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Citroën 7 1,6 Liter Front, kölner Produktion, dokument.,

106 000 € (brutto)

Preis


106 000 € (brutto)

VAT nie podlega zwrotowi

452 090 zł (brutto)

Dane techniczne


Stan

Używany

KategoriaLimousine
Pierwsza rejestracja02/1935
Skrzynia biegówRęczna skrzynia biegów
PaliwoBenzyna
Przebieg585 km
Moc25 kW (34 KM)
Pojemność1 617 cm3
Liczba miejsc5
Liczba drzwi4/5
Liczba właścicieli2
HU06/2024
KolorBeżowy
Stan pojazduPojazd używany
KategoriaLimuzyna, Samochód zabytkowy
PochodzenieWersja niemiecka
Wyposażenie wnętrzaWszystko ze skóry, Brązowy

Opis pojazdu


Die deutsche Fahrzeugindustrie war nach dem Ersten Weltkrieg wenig konkurrenzfähig und die deutsche Regierung versuchte durch Zollauflagen die Einfuhr ausländischer Produkte zu reduzieren. Da der deutsche Markt jedoch Erfolg versprechend schien, versuchten amerikanische, französische und italienische Fabrikate durch die Errichtung deutscher Montagewerke die Zollauflagen zu umgehen. Nachdem das Deutsche Reich dem Völkerbund beigetreten war und am 31.01.1926 die britischen Besatzer das Rheinland geräumt hatten, begann Citroën am gleichen Tag mit der Errichtung eines Montagewerkes in Köln-Poll. Das Firmengelände mit einer 650 m langen Fertigung am Fließband wurde zum modernsten Autowerk Deutschlands. Am 15.02.1927 begann die Produktion kompletter Fahrzeuge. Zusammen mit den 350 Händlerbetrieben im Deutschen Reich wurde Citroën zum größten Importhersteller in Deutschland. Im November 1928, nur einen Monat nach der Pressevorstellung in Paris, wurden die neuen Modelle C4 und C6 im Berliner Hotel Adlon der deutschen Öffentlichkeit präsentiert. Um dem deutschen Gesetzgeber Rechnung zu tragen, bestanden die Autos zu 75% aus in Deutschland gefertigten Teilen. Ab 1933 wurden sogar die Motoren bei Siemens in Berlin gefertigt und die Autos bestanden dann zu 95% aus deutschen Teilen. Trotzdem gingen die Gängeleien der deutschen Behörden weiter und als Citroën in Frankreich selbst in finanzielle Engpässe geriet, wurde das Werk in Köln im Dezember 1935 wieder geschlossen. Bis dahin wurden dort 18.710 Fahrzeuge hergestellt. Bei deutschen Citroën Händlern wurden die Autos aus Köln-Poll schlicht die „Poller“ genannt. Die Poller waren aufgrund ihrer Verbesserungen im Detail und ihrer Verarbeitungsqualität begehrt. Auch die 1934 vorgestellten Traction Avant Modelle 7, 11 und 15 wurden in Köln produziert. Bis zur Werksschließung wurden 1.823 Citroën Front gebaut. Nach unserem Wissen existieren davon noch vier Exemplare, von denen zwei Stück nach der Wende im Osten Deutschlands gefunden wurden. Eine völlig verrottete Limousine, die inzwischen in Frankreich ist, eine Cabrio-Limousine in Berlin, ein Cabrio, was sich in den USA befindet und eine Limousine, die sich bis vor Kurzem in deutschem Erstbesitz befand.

Genau letzteres Auto dürfen wir nun vermarkten. Das Auto ist eine Sensation, denn es ist bestens dokumentiert. Sogar der erste Fahrzeugbrief und die ersten Kennzeichen von 1935 sind vorhanden. Die Großeltern des letzten Besitzers, von dem wir den Wagen 2019 bekommen hatten, hatten 1935 zwei solcher Autos aus Köln gekauft. Ein normales Modell und dieses luxuriös ausgestattete Modell mit Zweifarbenlackierung, Ledersitzen und Heckscheibenrollo. Das normale Modell wurde viel gebraucht und wahrscheinlich während des Krieges von der Wehrmacht aufgebraucht. Das luxuriöse Modell hatte die Wehrmacht nicht eingezogen, weil der Motorblock schon in den 1940er Jahren einen Riss hatte. Die Familie hatte einfach Weizenmehlkleie ins Kühlwasser gekippt und damit den Wagen bis 1959 gefahren. Die Abmeldebestätigung von 1959 ist vorhanden. Irgendwann in den ‘50er Jahren mussten dann zusätzliche Rücklichter angebaut werden. Im Juni 2002 wurde der Wagen dann aus seinem Dornröschenschlaf erweckt, komplett zerlegt und binnen drei Jahren wieder zusammengebaut. Dabei wurde alles so original wie möglich beibehalten und das Auto auch in seinen originalen Farbtönen neu lackiert. Der Riss im Motorblock wurde geschweißt und der Motor mit neuen Zylinderlaufbuchsen und Kolben versehen. Nichts sollte geändert werden, sondern alles wieder so aufgearbeitet werden, wie es 1935 war. Man kann an diesem Auto wahrscheinlich so gut wie an keinem der anderen drei noch existierenden Autos aus deutscher Produktion sehen, was genau die in Köln produzierten Autos von den in Paris produzierten unterscheidet. Die bei Siemens gebauten Motoren sind rot anstatt grün lackiert, die Keder der Türausschnitte und Kotflügel sind anderes gestaltet, das Armaturenbrett im Holzdekorlack lackiert, die Türausschnitte haben zusätzliche Türanschlaggummis, die gesamte Elektrik stammt von Bosch, der Kühler von Wartenberg und Freund, die Reifen sind wie im Original von Continental und vieles andere mehr. Die Karosseriebleche stammen von Ambi-Budd in Berlin-Johannisthal. Vom Wiederaufbau zwischen 2002 und 2005 gibt es eine umfangreiche Fotodokumentation. Im Weiteren ist das Auto in Deutschland steuerbefreit. Nach dem 31.03.1933 konnte man eine erhöhte Steuer bezahlen und damit war die Kfz-Steuer für alle Zeit bezahlt. Über die originalen Unteralgen hat ein Anwalt auf juristischem Weg die Steuerbefreiung bestätigt. Die seit 87 Jahren lückenlose Historie ist schier unglaublich und das Auto damit von ganz außerordentlicher historischer Bedeutung. Irgendwie ein Beleg für die deutsch-französische Freundschaft, aller früheren politischen Konflikte zum Trotz.

Link zu unserer Webseite mit mehr Fotos und einem Video:
https://www.atelier-automobile.de/fahrzeug/der-poller/

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