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Porsche Panamera

Porsche Panamera
Porsche Panamera

Porsche Panamera als Gebrauchtwagen oder neues Fahrzeug

Porsche ist ein Welthersteller. Da können die Traditionalisten noch so meckern. Die Zuffenhausener sind konsequent auf dem Vormarsch und unterstreichen ihr Vorhaben eindrucksvoll mit der breitesten Produktpalette, seit es Porsche gibt. Der Panamera ist ein Puzzlestück inmitten von vielen Großserienautos, die eine solide Einnahmequelle sind um dann Straßenraketen à la 911 GT3 oder den neuen 918 Spyder quer zu finanzieren. Luxus ist seit dem erfolgreichen Cayenne kein Fremdwort mehr für Porsche. Warum sollte man dann nicht einfach den Cayenne nehmen, ihn tiefer legen und eine sportliche Limousine drum herum entwickeln? Die Motoren sind vorhanden, die Kunden wollen sie, also baut Porsche sie. Et voilà, 2009 rollen die ersten Panamera zu den Händler-Showrooms. Porsche überträgt also den motorsportlichen Geist der Topautos auf solche Fahrzeuge, die einen Gewinn für die Marke abwerfen. Davon profitieren am Ende sowohl die Kunden als auch Porsche selbst. Der Panamera fasziniert auf seine ganz eigene Weise.

Zu viert die Schnellsten sein
Panamera - was sich wie die Versprechung nach Abenteuer und unbefestigte Straßen in Südamerika anhört, ist in Wirklichkeit der Blech gewordene Traum einer sportlichen Luxuslimousine. Porsche legt die fahrerische Messlatte mit dem Panamera ganz weit nach oben. Denn bisher schafft es keiner der etablierten Premiumhersteller - dazu zählen Audi, Mercedes-Benz oder BMW - dem Porsche Panamera fahrerisch etwas Ebenbürtiges in der Zweitonnengewichtsklasse entgegenzustellen. Somit bleibt der Panamera ein Novum und damit auch ein echter Porsche. Denn einen Porsche gibt es nirgendwo anders. Er wird auf der Auto Shanghai 2009 der Weltöffentlichkeit präsentiert und Porsche legt damit auch gleich einmal fest, wo der Hauptabsatzmarkt seiner neuen Luxuslimousine sein soll. In China werden nämlich die meisten Panamera verkauft. Anders als beispielsweise im arabischen Raum lässt man sich im Reich der Mitte gerne chauffieren. Auch wenn man nur in einem Auto der unteren Mittelklasse sitzt - Hauptsache, man nimm als Autoeigner hinten rechts Platz. Deshalb gibt es den Panamera seit dem Facelift nun auch in eine Executive genannten Variante mit 15 Zentimeter längerem Radstand, der ausschließlich der Beinfreiheit für die hinteren Passagiere zugutekommt. Die können sich dann über so Annehmlichkeiten wie optionales Fernsehen an den Vordersitzlehnen oder an einer prestigeträchtigen Sport-Einzelsitzanlage erfreuen. Wer doch lieber selbst das Steuer in die Hand nimmt, kann seine drei Mitfahrer mit den exzellenten Fahrleistungen und der fast schon absurden Kurvendynamik seiner ausgewachsenen Limousine erfreuen. Mit den lebendigen und kräftigen Motoren gehört man auf der Autobahn auf jeden Fall zu den schnelleren Expresslastern. Das Porsche Design und das damit verbundene Überholprestige tun ihr eigenes dazu bei, den Passagieren eine überraschend stressfreie und zügige Fahrt zu ermöglichen. Dass es Luxuslimousinen gibt, die in der Disziplin "Autobahnbolzen" komfortabler sind, mag sein. Aber keine dieser S-Klassen, 7er oder A8 ist in der Lage, dann nach der Abfahrt auch auf der Landstraße so vehement wie der Panamera zur Sache zu gehen.

Ein bisschen moderner Barock im Automobilbau
Der Panamera hat eine eigentlich untypische Formensprache. Denn bei allen anderen Baureihen schaffen es die Designer von Porsche, gerade so viel Schmuckwerk an das Auto zu bringen, dass es noch stimmig aussieht und funktional bleibt. An einem 911, als Paradebeispiel in der Designphilosophie, braucht man weder etwas ergänzen, noch darf man etwas wegnehmen. Sein Design ist nahezu perfekt ausbalanciert. Das kann man vom Panamera nun nicht unbedingt behaupten. Während an der Front sehr beliebig große Scheinwerfer die Straßen erhellen, ist das Heck an Mächtigkeit kaum zu überbieten. Es ist gerade dieser Karosserieabschluss, der auch den versammelten Auto-Journalisten die Fragezeichen auf die Stirn malt. Ob es sich bei dem Ausstellungsstück um einen Prototypen handelt, der nicht rechtzeitig fertig geworden ist? Nein - denn Porsche hat den Panamera bewusst und von Anfang an als Statement geplant. Sein Auftritt sollte dezent auffällig und nachhaltig einprägsam sein. Diese Ansätze sind schon beim ersten Versuch gelungen. Doch Porsche hat aus Fehlern in der Vergangenheit gelernt. Der Panamera verkauft sich blendend und dennoch legen die Designer beim Facelift 2013 insbesondere Hand ans Heck. Eine zusätzliche Sicke knapp überm Nummernschild soll entschärfend wirken und gleichzeitig mehr optische Stabilität gewährleisten. Die Front wird vergleichsweise geringfügig gestrafft. Neue Scheinwerfereinsätze und geänderte Tagfahrlichter sind die Details, auf die es zu achten gilt.

Festhalten, gleich folgt großer Sport
Nahezu unverändert bleibt der Innenraum des Panamera beim Facelift. Kein Wunder - schließlich haben die Designer die aufsteigende Mittelkonsole als neues Designmerkmal aller Porsche-Innenräume auserkoren. Das erst Mal hat man sie im legendären Carrera GT ausprobiert. Der neue Supersportler 918 Spyder trägt sie auch in einer technokratisierten Version auf und selbst beim Klassiker 911 verzichtet man auf die früher typische Lücke zwischen Mittelarmlehne und Cockpit. Zur aufsteigenden Mittelkonsole im Panamera gesellen sich je nach Motorvariante und gewählter Ausstattung verschiedenartige Sitze. Komfort- oder Sportschalensitze unterstreichen jeweils den Charakterzug des ausgewählten Modells. Porsche arbeitet auch beim Infotainment und Navigationssystem gegen den Trend von BMW, Audi und Mercedes, alle Funktionen über einen Dreh-Drück-Teller auf dem zentralen Display abzurufen. Zahlreiche Tasten in Reihe angeordnet erfüllen jeweils einen Zweck. Das mag auf den ersten Blick verwirrend sein. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase kann man die gut strukturierten Taster aber blind bedienen - was mit einer Bildschirmlösung nicht funktioniert. Unschön sind hingegen die "toten" Schalter, die lediglich eine Plastikabdeckung sind, wenn man die eine oder andere Zusatzoption nicht angekreuzt hat. Über jeden Zweifel erhaben stellt sich die Verarbeitungsqualität dar. Die verwendeten Materialien erfüllen höchste Ansprüche und sind auch schon in der Basis äußerst hochwertig. Bei den aufgerufenen Preisen sollte das aber auch selbstverständlich sein.


Ein Motorenportfolio so breit wie die Karosserie des Panamera
Nicht alltäglich sind hingegen die Motoren, die Porsche im Panamera anbietet. So eine große Vielfalt traut man den Zuffenhausenern zunächst gar nicht zu, weil sie sich beim 911, Cayman und Boxter auch auf ein Motorenprinzip festgelegt haben. Im Panamera hat der Kunde neben eher klassischen V6 und V8 Benzinmotoren auch die Wahl zwischen einem Diesel und einem innovativen Hybrid. Der fährt sowohl mit einem kompressorgeladenen V6 Motor als auch mit einer 95 PS E-Maschine. Beim Beschleunigen unterstützt der Elektromotor den konventionellen Antrieb und dient beim Bremsen als Generator, um die Batterien zu laden. Zusätzlich lässt sich das Antriebsmodul auch an der haushaltseigenen Steckdose oder an öffentlichen Ladesäulen mit Strom speisen. So kann der Panamera S E-Hybrid eine Strecke von ca. 25 - 35 Kilometern rein elektrisch zurücklegen, bevor der Benziner wieder einspringen muss. Aber meist reicht diese Reichweite für Ultrakurzfahrten und Besorgungen des täglichen Bedarfs. Dabei ist der Hybrid neben der tatsächlich realistischen Sparsamkeit von ca. 6 Litern Benzin auf 100 Kilometer auch noch ein potenter Sprinter mit einer Systemleistung von 416 PS. Das perfekt harmonisierte Zusammenspiel der beiden Motoren lässt sich Porsche allerdings fürstlich honorieren. Der E-Hybrid ist ca. 30.000 Euro teurer als der Panamera Diesel mit zwar nur 300 PS aber einem ebenso günstigen Verbrauch. Mit dem Facelift gibt es beim Panamera auch den neuen V6 Turbomotor aus dem Porsche Macan. 420 PS reißen den Panamera nachdrücklich nach vorne. Noch heftiger zur Sache geht es beim GTS, Turbo und Turbo S. Ein jeweils 4.8 Liter großer V8 Motor verleiht dem 2-Tonnen Bomber Flügel und peitscht den GTS in 4.4 Sekunden auf Landstraßentempo. Mit 520 bzw. 570 PS sind Panamera Turbo und Turbo S mehr als ausreichen motorisiert. Letzterer schafft beim Standardsprint gar eine Fabelzeit von 3.8 Sekunden. Natürlich fordern die großen Motoren auch einen Expresszuschlag. Mit angegebenen gut 10 Litern Benzin bleibt der aber im Rahmen. Allein diese Werte unterstreichen die Leistungsfähigkeit des Panamera und sin auch die Argumente, warum sich so viele Kunden bisher für die Luxuslimousine aus Zuffenhausen entschieden haben.

Rennstreckenflair ja - Rennstreckenbetrieb nur mit viel Überredungskunst
Nein - der Porsche Panamera ist eigentlich kein typischer Porsche, wenn man die traditionellen Eigenschaften der Marke zugrunde legt. Aber Porsche stellt hier ein Paket auf die großen Räder, das es so nicht noch einmal auf der Welt gibt. Weder in Sachen Längs- noch Querdynamik gibt es viele Autos, die dem Panamera auf der Straße folgen können, wenn der Fahrer es denn darauf anlegt. Zusätzlich ist er ein praxisnaher Versuchsträger. Mit dem E-Hybrid stellt Porsche die Weichen für die Zukunft und bringt einen praktisch nutzbaren Hybrid in die Luxusklasse, der sich leistungstechnisch nicht vor entsprechend starken konventionellen Antrieben zu verstecken braucht. Weder in Deutschland, noch in den USA, in China oder anderswo auf der Welt.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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