•  
  • Ausloggen
  •  
  • Hilfe
  •  
  • Übersicht
  • Parkplatz (0)
 

Plymouth

Allgemeine Informationen zur Marke Plymouth

Plymouth ist eine Marke von Chrysler und wird im Juli 1928 von Walter P. Chrysler, Präsident des gleichnamigen Automobilherstellers, gegründet. Um gegen die starken Konkurrenten Ford und Chevrolet bestehen zu können, beschließt Chrysler, eine neue Automarke im niedrigen Preissegment zu positionieren. Das Image des neuen Autos soll die Stärke und Entschlossenheit der ersten amerikanischen Pilgerväter wiederspiegeln. So entschließen sich Chrysler und sein Team für den Namen Plymouth, benannt nach der Stadt im US-Bundesstaat Massachusetts. Plymouth war Landungspunkt der ersten Pilger, die 1620 mit dem Schiff Mayflower die neue Welt erreichten. Die Begeisterung für das Konzept geht so weit, dass sich bei der Vorstellung des neuen Autos zahlreiche Chrysler-Händler als Pilgerväter verkleiden. Der aus dem Chrysler 50 entwickelte Wagen wird sofort ein Erfolg. Plymouth steht im ersten Jahr seines Bestehens an Platz Nummer 15 aller amerikanischen Autohersteller. 1931 entwickelt Ingenieur Fred Zeder eine revolutionäre, vibrationsarme Motoraufhängung für den Plymouth Model PA. Ein Jahr später ist Plymouth bereits auf Platz Nummer drei und übertrifft in den Verkaufszahlen die Giganten Buick und Pontiac. Ab 1932 werden ausschließlich Sechszylindermotoren verbaut, was zum Markenzeichen für Plymouth wird. 1934 läuft das einmillionste Auto vom Fließband, 1939 sind es bereits drei Millionen Fahrzeuge. 1940 stirbt Walter P. Chrysler, doch der Erfolg seiner Firma hält weiter an. Während des Zweiten Weltkriegs konzentriert sich Plymouth auf die Produktion von Rüstungsgütern wie Panzer und Lastwagen.

Erst 1949 wird mit dem Plymouth Suburban Kombi ein neues Automodell vorgestellt. Die Karosserie des Suburban besteht erstmals vollständig aus Blech, was bei Plymouth ein Novum darstellt. Bei den früheren Modellen sind noch Holzteile verbaut worden. Unter dem neuen Präsidenten John P. Mansfield werden die Autos noch sportlicher und komfortabler. 1953 stellt Plymouth die erste serienmäßige Klimaanlage vor und präsentiert den Plymouth Sedan mit kurzem Radstand und tiefer gelegtem Fahrwerk. 1964 wird der Plymouth Barracuda vorgestellt, der auch als erstes Pony Car bezeichnet wird. Sowohl der Barracuda als auch sein Nachfolger Plymouth Road Runner sind heute ein beliebter Klassiker, können sich bei den Verkaufszahlen jedoch nicht gegen den Konkurrenten Ford Mustang behaupten. In den Jahren 1965 bis 1974 liegt Plymouth in der Autoproduktion wieder auf Platz drei. Diesen Erfolg hat die Firma vor allem dem Plymouth Fury zu verdanken. Der Wagen war in den Ausführungen Fury I, Fury II, Fury III und Sport Fury erhältlich. Die Preise liegen gleichauf mit den Konkurrenzmodellen Chevrolet Biscayne, Chevrolet Bel Air, Chevrolet Impala and Impala SS.

Mitte der 70er Jahre geht Chrysler eine Kooperation mit Mitsubishi Motors in Japan ein. Auf Mitsubishi Basis entstehen Modelle wie der Plymouth Arrow (in Japan Mitsubishi Celeste), Plymouth Laser (Mitsubishi Eclipse) oder Plymouth Sapporo (Mitsubishi Galant). Der Markt der Kompaktautos erreicht gerade die USA, als die zweite Ölkrise zuschlägt. Die Autoverkäufe gehen bei Chrysler schlagartig zurück, da die Firma noch nicht genug Kleinwagen im Programm hat. Um einen drohenden Bankrott zu verhindern, gewährt die amerikanische Regierung einen Kredit in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Etwa zur gleichen Zeit übernimmt der ehemalige Ford Manager Lee Iacocca die Geschäftsführung. Unter seiner Regie wird das Baukastenprinzip eingeführt. Mehrere Autos teilen sich dieselbe Plattform, wodurch Produktions- und Entwicklungskosten gespart werden. 1983 beschreitet Chrysler mit dem Plymouth Voyager den Markt der Minivans. Der Voyager liegt der gleichen Basis zugrunde wie der Dodge Caravan und der Chrysler Voyager. Anfang der 90er Jahre konzentriert sich Chrysler verstärkt auf den europäischen Markt. Aus diesen Unternehmungen entsteht der Plymouth Prowler, ein reinrassiger Sportwagen mit einem kraftvollen 3,5 Liter V6 Motor mit über 250 PS. Das Design dieses Roadster Cabrios knüpft mit seinen „schwebenden“ Kotflügeln an die Hot Rods der 30er Jahre an. Aufgrund seiner Exklusivität wird der Prowler kein großer finanzieller Erfolg. Im Jahre 1998 kommt es zur Fusion von Chrysler und Daimler-Benz. Bestehende Modelle wie der Plymouth Voyager werden in Chrysler umbenannt.

mobile.de ist einer der größten Online-Marktplätze für Fahrzeuge aller Art. Inzwischen wird in Deutschland eine bedeutende Anzahl der Gebrauchtwagen über mobile.de verkauft. Hohe Trefferquoten, Übersichtlichkeit und die Angebotsvielfalt machen mobile.de laut TOMORROW zur „ersten Wahl für Anbieter und Käufer“. Finden Sie über mobile.de Ihren Plymouth. Wir ermöglichen Ihnen die gezielte Suche nach Ihrem Wunschfahrzeug, ob als Jahres- oder Gebrauchtwagen, in allen Preislagen und Motorvarianten. Und sollte es der Traum vom eigenen Plymouth Prowler sein … wir helfen Ihnen diesen zu erfüllen.

110 ANGEBOTE FÜR Plymouth GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Suche
Plymouth Gebrauchtwagen und Neuwagensuche

Plymouth: BELIEBTESTE MODELLE