Škoda Fabia Combi (3/NJ)

KombiSeit 2014
Neu ab
10.999 €
Gebraucht ab
150 €
Leasing ab
99 €
Fahrzeugeinordnung

Der Škoda Fabia Combi der dritten Generation kam im Januar 2015 auf den Markt. Er erschien damit rund zwei Monate nach der Limousine, die seit November 2014 erhältlich ist. Mit einer Länge von 4,26 Metern übertrifft der Kombi die knapp vier Meter lange Schrägheckversion deutlich, was den Nutzwert enorm steigert. Der Laderaum ist rund 200 Liter größer als jener des Schrägheck-Fabias und reicht damit an höhere Klassen heran.

Mit dem Fabia Combi ist die Škoda außerdem einer der wenigen Hersteller, die einen Kombi in der Kleinwagenklasse anbietet. Direkte Konkurrenten sind der Renault Clio Grandtour, der Seat Ibiza ST und der der Dacia Logan MCV, darüber hinaus die zahlreichen Kombis der Kompaktklasse wie etwa der Ford Focus Turnier.

Stärken
  • großer Kofferraum
  • sichere Fahreigenschaften
  • niedrige Anschaffungs- und Betriebskosten
Schwächen
  • wenig Assistenzsysteme
  • zum Teil einfache Materialien
  • keine alternativen Antriebe
Beta
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Aktuelle Angebote

Leistung
44 kW / 60 PS
0 - 100 km/h
-
Höchstgeschwindigkeit
161 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
108 g/km
Verbrauch (komb.)*
4,7 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Škoda Fabia Combi mag auf einem Kleinwagen basieren. Ihn selbst noch als solchen zu bezeichnen, wäre aber falsch. Mit seinen 4,26 Metern Außenlänge hat er die Dimensionen eines VW Golf VII, bietet aber das deutlich größere Ladeabteil bei günstigeren Preisen. Im Grunde konkurriert der Fabia Combi aber nicht mit dem Golf, sondern mit dem Golf Variant und den anderen Kombis der Kompaktklasse.

Die bieten nicht erheblich mehr Kofferraum, kosten aber durchweg mindestens 3.000 Euro, zum Teil auch über 6.000 Euro mehr. So präsentiert sich der Fabia Combi als Preis-Leistungs-Champion. Und das Beste: Seit dem letzten Modellwechsel sieht er auch viel besser aus und fährt sich noch erwachsener.

Testberichte

ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 23. Juni 2015
ŠKODA Fabia Combi 1.2 TSIFünftürige Kombilimousine der Kleinwagenklasse (81 kW / 110 PS)
Testbericht lesen
  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,1
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    2,5
Karosserie/Kofferraum 2,3
Innenraum 2,2
Komfort 2,1
Motor/Antrieb 2
Fahreigenschaften 2,1
Umwelt/EcoTest 2,1
Sicherheit 1,7

Motoren

Dass der Škoda Fabia Combi auf einem Kleinwagen basiert, zeigt sich bei den verfügbaren Motoren. Das gebotene Leistungsspektrum ist mit 75 bis 110 PS relativ schmal. Nur für einfache Ansprüche reicht das Einstiegsmodell, das mit dem möglichen Ladevolumen des Fabia leistungsmäßig kaum Schritt hält. Die stärkeren 1,2-TSI-Motoren verteuern die Anschaffung auf mindestens 14.510 Euro, verbrauchen aber nicht mehr als der kleine 1,0 MPI. Die Diesel lohnen sich wegen der stattlichen Aufschläge nur für Vielfahrer.

  • Dreizylinder (Benziner und Diesel), Vierzylinder (Benziner)
  • Start-Stopp-Automatik (serienmäßig)

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Der serienmäßige Sicherheitsstandard des Škoda Fabia Combi ist mit sechs Airbags und Multikollisionsbremse hoch. Zusätzlich können ein Müdigkeitswarner und ein Frontradar-Assistent mit City-Notbremsfunktion geordert werden. Viele Optionen sind das aber nicht, und auch für die Scheinwerfer ist kein Xenon- oder LED-Licht verfügbar, lediglich ein LED-Tagfahrlicht. Da bietet der Konzernbruder VW Polo mehr.

  • Multikollisionsbremsassistent
  • sechs Airbags
In Sachen Sicherheit muss sich Škoda bei dem kleinen Kombi gemessen an den Standards der Klasse nicht viel vorwerfen lassen. Sechs Airbags sind serienmäßig, dazu die für den VW-Konzern typische Multikollisionsbremse, die nach einem ersten Anprall über den Bremseingriff weitere Kollisionen verhindern soll.
Ein Mehr an Sicherheit gibt es ab der Ausstattungslinie Ambition. Hier gehört der Frontradar-Assistent inklusive City-Notbremsfunktion zum Serienumfang. Der Fahrer erhält bei einer drohenden Kollision eine Warnung. Reagiert er darauf nicht, leitet der Wagen eine Notbremsung ein. Verfügbar ist außerdem für 50 Euro eine Müdigkeitserkennung. Weitere Assistenzsysteme gibt es nicht, auch keinen Spurverlassenswarner. Beim Euro-NCAP-Crashtest erzielte die Schrägheck-Variante die Höchstwertung von fünf Sternen.

Ausstattung

Die Basisausstattung des Fabia Combi trägt ihren Namen mit Recht. Es fehlt nicht nur eine Klimaanlage. Auch die Rückbank ist nur im Ganzen umklappbar, und die Fenster müssen per Hand gekurbelt werden. Erst mit der Ausstattungslinie Ambition bietet der Fabia Combi einen Funktionsumfang, wie man ihn von modernen Autos erwartet, kostet dann aber auch mindestens 15.340 Euro. Auch sechs Gänge oder ein Doppelkupplungsgetriebe sind erst ab dieser Ausstattungslinie verfügbar.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Zentralverriegelung ohne Fernbedienung
  • Lenksäule höhen- und längenverstellbar
Der Skoda Fabia Combi startet bei 13.260 Euro. Angesichts dieses Preises für ein 4,26 Meter langes Modell mit hohem Nutzwert ist es fast klar, dass in der Basisausstattung etwas eigentlich Unverzichtbares fehlt: die Klimaanlage. Sie kann immerhin gegen 990 Euro einzeln bestellt werden.
Der Sprung von der kleinsten Ausstattungslinie Active zur nächsthöheren mit Namen Ambition inklusive Klimaanlage verschlingt dagegen gleich 2.080 Euro. Dafür bekommt der Käufer zusätzlich eine Zentralverriegelung mit statt ohne Fernbedienung, einen Tempomaten, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, elektrische Fensterheber vorn, eine geteilt umklappbare Rücklehne, LED-Tagfahrlicht und ein Radio mit sechs Lautsprechern. Anders ausgedrückt: All das fehlt in der wirklich nackten Grundausstattung.
Insgesamt spreizen sich die Ausstattungslinien in vier Versionen: Active, Ambition, Style und Monte Carlo. Die Luxusversion Laurin & Klement gibt es bei Skoda erst in den größeren Baureihen ab Octavia. Hinzu kommt noch der Combi ScoutLine im Outdoor-Design.
Serienausstattung Active:
  • Stahlräder im Format 15 Zoll
  • Schaltempfehlungsanzeige
  • Servolenkung
  • Zentralverriegelung ohne Fernbedienung
Zusätzlich in Ausstattungslinie Ambition:
  • Klimaanlage
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • Musiksystem mit sechs Lautsprechern
  • elektrische und beheizbare Außenspiegel
  • Rücksitze geteilt umklappbar
  • Zentralverriegelung mit Fernbedienung
  • elektrische Fensterheber vorn
  • Fahrersitz höhenverstellbar
  • LED-Tagfahrlicht
Zusätzlich in Ausstattungslinie Style:
  • Leichtmetallräder im Format 15 Zoll
  • höhenverstellbarer Beifahrersitz
  • Nebelscheinwerfer
  • Beheizbarer Fahrersitz
  • Fahrlichtassistent
  • Start schlüssellos
  • Mittelarmlehne
  • Bluetooth-Freisprecheinrichtung
Zusätzlich in Ausstattungslinie Monte Carlo:
  • Leichtmetallräder im Format 16 Zoll
  • Sport-Lederlenkrad
  • Panorama-Glasdach
  • Sportsitze
  • Klimaautomatik

Modellbeschreibung

Wie die beiden Vorgänger-Generationen gibt es auch den dritten Škoda Fabia wieder in einer Kombi-Ausführung. Dieses Segment ist auf dem deutschen Markt sehr dünn besetzt. Mit 4,26 Metern Länge übertrifft der Fabia Combi klassische Kleinwagenmaße und reicht schon bis in die Kompaktklasse hinein.


Grünes Auto, Seitenansicht, stehend, auf weißem Hintergrund. Kombi-Modell mit fünf Türen und sichtbarer Antenne.
Im Innenraum setzt sich das klare, schnörkellose Design von außen fort.
Hellgrüner Kombi mit vier Türen. Elegante Karosserie, schwarze Stoßstangen und Chromakzente. Pkw steht vor weißem Hintergrund.

Auf der Grundfläche eines VW Golf bietet der Fabia den deutlich größeren Laderaum. Er bietet laut strenger ADAC-Messung von 450 bis 1245 Litern und ist zudem durch die niedrige Ladekante gut zugänglich. Zum Vergleich: Der normale Fabia kommt nur auf 290 bis 1035 Liter. Dabei fällt die Preisdifferenz mit 600 Euro äußerst moderat aus.

Allerdings ist der Radstand der beiden Fabias identisch, und so merken Passagiere auf der hinteren Rückbank schnell, dass sie es eben doch mit einem Fahrzeug auf Kleinwagenbasis zu tun haben. Der Fabia Combi ist somit das richtige Modell für preisbewusste Familien mit noch etwas kleinerem Nachwuchs.

Der Fabia Combi fährt sich recht agil und federt manierlich. Gegenüber Kombis der Kompaktklasse kommt ihm dabei sein geringeres Gewicht zugute. Es sorgt auch dafür, dass schon mit den kleineren Motoren mit Ausnahme des 75-PS-Saugers ein ordentliches Temperament zur Verfügung steht und der Verbrauch im Rahmen bleibt.

Im Innenraum setzt sich das klare, schnörkellose Design von außen fort. Die Bedienung gibt keine Rätsel auf, Übersichtlichkeit und Raumgefühl sind wegen des Verzichts auf gestalterische Experimente gut. Auch die Verarbeitung weiß zu überzeugen, die Materialqualität dagegen weniger – Hartplastik dominiert.

Fazit zum Škoda Fabia 3 Combi (NJ) Der Škoda Fabia Combi 3 ist ein Modell zwischen den Welten. Es bietet die Beinfreiheit der Kleinwagenklasse und dabei mehr Ladevolumen als die Kompaktklasse. Bei kaum einem anderen Auto bekommt man für sein Geld so viel Nutzwert, der zudem seit dem letzten Modellwechsel durchaus schick verpackt ist. Vom günstigen Einstandspreis darf man sich allerdings nicht täuschen lassen. Ein praxistauglich motorisierter und ausgestatteter Fabia Combi kostet mindestens 16.590 Euro.

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