Lada NivaSeit 1985

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(8 Testberichte)
Lada Niva Bewertung 2.3/5 basierend auf 8 Testberichte.
    • Motoren
    • Modell im Test
    • Ausstattung
    Fahrzeugeinordnung

    Der erste Lada Niva lief 1976 im russischen Toljatti vom Band. Bis zum Jahr 2013 wurde das Modell fast unverändert gebaut. Danach wandelte Lada den Namen des Geländewagens in Taiga 4x4 um. Der Lada Niva galt als „Range Rover des Ostens“ und bot rustikale, fast unzerstörbare Technik - und kaum Komfort. Der Niva zeichnete sich durch seine sehr gute Geländegängigkeit aus, die durch den permanenten Allradantrieb mit zuschaltbarer Geländereduktion und einer manuell bedienbaren Mitteldifferenzialsperre erreicht wurde. Ab 1993 gab es auch eine Version mit 50 Zentimeter längerem Radstand und zwei hinteren Seitentüren.

    Im Laufe der Jahrzehnte fanden ein paar Modellpflegen statt. Bei der ersten umfangreichen im Jahr 1995 ersetzte ein 1,7-Liter-Motor mit Einspritzung das angestaubte Vergaser-Triebwerk. 2010 folgten weitere technische Veränderungen und ein verbessertes Fahrwerk. Außerdem bekam der Niva ein neues Armaturenbrett inklusive neuem Tacho, ein neues Lenkrad mit Pralltopf sowie ein geändertes Heck mit niedrigerer Ladekante und modifizierten Rückleuchten. Ähnlich ikonenhaft wie der Lada Niva sind nur noch der Land Rover Defender, der Jeep Wrangler oder die Mercedes G-Klasse.

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    Stärken
    • robuste Technik
    • günstige Anschaffung
    • sehr geländegängig
    Schwächen
    • hoher Spritverbrauch
    • geringer Komfort
    • wenig Ausstattung

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    Daten
    Motorenwerte
    Leistung
    51 kW / 69 PS
    Motorenwerte
    0 - 100 km/h
    23 s
    Motorenwerte
    Höchst­geschwindigkeit
    118 km/h
    Motorenwerte
    CO2-Ausstoß (komb.)*
    - g/km
    Motorenwerte
    Verbrauch (komb.)*
    - l/100km
    Motorenwerte
    Energieeffizienzklasse*
    -

    * Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

    Modell im Test

    Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

    Zum Neupreis von rund 10.000 Euro bot der Lada Niva nur ein Mindestmaß an Komfort. Zudem fehlten bis zuletzt moderne Sicherheitssysteme wie ABS oder ESP. Dennoch hatte der rustikale Russe gerade jenseits befestigter Straßen unbestreitbare Vorteile. Die hervorragende Geländegängigkeit in Kombination mit der robusten Technik war vor allem im täglichen Arbeitseinsatz ideal. In den letzten Jahren des Modellzyklus entstand eine zunehmend größere Lifestyle-Fangemeinde, im urbanen Umfeld stiegen vor allem weibliche Autofahrer in das kantige Gefährt. Allerdings forderte die veraltete Technik ihren Tribut, denn neben dem geringen Komfort war der Benzinverbrauch sehr hoch. 

    Communitybewertungen

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    Karosserie
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    Antrieb
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    Fahrdynamik
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    Komfort
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    Emotion
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    onlinemotor am 23. Juli 2012

    „Der Lada Niva gehört/ist der preiswerteste Allradler der hierzulande angeboten wird. Die einfache aber robuste Verarbeitung und Ausstattung schart eine Schar von echten Fan`s um sich.“

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    hgberlin am 14. Juni 2015

    „Auto sticht aus dem Einheitsbrei raus und ist sehr preiswert. Das Auto macht einfach Spaß. Man hat immer was zu basteln, wobei ich damit keine Reparaturen, sondern kleine Verbesserungen meine. (Geräuschdämmung, Zubehör usw.)“

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    drbienzle am 9. Juli 2011

    „Da mein Lada zu 70% im Gelände gefahren wird, bin ich mit ihm voll zufrieden. Rückbank 'raus, Abtrennung für Hunde und Wild rein, ein besseres Jägerauto gibt es fast nicht. Vieles kann selbst gerichtet werden, Ersatzteilepreise ok( Anlasser: 62, Bremssättel vorne li/re: 58)“

    ...
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    Motoren

    Motoren

    Beim Lada Niva war die Auswahl an Motorisierungen nicht besonders umfangreich. Letztendlich gab es nur zwei Benziner und einen Diesel. Ergänzt wurde das Antriebsportfolio noch durch eine bivalente Variante, bei der das Fahrzeug sowohl mit Autogas als auch Benzin betrieben werden konnte. Das Leistungsspektrum reichte von 69 bis 83 PS. Der Verbrauch betrug zwischen 7,7 Litern (204 g/km CO2) und 11,4 Litern (282 g/km CO2). Die Höchstgeschwindigkeit des rund 1,3 Tonnen schweren Lada Niva variierte zwischen 118 und 137 km/h. Als Getriebe kam eine Fünfgangschaltung zum Einsatz. 

    • zwei Benziner, ein Diesel mit 69 bis 83 PS
    • 5-Gang-Schaltung 
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    null
    Sicherheit

    Sicherheit

    Der Lada Niva ist technisch mehr als 40 Jahre alt. Dementsprechend gering war auch das Sicherheitsniveau. ABS und ESP suchte man bei dem russischen Fahrzeug vergebens. Der Bremsweg war ebenfalls zu lang. Der Lada Niva wurde nie einem Euro-NCAP-Crashtest unterzogen. Allerdings gab es vereinzelte Kollisionsprüfungen, bei denen die Fahrgastzelle des Lada Niva stark verformt wurde. Zwar war die Karosserie massiv, direkt unter der Motorhaube war jedoch das Reserverad platziert, was den Abbau der Einschlagsenergie verhinderte. Zudem war Fußgängerschutz zum Zeitpunkt der Entwicklung des Lada Niva noch ein Fremdwort. 

    Zur Sicherheitsausstattung zählten:

    • Versteifungen in den Türen
    • Kopfstützen
    • Sicherheitsgurte
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    Ausstattung

    Ausstattung

    Der Lada Niva war ein rustikales Auto mit einer mehr als spartanischen Ausstattung. Serienmäßig waren Mitte der 2000er Jahre immerhin eine Servolenkung, ein Drehzahlmesser und ein Heckscheibenwischer an Bord. Damals standen drei Ausstattungslinien zur Auswahl: Niva 1,7 i Only, Niva 1,7 i Kult und Niva 1,7 i California, wobei Letzterer nicht nur die umfangreichste Ausstattung, sondern auch ein Faltdach hatte. 2010 fand eine Modellpflege statt, bei der die Blinker und das Armaturenbrett verändert wurden. Danach ließen sich die Außenspiegel von innen justieren. Darüber hinaus wurde das Fahrwerk etwas kommoder eingestellt. 

    Im Laufe der Jahrzehnte brachte Lada auch immer mal wieder Sondermodelle, die kuriose Namen wie Taiga Multitalent, Taiga Jagd oder gar Taiga Schneepflug trugen. Zu den Ausstattungsdetails zählten Zusatzscheinwerfer, Radio, Motorhaubendämpfer oder eine Seilwinde. Gegen Aufpreis war auch auch ein Gewehrhalter bestellbar. 

    Zur Serienausstattung gehörten:

    • Heckscheibenwischer
    • Servolenkung
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    Beschreibung

    Modellbeschreibung

    Der Lada Niva wurde fast 40 Jahre lang gebaut und verdiente sich durch seine sehr gute Geländegängigkeit den Spitznamen „Range Rover des Ostens“. Heute genießt das russische Vehikel Kultstatus. 


    Unkaputtbar und ziemlich unbequem.

    Der erste Lada Niva lief 1976 im russischen Toljatti vom Band. Bis 2013 wurde der Geländewagen fast unverändert gebaut. Allerdings gab es im Lauf der Jahre immer wieder Modellpflegen, bei denen die Ausstattung und die Technik im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten aufgerüstet beziehungsweise verbessert wurden. 

    Übersichtliches Motorenangebot

    Beim Lada Niva beschränkte sich das Angebot an Motorisierungen auf das Wesentliche. Immerhin ersetzte im Zuge einer größeren Modellpflege 1995 ein 1,7-Liter-Motor mit Einspritzung das angestaubte Vergaser-Triebwerk, das bis dahin unter der Motorhaube werkelte. Unterm Strich standen zwei Benziner und ein Diesel zur Auswahl. Ergänzt wurde das Antriebsportfolio noch durch eine bivalente Variante, bei der das Fahrzeug sowohl mit Autogas als auch Benzin betrieben werden konnte. Mit einer maximalen Leistung von 83 PS riss der Lada Niva in der Dynamik-Disziplin keine Bäume aus. 

    Die große Stärke des Lada war seine Geländegängigkeit. Das 3,72 Meter lange (Fünftürer: 4,24 Meter) Fahrzeug war mit einem permanenten Allradantrieb inklusive Mitteldifferentialsperre und Untersetzung ausgestattet. Lediglich Modelle wie die Mercedes G-Klasse, der Jeep Wrangler oder der Land Rover Defender konnten in dieser Beziehung mit dem 1,3 Tonnen schweren russischen Gefährt mithalten. Damit war der Lada Niva in der Forstwirtschaft und im unwegsamen Gelände der ideale fahrbare Untersatz. 

    Kaum Komfort

    Der Lada Niva kostete neu zwischen 10.000 und 13.000 Euro und bot ein überschaubares Ausstattungsniveau, das im Laufe der rund 40-jährigen Bauzeit so gut es ging modernisiert wurde. Zu den Komfortfeatures zählten eine Servolenkung, die Klimaanlage „Alex“ und beheizbare Vordersitze. Dennoch blieb die Preisliste weiterhin sehr kurz. Bei den verschiedenen Modellpflegen gab es aber auch technische Veränderungen, darunter das Armaturenbrett, die Scheinwerfer und auch die Blinker. Im Jahr 2010 stimmten die Ingenieure das Fahrwerk anders ab und passten Dämpfer und Federn neu an. 

    Fazit zum Lada Niva

    Der Lada Niva genießt heute Kultstatus – was sich auch in den Gebrauchtwagenpreisen niederschlägt, die teilweise auf Höhe der Neupreise rangieren. Der Lada Niva zeichnete sich durch seine Offroad-Fähigkeiten und eine unverwüstliche Technik aus, die sich im Laufe der knapp 40-jährigen Bauzeit kaum veränderte. Deswegen war der Lada Niva in der Jagd- und Forstwirtschaft sehr beliebt, ebenso wie mittlerweile auch bei modebewussten Autofahrerinnen. Allerdings ist der Komfort nach wie vor sehr eingeschränkt. 

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