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Trabant

Trabant 601
Trabant

Allgemeine Informationen zur Marke Trabant

Der Trabant stammt aus einer Baureihe des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau und war neben Wartburg , Skoda , Moskwitsch und LADA der dominierende PKW in der DDR. Vertrieben wird der Trabant über die IFA Berlin, doch aufgrund der begrenzten Kapazitäten der Zentralverwaltungswirtschaft sind extrem lange Lieferzeiten von bis zu zehn Jahren keine Seltenheit. Darüber hinaus werden Kraftfahrzeuge in der ehemaligen DDR als Luxusgüter deklariert, weshalb der Preis eines Trabant, verglichen mit der gebotenen Qualität, enorm hoch ist: Ein besser verdienender Arbeiter muss für einen Neuwagen mindestens ein komplettes Jahreseinkommen einplanen. Da man in der ehemaligen DDR, aus politisch-psychologischen Gründen, einen Kleinwagen für die Bürger benötigt, bekommt das Ministerium für Maschinenbau 1954 den Befehl für die Entwicklung eines solchen Fahrzeugs; es soll ca. 600 kg wiegen und 5,5 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbrauchen. Als Produktionsvolumen werden 12.000 Fahrzeuge pro Jahr veranschlagt. Zunächst wird der P70 entwickelt, wobei erstmals die Duroplastbeplankung zum Einsatz kommt, die später zum Markenzeichen des Trabant wird. Als dann 1957 der Trabant 500 (P50) erscheint, der eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h erreicht, wird die Produktion des P70 eingestellt. Fünf Jahre später stellt Sachsenring den Trabant 600 (P60) vor, eine überarbeitete Variante des P50 mit neuem 600ccm-Motor, der 23 PS leistet. 1964 erhält der P60-Motor eine neue Karosserie und läutet damit die nächste Trabant-Generation ein: die des Trabant 601 (P601).

Die Rennpappe aus der DDR

Mit einigen mehr oder weniger signifikanten Modifikationen wird der Trabant 601 in dieser Form bis Juli 1990 produziert. Angetrieben wird der P601 zunächst von einem 23 PS starken, später dann von einem 26 PS starken Zweizylinder-Zweitaktmotor mit synchronisiertem Vierganggetriebe. Der P601 besitzt eine selbsttragende Stahlblech-Karosserie mit Duroplastbeplankung und ist als Limousine , Kombi oder Kübelwagen (Trabant Tramp) erhältlich. Darüber hinaus wird kurzzeitig ein auf Kombibasis konstruierter Kleinlieferwagen vertrieben. Bald kann man mit dem Fortschritt jedoch nicht mehr mithalten, der Trabant 601 veraltet zunehmend. Jegliche Bemühungen, ein Nachfolgemodell auf den Markt zu bringen, scheitern. Es werden zwar einige Prototypen entwickelt, doch aus wirtschaftlichen Gründen gehen sie nie in Serienproduktion. Statt der Einführung eines neuen Trabant versucht man nun auf möglichst kostengünstige Art und Weise, Ausstattung und Produktion der PKW zu verbessern, was sich allerdings negativ auf die Qualität auswirkt: Die Fahrzeuge werden rostanfälliger, da aus Kostengründen die Blechstärke reduziert wird. Dies wiederum lässt den Bedarf an Trabant-Ersatzteilen erheblich ansteigen, weshalb die Ersatzteilproduktion stark angekurbelt werden muss. Aus Mangel an Fertigungskapazitäten und um finanzielle Verluste zu kompensieren, muss wiederum die Herstellung von Neufahrzeugen eingeschränkt werden. Der Teufelskreis schließt sich und die Qualität des Trabant verschlechtert sich zunehmend.

Mitte der 80er Jahre erzielt die DDR einen Vertragsabschluss mit Volkswagen über die Produktion der VW -Alphamotoren-Baureihe in der DDR, und so erscheint 1990 mit der Vorstellung des Trabant 1.1 die bisher wichtigste technische Neuerung: Nicht nur, dass der P1.1 mit einem nach VW-Lizenz gebauten Vierzylinder-Viertaktmotor mit Wasserkühlung ausgestattet ist, er verfügt zudem über Scheibenbremsen an der Vorderachse, ein neu entwickeltes Vierganggetriebe mit Knüppelschaltung und ein neues Lenkgetriebe. Doch da die Umstrukturierung Milliarden an Devisen verschlingt, werden die neuen Motoren und die entsprechenden Aggregate in die veralteten Fahrzeug -Karosserien eingesetzt, wodurch das äußere Erscheinungsbild des Trabi nach wie vor dem von 1963 gleicht, d.h. der 1.1 unterscheidet sich optisch nur unwesentlich von seinem Vorgänger, dem P601.

Das Ende des Trabant

Nach der Wiedervereinigung findet der Trabant 1.1 trotz aller technischen Neuerungen kaum noch Anklang, die Ex-DDR-Bürger bevorzugen nach 40 Jahren ostdeutschem Einheits-Look Fahrzeuge westlicher Automobilhersteller. Am 30. April 1991 wird die Produktion des Trabant eingestellt. Der letzte PKW, der in Zwickau vom Band rollt, ist ein pinkfarbener Trabant 1.1 Universal. Das noch zu DDR-Zeiten errichtete neue Montagewerk in Zwickau-Mosel übernahm der Volkswagenkonzern. Zur IAA 2009 in Frankfurt wurde die Renaissance des Trabant vorgestellt, der unter dem Pseudonym Trabant nT (New Trabant) den kultigen Kleinwagen mit Elektroantrieb und den Sicherheitsstandards der heutigen Zeit ab dem Jahr 2012 in Serie produzieren will. Sicherlich wird der New Trabant viele Fans finden und den Kult um den DDR-Flitzer wieder aufleben lassen!

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