Gebrauchtwagen-Test VW Passat: Testbericht

VW Passat

Testberichte, Gebrauchtwagen-Tests & Vergleiche


Testbericht VW Passat I (1973-1980)

Der von 1973 bis 1980 gebaute VW Passat I (intern Typ 32 Fließheck bzw. Typ 33 Kombi) löste den VW K 70, den Typ 3 (VW 1500/1600) und die ungeliebten Typen VW 411/412 ab. Der vollkommen neu konstruierte Passat beendet zusammen mit Scirocco und Golf die Heckmotorära bei VW. Das moderne Konzept mit wassergekühltem Längsmotor vorn und Frontantrieb übernahm VW vom nahezu baugleichen Audi 80, während die große Heckklappe und das Fließheck eigens für den Passat entwickelt wurden – vom Star-Designer Giugiaro.

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Testbericht VW Passat B3 (1988-1993)

Als VW im Februar 1988 die komplett neuentwickelte dritte Passat-Generation vorstellte, stellte Volkswagen gleich beide Karosserievarianten vor: Die viertürige Limousine sowie den fünftürigen Kombi, bei VW traditionell "Variant" genannt, blieben bis 1993 in der Produktion. Diese Passat-Generation brachte ihren Fahrern einen enormen Raumgewinn: Großzügiger Platz auch für die Passagiere in der zweiten Reihe und ein riesiger Kofferraum von bis zu 1.500 Litern beim Kombi kennzeichnen den Familientransporter.

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Testbericht VW Passat B4 Typ 3A (1993-1997)

Die VW Passat mit der internen Kennzeichnung B4 ab 1993 sind eine optische und technische Überarbeitung (Facelift) des Vorgängermodells. Der Passat war wegen seines großen Platzangebotes (Kofferraumvolumen beim „Variant“ genannten Kombi: bis zu 1.500 Liter) bei Familien sowie Geschäftsreisenden sehr beliebt. Es gab ihn neben dem Kombi auch als viertürige Limousine. Ab 1997 ersetzte ihn der Nachfolger. Das wichtigste optische Merkmal der modellgepflegten Variante ist neben der glatteren Seitenlinie die Rückkehr des Kühlergrills. Das Vorgängermodell bekam seine Kühlluft noch durch versteckte Öffnungen in der Front, nun präsentierte sich der Passat wieder traditionell. Umfangreicher waren die technischen Änderungen, vor allem bei der Sicherheit: Ab Dezember 1992 gab es beim Vorgänger einen Airbag gegen Aufpreis, seit 1993 ist er serienmäßig für Fahrer und Beifahrer. Alle Modelle verfügen über ABS. Ebenfalls an Bord sind der verbesserte Seitenaufprallschutz sowie Gurtstraffer, die beim Aufprall den Sicherheitsgurt eng anliegen lassen.

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Testbericht VW Passat B5 Typ 3B (1996-2000) und B5 GP Typ 3BG (2000-2005)

Der 1996 erschienene VW Passat B5 ist eine komplette Neukonstruktion. Sie sollte die Vorzüge des Vorläufers (großes Platzangebot, hohe Qualität und Zuverlässigkeit) übernehmen sowie durch gesteigerten Komfort und Luxus ergänzen. Die Karosserien (entweder Kombi, bei VW „Variant“ genannt, oder viertürige Limousine) sind vollverzinkt, was für einen sehr guten Rostschutz sorgt. Der gesamte Antrieb wurde an die Konzernbrüder Audi A4 und Audi A6 angepasst. Dadurch bekam diese Passat-Generation auch einen längs statt quer eingebauten Motor. Deshalb gilt diese Passat-Generation im Verhältnis zur Außenlänge nicht mehr als das Raumwunder wie sein Vorgänger, aber eng geht es keinesfalls zu. Der Kombi bietet mit bis zu 1.600 Litern Kofferraumvolumen sogar mehr Stauraum als der Vorläufer. Der Konkurrent Ford Mondeo kann im Innenraum mithalten, der Opel Vectra nicht.

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Testbericht VW Passat B6 Typ 3C (2005-2010)

Die zwischen 2005 und 2010 gebaute sechste Passat-Generation B6 ist keine komplette Neukonstruktion. Dieser Passat ist ein Produkt der VW-eigenen „Plattformstrategie“, bei der verschiedene technische Komponenten in verschiedenen Modellreihen eingesetzt werden können. So teilt sich dieser Passat Bauteile wie Motoren oder Fahrwerkskomponenten mit dem Golf V. Damit einher ging die Rückbesinnung auf quer eingebaute Motoren, was für riesige Platzverhältnisse im Innenraum sorgt. Dementsprechend beliebt ist er als Dienstwagen und Familientransporter. Der Kombi bringt es auf über 1.700 Liter Fassungsvermögen im Laderaum. Dieses Volumen erreicht die Konkurrenz des Ford Mondeo Kombi nicht, der Opel Astra Kombi schon.

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