Die japanische Firma Yamaha ist als Hersteller auf die Produktion von Motorrädern, Rollern und Quads spezialisiert und schon viele Jahrzehnte mit hochwertigen Zweirädern auf dem deutschen Markt vertreten.
Die Firma Yamaha Motors findet ihren Ursprung in der Yamaha Corporation, die sich auf die Produktion von Musikinstrumenten spezialisiert hatte. Im Juli 1955 wurde dann die Yamaha Motor Corporation gegründet und man begann damit, europäische Krafträder nachzubauen. Das erste serienreife Motorrad von Yamaha war im Jahre 1956 die YA-1 (bekannter unter dem Synonym Red Dragonfly). Sie war der deutschen DKW RT 125 nachempfunden und ein 1-Zylinder Motorrad mit einem 5,6 PS Zweitakt-Motor und einer stattlichen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. 1964 kam die Yamaha YDS3 als erste Maschine mit Zweizylinder-Zweitakt Motor nach Deutschland. Ausgestattet mit 250 cm³ und als Getrenntschmierer arbeitend, leistete die Yamaha YDS3 24 PS und war damit flott unterwegs. Bis heute produziert Yamaha Zweitakt-Motorräder und hat eine riesige Fangemeinde. Meistverkaufte Modelle waren die Yamaha RD 250 und die RD 350, die 1973 auf die bundesdeutschen Biker trafen, deren Verkaufszahlen bis heute nicht übertroffen wurden. Innovativste Eigenschaft dieser Motorräder waren die Mebranventile im Einlasstrakt des Motors. Durch diese Neuerung sprach die Maschine auf Gaswechsel viel besser an und erhöhte den Drehzahlbereich immens. Dass Yamaha auch kompakte Viertakt-Motorräder bauen kann, beweisen die Japaner seit 1969. Mit der XS1 von Yamaha wurde ein Pendant in Anlehnung an britische Motorräder auf den europäischen Markt gebracht. Der Gleichlauf-Twin Motor mit 650 cm³ trieb das Bike gut an, so dass mit der Weiterentwicklung XS 650 ein Viertakter auch 1974 in Deutschland erschien und noch in weiteren Variationen bis 1984 gebaut wurde. Mit der Yamaha TX 750 kam 1972 das bis dahin stärkste Viertakt-Motorrad der Welt in den Verkauf, konnte sich allerdings gegen seinen Konkurrenten, der Honda CB 750 Four, nie durchsetzen.
Der ganz große Wurf gelang Yamaha mit der XT 500. Der Einzylinder-Viertakter mit dem satten Sound gepaart mit den Enduro Eigenschaften war praktisch unverwüstlich und ist bis heute ein wahres Kultobjekt. Gebaut von 1975 bis 1989 wurde sie mehr als 25.000 Mal allein in Deutschland verkauft und ist heute ein begehrtes Sammlerobjekt. Ein weiteres Kultmotorrad war die 1984 erschienene V-Max die mit ihren 145 PS bei 1.200 cm³ das schnellste Serienmotorrad der Welt darstellte, jedoch durch unausgewogene Eigenschaften kaum beherrschbar war.
..ist neben dem Bau von Superbikes noch immer der Leitsatz, nach dem Yamaha innovative und bezahlbare Motorräder für den deutschen und internationalen Bedarf produziert.
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