Triumph

Allgemeine Informationen zur Marke Triumph

Die Geschichte des britischen Unternehmens geht zurück auf das Jahr 1885, als die deutschen Emigranten Siegfried Bettman und Mauritz Schulte in Coventry/England die auf den Bau von Fahrrädern spezialisierte Triumph Cycle Company ins Leben rufen. Von Anfang an zeigt sich das Unternehmen stark exportorientiert, weshalb bereits bei der Wahl des Firmennamens großen Wert auf eine international verständliche Bezeichnung gelegt wird. Aus derselben Überlegung heraus entscheidet sich Triumph später, das Firmenlogo in Form einer Weltkugel zu gestalten.

1896 wird in Nürnberg die erste deutsche Tochtergesellschaft, die Deutsche Triumph Fahrradwerke AG, gegründet, sechs Jahre später gehen erstmals Motorräder in Produktion, das erste Modell mit eigens konstruiertem Motor erscheint im Jahre 1905. Schon bald darauf gelingt es dem Unternehmen, Großaufträge an Land zu ziehen, so ordern beispielsweise die britischen Streitkräfte für ihren Einsatz im Ersten Weltkrieg mehrere tausend Triumph-Motorräder. Eine solide finanzielle Basis war somit geschaffen, Triumph wagt 1923 den Schritt in die Automobilproduktion. Nachdem sich die ersten Modelle wie der 10/20, der Super Eight oder der Scorpion nur schleppend verkauften, gelingt mit dem 1928 eingeführten Super Seven auch auf dem Automobilsektor der Durchbruch.

Mit Beginn der dreißiger Jahre vollzieht das Unternehmen, das sich von nun an Triumph Motor Company nennt, einen Imagewandel: Mit dem Gloria und dem Dolomite werden anspruchsvolle Sportwagen konstruiert, die im Rennsport beachtliche Erfolge einfahren. Dies verhilft der Marke im England der damaligen Zeit zwar zu großer Popularität, kann jedoch sinkende Absatzzahlen und daraus resultierende finanzielle Verluste kaum kompensieren. So beschließt Triumph 1936, die Fahrradproduktion einzustellen und die Motorradabteilung zu verkaufen. Sämtliche Bemühungen, wieder schwarze Zahlen zu schreiben, schlagen jedoch aufgrund eines falschen Firmenmanagements fehl; Triumph meldet 1939 Konkurs an.

Donald Healey, seinerzeit technischer Direktor der Triumph Motor Company, erwirbt die Namensrechte der Marke. Doch während des Zweiten Weltkriegs werden die Triumph-Werkshallen in Schutt und Asche gelegt, so dass Healey seine Markenrechte 1946 an die Standard Motor Company verkauft, die bereits ein Jahr nach Kriegsende unter dem Namen Triumph luxuriöse Limousinen auf den Markt bringt. Unter der Leitung von Sir John Black entschließt sich Standard zudem, die Triumph-Tradition der Sportwagenkonstruktion fortzuführen und präsentiert 1953 mit dem TR 2 Roadster das erste Modell der später sehr populären T-Serie, mit der Triumph auch im Rennsport wieder Erfolge verbuchen kann. Es folgen der TR 3 und 1961 mit dem TR 4 der letzte „eigentliche“ Triumph-Roadster. Noch im selben Jahr wird Triumph von British-Leyland übernommen. Unter neuer Konzernleitung werden auf dem TR 4 basierend die Modelle TR 5 sowie der bis 1975 gefertigte TR 6 entwickelt, dem sich in der folgenden Zeit die optisch stark modifizierten Varianten TR 7 und TR 8 anschließen. Seit 1958 wird zudem der Kleinwagen Herald produziert, daneben erscheint im Jahre 1962 der Roadster Spitfire MK I. Das Design des MK I stammt aus der Feder des italienischen Star -Designers Michelotti, der sich schon zuvor bei der Konzeption einiger TR-Modelle bewährt hat. Wenig später folgen die Modelle MK II, III und IV, alle mit einem 4-Zylinder-Motor unter der Haube, dessen Leistung je nach Modell zwischen 63 und 75 PS variiert. Zudem erscheint das mit einem 6-Zylinder-Motor ausgestattete Coupé GT6, welches zwischen 1966 und 1973 gebaut wird. 1979 kommt eine Kooperation mit dem Honda -Konzern zustande. Aus dieser Zusammenarbeit geht kurz darauf der Triumph Acclaim hervor, eine Stufenheckversion des Honda Civic , die erstmals 1981 vertrieben wird und das Ende der Ära Triumph einläutet; als drei Jahre später das letzte Fahrzeug dieses Typs vom Band läuft, verschwindet die Marke Triumph endgültig vom Markt. Nahezu zeitgleich, genau genommen 1982, wird British Leyland zur Austin Rover Group umfirmiert, die zehn Jahre später von BMW übernommen wird; dies sollte auch das Ende einer langjährigen Zusammenarbeit mit Honda bedeuten.

mobile.de ist einer der größten Online-Marktplätze für Fahrzeuge aller Art. Inzwischen wird in Deutschland eine bedeutende Anzahl der Gebrauchtwagen über mobile.de verkauft. Hohe Trefferquoten, Übersichtlichkeit und die Angebotsvielfalt machen mobile.de laut TOMORROW zur „ersten Wahl für Anbieter und Käufer“. Finden Sie über mobile.de einen Triumph Stag, Tiger oder Vitesse Sport. Ob Cabrio oder Coupé, in den verschiedensten Preislagen und Motorvarianten: Wir ermöglichen Ihnen die gezielte Suche nach Ihrem Wunschfahrzeug. Und sollte es der Traum vom eigenen MK 3 sein … wir helfen Ihnen diesen zu erfüllen.

 
 
 

Triumph Top-Modelle

298 Angebote für Triumph gebraucht oder neu

Seite 1 von 15

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. ...
  9. 15
 
 

*MwSt. ausweisbar