•  
  • Ausloggen
  •  
  • Hilfe
  •  
  • Übersicht
  • Parkplatz (0)
 

Piaggio

Allgemeine Informationen zur Marke Piaggio

Die Geschichte des Unternehmens führt zurück bis ins 19. Jahrhundert, als der erst 20-jährige Rinaldo Piaggio in Sestri Ponente an der italienischen Riviera ein Sägewerk eröffnet. Nur wenig später spezialisiert sich der aus einer Reeder-Familie stammende Piaggio auf den Schiffsbau und konstruiert im Laufe der Zeit sogar Eisenbahnwagen. Da die Kapazitäten in Sestri Ponente bald nicht mehr ausreichen, nimmt das Familienunternehmen 1906 ein zweites Werk in Finale Ligure in Betrieb. Nachdem sich Piaggio bereits während des Ersten Weltkrieges zunehmend auf die Luftfahrt konzentriert hat, widmet sich das Unternehmen nach Kriegsende vollends dem Flugzeugbau. Die Geschäfte florieren und die Firma investiert in neue Produktionsanlagen. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wird das italienische Militär zum Hauptabnehmer. In der Zwischenzeit ist die Firma Piaggio auch in die Panzerproduktion eingestiegen. Während des Krieges werden die Produktionsstätten des italienischen Unternehmens in Schutt und Asche gelegt. Nach Kriegsende – inzwischen untersteht die Leitung des Unternehmens dem Sohn Rinaldos – wird die Flugzeugproduktion eingestellt.

Piaggio plant eine neue Zukunft: der Ingenieur Corradino D'Ascanio wird beauftragt, ein einfaches, sparsames und praktisches Fahrzeug zu konzipieren, das mit den vorhandenen Fertigungsanlagen gebaut werden kann. Als Resultat wird 1946 die legend äre Vespa vorgestellt. Ein Jahr später wendet sich das Unternehmen erneut der Luftfahrttechnik zu, ein zweimotoriges Amphibienflugzeug wird konstruiert. Nur zwei Jahre nach Erscheinen des ersten Motorrollers bringt Piaggio den Ape (Biene), einen kleinen, dreirädrigen Lieferwagen auf den Markt. Dank der Vespa hat sich das Unternehmen inzwischen weit über die Grenzen Italiens hinaus einen Namen gemacht. Bereits Mitte der 50er Jahre unterhält Piaggio Produktionsstätten in Spanien, Brasilien, Indien und sogar in der Sowjetunion, wo die Vespa unter der Bezeichnung Wiatka vertrieben wird. Zu dieser Zeit entwickelt Piaggio ein Geschäftsflugzeug und konstruiert parallel dazu einen Kleinwagen , die Vespa 400. Zeitgleich kommt der Fiat 500 auf den Markt. Als Piaggio erkennt, dass er in Italien nicht mit dem Fiat 500 konkurrieren kann, wird die Vespa 400 in Frankreich produziert und 1957 auf dem Pariser Autosalon erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Das als Zweisitzer konzipierte Coupé ist mit reichlich Platz hinter den Vordersitzen der ideale Einkaufswagen und findet so vor allem bei den Damen großen Anklang. Darüber hinaus lässt sich der Beifahrersitz so zusammenklappen, dass sich auch Sperriges mühelos transportieren lässt. Im Jahre 1961 stellt Piaggio die Produktion der Vespa 400 ein, denn mit inzwischen über zwei Millionen verkauften Vespas konzentriert sich das Unternehmen fortan auf die Produktion von Motorrollern.

1985 übernimmt Piaggio das spanische Unternehmen Motovespa, zwei Jahre später den österreichischen Mofahersteller Puch. In den folgenden Jahren macht sich die Krise auf dem Fahrzeugmarkt auch bei Piaggio bemerkbar, doch trotz sinkender Absatzzahlen und starker japanischer Konkurrenz lässt sich das Unternehmen nicht entmutigen. Das Investitionsvolumen wird verdoppelt, durch eine Reihe neuer, innovativer Vespa-Modelle, gelingt es den Umsatz wieder zu steigern. Bis Mitte der 90er Jahre unterhält Piaggio sieben Tochtergesellschaften, 15 Lizenznehmerfirmen in 14 Ländern und 50 Vertriebsgesellschaften. Inzwischen bringt Piaggio mit den Modellen Sfera, Hexagon, Zip und Skipper zudem Motorroller auf den Markt, die nicht unter der Bezeichnung Vespa vertrieben werden.

1999 wird der Konzern an ein Konsortium der Deutschen Bank und der Texas Pacific Group verkauft, Piaggio bleibt jedoch weiterhin eine eigenständige Gesellschaft und kann in den folgenden Jahren durch Übernahme des spanischen Motoradhersteller Derbi sowie seiner italienischen Konkurrenten Aprilia und Moto Guzzi seine Position als europäischer Marktführer im Bereich Motorroller weiter ausbauen. Neben den erfolgreichen Motorrollern produziert Piaggio bis heute die dreirädrigen Kleintransporter Ape, darüber hinaus den Kleinlastwagen Porter, der als Kastenwagen, Kipper sowie in der Elektroversion erhältlich ist.

mobile.de ist einer der größten Online-Marktplätze für Fahrzeuge aller Art. Inzwischen wird in Deutschland eine bedeutende Anzahl der Gebrauchtwagen über mobile.de verkauft. Hohe Trefferquoten, Übersichtlichkeit und die Angebotsvielfalt machen mobile.de laut TOMORROW zur „ersten Wahl für Anbieter und Käufer“. Finden Sie über mobile.de einen Piaggio Ape 50, oder einen gebrauchten S 85 in den verschiedensten Preislagen und Motorvarianten. Wir ermöglichen Ihnen die gezielte Suche nach Ihrem Wunschfahrzeug. Und sollte es der Traum vom eigenen Piaggio Elektrofahrzeug sein … wir helfen Ihnen diesen zu erfüllen.

448 ANGEBOTE FÜR Piaggio GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Suche
Piaggio Gebrauchtwagen und Neuwagensuche

Piaggio: BELIEBTESTE MODELLE

Weitere Piaggio Angebote auf mobile.de