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Ferrari GTC4Lusso (F151M)

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Gebraucht ab
169.800 €
Fahrzeugeinordnung

Ab 07/2016 trat der Ferrari GTC4Lusso (F151M) als viersitziger Gran-Turismo-Shooting-Brake an und erweiterte das klassische Ferrari-Programm um ein Modell mit mehr Raum und Komfort. Im Markenspektrum steht er oberhalb der V8-Sportwagen und verbindet hohe Fahrleistungen mit der Alltagstauglichkeit eines vollwertigen Viersitzers.

Innerhalb der Baureihe löst der Ferrari GTC4Lusso (F151M) den FF ab und schärft dessen Konzept mit überarbeitetem V12-Motor, modernisiertem Innenraum und nochmals verfeinertem Allradantrieb. Als Shooting-Brake-Konzept konkurriert er eher indirekt mit Sportlimousinen wie dem Aston Martin Rapide oder großen Gran-Turismo-Coupés von Aston Martin und Maserati, die ähnliche Langstreckenqualitäten und hohen Individualisierungsgrad bieten.

Stärken
  • Kraftvoller Gran Turismo mit alltagstauglichem Viersitzer-Konzept
  • Zwölfzylinder-Charakter und Achtzylinder-Variante für Effizienz
  • Großes Kofferraumvolumen und gute Reisekomfortwerte
Schwächen
  • Verbraucht viel Kraftstoff in allen Varianten
  • Bietet weniger Sicherheit als Oberklasse-Limousinen
  • Kostet viel in Anschaffung und Unterhalt

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Motoren

Im Ferrari GTC4Lusso (F151M) arbeitet ein 6,3-Liter-V12 mit 507 kW (690 PS). Er dreht leicht in hohe Drehzahlen und prägt den Charakter des viersitzigen Gran Turismo. Das maximale Drehmoment von 697 Nm steht schon im mittleren Bereich kräftig an und sorgt für spontanen Antritt. Ein 7-Gang-F1-Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltwippen wechselt die Gänge nahezu ohne Zugkraftunterbrechung und leitet die Leistung an alle vier Räder. Das spezielle Allradsystem verteilt die Kraft je nach Grip und hält den Wagen bei Nässe oder Schnee stabil, die Allradlenkung steigert zugleich die Wendigkeit in engen Kurven und beruhigt den GTC4Lusso bei hohem Tempo. Der kombinierte Verbrauch liegt mit rund 15,3 Liter auf 100 Kilometer deutlich über dem Niveau eines Alltagsautos, der 91-Liter-Tank ermöglicht dennoch längere Autobahnetappen ohne Tankstopp. So verbindet der V12-Antrieb hohe Drehfreude mit solidem Langstreckenkomfort und einem für ein Hochleistungsmodell typischen Durst.

Sicherheit

Im GTC4 bleibt die Fahrdynamik zentral, die Sicherheit erhält jedoch ebenfalls viel Aufmerksamkeit. Eine steife Fahrgastzelle mit definierten Deformationszonen und mehrere Airbags schützen die Insassen bei Frontkollisionen und Seitenkollisionen. Ein gezielt gestalteter Vorderwagen mindert zudem die Verletzungsgefahr für Fußgänger im Stadtverkehr. Groß dimensionierte Scheibenbremsen, meist mit Carbon-Keramik-Technik, bringen den Wagen aus hohen Geschwindigkeiten schnell und standfest zum Stillstand und erleichtern kontrollierte Autobahnfahrten. Elektronische Regelsysteme wie Stabilitätskontrolle und Traktionskontrolle greifen feinfühlig ein und halten die hohe Motorleistung beherrschbar. Allradantrieb und Allradlenkung erhöhen die Stabilität, besonders bei Nässe und auf wechselnden Fahrbahnbelägen. Je nach Ausstattung unterstützen Parkhilfen mit Kamera und Spurverlassenswarnung das Rangieren und lange Etappen. Insgesamt erreicht der GTC4 ein hohes Sicherheitsniveau, bleibt bei den Assistenzsystemen jedoch hinter großen Luxuslimousinen zurück.

Ausstattung

Im Ferrari GTC4Lusso (F151M) prägen Leder, Metallflächen und sauber verarbeitete Kunststoffe den Innenraum. Die Materialauswahl erzeugt einen stimmigen Gesamteindruck. Vier einzeln ausgeformte Sitze halten die Insassen auch auf längeren Strecken sicher in Position und lassen sich je nach Ausstattung elektrisch verstellen, was den Reisekomfort erhöht. Die serienmäßige Klimaautomatik hält die Temperatur stabil, selbst wenn das große optionale Glasdach viel Licht in den Innenraum bringt. In der Mittelkonsole arbeitet ein Infotainmentsystem mit einem 10 Zoll großen Touchscreen, das Navigation und Medien zusammenführt und eine übersichtliche Bedienung ermöglicht. Gegen Aufpreis stehen ein Beifahrerdisplay und aufgerüstete Audiosysteme bereit, die die technische Anmutung des Cockpits betonen. Trotz der sportlichen Ausrichtung bleibt der Ferrari GTC4Lusso (F151M) alltagstauglich, denn die Rücksitze lassen sich umklappen und machen aus dem Kofferraum mit 450 Liter Volumen Platz für Gepäck auf längeren Reisen.

Modellbeschreibung

Der Ferrari GTC4Lusso (F151M) erschien 2016 als Weiterentwicklung des Ferrari FF. Er tritt als viersitziges Gran Turismo Kombicoupé mit hohem Alltagsnutzen an. Ein V12-Benzinmotor treibt alle vier Räder an. Die Allradlenkung unterstützt das Handling. Der Kofferraum fasst 450 Liter und eignet sich für längere Reisen.


Shooting-Brake-Ferrari für vier mit starkem V12, reist komfortabel

Karosserie und Design

Der Ferrari GTC4Lusso (F151M) interpretiert das Gran-Turismo-Thema mit einer ungewöhnlichen Shooting-Brake-Silhouette, die Funktion und Stil verbindet. Im Vergleich zum FF wirkt die Karosserie schärfer gezeichnet, mit rund ausgeführten Doppel-Rückleuchten, stärker modellierten Kotflügeln und einem klar strukturierten Diffusor mit integrierten Endrohren. Mit rund 4.922 mm Länge, 1.980 mm Breite und der flachen Höhe von 1.383 mm erscheint der GTC4Lusso gestreckt, bleibt als Viersitzer aber gut proportioniert. Der lange Radstand von 2.990 mm schafft spürbar Platz im Fond, ohne die typische Ferrari-Frontmotor-Proportion aufzugeben.

Innenraum und Qualität

Im Innenraum prägen hochwertige Lederbezüge und sauber eingepasste Aluminiumdetails ein breites Cockpit mit klar getrennten Zonen für Fahrer und Beifahrer. Gegenüber dem FF dämmt der GTC4Lusso Fahrgeräusche besser, sodass Langstrecken ruhiger ablaufen, während der Klang des Zwölfzylinders präsent bleibt. Ein Infotainmentsystem mit großem Touchscreen und optionalem Beifahrerdisplay modernisiert die Bedienung und bündelt Navigation sowie Medien in einer zentralen Einheit. Vier Einzelsitze machen den GTC4Lusso zu einem vollwertigen Viersitzer, der Fond bietet jedoch weniger Kopffreiheit und einen engeren Zugang als klassische Limousinen.

Antrieb und Fahrverhalten

Ein frei drehender V12 mit hohem Leistungsniveau prägt das Fahrgefühl. In Verbindung mit Allradantrieb und F1-Doppelkupplungsgetriebe beschleunigt der GTC4Lusso sehr schnell und bleibt dabei gut kontrollierbar. Allradlenkung und elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial unterstützen die Traktion und lassen den schweren Viersitzer für seine Größe handlich wirken. Im Vergleich zum FF reagieren Lenkung und Fahrwerk präziser, die Abstimmung bleibt jedoch straff und kann auf schlechten Straßen ruppig wirken.

Alltagstauglichkeit und Kosten

Trotz der starken Antriebstechnik zeigt der GTC4Lusso ausgeprägte Alltagsqualitäten. Der Kofferraum fasst 450 Liter und wächst durch umklappbare Rücksitze deutlich, was den Transport von Sportgeräten oder Gepäck für längere Urlaube erleichtert. Einstieg und Übersichtlichkeit erinnern stärker an ein Coupé, die erhöhte Front und der lange Heckabschluss erfordern beim Parken etwas Übung. Der hohe Verbrauch sowie die teuren Sätze für Steuer und Versicherung treiben die laufenden Kosten deutlich nach oben. Im Wettbewerbsumfeld von Aston Martin Rapide, großen Gran-Turismo-Coupés und schnellen Oberklassemodellen überzeugt der GTC4Lusso mit seinem eigenständigen Karosseriekonzept und der Kombination aus V12-Charakter und Reisekomfort. Insgesamt steht ein exklusiver Viersitzer, der Fahrdynamik und Langstreckentauglichkeit stimmig verbindet, aber hohe Kosten und ein im Vergleich zu Oberklasse-Limousinen reduziertes Assistenzniveau in Kauf nehmen lässt.

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