Magirus-Deutz

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 Die Marke Magirus-Deutz gehörte zur Klöckner-Humboldt-Deutz AG und war für die Fertigung von Lastwagen-, Omnibus-, Brandschutztechnik-, Feuerwehr- und Militärfahrzeugen verantwortlich. Die Marke Magirus-Deutz hatte ihren Ursprung in der Ulmer Feuerwehrgerätefabrik Magirus, die von Conrad Dietrich Magirus aufgebaut worden ist. Diese Tatsache wurde auch zum Grund genommen das Markenzeichen von Magirus-Deutz mit der stilisierten Silhouette des Ulmer Münsters in Verbindung mit dem M für Magirus zu bringen. Bekannte Fahrzeuge aus der Produktionszeit, wie der Magirus-Deutz Mercur, werden heute als Oldtimer zu Liebhaberpreisen gehandelt. Die 1949 gegründete Marke verschwand im Jahr 1983 vom Markt.

Magirus-Deutz in der Geschichte

In den Anfangsjahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde um 1948 der erste neue Magirus Deutz als Typ S 3000 vorgestellt, ein Jahr später der weiterentwickelte S 3500, der auch Grundlage für den Magirus-Deutz Eckhauber der ersten Generation war. Nach den großen Erfolgen in den 50er und 60 Jahren geriet Magirus-Deutz in den 70er Jahren in eine Krise. Wirtschaftliche Schwierigkeiten machten die Eingliederung in den Iveco-Konzern nötig. Es gab Zeiten, da war Magirus-Deutz der zweitgrößte Hersteller von Nutzfahrzeugen und erlangte eine große Bedeutung im Bereich von allradgetriebenen Baufahrzeugen. In Europa hatte Magirus-Deutz die Stellung eines Marktführers für Feuerwehrfahrzeuge. Beliebte Sammlerobjekte aus dem Haus Magirus-Deutz sind die charakteristischen Rund- und Eckhauber aus den 50er und 60er Jahren, wie eben der Magirus-Deutz Mercur. Weitere Planetennamen wie Saturn und Magirus-Deutz Pluto wurden in die Nomenklatur der Marke übernommen. Dies war ein Tribut für die an der Hinterachse verbauten Planetengetriebe.

Innovative Mercur Lkws von Magirus-Deutz

Oft genutzt wurden in deutschen Speditionen die Rundhauber des Typs Magirus-Deutz S 7500, der als Sattelzugmaschine, Pritschenwagen und als Chassis für Feuerwehrfahrzeuge zum Einsatz gelangte. Der „Rundliche Frontlenker“ von Magirus-Deutz konnte als Kipplaster oder auch als großer Möbeltransporter erworben werden. Neben den zahlreichen Variationen von Löschfahrzeugen wie dem Magirus-Deutz TLF 8/18 oder dem LF 8 gehörte auch die Herstellung von Drehleitern in allen erdenklichen Ausführungen zum Portfolio der damaligen Marke.

Ebenfalls war Magirus-Deutz in der Entwicklung und Produktion von Lkw für die Bundeswehr mit eingebunden. Viel Erfolg konnten die Flugfeldlöschfahrzeuge und Spezialfahrzeuge weltweit erreichen, die auch heute noch im Einsatz sind. Des Weiteren wurden von Magirus-Deutz auch Kehrmaschinen, Flugzeugschlepper und Fahrzeuge für die Schneeräumung gefertigt. Bei mobile.de finden Sie neue oder gebrauchte Löschfahrzeuge, Spezialfahrzeuge, Drehleitern Oldtimer wie den Magirus-Deutz Mercur im guten Zustand und zum fairen Kaufpreis!

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