Opel Omega

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Ab August 1987 steht der Opel Omega 3000 im Autohaus. Dabei handelt es sich um die Sport-Version mit einem 3-l-Sechszylindermotor mit 156 PS. Diese Maschine wird bereits im Frühjahr 1988 durch einen 177 PS starken Antrieb ersetzt.

Die erste Modellpflege für den Opel Omega
Im Herbst 1990 erfolgt ein umfassendes Facelift. Dabei wird der Opel Omega A optisch und technisch komplett überarbeitet. Dunkel getönte Rückleuchten, Schutzleisten und mit mehr Chrom verzierte Stoßfänger sind die äußerlichen Merkmale der Modellpflege. Zeitgleich gibt es für Limousine und Caravan einen 2,6-l-Sechszylinder mit 150 PS. Neu hinzu kommt ein 3,0-l-24V-Motor mit 204 PS. Dieser Motor verfügt über zwei oben liegende Nockenwellen und ein Schaltsaugrohr (DUAL-RAM). Diese stärksten Varianten des Opel Omega tragen die Modellbezeichnung Opel Omega 24V beziehungsweise Opel Omega Caravan 24V.

Einige Besonderheiten während der ersten Baureihe
1990 präsentiert sich eine besonders starke Version der ersten Baureihe, der Opel Omega Evolution 500. Dieses Modell - eigentlich eine Rennmaschine für den Motorsport - ist von Irmscher getunt und erhält eine Straßenzulassung. Die Produktionszeit beträgt ein Jahr und es werden nur 500 Stück in limitierter Auflage gefertigt. Auf dem Autosalon in Genf hat im Frühjahr 1989 der Lotus Omega seinen ersten offiziellen Auftritt. Ausgestattet mit einer noch stärkeren Maschine als der Evolution ist der 3,6-l-Reihensechszylinder mit 24 Ventilen mit einem doppelten Turbolader ausgerüstet und leistet 377 PS. Auch hier ist die Auflage begrenzt auf insgesamt 907 Fahrzeuge . Herstellt wird das Auto in Großbritannien, wo er auch unter dem Namen Vauxhall Carlton zu kaufen ist. Nach dem Alpina B10 Biturbo gilt der Lotus Omega als die zu seiner Zeit schnellste Serienlimousine der Welt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 291 Stundenkilometern.

Ausstattungsvarianten und Sondermodelle des Opel Omega
Die Basisversion des Opel Omega trägt die Modellbezeichnung LS. Weitere Versionen sind unter anderem:

• Opel Omega GL
• Opel Omega GLS
• Opel Omega GLT (produziert ab August 1992)
• Opel Omega CD
• Opel Omega 3000 (produziert von 1986 bis 1990)
• Opel Omega 3000 24V (produziert von 1990 bis 1992)
• Opel Omega 24V (Die Limousine in dieser Version wird bis August 1992 gebaut, der Caravan ab August 1990 bis zum Produktionsende)

Zusätzlich gibt es eine Reihe von Sondermodellen, von denen Club und Travel nur für den Kombi verfügbar sind. Weitere Sondermodelle sind unter anderem der Diamant , der Sport und der GL und CD Sportive. In den USA wird durch eine Karosseriebaufirma eine verlängerte Version des Opel Omega hergestellt. Ab 1989 bietet Opel auch in Deutschland eine Opel Omega mit sechs Türen, acht Sitzplätzen und einer Außenlänge von 5,58 Metern an. Optional kann dieses Kfz mit einer festen Mittelsitzbank und einer Fernbedienung für die Mitteltürenentriegelung ausgestattet werden.

Der Opel Omega B von 1994 bis 2003
Die zweite Baureihe des Opel Omega fällt optisch durch seine runden Formen auf. Das Design orientiert sich dabei an einer Studie der Konzernschwester Cadillac , die 1990 einen Prototypen mit der Bezeichnung Cadillac Aurora vorstellt. Die Karosserie ist insgesamt versteift worden, sodass der neue Opel Omega nun auch mit einem Airbag-System ausgestattet ist und damit die Sicherheit für Fahrer und Insassen erhöht. Auch in der Antriebstechnik hat sich einiges verändert. Die Basismotorisierung aus dem Vorgängermodell bleibt erhalten. Hinzu kommt aber ein 16V-Benzin-Motor mit 136 PS. Die bisherigen Reihensechszylinder werden durch neu entwickelte V6-Motoren ersetzt. Dabei handelt es sich um einen 2,5-Liter-Motor mit 170 PS und für das Spitzenmodell MV6 steht ein Dreilitermotor mit 211 PS zur Verfügung. Der 2,5-l-Turbodiesel wird zunächst bei BMW zugekauft. Später entwickelt der Hersteller einen eigenen Dieselmotor mit 100 PS. Die 2,5-l-V6 Antriebe verwendet Opel auch für die Modelle Vectra und Calibra .

Facelift für den Opel Omega
1999 wird der Opel Omega B komplett überarbeitet. Heck und Front werden neu gestaltet und die Chromleisten werden nahezu vollständig durch in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und Seitenleisten ersetzt. Mit dieser Modellpflege führt Opel für die Autos neue Versionsbezeichnungen für den Opel Omega ein. Die höchste Variante trägt nun den Beinamen Executive und beinhaltet unter anderem folgende Komponenten:

• Lederpolster
• elektrisch verstellbare Sitze
• Xenon-Licht
• Tempomat
• Radio mit CD-Wechsler und Telefon sowie Anschlüsse für mobile Endgeräte

Optional stehen für den Opel Omega Executive ein Schiebedach sowie eine Metallic-Lackierung zur Verfügung. Im Rahmen der Überarbeitung gibt es auch einen neuen Basismotor mit 144 PS und 2,2 Litern Hubraum. Ab dem Sommer 2001 gibt es den ersten Common-Rail-Diesel im Opel Omega, wieder hergestellt von den Bayrischen Motorenwerken. Der Kraftstoffverbrauch bei den verschiedenen Motoren für den Opel Omega schwankt zwischen komb. 7,2 und 11,2 l (Benzin oder Diesel) auf einhundert Kilometer.

Nach 17 Jahren kommt das Aus
Ende Juni 2003 wird die Produktion des Opel Omega eingestellt. Für den Hersteller endet damit eine Ära in der gehobenen Mittelklasse. Der Opel Omega ist der letzte Opel dieser Klasse, der mit Frontmotor und Heckantrieb gebaut worden ist. Eigentlich ist der Opel Signum als Nachfolger vorgesehen. Da er aber auf dem kleineren Vectra basiert, kann er diese Position nicht ausfüllen. Im November 2008 kommt der Opel Insignia auf den Markt, der sich in seiner Größe dem Opel Omega angenähert hat.

Der Opel Omega V8 - ein besonderer Fahrbericht
Im Februar 2012 hat die Zeitschrift Auto Bild den inzwischen als Klassiker gehandelten Opel Omega diversen Tests unterzogen. Bei dem Testfahrzeug handelt es sich um einen Prototypen, der für den deutschen Markt nie in Serie gegangen ist. Zum letzten Mal gefahren worden ist dieses Fahrzeug zwölf Jahre zuvor, aber das merkt man dem Opel Omega nicht an. Er verfügt über eine vierstufige Automatik und leistet 310 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 450 Newtonmetern bei 4.400 Umdrehungen pro Minute. Viel Platz im Innenraum und eine sehr gewissenhafte Verarbeitung zeichnen das Auto aus. In der Werbung hat der Hersteller den Opel Omega V8 seinerzeit in die Oberklasse eingeordnet und präsentiert es auch auf dem Genfer Autosalon. Dann aber wird die Produktion ohne Angabe von Gründen abgesagt. Eigentlich soll dieser Opel Omega in den Wettbewerb mit den V8-Fahrzeugen der Marken Mercedes und Audi eintreten und an die Erfolge von Opel Kapitän, Admiral oder Diplomat anknüpfen. Die Tester finden es schade, dass dieser Versuch nicht weiter verfolgt worden ist.

Fazit:
Selten ist der Opel Omega nicht auf deutschen Straßen, denn die Produktionszahlen über die beiden Generationen liegen knapp unter einer Million. Erhältlich ist er aber nur noch gebraucht, da die Fertigung vor mehr als 12 Jahren beendet wurde. Bei der Suche nach einem Gebrauchtwagen , der etwas mehr als Mittelklasse ist, ist der Opel Omega eine gute Wahl, denn die Marke Opel steht für Zuverlässigkeit. Er fährt sich solide und ist - je nach Baujahr, Ausstattung und Motorisierung - zu einem günstigen Preis zu haben.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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