Infiniti FX (S51)Seit 2009

Rückansicht - schräg
Rückansicht - schräg
Rückansicht - schräg
  • Rückansicht - schräg
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Nachdem die erste Generation des Oberklasse-SUVs Infiniti FX von 2002 bis 2008 speziell für Japan und Nordamerika produziert wurde, kam die zweite Generation ab 2009 auch auf den europäischen Markt. Das 4,86 Meter lange und über zwei Tonnen schwere SUV wurde mit einem Sechszylinder-Benzinmotor, einem Sechszylinderdiesel sowie als Topmodell FX50 mit einem Achtzylinder-Benzinmotor angeboten. Im Frühjahr 2012 gab es eine dezente optische Modellpflege und zum Ende hin auch noch eine „Vettel-Edition“. 2013 wurde aus dem FX der QX70. Konkurrenten des FX waren BMW X5, Mercedes-Benz GLE, Porsche Cayenne und VW Touareg.

... mehr
Stärken
  • gute Serienausstattung
  • gute Verarbeitungsqualität
  • großzügiges Platzangebot für Passagiere
Schwächen
  • hohe Betriebskosten
  • dünnes Werkstattnetz
  • kleiner Kofferraum
Daten
Motorenwerte
Leistung
235 kW / 320 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
6,8 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
233 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Infiniti FX S51 Aussenansicht Front schräg dynamisch grau
  • Infiniti FX S51 Innenansicht statisch Rücksitze beifahrerseitig
  • Infiniti FX S51 Aussenansicht Front schräg statisch dunkelblau
  • Infiniti FX S51 Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Infiniti FX S51 Aussenansicht Front schräg dynamisch grau dunkelblau
  • Infiniti FX S51 Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
  • Infiniti FX S51 Aussenansicht Front Heck schräg statisch dunkelblau grau
  • Infiniti FX S51 Aussenansicht Seite statisch grau
  • Infiniti FX S51 Aussenansicht Heck schräg dynamisch grau
  • Infiniti FX S51 Innenansicht statisch Detail Tacho
  • Infiniti FX S51 Innenansicht statisch Kofferraum
  • Infiniti FX S51 Aussenansicht Heck schräg dynamisch dunkelblau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Infiniti FX ist ein Oberklasse-SUV, das im Design dem kleineren Modell EX ähnelt und das stattliche Format von 4,86 Metern Länge mit seinem rundlichen Design und der coupéhaften Linie etwas kaschiert. Das Interieur ist hochwertig und serienmäßig sehr gut bestückt. Die Qualität und das hohe Ausstattungsniveau sind die Stärken des Infiniti FX, der im Vergleich zur vorwiegend deutschen Konkurrenz ein seltener Außenseiter geblieben ist. Schwachpunkt ist das geringe Kofferraumvolumen von 410 Litern bis 1.305 Litern. Unter den drei Motoren ist der Diesel-Sechszylinder die wirtschaftlichste Alternative im Vergleich zu Benzin-Sechs- und -Achtzylinder.

Motoren

Motoren

Den Infiniti FX gab es mit zwei Sechszylindermotoren und einem Achtzylinder-Aggregat. Die Benzinversionen entwickelten als FX37 aus 3,7 Litern Hubraum 320 PS Leistung und 360 Nm Drehmoment und als FX50 aus 5,0 Litern Hubraum 390 PS und 500 Nm Drehmoment. Als Vettel-Sondermodell kam der FX50 im Jahr 2013 auf 420 PS. Der einzige Diesel besaß sechs Zylinder, drei Liter Hubraum und 238 PS sowie ein Drehmoment von 550 Nm. Den FX gab es ausnahmslos mit Allradantrieb und 7-Gang-Automatikgetriebe. Die beiden Benzinmotoren verbrauchten nach Norm zwischen 12,1 Litern beim Sechszylinder und 13,5 Litern beim Achtzylinder.

  • Sechs- und Achtzylinder (Benzin), Sechszylinder (Diesel)
  • Allradantrieb
  • Hinterradlenkung bei S-Versionen
  • 7-Gang-Automatikgetriebe
Motordetails anzeigen
null
Sicherheit

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest gab es 2009 für den Infiniti FX fünf von fünf Sternen sowie 86 Prozent für die Insassensicherheit, 77 Prozent für die Kindersicherheit, 44 Prozent für die Fußgängersicherheit und 99 Prozent für die Sicherheitsunterstützung. Serienmäßig waren beim FX sechs Airbags, eine Rückfahrkamera mit Sensoren vorne und hinten sowie ein Geschwindigkeitsregler. Bei den Premium-Ausstattungen waren ein Spurhalteassistent, ein Geschwindigkeitsbegrenzer und eine intelligente Geschwindigkeitsregelung mit Abstandsregelung inklusive.

  • sechs Airbags
  • Geschwindigkeitsregler
  • Rückfahrkamera
null
Ausstattung

Ausstattung

Den Infiniti FX gab es insgesamt in vier Ausstattungsversionen. Das waren die Ausstattung GT mit der besseren Variante GT-Premium sowie die Ausstattung S mit der besseren Version S-Premium. Serienmäßig besaßen alle Infiniti FX Klimaautomatik, Rückfahrkamera mit Sensoren vorne und hinten, Ledersitze und eine elektrische Sitzverstellung. Bei den beiden besseren Premium-Ausstattungen war auch ein Navigationssystem an Bord sowie ein Spurhalteassistent, eine intelligente Geschwindigkeitsregelung mit Abstandsregelung sowie eine 360-Grad Around-View-Ansicht. Die beiden S-Versionen waren außerdem mit Hinterradlenkung ausgestattet. Serienmäßig waren auch 20-Zoll-Leichtmetallräder sowie bei den S-Versionen 21-Zoll-Leichtmetallräder. Zusätzlich gab es nur sehr wenige optionale Sonderausstattungen.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaautomatik
  • 20-Zoll-Leichtmetallräder
  • Ledersitze
null
Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Infiniti FX ist ein attraktives Oberklasse-SUV mit sehr guter Serienausstattung, hoher Verarbeitungsqualität und etwas Extravaganz.


Der Infiniti FX gilt als Schönling unter den sonst eher massigen und kantigen SUVs.

Erst 2009 kam der Infiniti FX auf den europäischen Markt. In Nordamerika gab es das Oberklasse-SUV der Edeltochter von Nissan bereits seit 2003. Vereinzelt landeten auch Importfahrzeuge in Europa, doch offiziell ging es erst 2009 los. Mit einer Länge von 4,86 Metern und einem Leergewicht von mehr als zwei Tonnen ist der FX eine sehr stattliche Erscheinung. Allerdings wird dies durch das sportlich akzentuierte Design etwas abgeschwächt. Für viele gilt der Infiniti FX als Schönling unter den sonst eher massigen und kantigen SUVs.

Zwei Sechszylinder und ein Achtzylinder

Die Motorenpalette umfasst zwei Sechszylindermotoren, einen 3,0-Liter-Diesel mit 238 PS und wuchtigen 550 Nm Drehmoment sowie einen 3,7 Liter großen Benziner mit 320 PS und 360 Nm Drehmoment. Topmodell ist der FX50 mit einem 5,0 Liter großen Achtzylinder-Benzinmotor mit 390 PS, von dem es zum Ende der Bauzeit auch eine „Vettel-Edition“ mit 420 PS gab. Zur Serienausstattung des FX gehören Allradantrieb und 7-Gang-Automatikgetriebe. Viel Leistung ist beim FX auch angebracht, ist das schwungvoll gezeichnete SUV mit mehr als zwei Tonnen ohne Passagiere und Gepäck doch nicht gerade ein Leichtgewicht.

Gute Ausstattung, kleiner Kofferraum

Die herausragende Stärke des Infiniti war seine sehr gute Serienausstattung. Bereits in der Basisversion der insgesamt vier Ausstattungsvarianten waren elektrisch verstellbare Ledersitze, 20-Zoll-Leichtmetallräder und Rückfahrkamera inklusive. Wer mehr wollte, hatte kaum Einzeloptionen, sondern drei weitere Ausstattungslinien zur Auswahl. Die beiden S-Ausstattungen waren außerdem mit einer Hinterradlenkung versehen, die die Handlichkeit des FX deutlich verbesserte. Ein Schwachpunkt war der kleine Kofferraum, der angesichts der Größe des Fahrzeugs mit maximal 1.305 Litern recht unterdimensioniert ist. Gewöhnungsbedürftig ist auch die straffe Fahrwerksabstimmung, die durch die üppige Bereifung noch verstärkt wird. 

Fazit zum Infiniti FX

Wer in der Zeit von 2009 bis 2013 ein individuelles Oberklasse-SUV suchte, fand im Infiniti eine reizvolle Alternative zu Audi Q7, BMW X5 oder X6, Mercedes-Benz ML oder Porsche Cayenne. Der Infiniti FX ist ein 4,86 Meter langes SUV mit einem attraktiven Design, einer im Vergleich zur Konkurrenz sehr guten Serienausstattung und großer Individualität. Denn Nissans Nobeltochter stellt hierzulande immer noch eine echte Ausnahmeerscheinung dar. Von den wenigen FX, die hier verkauft wurden, besaß der Großteil den Sechszylinder-Diesel, der im Vergleich zu den  Sechs- und Achtzylinder-Benzinmotoren die wirtschaftlichste Option ist. Zu den Schwächen des Infiniti zählen sein zu kleiner Kofferraum und das dünne Händlernetz.

Wie hilfreich waren diese Informationen für dich?