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Ferrari Roma (F169)

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Fahrzeugeinordnung

Der Ferrari Roma (F169) führt die Tradition der frontmotorisierten Gran-Turismo-Coupés der Marke fort. Als 2+2-Sitzer in der Sportwagenklasse löst er den Portofino als geschlossenes Einstiegsmodell ab und teilt sich die technische Basis mit dem Roma Spider (F169), bleibt aber als feste Dachvariante der klassische Gran Turismo. Das Chassis besteht überwiegend aus Aluminium.

Kompakte Abmessungen, das klare Design und ein Kofferraum-Volumen von rund 255 Liter geben dem Ferrari Roma (F169) eine alltagstaugliche Note, ohne den sportlichen Anspruch zu vernachlässigen. Der Schwerpunkt liegt auf schnellem, zugleich komfortorientiertem Reisen. Zu den direkten Alternativen zählen beispielsweise Aston Martin DB11, Bentley Continental GT und stärkere Versionen des Porsche 911 Coupé.

Stärken
  • Kraftvoller V8 mit sehr spontanem Antritt
  • Hochwertige Verarbeitung und luxuriöse Materialanmutung
  • Offenes Viersitzer-Konzept mit alltagstauglichem Gepäckraum
Schwächen
  • Sehr hoher Preis und teure Unterhaltskosten
  • Rücksitze nur für kurze Strecken geeignet
  • Weniger Fahrerassistenz als viele Konkurrenzmodelle

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Motoren

Im Ferrari Roma (F169) arbeitet ein 3,9 Liter großer V8-Biturbo als Frontmittelmotor. Mit 456 kW (620 PS) und 760 Nm Drehmoment reagiert er sehr spontan auf Gasbefehle und ermöglicht kräftige Zwischenspurts. Das 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe mit F1-Schaltlogik legt die Gänge fast ohne Zugkraftunterbrechung ein und leitet die Leistung an die Hinterräder, die für den sportlichen Charakter sorgen. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert rund 3,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 320 km/h und passt zum Gran-Turismo-Anspruch. Im WLTP-Mittel fließen etwa 10 bis 11 Liter Super Plus je 100 Kilometer durch die Einspritzdüsen, die CO2-Effizienzklasse lautet G. Der 80 Liter große Tank erlaubt bei zurückhaltender Fahrweise Reichweiten um 600 bis 700 Kilometer, bei schneller Autobahnfahrt steigt der Verbrauch deutlich. Der V8 dreht leichtfüßig hoch und begleitet die Beschleunigung mit einem typischen Ferrari-Sound.

Sicherheit

Die Sicherheitsausstattung des Roma Spider setzt auf eine steife Aluminiumstruktur mit verstärkten Seitenschwellern und A-Säulen, die im Fall eines Überschlags die Insassen schützen sollen. Frontairbags für Fahrer und Beifahrer sowie Seitenairbags mit integriertem Kopfschutz mindern das Verletzungsrisiko bei Kollisionen zusätzlich. Der verstärkte Windschutzscheibenrahmen spielt bei geöffnetem Verdeck eine zentrale Rolle für den Überlebensraum.

Aktive Systeme wie Antiblockiersystem und Stabilitätsprogramm unterstützen in Verbindung mit der Traktionskontrolle dabei, die hohe Motorleistung kontrollierbar zu halten. Xenon-Scheinwerfer verbessern die Ausleuchtung, während ein Lichtsensor automatisch zwischen Tagfahr- und Abblendlicht wechselt. Regensensor und Reifendruckkontrolle erhöhen den Alltagskomfort und warnen frühzeitig vor möglichen Gefahren. Je nach Ausstattung sind Parkhilfen, Rückfahrkamera und moderne Fahrerassistenz wie Abstandswarnung oder Spurverlassenshinweis verfügbar, die das Manövrieren erleichtern. Trotz klarer Sportwagenorientierung bleibt der Roma Spider damit im Alltag gut beherrschbar, auch wenn er kein klassisches Familienauto ist.

Ausstattung

Der Ferrari Roma (F169) bietet bereits in der Serienausstattung eine umfangreiche Komfort- und Funktionsausstattung als Gran-Turismo-Coupé. Die Klimaautomatik hält den Innenraum bei wechselnden Außentemperaturen konstant. Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und elektrische Fensterheber erleichtern den täglichen Umgang mit dem Fahrzeug. Lederpolsterung und sorgfältig verarbeitete Zierteile prägen den bewusst fahrerorientierten Innenraum. Ein Infotainmentsystem mit Touchscreen und integrierter Navigation bündelt Medien, Routenführung und zentrale Fahrzeugfunktionen.

Serienmäßige Einparkhilfen vorne und hinten unterstützen beim Rangieren in engen Parklücken. Eine optionale Rückfahrkamera verbessert den Überblick nach hinten. Der Kofferraum fasst etwa 255 Liter und bietet damit Platz für Wochenendgepäck. Die umklappbare Rückbank schafft zusätzlichen Stauraum für größere oder längere Gegenstände. Gegen Aufpreis stehen adaptive Fahrwerke, unterschiedliche Felgendesigns und verschiedene Carbonpakete zur Wahl, die Fahrkomfort, Fahrdynamik und Gewicht beeinflussen. Verschiedene Lederfarben, Kontrastnähte und Dekoreinsätze ermöglichen eine Anpassung des Fahrzeugs an persönliche Vorlieben, ohne die Alltagstauglichkeit zu beeinträchtigen. So deckt die Serienausstattung zentrale Komfort- und Sicherheitsfunktionen ab.

Modellbeschreibung

Seit 2020 ergänzt der Ferrari Roma (F169) das Gran-Turismo-Programm von Ferrari mit klassischem Frontmotor-Layout. Das Coupé knüpft stilistisch an elegante Modelle der 1960er Jahre an und setzt auf eine klare Linienführung. Technik und Innenraum wirken modern und digital orientiert. Im Markt tritt der Roma gegen luxuriöse Sportcoupés aus Deutschland und Großbritannien an.


Offener Gran Turismo zwischen Alltagstauglichkeit und purer Emotion

Design und Konzept

Der Ferrari Roma (F169) zeigt ein klares, fast zurückhaltendes Design. Die lange Motorhaube, der kurze Heckabschluss und die schlanke Fensterlinie betonen den Gran-Turismo-Charakter. Die Proportionen wirken ausgewogen und lassen das Coupé kompakt und elegant erscheinen. Im Vergleich zum Portofino wirkt der Roma moderner, reduzierter und weniger verschnörkelt.

Innenraum und Platzangebot

Der Innenraum folgt einem deutlich fahrerorientierten Layout mit hoher Mittelkonsole und getrennten Anzeigeeinheiten für Fahrer und Beifahrer. Hochwertige Materialien und eine präzise Verarbeitung mit viel Leder sowie sorgfältig eingepassten Metall- oder Carbonakzenten prägen den Eindruck. Die Vordersitze bieten guten Seitenhalt und ausreichend Komfort für lange Etappen. Die Rückbank eignet sich eher als Notsitz für Kinder oder kurze Strecken, was in dieser Fahrzeugklasse üblich ist. Der Kofferraum fasst rund 255 Liter und fällt für ein leistungsstarkes Coupé praktikabel aus, die umklappbaren Lehnen erhöhen die Alltagstauglichkeit zusätzlich.

Antrieb und Fahrverhalten

Der V8-Biturbo mit Hinterradantrieb prägt den Charakter des Roma deutlich. Das Doppelkupplungsgetriebe schaltet sehr schnell und arbeitet je nach Fahrmodus sanft oder betont sportlich. Lenkung und Fahrwerk zeigen eine präzise Abstimmung, der Wagen wirkt agil und gleichzeitig stabil bei hohen Geschwindigkeiten. Optional verfügbare adaptive Dämpfer verbessern den Federungskomfort auf schlechten Straßen, ohne die Fahrdynamik spürbar einzuschränken. Im Vergleich zum Portofino fällt das Fahrverhalten straffer und direkter aus, bleibt aber für einen Gran Turismo noch ausreichend nachgiebig.

Alltag, Verbrauch und Kosten

Im Alltag bietet der Roma eine gute Übersicht nach vorn, unterstützende Parkhilfen und ein Infotainmentsystem, das Navigation und Konnektivität umfassend abdeckt. Der Verbrauch liegt auf hohem Niveau, bewegt sich für einen starken Achtzylinder-Sportwagen jedoch im erwartbaren Rahmen. Die CO2-Einstufung in Klasse G und hohe Versicherungs- sowie Wartungskosten machen das Modell zu einem klaren Luxusprodukt, das sorgfältige Kalkulation erfordert.

Fazit

Der Ferrari Roma (F169) kombiniert hohe Fahrleistungen, eine markante Optik und brauchbare Alltagseigenschaften. Die eingeschränkte Nutzung der Rücksitze und das begrenzte Ablageangebot sowie die hohen Betriebskosten bleiben deutliche Schwächen. Insgesamt tritt der Gran Turismo als stilvolles, fahraktives Coupé auf, das besonders für längere Strecken zu zweit geeignet wirkt.

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