Alles zu VWs Elektro-SUV ID.4

VW ID.4 (2020): Preise, Daten, Bilder, Marktstart

Wie der Tiguan, bloß elektrisch: Der VW ID.4 ist ein kompaktes SUV mit ordentlich Platz und Reichweite. Alles zu VWs neuem Elektro-SUV für 2020.

  • Constantin Bergander
  • Veröffentlicht am 08/05/2020, 03:11 PM
  • Aktualisiert am 09/23/2020, 05:51 PM
Zu sehen ist der VW ID.4
Quelle: Volkswagen Der VW ID.4 Pure kommt laut dem praxisnahen WLTP-Zyklus auf eine elektrische Reichweite von bis zu 360 Kilometer

Dieses Auto macht auf den ersten Blick alles richtig: Der VW ID.4 ist ein Kompakt-SUV, die derzeit beliebteste Karosserieform. Er fährt rein elektrisch, so mag es die Bundesregierung am liebsten und unterstützt den Kauf mit einem Zuschuss (Stand Herbst 2020). Und er kommt in den Ländern mit den wichtigsten Absatzmärkten: VW baut ihn in Deutschland, den USA und in China für die umliegenden Länder. Zum Marktstart ist der ID.4 204 PS stark und fährt 520 Kilometer weit. In dieser Konstellation kostet er knapp 50.000 Euro. Ein kommender Bestseller also?


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VW hat schon ein ganz ähnliches Fahrzeug im Programm. Der Tiguan ist mit mehr als 900.000 Exemplaren der erfolgreichste VW des vergangenen Jahres. Er bewegt sich in der gleichen Klasse wie der ID.4, kommt aber stets mit einem Verbrenner. Die Plattform des ID.4 lässt nur Elektromotoren zu.  

Zu sehen ist der VW ID.4  von hinten
Quelle: Volkswagen Der VW ID.4 Pro Performance erreicht in 8,5 Sekunden Tempo 100. Bei 160 km/h liegt die Spitze

Der VW ID.4 in Kürze 

  • Kompaktes Elektro-SUV in Tiguan-Größe 
  • Zum Start mit 150 kW (204 PS) und 77 kWh Akkukapazität 
  • Langfristig zwei Akkugrößen, mehrere Leistungsklassen 
  • Allradantrieb nur im Spitzenmodell 
  • Bis zu 520 km Reichweite 
  • VW ID.4 1st Edition ab 49.950 Euro  
  • Marktstart VW ID.4: Ende 2020 
  • Konkurrenz im eigenen Konzern: Skoda Enyaq, Audi Q4 E-Tron 

Viele Jahre spielt das Thema Elektromobilität bei VW eine Nebenrolle. Umgebaute Varianten von Golf und Up sollen auffangen, dass andere Hersteller beim Strom viel weiter sind – und ihre Elektroautos weiter fahren. Jetzt geht alles ganz schnell: Seit September 2020 liefert VW sein kompaktes Elektroauto ID.3 aus, die elektrische Alternative zum Golf. Der ID.4 folgt noch 2020, verspricht der Hersteller. Vom Vorsprung der anderen soll man dann nichts mehr spüren. 


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VW ID.4: Elektroauto in der Tiguan-Klasse 

Der ID.4 ist knapp 4,60 Meter lang. Damit ordnet er sich genau zwischen den beiden verfügbaren Varianten des Tiguan ein (Tiguan: 4,49 m, Tiguan Allspace: 4,70 m). In Breite und Höhe liegen zwischen den Modellen nur wenige Zentimeter. Beim Radstand erreicht der ID.4 mit 2,77 Metern fast das Niveau des langen Tiguan (2,79 m). 

Zu sehen ist der VW ID.4  von vorne, stehend
Quelle: Volkswagen Der Marktstart des neuen VW ID.4 ist für Ende 2020 geplant

Trotz der Parallelen unterscheiden sich Raumaufteilung und Platzangebot. VW konstruiert eine neue Plattform für seine Elektroauto-Familie. Der sogenannte Modulare Elektrobaukasten (MEB) soll langfristig die Basis für Autos von Kompaktklasse bis Transporter sein. Ein Akkupaket in der Bodenplatte streckt sich zwischen Achsen und Schwellern. Ein Antriebspaket aus Elektromotor und einstufigem Getriebe ist in die Hinterachse integriert. Vorn bleibt Platz für einen optionalen zweiten (Elektro-)Motor.  

Beim Platzangebot gibt es deshalb feine Unterschiede. Der ID.4 lädt weniger Gepäck ein, als man bei seiner Größe erwartet. 543 Liter Ladung passen bis zur Abdeckung in den Kofferraum, 1.575 Liter mit umgelegten Rücklehnen. Zum kurzen Tiguan fehlen ungefähr 75 Liter, weil der Antrieb unter dem Kofferraumboden Platz beansprucht. Unter der Fronthaube bietet VW kein zusätzliches Staufach („Frunk“) an. 

Modernes Cockpit im VW ID.4 

Im ID.4 sieht es schick aus. Das SUV bekommt das gleiche minimalistische Cockpit wie der technisch eng verwandte ID.3. Ein kleines Tacho-Display ist fest an der verstellbaren Lenksäule befestigt. Es gibt unzählige Touch-Flächen, aber kaum Tasten und Knöpfe. Einige muss man antippen, über andere wischen, manche verstehen beides. An die Bedienung muss man sich gewöhnen. 

Zu sehen ist der Cockpit des VW ID.4
Quelle: Volkswagen Der digitale Instrumententräger beschränkt seine Informationsvielfalt auf das Nötigste. Er sitzt gut platziert hinter dem Lenkrad des VW ID.4

An manchen Stellen ist die reduzierte Gestaltung sinnvoll. Der Tacho zeigt nur relevante Informationen an und ist gut platziert. Alle Bedienelemente für Licht und Sicht – zum Beispiel Nebellampe und Heckscheibenheizung – sitzen gesammelt in einem Touch-Feld in der Nähe des Fahrerknies. Sie müssen nicht ständig im Sichtfeld, aber gut erreichbar sein. 

Andere Elemente werden unnötig kompliziert, nur um anders zu sein. Zwei Schalter in der Fahrertür steuern alle vier Fenster. Wer die hinteren Scheiben bedienen möchte, muss erst per Berührung einer bestimmten Fläche auf Reihe zwei umschalten. Ähnlich umständlich wirken die Touch-Slider für Temperatur und Lautstärke, die man im Dunkeln mangels Beleuchtung nicht sieht.  

Wer nicht weiß, wo er anfassen muss, kann mit dem ID.4 sprechen. Die Sprachsteuerung versteht viele Befehle, sie kann zum Beispiel die Temperatur oder den Radiosender verstellen. VW installiert sie serienmäßig im SUV. 


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VW ID.4 mit zwei Akkugrößen und vier Leistungsklassen 

Zum Start bietet VW den ID.4 nur mit einer Akkugröße an. Der Energiespeicher in der Bodenplatte verfügt in den ersten verfügbaren Modellen über eine Netto-Kapazität von 77 kWh (brutto: 82 kWh). Im besten Fall fährt das SUV damit 520 Kilometer weit. Langfristig will VW ein weiteres Akkupaket mit 52 kWh Kapazität nachreichen (360 Kilometer Reichweite). VW gibt eine Garantie über acht Jahre bzw. 160.000 Kilometer auf den Akku. Sollte in dieser Zeit die Kapazität unter 70 Prozent sinken, wird er ausgetauscht. 

Zu sehen ist der VW ID.4  beim Aufladen des Akkus
Quelle: Volkswagen An einer öffentlichen Ladesäule oder an der heimischen Wallbox mit 11 kW sollte der ID.4 über Nacht üblicherweise voll werden. Schnellladen funktioniert mit maximal 125 kW

In seiner reichweitenstärksten Variante lädt der VW ID.4 an Gleichstrom-Ladesäulen mit einer Leistung von bis zu 125 kW. Im Idealfall kommen also in einer halben Stunde etwa 320 Kilometer Norm-Reichweite im Akku an. Der kleinere Akku lädt mit maximal 100 kW. An Wechselstrom-Säulen oder heimischen Wallboxen tankt der ID.4 den Strom mit einer Leistung von bis zu 11 kW. Über Nacht wäre der Akku also in jedem Fall wieder voll. 

Vorerst rüstet VW das Auto nur mit dem stärksten verfügbaren Heckmotor aus. Der leistet 150 kW (204 PS) sowie 310 Newtonmeter Drehmoment. Später folgen Einstiegsmotoren mit 109 kW (148 PS), 125 kW (170 PS) und 128 kW (174 PS) im ID.4. Zusätzlich will VW eine starke Allradvariante mit zwei Motoren anbieten. Sie leisten gemeinsam 225 kW (305 PS). Alle Antriebe in der Übersicht: 

Modell VW ID.4 Pure VW ID.4 Pure Performance VW ID.4 Pro VW ID.4 Pro Performance VW ID.4 Pro Spitzenmodell 
Motor Heckmotor Heckmotor Heckmotor Heckmotor Frontmotor, Heckmotor 
Leistung 109 kW (148 PS) 125 kW (170 PS) 128 kW (174 PS) 150 kW (204 PS) 225 kW (305 PS) 
Drehmoment 220 Nm n.a.n.a.310 Nm 460 Nm 
0-100 km/h n.a.n.a.n.a.8,5 s n.a.
Geschwindigkeit 160 km/h 160 km/h 160 km/h 160 km/h n.a.
Akkukapazität 52 kWh (netto) 52 kWh (netto) 77 kWh (netto) 77 kWh (netto) 77 kWh (netto) 
Reichweite (WLTP) 360 km n.a.n.a.520 km n.a.
Preis ca. 37.000 Euro n.a.n.a.49.950 Euro (VW ID.4 1st) n.a.

VW ID.4 (2020): Ausstattung und Preise zum Marktstart 

Bis der VW ID.4 in allen Versionen angeboten wird, dauert es noch einige Monate. VW verkauft zunächst nur die Launch-Editionen VW ID.4 1st und ID.4 1st Max. Beide Varianten fahren mit großem Akku und starkem Heckmotor. Sie bekommen außerdem ein Optik-Paket, getönte Scheiben, Heizung für Vordersitze, Lenkrad und Frontscheibe, Klimaautomatik, Rückfahrkamera, Anhängerkupplung, Wärmepumpe, ein großes Navi sowie einige Assistenten. Die Autos warnen vor Unfällen, halten Tempo, Abstand und Fahrspur. 

Zu sehen ist der VW ID.4  in seitlicher Position
Quelle: Volkswagen Die Basisversion des VW ID.4 startet langfristig bei circa 37.000 Euro. Zum Start kostet die Ausstattung ID.4 1st knapp 50.000 Euro

Zusätzlich bekommt der VW ID.4 1st Max noch Matrix-LED-Lampen, 21-Zoll-Räder, ein adaptives Fahrwerk, elektrische Sitze, eine Drei-Zonen-Klima, eine elektrische Heckklappe, verbesserte Assistenz und ein Head-up-Display. Letzteres projiziert Informationen auf einen großen Teil der Frontscheibe. Es kann Fahrspuren markieren oder Gefahren anzeigen.  

VW limitiert die Editionsmodelle auf 27.000 Exemplare. Sind sie ausverkauft, startet der reguläre Verkauf des ID.4. Dann stehen die anderen Motoren und der kleinere Akku zur Verfügung. Allerdings wird die Konfiguration nicht so individuell verlaufen wie beim VW Tiguan. VW bündelt mehr Optionen zu Paketen. Die wenigsten Extras sind einzeln verfügbar. 

Der ID.4 kostet in der kleinen 1st Edition 49.950 Euro, in der großen 59.950 Euro. Beide qualifizieren sich für den Umweltbonus in Höhe von 9.480 Euro. Den Zuschuss von Hersteller und Staat gibt es noch mindestens bis Ende 2021. Damit kostet der ID.4 weniger als ein VW Tiguan mit 200 Diesel-PS und kleinerem Ausstattungspaket: Der Tiguan 2.0 TDI steigt in der Variante „Life“ bei 40.780,33 Euro ein. 


Audi e-Tron dreiviertel-frontansicht
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Skoda Enyaq und Audi Q4 E-Tron: Starke Konkurrenz für den VW ID.4 

Die echte Konkurrenz für den ID.4 kommt aber nicht von der eigenen Marke, sondern von den Markenschwestern. Skoda und Audi bauen sehr ähnliche Autos auf der gleichen Basis. Den Skoda Enyaq zum Beispiel. Er startet kurz nach dem ID.4. Audis Q4 E-Tron folgt mit etwas Verzögerung. Die drei Modelle bewegen sich alle in der 4,60-Meter-Klasse, überschneiden sich im Antriebsangebot und in den Fahrleistungen. Sie unterscheiden sich in ihrem Charakter. 

Zu sehen ist der VW ID.4  von hinten, stehend
Quelle: Volkswagen Volkswagen gewährt acht Jahre Garantie auf die Batterie des VW ID.4

Der Enyaq ist praktisch und schick. Skoda bietet den größeren Kofferraum (585 Liter), etwas mehr Grundfläche und den günstigsten Einstiegspreis. Für den Enyaq ist ein dritter Akku verfügbar (mit 62 kWh), die Basis kostet 33.800 Euro. Audi positioniert sich eleganter, bietet mehr Luxus und setzt den Fokus auf Allrad. Der ID.4 fährt dazwischen – mit eigenständiger Optik, aber ohne echte Vorteile gegenüber seinen Geschwistern. Mit Ausnahme der vielen, vielen VW-Händler.  

Zum Start punktet er beim Preis: Der ID.4 1st kostet ungefähr 1.500 Euro weniger als ein vergleichbar ausgestatteter Skoda Enyaq. Es ist fraglich, ob VW diesen Vorsprung langfristig halten will.  

VW ID.4: Technische Daten 

Modell VW ID.4 (2020) 
Motor permanenterregter Synchronmotor an der Hinterachse, optional: permanenterregter Synchronmotor vorn 
Getriebe feste Übersetzung 
Leistung 109 kW-225 kW (148 PS-305 PS) 
Drehmoment 220 Nm-460 Nm 
Länge 4.584 mm 
Breite 1.852 mm 
Höhe 1.612 mm 
Radstand 2.766 mm 
Kofferraumvolumen 543-1.575 Liter 
Basispreis VW ID.4 ca. 37.000 Euro (VW ID.4 Pure) 
Marktstart Ende 2020 

Der VW ID.4 in Bildern

  • Zu sehen ist der VW ID.4  von vorne, stehend
    Quelle: Volkswagen Der Marktstart des neuen VW ID.4 ist für Ende 2020 geplant
  • Zu sehen ist der VW ID.4  von hinten, stehend
    Quelle: Volkswagen Volkswagen gewährt acht Jahre Garantie auf die Batterie des VW ID.4
  • Zu sehen ist der VW ID.4 in seitlicher Position
    Quelle: Volkswagen Der VW ID.4 misst 4,58 Meter in der Länge, 1,85 Meter in der Breite und 1,61 Meter in der Höhe
  • Zu sehen ist der VW ID.4  beim Aufladen des Akkus
    Quelle: Volkswagen An einer öffentlichen Ladesäule oder an der heimischen Wallbox mit 11 kW sollte der ID.4 über Nacht üblicherweise voll werden. Schnellladen funktioniert mit maximal 125 kW
  • Zu sehen ist der VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Der VW ID.4 Pure kommt laut dem praxisnahen WLTP-Zyklus auf eine elektrische Reichweite von bis zu 360 Kilometer
  • Zu sehen ist der VW ID.4  in seitlicher Position
    Quelle: Volkswagen Die Basisversion des VW ID.4 startet langfristig bei circa 37.000 Euro. Zum Start kostet die Ausstattung ID.4 1st knapp 50.000 Euro
  • Zu sehen ist der VW ID.4  von hinten
    Quelle: Volkswagen Der VW ID.4 Pro Performance erreicht in 8,5 Sekunden Tempo 100. Bei 160 km/h liegt die Spitze
  • Zu sehen ist der Kofferraum des VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Der Kofferraum des VW ID.4 fasst 543 Liter Gepäck
  • Zu sehen ist der Kofferraum des VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Wird die Rückbank umgelegt, wächst das Kofferraumvolumen des VW ID.4 auf 1.575 Liter
  • Zu sehen ist der Cockpit des VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Der digitale Instrumententräger beschränkt seine Informationsvielfalt auf das Nötigste. Er sitzt gut platziert hinter dem Lenkrad des VW ID.4
  • Zu sehen ist das Cockpit des VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Das minimalistische Cockpit-Design des VW ID.3 wurde beim ID.4 übernommen
  • Zu sehen ist das Infotainment-System des VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Ein großer Touchscreen sitzt in der Mitte des Armaturenbretts. Die Bedienung des Infotainmentsystems ist gewöhnungsbedürftig. Es gibt unzählige Touch-Flächen, aber kaum Tasten und Knöpfe im VW ID.4
  • Zu sehen sind Multifunktionstasten des am Lenkrad VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Die Sprachsteuerung des VW ID.4 lässt sich über die Multifunktionstasten am Lenkrad bedienen. VW installiert sie serienmäßig im SUV
  • Zu sehen ist ein Smartphone-Fach oberhalb der Mittelkonsole im VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Ein Ablagefach oberhalb der Mittelkonsole des VW ID.4 bietet Platz für allerlei Gegenstände. Die Fläche verfügt über eine induktive Ladestation zum Aufladen des Smartphones
  • Zu sehen ist der Innenraum des VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Volkswagen stellt fünf Leistungsklassen des ID.4 vor: Pure, Pure Performance, Pro, Pro Performance und das bisher nicht benannte Spitzenmodell
  • Zu sehen ist die Rückbank des VW ID.4
    Quelle: Volkswagen Die Rückbank des VW ID.4 bietet genügend Platz für ausgewachsene Personen