MZ

MZ Motorräder gebraucht und neu

Fahrzeugbeschreibung
Preis
Mz RT 125-3 Motorrad Schwarz
Mz RT 125-3 Motorrad Schwarz Motorrad, Oldtimer
03205 Calau
Schwarz , 39.500 km , EZ 01/58
950 EUR
 
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Mz ES 250 / 2 Motorrad
Mz ES 250 / 2 Motorrad Motorrad
03205 Calau
14 PS , 6.448 km , EZ 01/68
1.500 EUR
 
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Mz ES 150 Motorrad
Mz ES 150 Motorrad Motorrad
03205 Calau
8 PS , 10.474 km , EZ 01/64
450 EUR
 
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Der Firma MZ blickte als Hersteller von Motorrädern auf eine lange Firmengeschichte mit vielen Höhen und Tiefen zurück, die im Mai 2013 durch Insolvenz beendet wurd. MZ fertigte vom Mofa über Motorroller bis hin zum Motorrad verschiedenste Zweiräder.

Motorräder von MZ in der Geschichte

Eine leer stehende Fabrikhalle im Erzgebirgischen Zschopau war die Grundsteinlegung von MZ. Der Däne Jorgen Rasmussen zog gekonnt die Aktivitäten aus denen im Jahre 1917 das Warenzeichen DKW (Abk. für Dampfkraftwagen) hervorging. Bis zu der Produktion von Motorrädern dauerte es noch bis ins Jahr 1922. Durch die Übernahme des Audi Werks in Zwickau im Jahre 1928 war die größte Motorradfabrik der Welt geboren. Noch vor dem 2. Weltkrieg wurde die Auto Union aus der Taufe gehoben, zu denen auch der Vorläufer der MZ-Werke gehörte.
Nach Ende des Krieges begann erst 1950 wieder die Produktion von Motorrädern in Zschopau. Die mittlerweile in IFA (Industrievereinigung Fahrzeugbau) umbenannte Produktionsstätte fertigte mit der RT 125 das erste Motorrad der DDR. Erst im Jahre 1956 wird der heute geläufige Name MZ (Motorradwerk Zschopau) als Marke an die Motorräder angebracht. Besonderes Highlight in der Firmengeschichte war der Gewinn der internationalen 6-Tagefahrt im Jahr 1963 und der erfolgreichen Titelverteidigung in den Jahren 1964 – 1967 sowie noch einmal 1969 auf einer MZ-Motocross-Maschine. Letztmalig gewann MZ 1987 diese Weltmeisterschaft. Auch bei den Bürgern der DDR wurde die MZ aufgrund der einfachen Bauweise sehr beliebt und wurde liebevolle Emmie genannt.

Der Mauerfall bedeutete fast das „Aus“ der MZ-Motorräder

Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde aus MZ durch die Privatisierung die Motorradwerk Zschopau GmbH, die durch die geringe Nachfrage an Motorrädern mit veralteter Technik, kaum ein Jahr später Insolvenz anmelden musste. Auch Umstrukturierungen und ein Modellwechsel brachten von der Auffanggesellschaft nicht den erhofften Erfolg. Erst mit Einstieg des malaiischen Konzerns Hong Leong im Jahre 1996 konnte eine kleine Trendwende der Verkaufszahlen eingeläutet werden.

MZ Motorräder vor dem endgültigen „Aus“?

Leider konnte MZ bis zum Jahr 2005 nicht die angestrebten Verkäufe von Motorrädern generieren. Aufgrund dieser Tatsache wurde Ende 2006 die komplette Einwicklungsabteilung stillgelegt und die Mitarbeiter entlassen. Als Grund wurde ein Defizit von rund 70 Millionen Euro seit der Übernahme durch Hong Leong angegeben. Allein die Produktion läuft noch in geringen Auflagen weiter bis zum Ende des Jahres 2008. Das endgültige Aus wurde vom Insolvenverwalter im Mai 2013 besiegelt. Trotz diverser Gespräche mit verschiedenen Investoren, fand sich niemand bereit die Firma MZ weiterzuführen. Allein das Ersatzteilgeschäft wird über eine Auffanggesellschaft fortgeführt, um MZ Motorräder und Motorroller mit Teilen zu versorgen


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