Mini Cabrio (R57)Seit 2006

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(4 Testberichte)
Mini Cabrio (R57) Bewertung 3.4/5 basierend auf 4 Testberichte.
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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

2008 erneuert Mini auch das Cabrio (R57) der laufenden zweiten Modellserie ab 2006. Außer den optischen Neuerungen der Limousinen – optimierter Fußgängerschutz mit höherer Motorhaube, breites Kunststoffband vor der Frontscheibe – gibt es auch für die Frischluftfans neue verbrauchsarme Benzin- und Dieselmotoren aus der Kooperation mit dem PSA-Konzern. Ein weiteres technisches Gimmick halten die Briten für das Cabrio aber bereit: Mit dem Always-open-Timer, sichtbar links vom Drehzahlmesser platziert, lassen sich die Zeiten des Offenfahrens minutengenau erfassen. Die bereits im Vorgänger sehr erfolgreiche Cabrio-Version sieht sich Konkurrenten wie Fiat 500 C, Citroën DS3 Cabrio und Peugeot 207 CC, aber auch Mazda MX-5 gegenüber.

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Stärken
  • Gute Platzverhältnisse vorn
  • Elektrisches Stoffverdeck mit Glasscheibe
  • Starke und sparsame Motoren
Schwächen
  • Beengtes Platzangebot im Fond
  • Kleiner, schlecht nutzbarer Kofferraum
  • Hohe Einstiegspreise, teurer Unterhalt
Daten
Motorenwerte
Leistung
72 kW / 98 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
13,1 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
174 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Mini Cabriolet R57 Detail Aussenansicht Aussenspiegel statisch schwarz
  • Mini Cabriolet R57 Aussenansicht Front statisch weiß
  • Mini Cabriolet R57 Studio Innenansicht Front statisch schwarz weiß
  • Mini Cabriolet R57 Aussenansicht Heck dynamsich orange
  • Mini Cabriolet R57 Aussenansicht Seite statisch weiß
  • Mini Cabriolet R57 Aussenansicht Front dynamsich orange
  • Mini Cabriolet R57 Aussenansicht Heck statisch weiß
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Bügellos glücklich! Ab 2008 trüben die massiven silberfarbigen Überrollbügel endlich nicht mehr den Blick auf den ansonsten gelungenen 3-Türer aus Oxford. Die Bügel haben die Attraktivität des offenen 2+2-Sitzers stets so geschmälert, dass der britische BMW-Zögling im Zuge der Überarbeitung gleich eine elektromechanisch ausfahrbare Variante mit ins Lastenheft bekommt. Ansonsten gilt: Die zweite Mini-Generation unter der Federführung von BMW ist auch als Cabrio besser ausgestattet, ordentlich verarbeitet und endlich sparsamer im Verbrauch. Lässt man die happigen Preise für einen Moment außen vor, hat der Mini Cabrio durchaus das Zeug, trübe Wintergedanken einfach wegzublasen.

Communitybewertungen

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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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AnnaBerkl am 12. November 2012

„Macht Spaß beim Fahren, Cabrio = Lebensgefühl pur“

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Leo-169 am 16. Dezember 2013

„Es ist ein Kleinwagen keine Parkplatzprobleme, Sieht super aus, schick, und f4 Leute können OFFEN fahren“

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doc_savage am 26. September 2016

„Na, wer's überlesen hat, dem sei's hier nochmals gesagt: [*]Mini-Cabrio zu fahren, macht Spass! [*]Man kann, aber muss nicht brettern, um diesen Spass zu haben! [*]Fahr' 'mal ein gewundene, möglichst freie Bergstrecke, egal ob 'rauf oder 'runter, dann weißt Du selbst, was ich damit meine! [*]Ersatzweise tun's auch kurvige Landstrassen, gerne in kurviger, miniberockter Kleidung (ja auch hier ist "mini" einen Blick wert!)...“

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Motoren

Motoren

Die beiden Einstiegsvarianten der Mini Limousine bei Benziner und Diesel entfallen im Cabrio. Der Mini bietet in der Offen-Variante moderne, verbrauchsarme Benzin- und Dieselmotoren mit einer großen Leistungsbreite von 90 bis 211 PS. Außer beim Basisbenziner und beim Top-Modell `John Cooper Works´ ist optional stets die 6-Stufen-Automatik Steptronic im Angebot. Die Benzinmotoren im Mini Cabrio starten 2008 mit Euro-4-Norm, ab 2010 bzw. 2011 erreichen alle Triebwerke durchgehend Euro 5. Alternative Antriebe und Allradantrieb sind auch im Mini Cabrio kein Thema.

  • Effiziente Vierzylinder-Motoren mit und ohne Turboaufladung 
  • Serienmäßig 6-Gang-Schaltgetriebe (optional 6-Gang-Steptronic)
  • Kein Allradantrieb erhältlich
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Sicherheit

Sicherheit

Der Mini bietet eine sichere Fahrgastzelle mit stabilem Scheibenrahmen und insgesamt allen wesentlichen Sicherheitsmerkmalen eines modernen Cabrios – von der kompletten Airbag-Ausstattung bis zu stabilen Überrollbügeln (ab 2009 automatisch elektronisch ausfahrend). Im Rollover-ADAC-Test allerdings werden der auf Personen bis maximal 1,75 Meter begrenzte hintere Überlebensraum, der beim Überschlag nicht rechtzeitig zündende Gurtstraffer sowie die erhöhte Kopfbelastung auf den Frontsitzen bemängelt. Auch ESP gibt es nach wie vor nur gegen Mehrpreis.

  • Front- und Seitenairbags
  • Elektrisch ausfahrende Überrollbügel
  • Bremsassistent
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Ausstattung

Ausstattung

Der Mini als Cabrio kann als hochpreisig bezeichnet werden, was für alle angebotenen Versionen gilt. Die Basisausstattung im Einsteiger Mini One ist durchaus zweckmäßig und bietet inklusive elektrischem Verdeck und guter Sicherheit samt elektronisch ausfahrenden Überrollbügeln alle wichtigen Features für den Cabrio-Alltag. Die Liste an Extras ist lang und Mini-typisch nicht billig. Mit den beiden Ausstattungspaketen Pepper und Chili bieten die Münchner ab 1.500 Euro Mehrpreis allerdings durchaus viel fürs Geld.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Komplettes Airbag-Sicherheitssystem
  • Elektronisch ausfahrende Überrollbügel (ab 2009) 
  • Elektrisches Stoff-Verdeck mit Glasscheibe
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Es macht einfach Spaß, Mini Cabrio zu fahren. Preislich gibt es sicher günstigere Alternativen, aber das Gokart-ähnliche Fahrerlebnis bietet kaum ein Konkurrent.


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Singles und Pärchen sollten sich das Cabrio leisten und bei der Motorenwahl keinesfalls geizen.
Seitenansicht

Im Vergleich zum Vorgängermodell wirkt das Mini Cabrio (R57) ab 2008 auf den ersten Blick deutlich frischer, gereifter und kraftvoller. 90 bis 211 PS sorgen im Frischluft-Ableger des kleinen Bayern für Gokart-Feeling vom Feinsten – dem sportlich knackigen Fahrwerk und butterweich schaltenden Getriebe à la BMW sei Dank. Etwas härter allerdings wird es bei den Preisen – auch hier legen die Münchner deutlich einen drauf.

Mini Cabrio – Optik fordert neue Ideen

Das Erscheinungsbild des Mini Cabrio hat mit der Neuauflage deutlich gewonnen. Das liegt zum einen an der dezent überarbeiteten Optik – jetzt ohne störend sichtbare Überrollbügel –, vor allem aber an der deutlich moderneren wie zuverlässigeren Technik – gerade im Bereich der Antriebe. Die fast schon monströs anmutenden Überrollbügel aus glänzendem Vollstahl der ersten Serie aus München waren stets ein Dorn im Auge vieler Cabrio-Liebhaber. Mini hat hier auf die Kundenmeinung gehört und der britischen Cabrio-Ikone eine elektromechanisch ausfahrbare Variante verpasst. Ergebnis: Mini-Hutzen im offenen Alltag, die zusammen mit den gestreckten seitlichen Karosserielinien eine optisch runde Sache ergeben.

Qualitätsoffensive aus München – auch beim Cabrio

Auch Qualität und Zuverlässigkeit sind lange Zeit ein Ärgernis beim Kleinen aus Bayern. Wie die runderneuerte Limousine (R56) ab 2005 macht auch die Neuauflage des Cabrios hier einen gewaltigen Satz nach vorn. TÜV-Prüfer und Tester freut es; Mängel oder gar Ausfälle sind beim Neuling praktisch kein Thema mehr. Ist das Scheckheft des kleinen Bayern zudem durchgestempelt – was gerade beim Cabrio meist der Fall sein sollte –, können Frischluftfans mit Gokart-Ambitionen auch gebraucht nichts falsch machen. Vorausgesetzt die recht happigen Preise stellen kein Hindernis dar.

Neue Motoren aus Bayern und Frankreich – jetzt läuft’s doch

Zwar haben die Münchner die recht mauen Einstiegsmotoren stets aus dem Cabrio-Ableger des Mini verbannt, doch auch der Rest der Triebwerke glänzt zu Beginn nicht immer mit zeitgemäßer Laufkultur und Sparsamkeit. So wird auch unter der Haube des neu aufgelegten Cabrios mächtig aufgeräumt, moderne Common-Rail-Turbodiesel sowie Benziner aus den Regalen von PSA und BMW ersetzen jetzt die durstigen brasilianischen Chrysler-Motoren beim Vorgänger. Dies bringt einen deutlich spritzigeren Antritt, dezente Akustik und vor allem weniger Tankstopps. Zudem erfüllen ab etwa 2010 alle Modelle die Abgasnorm Euro 5.

  

Fazit zum Mini Cabrio 2008–2015 (R57)

Die Mini Limousine ab 2005 macht es vor, die Cabrio-Variante zieht 2008 nach: verbesserte Qualität, dezent erneuerte Optik, neue zeitgemäße Motoren. In Verbindung mit dem sportlich straffen Fahrwerk und einer guten Sicherheitsausstattung wartet hier das fast perfekte Cabrio-Erlebnis für Zwei. Für Zwei, weil das Platzangebot des 2+2-Sitzers aus dem englischen Oxford – gerade auf längeren Reisen – nicht unbedingt für die Kleinfamilie ausgelegt ist. Fast perfekt, weil die happigen Preise den ein oder anderen sicherlich ins Grübeln bringen werden. Viel mehr Cabrio-Kult als der Mini bietet aber kaum ein anderes Auto in dieser Klasse – auch nicht als Gebrauchter.

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