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Wartburg

Wartburg 311
Wartburg

Allgemeine Informationen zur Marke Wartburg

Die PKW der Marke Wartburg , benannt nach dem gleichnamigen Bauwerk, werden von den Automobilwerken Eisenach (AWE) in Thüringen von 1956 bis 1991 gefertigt. Die Automobilwerke Eisenach zählen zum erlauchten Kreis deutscher Automobilmanufakturen, die bereits im 19. Jahrhundert mit der Produktion von Autos beginnen. Die vormalige Fahrradfabrik baut ab 1898 den ersten Wartburg-Motorwagen als Lizenzfahrzeug der französischen Decauville Voiturette. Von 1904 bis 1929 werden in der Eisenacher Fabrik am Fuße der Wartburg Fahrzeuge unter dem Markennamen Dixi hergestellt. Aufgrund finanzieller Probleme werden die Automobilwerke Eisenach ab 1928 von BMW übernommen. Für die Bayerischen Motorenwerke, die sich bisher auf die Herstellung von Flugzeugmotoren konzentrierten, ist dies der Einstieg in die Automobilproduktion. Ab 1929 produziert BMW das erste Automobil. Der Wagen mit der Bezeichnung 3/15 PS war ein Lizenzbau des britischen Austin Seven. In den Anfangsjahren nach der Firmenübernahme beschränkt sich BMW auf die Herstellung von Kleinwagen . Mit der beginnenden Eigenentwicklung folgen ab 1933 die Sechszylindermodelle der legend ären BMW 3er -Typenreihe wie der BMW 303 unter der Leitung des Konstrukteurs Fritz Fiedler. Infolge des ab 1933 wieder stark erweiterten Flugmotorenbaus wird die Auto - und Motorradsparte fast zum Nebenzweck. Trotzdem gelingen mit den Neuentwicklungen BMW 326, BMW 327 und dem 1936 vorgestellten BMW Roadster 328 hoch attraktive Modelle. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs konzentriert sich BMW ganz auf den Flugmotorenbau und die Produktion von Wehrmachtsgespannen (Motorräder mit Beiwagen).

1945 wird das Automobilwerk Eisenach den Sowjets übergeben. Fast wäre das Automobilwerk in westliche Hände gefallen, hätten die Amerikaner das Gebiet rund um die Wartburg nicht gegen einen Sektor Berlins eingetauscht. Da das Eisenacher Werk von der Zerstörung verschont bleibt, können sofort nach dem Krieg die Vorkriegs-Typen wieder angeboten werden. Dies geschieht unter dem Namen BMW. Da BMW in München es nicht hinnehmen kann, dass ein fremdes Unternehmen unter seinem Namen Autos produziert, lässt man den Eisenachern 1951 die Nutzung des Namens BMW gerichtlich verbieten. Daraufhin ändern die Eisenacher den Namen in EMW (Eisenacher Motorenwerke). 1952 wird das Werk zum VEB (Volkseigener Betrieb) erklärt. Unter staatlicher Weisung wird ab 1953 eine alte DKW-Entwicklung mit Zweitaktmotor konstruiert, die den Namen IFA F9 trägt. 1956 geht der erste Wartburg 311 als Weiterentwicklung des IFA F9 vom Band. Der Wartburg 311 hat einen Hubraum von 900 ccm³ und eine Leistung von 28 kW (38 PS). Die Verbesserungen gegenüber dem IFA F9 sind ein stärkerer Motor, eine verstärkte Hinterachse, eine neu entwickelte Karosserie mit großem Kofferraum und Teleskop-Stoßdämpfern. Der Wartburg 311 ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich: als Limousine, Coupé, Wartburg Sport, als Cabriolet , Kombi mit drei Türen, Wartburg Camping mit fünf Türen, als Pritschenwagen und last but not least als zweitüriger Kübelwagen. Äußerlich kaum verändert, bleibt der Wartburg 311 bis Mitte der sechziger Jahre im Programm. 1965 erfolgt die schrittweise Einführung des Modells 353 mit dem Übergangsmodell Wartburg 312. Vom Modell 312, das den Rahmen des 353 und die Karosserie des 311 hat, werden nur wenige Fahrzeuge gebaut, weshalb es heute als Rarität gilt. 1966 präsentiert sich der Wartburg 353 mit einer neuen Karosserie, die der bekannte Formgestalter Clauss Dietel entworfen hat. Ab 1988 wird der Wartburg von einem 1.3 Liter-Viertaktmotor des VW Polo angetrieben. Bisher hatten alle Wartburg-Modelle Zweitaktmotoren. Leider ist mit dem neuen Motor auch eine horrende Preiserhöhung von 20.000 auf über 30.000 Ostmark verbunden. Viele DDR-Bürger, die jahrelang auf einen Neuwagen gespart haben, können den Wartburg 1,3 bei Auslieferung nicht mehr bezahlen.

Eine Weiterentwicklung des Wartburg findet in den letzten 25 Jahren kaum statt. Die innovativen Ideen der Ingenieure können unter der damaligen DDR-Staatsführung nicht verwirklicht werden. Als mit dem Mauerfall am 9. November 1989 der Zugang zur freien Marktwirtschaft möglich wird, stellt Wartburg am 31. Dezember 1991, nach fast zwei Millionen produzierten Autos, seine Produktion ein.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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