neupreis 2014: 34.877 Euro)
Mercedes-Benz V220dDiesel120 kW/163 PS380 Nm7,1 l/100 km61.350 Euro

Was kostet ein günstiger Bus als Alternative zum VW Multivan?

Der VW Multivan T7 startet 2026 ab rund 57.465 Euro für den Diesel. Das ist für viele Käufer eine hohe Hürde.

Wer weniger ausgeben möchte, wird bei Modellen wie dem Kia PV5 Passenger fündig. Er startet bereits ab 38.390 Euro und bietet dabei eine umfangreiche Serienausstattung.

Auch der Renault Trafic Combi ist mit Preisen ab rund 40.329 Euro eine spürbar günstigere Option. Wer auf Elektroantrieb setzt, findet im Opel Zafira Electric ab 46.250 Euro eine solide Wahl.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist der Nissan eNV200 Kombi eine besonders preiswerte Option für den Stadtbetrieb. Wichtig: Beim Gebrauchtwagenkauf sollte man den Batteriezustand prüfen lassen.

Wer ein größeres Budget hat und Wert auf Premiumqualität legt, für den ist die Mercedes-Benz V-Klasse eine naheliegende Wahl. Sie startet ab 61.350 Euro, ist aber auch in einer anderen Liga unterwegs.

Welche Alternative zum VW Bus eignet sich am besten für Familien?

Für Familien zählen vor allem drei Dinge: Platz, Sitzplätze und Variabilität. Hier punkten mehrere Modelle.

Der Renault Trafic Combi bietet in der Grand-Combi-Version bis zu neun Sitzplätze. Das schlägt den VW Multivan, der maximal acht Plätze bietet. Die Sitze der zweiten und dritten Reihe lassen sich herausnehmen, was Flexibilität beim Gepäcktransport schafft.

Auch der Opel Zafira Electric ist familientauglich: In der XL-Version bietet er ebenfalls bis zu neun Plätze und bis zu 4.900 Liter Ladevolumen. Das reicht für den Familienurlaub mit Fahrrädern und Koffern.

Der Hyundai Staria Hybrid bietet einen hohen Reisekomfort. Die elektrisch verstellbaren Einzelsitze der zweiten Reihe mit Armlehnen und ausfahrbaren Fußstützen erinnern an Geschäftsreise-Limousinen. Allerdings lassen sich die Sitze nicht ausbauen. Das begrenzt die Flexibilität beim Gepäcktransport.

Für Familien, die auf Elektromobilität setzen, ist der Kia PV5 Passenger eine interessante Wahl. Er bietet viel Platz, eine gute Ausstattung und einen fairen Preis. Ein Siebensitzer ist bereits angekündigt.

Gibt es eine günstige elektrische Alternative zum VW Bus?

Ja, die gibt es. Wer einen elektrischen Kleinbus sucht, hat 2026 mehrere Optionen.

Der Kia PV5 Passenger ist die günstigste Neuwagenoption: Ab 38.390 Euro bietet er Elektroantrieb, viel Platz und eine gute Ausstattung. Die Reichweite liegt je nach Batterie bei 295 oder 412 Kilometern (WLTP).

Der Opel Zafira Electric startet ab 46.250 Euro und bietet mit der großen 75-kWh-Batterie bis zu 347 Kilometer Reichweite. Er ist tiefgaragentauglich und eignet sich gut als Shuttle.

Der Toyota Proace Verso Electric ist ebenfalls eine Option. Mit der kleinen 49-kWh-Batterie schafft er rund 218 Kilometer, mit der großen 75-kWh-Batterie bis zu 346 Kilometer (WLTP).

Wer einen günstigen Elektrokleinbus als Gebrauchtwagen sucht, sollte den Nissan eNV200 Kombi in Betracht ziehen. Er ist nicht mehr neu erhältlich, aber auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu niedrigeren Preisen zu finden.

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