Subaru Legacy

Subaru Legacy
Subaru Legacy

Subaru Legacy

Mit einigen typischen, teilweise auch heute noch vorhandenen Merkmalen, brachte der Hersteller aus Japan 1989 den Subaru Legacy auf den Markt. Alle Modelle waren mit Allrad-Antrieb (4wd) und einem Boxermotor ausgestattet. Zeitweise war das Mittelklassefahrzeug unter der Bezeichnung Sedan mit Stufenheck und mit dem Namen Station Wagon als Kombi auf dem Markt. Auch als Pick Up mit der Modellbezeichnung Baja wurde der Subary Legacy produziert.


Eine Übersicht über die typischen Merkmale des Subaru Legacy
Von Beginn an war die für einen Pkw außergewöhnlich hohe Anhängelast von bis zu zwei Tonnen besonders beeindruckend. Bei den Kombimodellen mit Gangschaltung wurde ein Getriebe verwendet, das mit Untersetzung arbeitete. Bis zur vierten Generation (2009) gab es den Subaru Legacy ausnahmslos mit rahmenlosen Seitenscheiben. In Deutschland ist der Subaru Legacy mit verschiedenen Motoren erhältlich, deren Leistung zwischen 76 und 195 kW liegt. Seit März 2008 steht ein neuer 2-Liter-Diesel mit 110 kW und einem maximalen Drehmoment von 350 Newtonmetern zur Verfügung. Dabei handelte es sich weltweit um den einzigen Boxer-Dieselmotor, der für ein Serienfahrzeug produziert wurde. Bis zum Jahr 2011 konnte man den Subaru Legacy auch mit einer LPG Autogasanlage und einem 2,5-Liter-Benzinmotor erwerben. Wer heute einen zusätzlichen Gasantrieb wünscht, muss entweder das Fahrzeug umbauen lassen oder sich nach einem passenden Gebrauchtwagen umschauen.


Die erste Generation des Subaru Legacy von 1998 bis 1994
Als der Subaru Legacy 1998 auf den Markt kam, standen für den deutschen Automarkt verschiedene Modelle zur Verfügung. Dabei handelte es sich um:

• die 1800er Limousine Subaru Legacy Sedan mit einem 1,8-Liter-Vierzylinder-Boxermotor, einer Leistung von 76 kW (103 PS) und einem Einstiegspreis von etwa 29.000 DM
• den Sedan 2200 (Limousine), ausgestattet mit einem 2,2-Liter-Vierzylinder-Boxermotor und 100 kW (136 PS), der etwa 6.000 DM teurer war
• den Kombi in der Grundversion mit einem 1,8-Liter-Vierzylinder-Boxermotor, einer Leistung von 76 kW (103 PS) und einem Einstiegspreis von 28.000 DM sowie
• zwei Modelle des Kombi Super Station mit einer verbesserten Ausstattung und 1,8- beziehungsweise 2,2-Liter-Boxermotoren mit 76 beziehungsweise 100 kW; das größere Modell war damals mit etwa 36.000 DM der teuerste Subaru Legacy

Zur Serienausstattung der 2.200er Limousine Sedan gehörten neben einer manuellen Fünfgang-Schaltung ABS, Zentralverriegelung, Servolenkung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, höhenverstellbares Lenkrad, elektrische Fensterheber, geregelter Drei-Wege-Kat, eine Rückrollsperre sowie ein elektrisches Glasschiebedach. Sowohl dieses Modell als auch der Super Station Wagon wurden auch mit einer 4-Stufen-Automatik mit Allrad produziert.


Die zweite Baureihe kam im September 1994
Mit insgesamt vier Variationen kam die zweite Modellgeneration des Subaru Legacy auf den Markt. Das einfach ausgestattete Basismodell mit der Bezeichnung LX (in der Schweiz als SwissStation angeboten) wurde ergänzt durch den Legacy GL mit einem 2,0-Liter-Motor, dem Legacy GX, der über eine bessere Ausstattung verfügte und ab 1996 mit einem 2,5-Liter-Motor vom Band lief, und dem Outback , der mehr Bodenfreiheit hatte und über ein Hinterachs-Sperrdifferenzial verfügte. Die Motorleistungen der Autos wurde insgesamt ein wenig reduziert und sowohl der 1,8-Liter-Motor als auch das Turbomodell waren nicht mehr im Programm vertreten. Dafür erhielten alle Fahrzeuge erstmals serienmäßig Airbags für Fahrer und Beifahrer und in den höheren Versionen auch Seitenairbags.


Modellwechsel für die Jahr 1998 bis 2003
Ende des 20. Jahrhunderts wurde der Subaru Legacy umfassend modernisiert. Die dritte Baureihe gab es in vier verschiedenen Linien:

• Legacy GL als Grundausstattung mit einem 2,0-Liter-Motor und 125 PS Leistung
• Legacy GX mit besserer Ausstattung und einem 2,5-Liter-Motor mit 156 PS
• Legacy GT-B mit Vollausstattung einschließlich eines 2,0-Liter- Twin -Turbo-Motors mit 280 PS
• Subaru Legacy Outback als höhergelegte Offroad-Version, ausgestattet mit einem 2,5-Liter-Motor mit 156 PS. Ab Frühjahr 2000 stand dieses Modell auch mit einer 3-Liter-Maschine zur Verfügung, die 209 PS auf die Straße brachte.

Außerdem gab es den Offroader von Subaru im Jahr 2000 erstmals mit einem Sechszylinder-Boxermotor. Für die Kombimodelle standen 2,6-Liter- und 3-Liter-Automatik-Antriebe zur Verfügung, die mit der Fahrdynamikregelung VDC ausgestattet waren.


Das erfolgreichste Legacy-Modell kam 2003 auf den Markt
Die 4. Modellgeneration des Subaru Legacy wurde zwischen 2003 und 2009 produziert und gilt bis heute als die erfolgreichste Baureihe des Mittelklassefahrzeugs. Das Design wurde gegenüber dem Vorgängermodell erneut modernisiert. Außerdem entfielen die Bezeichnungen GL und GX zugunsten der Hubraumangabe. Außerdem gab es ab 2006 Bezeichnungen für die Ausstattungslinien, und zwar:

• "Trend" für die Grundausstattung
• "Active" mit zusätzlichen Kopfairbags, Sitzheizung und Fahrdynamikregelung
• "Comfort" mit zusätzlicher Lederausstattung
• "Navigation" mit einem serienmäßigen Navigationssystem an Bord.

Auch technisch veränderte sich gegenüber dem Vorgängermodell des Subaru Legacy einiges. Die 3-Liter-Maschine bekam eine variable Ventilsteuerung. In Europa gab es den Offroader nur als Kombi, während alle anderen Modelle auch als Limousine verkauft wurden. Für das Interieur verwendete der japanische Hersteller ausschließlich sehr hochwertige Materialien. Die Motorhaube und die Heckklappe bestanden aus Aluminium, um das Gesamtgewichts des Fahrzeugs zu reduzieren. Außerdem bestanden die dritte Bremsleuchte und die Nebelschlussleuchte beim Kombi aus roten Leuchtdioden.


Facelift im Jahr 2007
2007 bekam der Subaru Legacy ein neues Design. Die Frontpartie erhielt einen modifizierten Kühlergrill und die Kotflügel wurden stärker ausgeformt. Außerdem kamen neue Frontscheinwerfer und Heckleuchten sowie eine neue Chromverzierung an der Heckklappe zum Einsatz. Ein Jahr später überraschte Subaru mit einem neu entwickelten Diesel-Boxermotor mit 150 PS und der Typenbezeichnung 2.0 D. Alle zu diesem Zeitraum verwendeten Motoren entsprachen der Schadstoffnorm Euro 4.
Der Subaru Legacy seit 2009

Auch im aktuellen Modelljahr 2014 ist der Subaru Legacy auf dem deutschen Markt als Limousine und als Kombi erhältlich. Diese fünfte Generation wurde erstmals 2009 auf der New York International Auto Show vorgestellt. Die Fahrzeuge sind optional mit einer manuellen Sechsgangschaltung, einer 5-Stufen- oder einer CVT-Automatik (lineartronic) erhältlich. Als Motorisierung stehen folgende Versionen zur Wahl:

• Modell 2.0 D, Hubraum 1.998 Kubik, 16 DOHC-Ventile, Common-Rail-Einspritzung, maximale Leistung 150 PS, maximales Drehmoment 350 Newtonmeter bei 1.600 Umdrehungen pro Minute, Kraftstoffverbrauch kombiniert 7 Liter, CO2-Emissionen 149 gkm, Anhängelast 1.700 Kilogramm
• Modell 2.0 D Sport, Hubraum 1.998 Kubik, 16 DOHC-Ventile, Common-Rail-Einspritzung, maximale Leistung 150 PS, maximales Drehmoment 350 Newtonmeter bei 1.600 Umdrehungen pro Minute, Kraftstoffverbrauch kombiniert fünf bis acht Liter, CO2-Emissionen 153 gkm, Anhängelast 1.700 Kilogramm
• Modell 2.0i, Hubraum 1.994 Kubik, 16 DOHC-Ventile, MPI-Einspritzung, maximale Leistung 150 PS, maximales Drehmoment 196 Newtonmeter bei 4.200 Umdrehungen pro Minute, Kraftstoffverbrauch kombiniert etwa 8 Liter, CO2-Emissionen 164 gkm, Anhängelast 1.500 Kilogramm
• Modell 2.5i, Hubraum 2.458 Kubik, 16 SOHC-Ventile, MPI-Einspritzung, maximale Leistung 167 PS, maximales Drehmoment 229 Newtonmeter bei 4.000 Umdrehungen pro Minute, Kraftstoffverbrauch kombiniert 7 Liter, CO2-Emissionen 174 gkm, Anhängelast 1.800 Kilogramm
• Modell 2.5i ab Modelljahr 2013, Hubraum 2.498 Kubik, 16 DOHC-Ventile, MPI-Einspritzung, maximale Leistung 173 PS, maximales Drehmoment 235 Newtonmeter bei 4.100 Umdrehungen pro Minute, Kraftstoffverbrauch kombiniert 7 Liter, CO2-Emissionen 168 gkm, Anhängelast 1.800 Kilogramm

Alle aktuellen Motoren erfüllen die Vorgaben der Schadstoffnorm EUR 5. Hinsichtlich seiner Zuverlässigkeit schneidet der Subaru Legacy in Tests des ADAC und beim TÜV sehr gut ab. Nach dem Porsche 911 und dem Honda Jazz nahm er in der Bewertung der vier bis fünf Jahre alten Fahrzeuge einen überzeugenden dritten Platz ein.


Besondere Modelle des Subaru Legacy
Der erste Legacy Turbo mit der internen Modellbezeichnung BC/BJ verfügte über eine Niveauregulierung und Frontschutzbügel, die in Wagenfarbe lackiert waren. Diese Modelle für den Einsatz im unwegsamen Gelände wurden in Deutschland mit der Bezeichnung Hubertus verkauft. Ersetzt wurde dieses Offroad-Modell später durch den Legacy Outback. Eine weitere Besonderheit war der Pick-up für den US-amerikanischen Markt. 150 Exemplare dieses Legacy mit Namen Baja sind auch nach Deutschland exportiert worden. Nach wie vor sind die Hauptabsatzmärkte Japan, Nordamerika, Australien und Neuseeland. Für diese besonderen Marktgegebenheiten entwickelte der Hersteller auch spezielle Modelle des Subaru Legacy:

• Ein TransCare-Modell für Fahrer mit Gehbehinderung speziell für den japanischen Markt. Hier ist der Fahrersitz drehbar, um einen leichteren Ein- und Ausstieg zu gewährleisten.
• Im Heimatland, aber auch in den USA und in Australien gibt es den Subaru Legacy mit Turbo- oder Twin-Turbomotor. In Australien wird das Auto unter dem Namen "Liberty" angeboten.
• Für einige europäische Länder gab es Angebote für den Subaru Legacy mit Frontantrieb anstelle des serienmäßigen Allrad-Antriebs.

Im Mai 2008 präsentierte Subaru mit dem S402 ein Sondermodell als Limousine und als Kombi. Es handelte sich dabei um eine limitierte Produktion von nur 402 Fahrzeugen. Wie die meisten STi-Modelle war der S402 nur auf dem japanischen Markt verfügbar. Fünf verschiedene Karosseriefarben, Silber über Schwarz, WR Blue Mica, Matt-Schwarz und Reinweiß als Sonderlackierung, zeigten die Bilder, die auch auf dem europäischen Markt für Aufsehen sorgten. Die Limousine hatte einen Preis von 5.355.000 Yen, der Kombi kostete 5.491.500 Yen. In diesen Preisangaben war die japanische Steuer (MSRP) enthalten.


Fazit:
Der Subaru Legacy ist eine Klasse über dem Subaru Impreza WRX und dem WRX STI angesiedelt, die zur Kompaktklasse gehören. Wer bisher geglaubt hat, der japanische Automobilbauer würde sich auf Familienautos und Kleinwagen beschränken, hat sich getäuscht. Mit dem Subaru BRZ gehört ein Sportwagen zur Modellpalette, der z. B. im Wettbewerb zum Toyota GT 86 steht. Mit einem Einstiegspreis von etwas über 33.000 Euro ist dieses Sportmodell sogar ausgesprochen günstig. Auch im Bereich der SUVs (Sports Utility Vehicles) zeigt sich Subaru mit dem Modell Forester auf dem Markt. Damit ist die japanische Marke in nahezu allen Automobilklassen vertreten. Wie beliebt Subaru auf dem Weltmarkt ist, zeigt die Tatsache, dass der relativ kleine Automobilproduzent in den letzten acht Jahren seine weltweiten Verkäufe um knapp 25 Prozent steigern konnte. Er landete mit seinen Neuzulassungen in den USA nur ganz knapp hinter dem deutschen Volkswagenkonzern.

296 ANGEBOTE FÜR Subaru Legacy GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

MOTOR-TALK Testberichte
Hot oder Schrott?
Hier geht es zu den Bewertungen und ausführlichen Testberichten aus der größten Automotive-Community Europas.
Suche
Subaru Legacy Gebrauchtwagen und Neuwagensuche
Gebrauchtwagen-Check
SUBARU LEGACY Bilder