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Ferrari 296 (F171)

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229.950 €
Fahrzeugeinordnung

Seit 03/2022 ist der Ferrari 296 (F171) als zweisitziger Plug-in-Hybrid-Sportwagen mit Mittelmotor im Programm. Er löst die zuvor angebotenen V8-Mittelmotor-Modelle ab. Die Baureihe tritt mit V6-Hybridantrieb im Segment der kompakten Supersportwagen an und wird als Coupé Ferrari 296 GTB und als Cabrio Ferrari 296 GTS angeboten.

Im Markenportfolio ist der Ferrari 296 (F171) unterhalb des SF90, aber oberhalb der frontmotorigen Gran-Turismo-Modelle positioniert. Er kombiniert hohe Fahrdynamik, verbesserte Effizienz und moderne Hybridtechnik in einem kompakten, fahrdynamisch orientierten Sportwagenkonzept.

Stärken
  • Starke Leistung aus kompaktem V6
  • Präzises Fahrverhalten und gute Traktion
  • Hybridmodus senkt Verbrauch im Alltagsbetrieb
Schwächen
  • Begrenzter Stauraum und wenig alltagstauglich
  • Hoher Preis und kostenintensive Wartung
  • Elektrische Reichweite im Alltag gering

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Motoren

Im Ferrari 296 (F171) arbeitet ein 3,0 Liter großer V6-Turbomotor mit 120 Grad Bankwinkel mit einem Elektromotor zusammen. Gemeinsam entwickeln sie eine Systemleistung von 610 kW (830 PS), die ausschließlich die Hinterräder antreibt. Die Kraftübertragung übernimmt ein 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das automatisch schaltet und den Motor im passenden Drehzahlbereich hält, wodurch der Antrieb sehr spontan reagiert.

Der Hybridakku sitzt platzsparend im Fahrzeugboden, fasst 7,45 kWh und ermöglicht rund 25 Kilometer rein elektrische Fahrt. So rollt der 296 im Stadtverkehr leise und lokal emissionsfrei, während sich auf freier Strecke der volle Schub des V6 mit dem Elektromotor verbindet. Der Normverbrauch liegt mit rund 7 bis 8 Liter Super auf 100 Kilometer für einen Supersportwagen moderat, vorausgesetzt, der Akku ist regelmäßig geladen und der Elektromodus wird genutzt. Bei engagierter Fahrweise steigt der Kraftstoffbedarf deutlich, bleibt aber meist unter den früher typischen Werten reiner V8-Modelle ohne Hybridantrieb.

Sicherheit

Die Karosseriestruktur des 296 besteht aus verwindungssteifen Aluminiumprofilen, die bei einem Unfall Energie gezielt aufnehmen und den Innenraum schützen. Mehrere Airbags, darunter Front- und Seitenairbags, reduzieren die Verletzungsgefahr für Fahrer und Beifahrer. In der offenen GTS-Variante dienen verstärkte Strukturen und feste Überrollbereiche dazu, bei einem Überschlag zusätzlichen Schutz zu gewährleisten. Eine aktive Motorhaube und energieabsorbierende Zonen an Front und Heck verbessern den Fußgängerschutz.

Auf der aktiven Seite arbeiten ein fein abgestimmtes Stabilitätsprogramm und eine Traktionskontrolle, die die enorme Antriebsleistung auf rutschigem Untergrund beherrschbarer machen. Ein Notbremsassistent überwacht den Verkehr vor dem Fahrzeug und kann bei drohender Kollision den Bremsvorgang unterstützen, während ein Spurverlassenswarner vor unbeabsichtigtem Abkommen von der Fahrspur warnt. Parksensoren und Rückfahrkamera erleichtern das Rangieren, was angesichts der eingeschränkten Übersicht im Alltag wichtig ist. Insgesamt richtet sich das Sicherheitskonzept klar an sportliche Fahrer, die dennoch ein hohes Grundvertrauen wünschen.

Ausstattung

Der Ferrari 296 (F171) aus dem Baujahr 2022 ist konsequent auf zwei Personen ausgelegt und kombiniert ein reduziertes Cockpit mit einer hochwertigen Verarbeitung. Im Innenraum prägen Leder, Alcantara und Sichtcarbon das Bild. Ein digitales Instrumentendisplay bündelt die wichtigsten Fahrdaten gut ablesbar, ein zentrales Infotainmentsystem übernimmt Navigation und Smartphone-Einbindung. Die Klimaautomatik hält die Temperatur auch im Stadtverkehr konstant.

Auf Wunsch kommen Leichtbau-Sportsitze zum Einsatz. Sie fallen straffer aus, stützen dafür im Grenzbereich den Körper besser ab, was auf der Rennstrecke von Vorteil ist. Ein adaptives Fahrwerk mit Liftfunktion erleichtert die Fahrt über Rampen und Einfahrten und schützt die tiefe Frontschürze. Keramikbremsen mit hoher Standfestigkeit verbessern die Verzögerung bei häufiger sportlicher Nutzung. Erweiterte Audiosysteme und verschiedene Individualisierungen passen den Innenraum an den Einsatzzweck an, der trotz dieser Optionen klar auf Fahrdynamik ausgerichtet bleibt.

Modellbeschreibung

Der Ferrari 296 (F171) steht seit 2022 als Plug-in-Hybrid-Sportwagen mit Mittelmotor im Programm von Ferrari. Er markiert den Übergang der Marke vom klassischen Achtzylinder zum aufgeladenen Sechszylinder. Der Antrieb kombiniert einen turbogeladenen V6-Benziner mit einer Elektromaschine. So bietet das Modell hohe Fahrleistungen bei moderatem Verbrauch.


Ferraris neuer Hybrid-Supersportler mit V6 ersetzt frühere V8-Modelle

Design und Positionierung

Der Ferrari 296 (F171) kam 2022 in den Handel und markiert für die Marke den Wechsel vom klassischen V8 zum kompakteren V6-Hybridantrieb. Die Proportionen mit kurzer Front, langer Heckpartie und tief sitzender Kabine folgen konsequent dem Mittelmotorkonzept. Gegenüber dem Vorgänger auf Basis des 488 wirkt der Sportwagen kürzer und muskulöser, mit stärker betonten Lufteinlässen und einem klareren Heckabschluss. Coupé GTB und Cabrio GTS unterscheiden sich vor allem durch das Klappdach, das mehr Offenheit bietet, ohne die Linienführung deutlich zu verändern. Im Wettbewerbsumfeld trifft der Ferrari 296 vor allem auf den McLaren Artura und besonders leistungsstarke Varianten des Porsche 911.

Antrieb und Fahrleistungen

Im Ferrari 296 arbeitet ein drehfreudiger V6-Turbomotor mit einem kräftigen Elektromotor zusammen. Diese Kombination sorgt für ein spontanes Ansprechverhalten, weil der Elektromotor das Turboloch überbrückt und zusätzlichen Schub liefert. Der Sportwagen beschleunigt in deutlich unter drei Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 330 km/h. Die Batterie ermöglicht auf kurzen Strecken rein elektrisches Fahren und senkt damit vor allem im Stadtverkehr den Verbrauch. Auf der Landstraße nutzt der Hybridmodus den Antrieb effizient, während in einem betont sportlichen Fahrprogramm die volle Systemleistung anliegt. Die Version Speciale steigert die Leistung weiter und reduziert das Gewicht, was sich besonders auf der Rennstrecke bemerkbar macht.

Innenraum und Bedienung

Der Innenraum des Ferrari 296 wirkt stark auf den Fahrer zugeschnitten. Eine digitale Instrumentenanzeige bündelt die wichtigsten Informationen direkt im Blickfeld, das Lenkrad trägt zahlreiche Bedienelemente. So entsteht eine cockpitartige Atmosphäre, die anfangs durch viele Tasten und Menüs etwas komplex wirkt. Die Materialqualität mit viel Leder, Alcantara und Carbon überzeugt, auch wenn einzelne Schalter weniger massiv wirken als bei manchen Konkurrenten. Der Kofferraum bietet nur wenig Platz, dazu fallen weitere Ablagen knapp aus, wodurch sich längere Reisen mit viel Gepäck kaum sinnvoll planen lassen.

Fahrverhalten und Alltag

Auf der Straße lenkt der Ferrari 296 sehr direkt ein und baut viel Grip auf, was auch am reinen Hinterradantrieb und der abgestimmten Fahrdynamikregelung liegt. Das Fahrwerk bleibt selbst in einer komfortorientierten Einstellung straff, sodass schlechte Straßen deutlich in den Innenraum durchdringen. Im Stadtverkehr unterstützen Hybridmodus und eine optionale Frontanhebung, wodurch sich das Auto leise und mit erhöhter Bodenfreiheit rangieren lässt. Die GTS-Version erlaubt offenes Fahren, bringt jedoch etwas mehr Gewicht und spürbar stärkere Windgeräusche mit.

Fazit

Der Ferrari 296 führt Ferraris Mittelmotor-Sportwagen technisch weiter und verbindet hohe Leistung mit spürbar besserer Effizienz. Käufer, die Kompromisse bei Komfort und Platzangebot akzeptieren, erhalten einen emotional geprägten Supersportwagen, der für diese Fahrzeugklasse vergleichsweise vielseitig einsetzbar bleibt.

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