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Ferrari Portofino (F164)

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Gebraucht ab
149.900 €
Fahrzeugeinordnung

Im April 2018 startete der Ferrari Portofino (F164, Baujahre 2018 bis 2023) als Nachfolger des Ferrari California im Segment der offenen Sportwagen mit festem Klappdach. Das Modell verbindet das klassische Frontmotor-Konzept mit einem 2+2-Innenraum und richtet sich an Kunden, die hohe Leistung mit Alltagstauglichkeit und Komfort kombinieren möchten.

Im Markenportfolio von Ferrari ist der Portofino (F164) unterhalb der Mittelmotor-Zweisitzer und der großen Zwölfzylinder-GTs angesiedelt. Er richtet sich vor allem an Fahrer, die ein Cabrio mit Langstreckentauglichkeit suchen und gelegentlich die Fondplätze nutzen, ohne auf ein sportlich geprägtes Erscheinungsbild zu verzichten. Zu den Wettbewerbern zählen Porsche 911 Cabriolet, Aston Martin DB11 Volante und der später eingeführte Ferrari Roma Spider.

Stärken
  • Kräftiger Achtzylinder mit emotionalem Charakter
  • Vergleichsweise hoher Langstreckenkomfort im Sportsegment
  • Alltagstauglicher Kofferraum und kleine Rücksitze
Schwächen
  • Sehr hoher Kaufpreis und Unterhalt
  • Spürbar hoher Verbrauch im Alltagsbetrieb
  • Enge Rückbank und eingeschränkte Übersicht

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Motoren

Im Ferrari Portofino (F164) arbeitet ein 3,9 Liter großer V8-Motor mit Biturboaufladung. Er leistet 441 kW (600 PS) und stellt 760 Nm Drehmoment bereit. Damit beschleunigt der offene Sportwagen sehr spontan und erreicht Geschwindigkeiten deutlich über 300 km/h. Das Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen schaltet nahezu ohne Zugkraftunterbrechung und hält den Motor je nach gewähltem Modus eher gelassen oder sehr drehfreudig. Die Kraft gelangt über den Hinterradantrieb auf die Straße, was die agile Abstimmung betont und auf nasser Fahrbahn einen sensiblen Umgang mit dem Gaspedal verlangt. Der kombinierte Verbrauch liegt je nach Fahrweise bei rund 10 bis 11 Litern pro 100 Kilometer. Zusammen mit dem 80 Liter großen Tank sind rein rechnerisch Reichweiten von ungefähr 700 Kilometern möglich, was längere Etappen ohne häufige Tankstopps erlaubt.

Sicherheit

Im Portofino (Baujahre 2018 bis 2023) bietet die passive Sicherheit für einen offenen Sportwagen umfangreichen Schutz. Mehrere Front- und Seitenairbags schützen Fahrer und Beifahrer. Straffende Gurte und eine verwindungssteife Karosserie halten die Insassen bei einem Aufprall besser im Sitz. Der Bremsassistent verkürzt in Notfällen den Anhalteweg, verstellbare Kopfstützen senken das Risiko von Nackenverletzungen. Elektronische Fahrhilfen wie Stabilitätsprogramm und Traktionskontrolle überwachen die Motorleistung und helfen, auf rutschiger Fahrbahn die Spur zu halten. Das Antiblockiersystem ABS unterstützt kontrollierte Bremsmanöver, etwa auf Landstraßen mit wechselnder Fahrbahnhaftung. Je nach Ausstattung ergänzen Spurverlassenswarner und Abstandsregelung das Paket und entlasten auf längeren Autobahnfahrten. Parksensoren und Rückfahrkamera erleichtern das Einparken mit der breiten Karosserie in engen Parkhäusern, der Sportwagen bleibt dadurch im Alltag besser beherrschbar und lässt sich auch für gelegentliche Fahrten mit der Familie nutzen.

Ausstattung

Der Ferrari Portofino (F164), seit 2018 im Programm, bietet ein luxuriöses Ambiente und bleibt im Alltag gut nutzbar. Das elektrisch versenkbare Aluminiumklappdach verwandelt das Coupé in kurzer Zeit in ein Cabrio und ermöglicht ganzjährigen Einsatz. Straff gepolsterte Sportsitze mit ausgeprägter Seitenführung unterstützen bei längeren Fahrten ebenso wie die serienmäßige Klimaautomatik, die auch bei geöffnetem Dach für stabile Temperaturen sorgt und beschlagene Scheiben reduziert. Hochwertiges Leder prägt den Innenraum, verschiedene Farben und Kontraste stehen je nach Ausstattung zur Auswahl. Ein zentrales Infotainmentsystem übernimmt Navigation und Fahrzeugfunktionen, eine Smartphone-Schnittstelle bindet mobile Geräte ein. Auf Wunsch ergänzt ein leistungsstärkeres Audiosystem den Innenraumklang bei geschlossenem Dach. Der Kofferraum fasst etwa 292 Liter und bietet damit Platz für das Wochenendgepäck von zwei Personen. Adaptive Dämpfer erhöhen den Fahrkomfort im weicheren Programm und halten im sportlicheren Modus eine straffe Abstimmung.

Modellbeschreibung

Der Ferrari Portofino (F164) erschien 2018 als Nachfolger des California. Er dient als offener Sportwagen mit Frontmotor und festem Klappdach. Ferrari positioniert ihn als Einstieg in die Welt der Achtzylinder-Modelle. Der Portofino verbindet spürbare Leistung mit hohem Reisekomfort und bietet als Viersitzer mehr Alltagstauglichkeit. Seine Linien leiten gestalterisch zum später eingeführten Ferrari Roma Spider über.


Offenes V8-Coupé bietet mehr Komfort als erwartet

Design und Karosserie

Der Ferrari Portofino (Baujahre 2018 bis 2023, interne Bezeichnung F164) setzt das Konzept des Klappdach-Cabrios deutlich schärfer um als der California. Die rund 4.600 mm lange Karosserie wirkt niedriger und breiter, große Lufteinlässe an der Front betonen diesen Eindruck. Mit etwa 1.900 mm Außenbreite verlangt das Modell beim Rangieren Aufmerksamkeit, steht auf der Straße jedoch sehr präsent. Das Aluminium-Klappdach fährt in etwa 14 Sekunden ins Heck und ermöglicht schnelle Wechsel zwischen Cabrio und geschlossenem Coupé. Im geschlossenen Zustand bleibt der Geräuschkomfort auf der Autobahn für einen Sportwagen angenehm, das feste Dach vermittelt ein solides Gefühl.

Innenraum und Platzangebot

Im Innenraum dominieren Lederflächen, Aluminiumdetails und ein klar fahrerorientiertes Cockpit. Am Lenkrad sitzt der typische Fahrmodi-Schalter, viele Funktionen wandern dorthin, sodass die Hände beim Fahren am Kranz bleiben. Straff gepolsterte Vordersitze mit großen Verstellbereichen nehmen auch größere Personen bequem auf. Die beiden hinteren Sitze taugen eher für Kinder oder Handgepäck, schaffen im Alltag aber zusätzliche Flexibilität. Der Kofferraum fasst 292 Liter und bleibt selbst mit geöffnetem Dach noch gut nutzbar, was Wochenendtrips ohne großes Packpuzzle erleichtert. Die Bedienlogik des Infotainmentsystems wirkt im Vergleich zu typischen Premium-Limousinen zunächst verschachtelt, arbeitet nach kurzer Eingewöhnung jedoch zuverlässig.

Antrieb und Fahrverhalten

Der frontmittig positionierte 3,9-Liter-V8 mit Biturboaufladung prägt den Charakter des Ferrari Portofino. Er leistet 441 kW (600 PS) und liefert kräftigen Schub schon aus niedrigen Drehzahlen. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt in rund 3,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 320 km/h und bestätigt den Anspruch als Gran-Turismo-Sportwagen. Ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe schaltet schnell und im Automatikmodus weich, sodass der Portofino auf der Landstraße erstaunlich entspannt fährt. Hinterradantrieb und ausgewogene Gewichtsverteilung sorgen für agiles Einlenken, erfordern bei deaktivierten Fahrhilfen jedoch Erfahrung. Elektronisch geregelte Dämpfer wechseln je nach Programm zwischen eher komfortabler und sehr straffer Abstimmung. Der kombinierte Normverbrauch liegt bei etwa 10 bis 11 Liter pro 100 km, in der Praxis oft deutlich höher.

Alltagstauglichkeit und Konkurrenz

Im Alltag hilft das variable Dach in Verbindung mit dem brauchbaren Kofferraum. Im weicheren Fahrprogramm filtert das Fahrwerk viele Unebenheiten heraus und schont auf langen Strecken die Insassen. Die Übersicht nach hinten leidet unter breiten C-Säulen, Parksensoren und Rückfahrkamera entschärfen das Rangieren. Mehrere Airbags sowie Stabilitätsprogramm und Traktionskontrolle sichern die hohe Leistung ab. Die hinteren Sitze bleiben Notsitze, für Familien oder Vielfahrer mit viel Gepäck eignet sich der Portofino daher nur eingeschränkt. Mit Neupreisen um 200.000 Euro und hohen Unterhaltskosten bleibt er ein Luxusprodukt. Im Vergleich zu einem Porsche 911 Cabriolet wirkt die Abstimmung komfortorientierter, ein Aston Martin DB11 Volante setzt stärker auf klassisches Gran-Turismo-Flair, während der später eingeführte Roma Spider mit Stoffverdeck und zurückhaltenderer Optik eine ähnliche Klientel anspricht.

Fazit

Der Ferrari Portofino verbindet hohe Fahrleistungen, auffälliges Design und für einen offenen Sportwagen ordentliche Alltagseigenschaften. Schwächen bleiben der hohe Verbrauch, das sehr hohe Preisniveau und die eingeschränkte Nutzbarkeit der Rücksitze. Als offener Gran Turismo mit Ferrari-Charakter und 2+2-Layout präsentiert sich der Portofino insgesamt als stimmiges Gesamtpaket mit deutlich erlebnisorientiertem Charakter.

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