Vauxhall

Allgemeine Informationen zur Marke Vauxhall

Die Geschichte des britischen Automobilherstellers geht zurück auf das Jahr 1857, als Alexander Wilson in Vauxhall/London die Vauxhall Iron Works, eine Fabrik für Schiffsmotoren, gründet. Bereits 1903 entwickelt das Unternehmen sein erstes Fahrzeug mit zwei Gängen und einem fünf PS starken Motor. Bald darauf reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr aus, so dass die Produktionsstätte nach Luton verlegt und die Firma 1907 in Vauxhall Motors Ltd. umbenannt wird.

Mit legendären Modellen wie dem Prince Henry, der zwischen 1911 und 1913 gefertigt wird, kann sich das Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus einen Namen machen. Der mehr als vier Meter lange und ca. 1,2 Tonnen schwere Sportwagen, der seinerzeit beachtliche Rennerfolge einfährt, erhält seinen Namen bei einem Autorennen im Jahre 1911, als Vauxhall einem preußischen Prinzen auf diese Weise seine Verehrung erweisen möchte. Während die Marke Vauxhall anfangs vor allem für elitäre Sportwagen steht, fallen die Modelle nach dem Ersten Weltkrieg wesentlich schlichter aus. Im Jahre 1925 kommt es für 2,5 Millionen US-Dollar zur Übernahme durch General Motors. Von nun an ist der Einfluss des Mutterkonzerns unübersehbar, zumal sich noch bis in die 80er Jahre hinein viele Hersteller in Europa am amerikanisch geprägten Design der Vauxhall-Modelle orientieren. 1930 wird Bedford Vehicles, eine Tochtergesellschaft von Vauxhall, ins Leben gerufen, die sich auf die Produktion von Industriefahrzeugen spezialisiert. Während des Zweiten Weltkrieges wird die Fahrzeugproduktion vorübergehend eingestellt, Vauxhall widmet sich zu dieser Zeit dem Bau der sogenannten Churchill-Panzer. Nach Kriegsende beschließt Vauxhall, durch ein neues, kommerzielleres Design den Massenmarkt zu erobern. Die Rechnung geht auf: Im Jahre 1960 kann das Unternehmen expandieren und errichtet ein neues Werk in Ellesmere Port. Bis in die späten 70er Jahre produziert Vauxhall eigenständig, dann kommt es beim Mutterkonzern General Motors, dem auch Opel seit 1929 angehört, zur Umstrukturierung. Aus diesem Grund ist von nun an die Modellpalette von Opel und Vauxhall nahezu identisch. Der Unterschied zwischen einem Opel und dem entsprechenden Vauxhall-Modell liegt lediglich darin, dass sich das Lenkrad bei letzterem auf der rechten Seite befindet. In Australien werden die Modelle durch Holden vertrieben, einem Automobilhersteller, der seit 1931 ebenfalls General Motors untersteht. Sowohl Vauxhall als auch Holden konstruieren seit 1970 ihre Fahrzeuge in Zusammenarbeit mit Opel, was dazu führt, dass beispielsweise die Vauxhall-Modelle Chevette, Cavalier und Carlton im Wesentlichen den Opel-Modellen Kadett, Ascona und Rekord entsprechen. Mit dem Jahr 1981 vollzieht sich eine „Trennung“: Nachdem der letzte Opel Viva in Großbritannien vom Band gelaufen ist, werden bei den Briten ausschließlich Vauxhall-Modelle gefertigt. Im Gegensatz dazu wird in anderen Ländern fortan nur noch die Marke Opel vertrieben. Mit Beginn der 90er Jahre beginnt GM Europe die Modellbezeichnungen beider Marken zu vereinheitlichen, so erhalten zum Beispiel der Vauxhall Astra sowie der Opel Kadett die gemeinsame Bezeichnung Astra, der Vauxhall Cavalier und der Opel Vectra tragen seit 1995 nur noch den Namen Vectra. Mit Ausnahme des VX2201, der nach wie vor bei Opel als Speedster verkauft wird, weisen somit die Fahrzeuge beider Hersteller fortan nicht nur identische Technik, sondern auch übereinstimmende Typbezeichnungen auf. Im Jahre 2000 wird das traditionsreiche Werk in Luton geschlossen, in Ellesmere läuft die Produktion dagegen weiter.

Zu den populärsten Modellen Vauxhalls gehört unter anderem der Cresta, der wohl eleganteste Brite der späten 50er, mit dem sich seinerzeit vor allem Rockstars gerne zeigen und der im Zuge des Fifties Revivals ein spektakuläres Comeback feiert. Auch mit dem 1973 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellten „High Performance Firenza“ sorgt Vauxhall Motors für Aufsehen. Markant ist vor allem sein eigenwilliges Design: Die aerodynamische, stark nach unten gezogene Schnauze bringt ihm den Beinamen „droopsnoot“ ein. Als erster Kleinwagen wird 1983 der Vauxhall Nova, besser bekannt als Opel Corsa A, konstruiert, dem später die Varianten B und C folgen. Interessant ist auch die Herkunft des Vauxhall-Logos. Der auf dem Emblem abgebildete Greif, ein Fabeltier, stammt vom Wappen eines normannischen Ritters aus dem 13. Jahrhundert, der durch Heirat Herr über das Gebiet südlich der Themse wurde. Er nannte sein dort errichtetes Anwesen Fulk's Hall, was im Laufe der Zeit zu Vauxhall wurde.

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