Moto Guzzi

Moto Guzzi Motorräder gebraucht und neu

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Der italienische Hersteller Moto Guzzi hat sich auf die Produktion von hochwertigen Motorrädern spezialisiert. Seit dem Jahr 2004 gehört Moto Guzzi zum italienischen Piaggio Konzern und produziert mehr als 10.000 Motorräder pro Jahr.

Moto Guzzi in den Anfängen

Gegründet wurde Moto Guzzi anfangs der 20er Jahre durch Giorgio Parodi und Carlo Guzzi. Erstes Motorrad der beiden Gründer war die „Guzzi-Parodi“, oder auch abgekürzt als GP bezeichnet. Noch im gleichen Jahr konnten bereits 17 Motorräder in mühevoller Kleinarbeit gefertigt werden, die zunehmend im Rennsport zum Einsatz kamen. Schon im Jahr 1924 konnte auf einer Moto Guzzi C4V die Europameisterschaft gewonnen werden, woraus ein rasanter Anstieg des Bekanntheitsgrades erreicht wurde. Kaum ein Jahr später wurden im Produktionsort Mandello bereits mehr als 1.200 Moto Guzzi Motorräder gebaut. Durch Giuseppe Guzzi wurde 1928 eine innovative Federung vorgestellt, die richtungsweisend war. Guzzi selbst setzte diese Federung bei einer Serien GT ein und fuhr damit bis zum Polarkreis, um die Zuverlässigkeit einer Moto Guzzi zu unterstreichen. Zu der Zeit bis kurz vor dem 2. Weltkrieg, war Moto Guzzi der größte italienische Motorradbauer.

Steigende Nachfrage an Moto Guzzi Motorrädern

Mit Beendigung des 2. Weltkriegs stieg der Bedarf der italienischen Bevölkerung nach mobilem Leben. Moto Guzzi warf in dieser Zeit den ersten Zweitakter aus eigenem Hause, die Guzzino 65, auf den Markt und konnte knapp 50.000 Einheiten in drei Jahren verkaufen. Im Folgenden wurden wieder verstärkt 1-Zylinder Viertakter in die Produktion mit einbezogen, die auch im Rennsport eingesetzt wurden.

Erste Krise für Moto Guzzi

Mitte bis Ende der 60er Jahre kriselt der Markt für Motorräder. Autos rücken immer mehr in den Fokus der mobilen Gesellschaft, so dass der Absatz auch bei Moto Guzzi rapide einbricht. Moto Guzzi geht fast in den Konkurs und wird durch die neu gegründete SEIMM Gesellschaft übernommen. Die Modellpalette wird überarbeitet, um wieder wirtschaftlich arbeiten zu können. Durch diese Grundlage kann sich gegenüber den Japanern wie Honda, Suzuki und Kawasaki eine Marktposition erarbeitet werden, die bis Anfang der 70er Jahre anhält. 1973 wird Moto Guzzi durch den italienischen Autohersteller De Tomaso übernommen. Die Konstruktionslinien werden auf zwei Bereiche begrenzt, auf die der Tourenmaschinen und Sportmotorräder. Trotzdem kriselt es immer wieder bei Moto Guzzi. Der Einstieg von Aprilia und die Produktion der „Rosso Mandello“ verschaffen dem Unternehmen kurzzeitig Luft, allerdings bringt erst der Einstieg des Piaggio-Konzerns (Hersteller der Vespa) im Jahre 2004 den wirtschaftlichen Durchbruch. Damit gehört Moto Guzzi dem weltweit größten Herstellerkonsortium an.