Gebrauchtwagen-Test Renault Espace: Testbericht

Renault Espace

Testberichte, Gebrauchtwagen-Tests & Vergleiche


Testbericht Renault Espace II Typ J63 (1991-1997)

Der Renault Espace von 1984 war die erste europäische Großraumlimousine und begründete quasi eine ganze Fahrzeugklasse. Seine Konkurrenten waren Chrysler Voyager und Pontiac Trans Sport. Die zweite Generation wurde im Februar 1991 präsentiert und bis zum Start des gleichnamigen Nachfolgers 1997 gebaut. Eine komplette Neukonstruktion ist der 18 Zentimeter längere Van vom Typ J63 jedoch nicht: Das Chassis ist mit dem des Vorgängers identisch. Die zweite ist zugleich die letzte Generation des Renault Espace mit längs eingebautem Motor. Das wiederum sorgt dafür, dass das Platzangebot nicht ganz so groß ist, wie es sein könnte. Fahrer und Beifahrer sitzen vergleichsweise weit hinten – mit negativen Folgen für die Übersichtlichkeit und den Kofferraum. Serienmäßig hat der Fünftürer fünf Sitze an Bord, die Aufrüstung per dritter Sitzreihe zum Siebensitzer war aufpreispflichtig. Wird der Espace als Siebensitzer genutzt, bleiben nur 275 Liter Stauraum. Eine Langversion (Grand Espace), gibt es erst ab der dritten Generation. Fünf der maximal sieben Sitze lassen sich komplett entfernen. Dadurch entsteht ein Laderaum von riesigen 3.000 Litern.

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Testbericht Renault Espace III Typ JE (1997-2002)

Die dritte Generation des Renault Espace wurde 1997 grundlegend überarbeitet und bis 2002 angeboten. Konkurrenten sind zum Beispiel Chrysler Voyager und VW Sharan. Obwohl die Grundkonzeption beibehalten wurde – ein verzinktes Stahlchassis trägt eine rostfreie Kunststoffkarosserie – gibt es im Vergleich zum Vorgänger viele Änderungen. Da der Vorgänger beim Crashtest schlecht abschnitt, wurde für die dritte Espace-Generation das tragende Gerüst verstärkt. Das ließ das Leergewicht um rund 300 Kilo steigen. In der Folge sind die Einstiegsmotorisierungen überfordert. Bei der dritten Generation baute Renault den Motor im Espace quer ein. Dies führt zu einem wesentlich kürzeren vorderen Überhang. Im gleichen Maße verbessern sich die Übersichtlichkeit sowie das Platzangebot im Innenraum.

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Testbericht Renault Espace IV Typ JK (ab 2002)

Mit der vierten Modellgeneration des Espace änderte Renault die gesamte Konstruktion des Wagens. Die Vorgänger hatten ein Stahlskelett, an dem die Karosserieteile aus Kunststoff befestigt sind. Die bis heute gebaute vierte Generation ist in der Konstruktion wesentlich konventioneller. Der Renault Espace besteht aus einer Stahlblechkarosserie. Seine Konkurrenten sind zum Beispiel VW Sharan und Ford Galaxy. Die vierte Generation des Renault Espace ist seit dem Produktionsstart auch als 21 Zentimeter längere Version „Grand Espace“ erhältlich. Die dritte Sitzreihe und damit die Verwandlung zum Siebensitzer kostet immer Aufpreis. Mit der technischen Umstellung ist auch die Effizienz des Espace geringer geworden. Zwar ist dieser Espace im Vergleich zur ersten Generation 40 Zentimeter – und damit eine ganze Fahrzeugklasse – länger, aber das Ladevolumen legte nicht zu. Im Gegenteil: Konnte der erste Renault Espace noch maximal 3.000 Liter Volumen transportieren, sind es beim jetzigen Modell „nur“ 2.860 Liter. Im Normalfall beträgt das Kofferraumvolumen als Siebensitzer 291 Liter, im Grand Espace sind es 456 Liter.

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