Renault WindSeit 2010

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(1 Testberichte)
Renault Wind Bewertung 3.8/5 basierend auf 1 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Wind TCe 100 (Benzin, 100 PS)
Fahrzeugeinordnung

Als der Renault Wind im Herbst des Jahres 2010 auf den Markt kam, ging der Trend der Klappdach-Cabrios bei den Kleinwagen schon wieder zurück. Der Renault Wind war ein direkter Konkurrent zum Begründer des Segments, dem Peugeot 207 CC. Allerdings ist der Renault um 21 Zentimeter kürzer als der Peugeot und basiert auf dem Twingo II. Die Zielgruppe des Renault Wind waren junge Frauen. Allerdings wehte der Wind nicht lange durch Europa, das Klappdach-Cabrio wurde bereits 2013 wieder vom Markt genommen. 

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Stärken
  • schnell öffnendes Klappdach
  • agiles Fahrverhalten
  • vergleichsweise großer Kofferraum
Schwächen
  • schlechte Rundumsicht
  • lauter 1,6-Liter-Motor
  • schlechte Wirtschaftlichkeit

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Daten
Motorenwerte
Leistung
74 kW / 100 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
10,5 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
190 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Renault Wind N Aussenansicht Front schräg erhöht statisch Studio blau
  • Renault Wind N Aussenansicht Seite schräg erhöht dynamisch blau
  • Renault Wind N Aussenansicht Seite statisch Studio blau
  • Renault Wind N Renault 4 Aussenansicht Front schräg dynamisch blau orange
  • Renault Wind N Aussenansicht Seite statisch blau
  • Renault Wind N Aussenansicht Seite statisch Studio blau
  • Renault Wind N Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Renault Wind N Aussenansicht Heck schräg dynamisch blau
  • Renault Wind N Aussenansicht Heck statisch Studio blau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Beim Renault Wind war der Name Programm. Bei Geschwindigkeiten jenseits von 120 km/h wurde es richtig laut und im Cockpit ging es turbulent zu. Dabei war der Renault Wind mehr Targa als Klappdach-Cabrio, da die Heckscheibe auch bei geöffnetem Dach an ihrem Platz blieb. Das Dach verschwand mit einer 180-Grad-Drehung in zwölf Sekunden in einem Extrafach über dem Kofferraum. Damit blieb das Volumen des Gepäckabteils mit 270 Litern durchaus ordentlich. Die Agilität war eine der großen Stärken des kleinen Franzosen (Länge nur 3,83 Meter). Doch die schlechte Rundumsicht machte das Rangieren schwer, zudem Parksensoren nicht vorhanden waren.

Communitybewertungen

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1
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Falkensee1964 am 7. Mai 2015

„es macht einfach nur Spass, Gas zugeben, und die Sonne scheint“

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Motoren

Motoren

Beim Renault Wind hatte man die Wahl zwischen zwei Vierzylinder-Benzinern, beide mit manuellem 5-Gang-Schaltgetriebe, die sich in der Charakteristik unterschieden. Das 1,6-Liter-Aggregat hatte 133 PS und die kleinere 1,2-Liter-Version zunächst 100 PS, dann 102 PS. Aufgrund der Turboaufladung war das schwächere Triebwerk jedoch ähnlich durchzugkräftig und verbrauchte mit 6,3 Litern (145 g/km CO2) nach Norm dazu noch 0,6 Liter weniger als der größere Motor. Letzterer erreichte 201 km/h Spitze, wohingegen sich das 1,2-Liter-Triebwerk bei 190 km/h den Fahrwiderständen ergeben musste. Auch den Standardsprint von 0 auf 100 km/h absolvierte der 133 PS-Motor in 9,2 Sekunden um 1,3 Sekunden schneller. 

  • zwei Vierzylinder-Benziner
  • ausschließlich manuelle 5-Gang-Schaltgetriebe
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Der Renault Wind wurde keinem gesonderten Euro-NCAP-Crashtest unterzogen. Allerdings basierte das Klappdach-Cabrio auf dem Renault Twingo, der bei der Prozedur vier von fünf Sternen erhielt. Die französischen Ingenieure betonten jedoch, dass der Wind den Technikspender bei einem solchen Test übertreffen würde. Auch der Fußgängerschutz schien zufriedenstellend, da der Stoßfänger bei heftigen Kontakt nachgab und sich keine harten Bauteile direkt unter der Motorhaube befanden. Die Insassen wurden durch einen Überrollbügel sowie Front- und Seitenairbags geschützt.

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • Front- und Seitenairbags 
  • Überrollbügel
  • ESP
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Ausstattung

Ausstattung

Den Renault Wind gab es in den beiden Ausstattungslinien „Dynamique“ und „Night & Day“. Hierbei war schon die Basisversion zum Preis von mindestens 16.900 Euro gut bestückt, unter anderem mit Klimaanlage, 17-Zoll-Alurädern, Sportsitzen und CD/MP3-Radio. 

Die umfangreichere Linie „Night & Day“ kostete 2.200 Euro mehr (ab 19.100 Euro) und bot einige Extras, darunter beheizbare Ledersitze, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und eine Klimaautomatik. Für 290 Euro stand das „Style“-Paket zur Verfügung, zu dem unter anderem verchromte Außenspiegel gehörten.  

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaanlage
  • 17-Zoll-Aluräder
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem Wind wagte Renault 2010 das Experiment eines Klappdach-Cabrios im Kleinwagen-Segment, obwohl die Nachfrage nach dieser Fahrzeuggattung bereits wieder abflaute. Mit entsprechendem Ergebnis: Nach drei Jahren wurde der Wind wieder vom Markt genommen. 


Vorderansicht - schräg
Mit dem Wind brachte Renault ein reines Spaß-Cabrio auf den Markt.

Als Renault den Wind 2010 auf den Markt brachte, war die Positionierung als bezahlbares „Spaß-Cabrio“ eindeutig. Der 3,83 Meter lange Zweisitzer hatte vor allem modebewusste weibliche Autofahrer im Visier. Trotz der geringen Ausmaße bot das Cabrio mit einem Kofferraumvolumen von 270 Litern erstaunlich viel Platz. Ein Resultat der Verstaumechanismus bei dem das Dach in ein extra Ablagefach über dem Kofferraum verstaut wird. 

Gute Agilität

Der Renault Wind kostete mindestens 16.900 Euro, was im Grunde viel Geld für einen Kleinwagen war, der sich die Plattform mit dem Twingo teilte. Allerdings handelte sich bei dem Zweisitzer um ein Cabrio mit einem flinken Klappdach, das in zwölf Sekunden verschwindet. Zudem war die Serien-Ausstattung mit einer Klimaanlage, einem CD/MP3-Radio und 17 Zoll Alus durchaus großzügig. Zum Konzept des Spaß-Cabrios passte das sportlich abgestimmte Fahrwerk, das dem kleinen Flitzer zu einer guten Agilität verhalf. In Kurven schlug sich der Wind damit eindeutig besser als der Peugeot 207 CC. 

In punkto Sicherheit bot der Renault Wind Front- und Seitenairbags sowie einen soliden Überrollbügel. Die Architektur des Wind stammte vom Twingo, der im Euro-NCAP-Crashtest vier von fünf Sternen erhielt. Und obwohl der Wind nie einem offiziellen Test standhalten musste, bestand Renault darauf, dass das Cabrio dabei besser abschneiden würde als der Kleinwagen-Bruder.

Nur zwei Motoren

Renault konzentrierte sich bei den Motorisierungen auf das Wesentliche und bot nur zwei Vierzylinder-Benziner an – ein 1,6-Liter-Aggregat mit 133 PS sowie eine 1,2-Liter-Turboversion mit zunächst 100 PS, später 102 PS. Auf dem Papier bot das größere Triebwerk naturgemäß die besseren Fahrleistungen, das kleinere erwies sich dank Turbo-Aufladung als quirlig und durchzugskräftig. 

Als der Renault Wind 2010 auf den Markt kam, war das Segment der kleinen Klappdach-Cabrios bereits wieder auf dem Rückzug. Deswegen war auch dem Wind kein großer Verkaufserfolg beschieden und der wendige Zweisitzer verschwand 2013 wieder vom Markt. Entsprechend übersichtlich ist das Gebrauchtwagenangebot. Dennoch lassen sich unter 7.000 Euro schon ansehnliche Modelle finden. 

Fazit zum Renault Wind

Der Renault Wind war ein reines Spaß-Cabrio. Innerhalb von zwölf Sekunden verschwand das Klappdach im Heck und durch die sportliche Abstimmung bewegte sich der 3,83 Meter lange Zweisitzer agiler als etwa ein Peugeot 207 CC. Die Wind-Käufer waren hauptsächlich weiblich, allerdings wurde das Cabrio schon nach drei Jahren wieder vom Markt genommen. Daher sind nur relativ wenige Autos auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu haben. Bei den Motoren erwies sich der durchzugskräftige 1,2-Liter-Turbomotor als gute Wahl, zumal dessen Verbrauch auch deutlich geringer war als beim größeren 1,6-Liter-Triebwerk. 

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