Toyota Celica

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Die Basis für den Toyota Celica bildet die 1970 bereits bestehende Modellreihe des Toyota Carina. Das Konzept, ein Sportcoupé mit zwei Sitzen und einem Reihenvierzylindermotor zu bauen, hat der Hersteller während der gesamten Produktionszeit beibehalten. Die einzige größere Veränderung gab es im Jahr 1986, als der Toyota Celica von Hinterrad- auf Frontantrieb umgestellt wird. Außerdem steht seit 1988 eine Version mit Allradantrieb im Autohaus. Die Markteinführung in Deutschland findet 1971 statt. In Deutschland verkauft sich die Version mit 1.600 Kubikzentimetern Hubraum und einer Leistung von 63 kW (86 PS) am besten. Zu diesem Modell mit der Bezeichnung Toyota Celica ST gehört ein serienmäßiges, manuelles Schaltgetriebe mit fünf Gängen, das zu dieser Zeit noch nicht zum üblichen Automobilstandard gehört. Eine weitere Variante bildet der Toyota Celica LT mit Einzelvergaser, der optional mit einer 3-Stufen-Automatik erhältlich ist. Er bringt 58 kW (79 PS) auf die Straße. Schon 1972 folgt das Modell GT mit Doppelvergaser, zwei oben liegenden Nockenwellen und 79 kW ( 107 PS).

Die erste Modellpflege des Toyota Celica
Bei der Überarbeitung verlängert sich der Radstand des Toyota Celica um etwa 70 Millimeter. Dies ist notwendig, weil für den US-amerikanischen Markt größere Motoren eingebaut werden. Optisch unterscheidet sich die neue Generation von den Vorgängermodellen durch die senkrechten Standlichter, ein neues Design am Kühlergrill und dezentere Hutzen auf der Motorhaube. Das Heck ist unverändert geblieben. Neu hinzu kommt in dieser Baureihe der Toyota Celica Liftback, der in Japan bereits seit 1973 auf dem Markt ist. Das Design ist dem Ford Mustang Fastback nachempfunden. Angetrieben wird die Version mit der großen Heckklappe sowohl vom bekannten 86-PS-Benzinmotor oder alternativ von einem 1.988 ccm DOHC-Motor, der über zwei Doppelvergaser verfügt und 88 kW (120 PS) leistet. Der Liftback mit dem großen Antrieb kommt unter der Bezeichnung Toyota Celica 2000GT in den Handel. Er steigt direkt in den Wettbewerb mit dem Ford Capri 3.0, dem Opel Manta GT/E und dem Lancia Beta HPE 2000 ein. Im Dezember 1977 endet die erste Baureihe des Toyota Celica, nachdem insgesamt mehr als 1,2 Millionen Fahrzeuge produziert worden sind.

Die zweite Baureihe des Toyota Celica
Doppel-Rundscheinwerfer sind das auffälligste Merkmal der zweiten Baureihe, als im April 1978 der neue Toyota Celica seinen ersten offiziellen Marktauftritt hat. Bei einem Facelift zwei Jahre später werden diese allerdings auf rechteckige Doppelscheinwerfer umgerüstet. Technisch hat sich in dieser Serie nichts verändert. 1980 stellt der Hersteller den Toyota Celica Liftback XT vor, der den 105-PS-Antrieb aus dem Toyota Cressida verwendet. Für den deutschen Markt baut die Firma Tropic den Toyota Celica in ein Cabrio und eine Targa/Landaulet-Version um. Auf dem japanischen und später auch auf dem US-amerikanischen Markt gibt es darüber hinaus seit 1978 den Toyota Celica XX Supra , entweder mit 125 PS oder mit 140 PS. Dieses Auto ist später die Basis für das eigenständige Modell des Toyota Supra.

Der Toyota Celica der dritten Generation
Von 1982 bis 1985 rollt die dritte Baureihe des Toyota Celica über die Straßen der Welt. In Deutschland ist das Kfz in den Ausstattungsversionen ST, XT, GT und Celica Supra erhältlich. Als Karosserieformen stehen das zweitürige Coupé und das dreitürige Fastback-Coupé zur Verfügung. Die Scheinwerfer des Toyota Celica klappen nun nach hinten, sodass der gläserne Teil sichtbar bleibt. Ab 1983 sind die Scheinwerfer voll versenkbar. Die Fahrzeuge waren die letzten Modelle, die mit Heckantrieb gebaut worden sind.

Die nächsten beiden Baureihen und ihre Besonderheiten
Die vierte Baureihe des Toyota Celica stellt sich der Öffentlichkeit erstmals auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 1985 in Frankfurt vor. Das Auto verfügt jetzt über Frontantrieb und einen quer eingebauten Vierzylindermotor mit 103 kW (140 PS). 1987 kommt der Toyota Celica GT-Four mit zwei Litern Hubraum, Turbolader und permanentem Allradantrieb hinzu. Erstmals gibt es den 140 PS Motor nun auch mit Katalysator. Die nächste Generation mit der internen Bezeichnung T18 erscheint in den Jahren 1989 bis 1994. Die konsequente aerodynamische Form und die markanten Klappscheinwerfer geben dem Toyota Celica das Aussehen von einem rassigen Sportwagen . Ab 1989 gibt es das Automobil in einer Active-Sports-Version. Der Toyota Celica ist damit weltweit das erste Fahrzeug , das über ein computergestütztes aktives Fahrwerk (Toyota Active Control Suspension) verfügt. Damit haben die Pkw keine konventionellen Federn und Stabilisatoren mehr, sondern besitzen hydraulische Dämpfer, die durch Sensoren gesteuert werden. Diese Sensoren überwachen die Fahrzustände wie Kurvenfahrten, Beschleunigungen oder Bremsungen und leiten die Informationen automatisch weiter. So entsteht ein kontrolliertes Fahrverhalten ohne Seitenneigung der Karosserie. Ein ähnliches Fahrwerk führt das deutsche Unternehmen Mercedes-Benz 1999 mit dem System Active Body Control ein. Die Leistungen der Antriebe liegen zwischen 105 und 156 PS. 1990 präsentiert der japanische Hersteller das Allrad-Modell Toyota Celica Turbo 4WD und 1992 gibt es Angebote für das Sondermodell Carlos Sainz. Dieses Auto ist eine Hommage an den spanischen Rennfahrer, der in diesem Jahr mit dem Toyota Celica die Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen hat.

Der Toyota Celica T20 - eine weitere neue Baureihe
Präsentiert wird das neue Auto bereits 1993 auf der Tokyo Motorshow. Dieses Mal sind es die vier markanten Rundscheinwerfer, die als erstes ins Auge fallen. Alle Fahrzeuge sind von nun an serienmäßig mit ABS und einem Fahrer-Airbag ausgestattet. 1995 wird für den US-amerikanischen Markt ein Cabrio hergestellt, das später auch in Europa erhältlich ist. Als Antrieb stehen folgende Variationen zur Verfügung:

• 1,8 l, 7A-FE, Einspritzung, DOHC, 85 kW (116 PS)
• 2,0 l, 3S-GE, Einspritzung, DOHC, 125 kW (170 PS)
• 2,0 l, 3S-GE, Einspritzung, DOHC, 129 kW (175 PS)
• 2,0 l, 3S-GTE, Einspritzung, DOHC, Turbolader, 178 kW (242 PS)
• 2,2 l, 5S-FE, Einspritzung, DOHC, 100 kW (136 PS) für Nordamerika und Australien

Die letzte Baureihe von 1999 bis 2005
Die letzte Generation des Toyota Celica (T23) ist im Sharp-Edge-Design entworfen worden und wird 1999 mit einem 1,8-Liter Motor präsentiert, der je nach Modell 143 oder 192 PS leistet. Die drei Modellvarianten sind Toyota Celica 1.8, Toyota Celica S und Toyota Celica TS. 2002 erfolgt ein leichtes optisches Facelift an Front und Heck. Im Juli 2004 verkündet der Hersteller, dass die Produktion des Toyota Celica 2005 eingestellt wird. Die Motoren im Toyota Celica der letzten Baureihe im Überblick:

• 1,8 l, 1ZZ-FE, 1794 cm³, 105 kW (143 PS), Einspritzung, DOHC, VVT-i
• 1,8 l, 2ZZ-GE, 1796 cm³, 141 kW (192 PS), Einspritzung, DOHC, VVTL-i

Der Toyota Celica im Test

Die Zeitschrift Auto Bild hat 2002 den Toyota Celica S 1.8 auf Herz und Nieren geprüft und einen Fahrbericht erstellt. Die Sportsitze scheinen maßgeschneidert und das Cockpit wirkt aufgeräumt. Auf den beiden Sitzen im Fond haben allerdings allenfalls Kinder genügend Platz. Das nur 1,32 Meter hohe Fahrzeug macht auf jeden Fall Spaß. Die Rücklehne lässt sich geteilt umlegen, ein Pluspunkt für die Alltagstauglichkeit des Toyota Celica. Der Kraftstoffverbrauch (komb. aus Ort, Land und Autobahn) liegt bei etwa 8,5 Litern. Das ist für eine 180-PS-Maschine akzeptabel. Angaben über co2-Emissionen in g/km liegen nicht vor. Das straffe Fahrwerk und die 16-Zoll-Leichtmetallräder sorgen für ein gutes Fahrverhalten auch in Kurven. Die Ausstattung ist üppig und bietet eine hohe Funktionalität. So geht auch der Preis für einen Neuwagen in Höhe von 43.900 D-Mark (knapp 22.000 Euro) durchaus in Ordnung. Die Tester bestätigen dem Toyota Celica, dass die Mischung aus verführerischer Optik und sportlicher Technik stimmt.

Fazit:
2015 ist der Toyota Celica nur noch gebraucht zu haben. Die Autos der ersten Generation gelten dabei bereits als beliebte Sammlerstücke unter den Gebrauchtwagen . Alternative Antriebe wie Autogas (LPG) oder einen Elektromotor mit geringem Stromverbrauch sucht man beim Toyota Celica vergebens. Er ist zwar zeitweise seiner Zeit und auch anderen Marken weit voraus, aber das betrifft nicht die Motorenpalette. Die serienmäßige Ausstattung ist - wie bei fast allen Japanern - überdurchschnittlich gut. Gefahren wird der Toyota Celica mit Super Benzin. Die Pannenstatistik vom TÜV bescheinigt dem Fahrzeug eine durchschnittliche Reparaturanfälligkeit. Die Suche nach einem gebrauchten zuverlässigen und sportlichen Auto kann also mit dem Toyota Celica erfolgreich beendet werden.

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