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Chevrolet Corvette (C7)

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Gebraucht ab
12.990 €
Fahrzeugeinordnung

Seit Dezember 2013 steht die Chevrolet Corvette (C7) in Europa als klassischer Frontmotor-Sportwagen mit zwei Sitzen zur Verfügung, wahlweise als Coupé oder Cabrio. Im Modellprogramm von Chevrolet übernimmt diese Generation die Rolle des sportlichen Flaggschiffs und tritt unter anderem gegen Konkurrenten wie Porsche 911 und Ford Mustang an.

Typische Käufer sind leistungsorientierte Fahrer, die Fahrdynamik und markantes Design höher bewerten als Komfort, Kofferraum-Volumen oder umfangreiche Assistenzsysteme. Im Vergleich zur Chevrolet Corvette (C6) wirkt die C7 innen hochwertiger. Sie bietet ein moderneres Multimediasystem und umfasst mit den Varianten Stingray, Grand Sport, Z06 und ZR1 ein breites Leistungsspektrum, das sowohl Langstreckenfahrer als auch regelmäßige Rennstreckenbesucher anspricht.

Stärken
  • Achtzylindermotor fährt kraftvoll und dynamisch
  • Markantes Design wirkt klar wiedererkennbar
  • Preis liegt unter vielen Konkurrenzmodellen
Schwächen
  • Sehr hoher Verbrauch besonders bei Topversionen
  • Begrenzte Alltagstauglichkeit durch Platzangebot und Komfort
  • Produktion eingestellt
  • nur Gebrauchtwagen noch verfügbar

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Motoren

In der Chevrolet Corvette C7 arbeitet durchweg ein 6,2-Liter-V8, der je nach Version sehr unterschiedliche Leistungsstufen bietet. In Stingray und Grand Sport leistet der LT1 343 kW (466 PS) und liefert 630 Nm Drehmoment. Die aufgeladenen Varianten Z06 und ZR1 steigern die Leistung auf 485 kW (659 PS) beziehungsweise 563 kW (765 PS). Damit gelingen Sprints aus dem Stand auf 100 km/h in rund drei Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit liegt deutlich über 300 km/h. Trotz moderner Technik bleibt der Durst hoch, der Normverbrauch liegt bei etwa 12,0 bis 16,1 Litern Super auf 100 Kilometer und fällt in der Praxis meist höher aus. Die Corvette C7 treibt stets die Hinterräder an, das im Transaxle-Layout an der Hinterachse sitzende Getriebe verteilt das Gewicht ausgewogener. Zur Wahl stehen ein 7-Gang-Schaltgetriebe und eine 8-Stufen-Automatik mit Schaltwippen.

Sicherheit

Öffentlich verfügbare Crashtestergebnisse für die Corvette C7 liegen nicht vor. Die Sicherheitsausstattung setzt deshalb auf eine stabile Struktur und klassische Rückhaltesysteme. Eine steife Aluminiumstruktur mit gezielten Knautschzonen nimmt im Unfall einen Großteil der Kräfte auf, während Front- und Seitenairbags die Insassen schützen. Die straffe Karosseriestruktur und das relativ tief sitzende Cockpit verteilen die Aufprallenergie besser und erhöhen den Überschlagschutz.

Antiblockiersystem und Stabilitätskontrolle greifen früh ein und halten das kräftige Heck besonders auf nasser Fahrbahn besser beherrschbar. Elektronische Helfer wie Spurverlassenswarnung und Totwinkelwarner unterstützen vor allem auf der Autobahn, bleiben aber weniger umfassend als bei vielen jüngeren Sportwagen. Ein Rückruf wegen möglicher Ausfälle der elektrischen Servolenkung verdeutlicht, wie wichtig ein gepflegter Wartungsstand bei Gebrauchtwagen bleibt. In der Praxis eignet sich der Zweisitzer mit seinen Assistenzsystemen und der präzisen Bremstechnik eher für erfahrene Fahrer, die den Schwerpunkt klar auf Fahrdynamik legen.

Ausstattung

Im Innenraum wirkt die 2013 eingeführte Chevrolet Corvette (C7) moderner als der Vorgänger und setzt auf ein fahrerorientiertes Cockpit mit ausgeprägten Sportsitzen. Großzügig eingesetztes Leder, sichtbare Metallakzente und optional verbaute Kohlefaser lassen den Sportwagen im Vergleich zu vielen Modellen aus den Vereinigten Staaten hochwertig erscheinen. Die Klimaautomatik und das Multifunktionslenkrad erhöhen den Alltagskomfort, das digitale Kombiinstrument stellt wichtige Fahrdaten gut ablesbar dar. In der Mittelkonsole arbeitet ein 8-Zoll-Touchscreen mit Infotainmentsystem, der die Einbindung von Smartphones und auf Wunsch ein stärkeres Audiosystem ermöglicht.

Ein optionales Head-up-Display projiziert zusätzliche Informationen in die Frontscheibe, wodurch der Blick häufiger auf der Straße bleibt. Ein Fahrmodi-Wahlschalter passt Antrieb und Fahrwerk an Alltag, Landstraße oder Rennstrecke an. Verfügbare Dynamikpakete ergänzen ein adaptives Fahrwerk und eine standfeste Bremsanlage, was vor allem bei sportlicher Fahrweise Reserven schafft. Das Chevrolet Corvette (C7) Coupé besitzt ein herausnehmbares Targadach und bietet mit 287 Liter Kofferraum-Volumen mehr Stauraum als das Cabrio mit 171 Liter.

Modellbeschreibung

Seit ihrem Marktstart 2013 tritt die Chevrolet Corvette (C7) als klassischer US-amerikanischer Sportwagen mit europäisch abgestimmtem Fahrverhalten auf. Der Achtzylinder-Motor liefert hohe Leistung und prägt das auffällige, flache Design. Der vergleichsweise niedrige Preis betont ihren Charakter als fahrerorientiertes Coupé. Nachteile zeigen sich beim hohen Verbrauch, den überschaubaren Assistenzsystemen und der eingeschränkten Alltagstauglichkeit des zweisitzigen Aufbaus.


US-Sportwagen zeigt Charakter, hohes Tempo und wenig Vernunft

Modellüberblick

Die 2013 vorgestellte Chevrolet Corvette C7 verbindet klassischen amerikanischen Sportwagencharakter mit deutlich aufgewerteter Technik und Verarbeitung im Vergleich zur C6. Mit Frontmotor und Hinterradantrieb bleibt das Konzept traditionell, profitiert aber von einem moderner abgestimmten V8, einem steiferen Aluminiumchassis und einem zeitgemäßen Infotainmentsystem.

Design und Auftritt

Die Karosserie setzt auf eine niedrige Silhouette, eine lange Motorhaube und ein breites Heck, was den Auftritt bereits im Stand dynamisch wirken lässt. Markante Lufteinlässe, kantige Scheinwerfer und das charakteristische Heck mit Vierfachleuchten unterscheiden die Corvette C7 klar von europäischen Konkurrenten. Die besonders sportlich ausgelegten Versionen tragen breitere Kotflügel, größere Lufteinlässe und ausgeprägte Spoiler, was die Ausrichtung auf Rennstreckeneinsätze unterstreicht. Trotz der scharfen Optik bleibt das Auto mit abnehmbarem Targadach beim Coupé oder Stoffverdeck beim Cabrio im Alltag gut nutzbar, solange der Einsatz eher auf Freizeitfahrten und Wochenendtouren zielt.

Innenraum und Bedienung

Im Innenraum wirkt die Corvette C7 gegenüber dem Vorgänger deutlich hochwertiger, auch wenn einige Kunststoffe nicht ganz das Niveau europäischer Sportwagen erreichen. Die Sportsitze stützen den Körper gut und bieten auch für größere Personen ausreichend Platz, der Ein- und Ausstieg gelingt trotz niedriger Sitzposition noch angenehm. Ein digitales Kombiinstrument und ein zentraler Touchscreen bündeln Fahrdaten, Navigation und Medien. Der Driver Mode Selector passt Antrieb, Anzeigen und je nach Ausstattung auch Fahrwerk an die aktuelle Fahrsituation an. Bedienelemente und Menüführung bleiben nachvollziehbar, verlangen jedoch eine kurze Eingewöhnung.

Antrieb und Fahrverhalten

Der 6,2-Liter-V8 prägt den Charakter der Corvette C7 mit kräftigem Antritt und sonorem Klang, schon in den Basisvarianten. Stärkere Ausführungen liefern spürbar mehr Schub, verlangen aber erfahrene Hände und trockene Straßen. Hinterradantrieb und Transaxle-Bauweise fördern eine ausgewogene Balance, die Lenkung spricht direkt an und vermittelt ein präzises Gefühl für die Vorderräder. Mit optionalen adaptiven Dämpfern und Performance-Paketen entsteht ein ausgewogener Kompromiss zwischen Landstraßenkomfort und hoher Kurvengeschwindigkeit, auch wenn die Abstimmung klar in Richtung Sportlichkeit tendiert. Der hohe Verbrauch begleitet alle Fahrprofile und zählt zu den auffälligsten Schwächen des Fahrzeugs.

Alltagstauglichkeit und Kosten

Die Corvette C7 ist ein Zweisitzer mit überschaubarem Innenraum und begrenzter Rundumsicht, eignet sich aber mit 287 Liter Kofferraum im Coupé durchaus für Wochenendtrips. Im Cabrio fällt der Kofferraum kleiner aus, was längere Reisen anspruchsvoller macht. Eine Anhängerkupplung fehlt, was den Nutzwert weiter einschränkt. Die Unterhaltskosten liegen durch Verbrauch, Versicherung und Reifenverschleiß klar über dem Niveau eines Mittelklassefahrzeugs. Auf dem Gebrauchtmarkt zeigt sich der US-amerikanische Sportwagen jedoch oft günstiger als ein vergleichbar starker Porsche 911. Nach einem Rückruf zur elektrischen Servolenkung bleibt ein lückenlos dokumentierter Wartungsstand besonders wichtig.

Fazit

Die Corvette C7 richtet sich an Fahrer, die authentischen V8-Sound, starke Fahrleistungen und ein auffälliges Design schätzen und dafür Abstriche bei Assistenzumfang, Verbrauch und Nutzwert in Kauf nehmen. Im Gegenzug bietet sie im Sportwagensegment ein stimmiges Verhältnis aus Leistungsfähigkeit und Anschaffungspreis und bleibt als Gebrauchtwagen eine eigenständige Alternative zu etablierten europäischen Modellen.

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