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Nsu

Allgemeine Informationen zur Marke NSU

Im Jahr 1873 gründen die Mechaniker Heinrich Stoll und Christian Schmidt eine Fabrik für Strickmaschinen. Ursprünglich in Riedlingen an der Donau angesiedelt, wird der Firmensitz 1880 nach Neckarsulm verlegt, wo sich die Wege der beiden Geschäftspartner trennen. Christian Schmidt leitet die Firma bis zu seinem Tod im Jahre 1884, danach wird der Betrieb in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Zwei Jahre später zieht sich das Unternehmen aus der Produktion von Strickmaschinen zurück, um sich fortan der Herstellung von Fahrrädern zu widmen: Die Neckarsulmer Fahrradwerke AG wird ins Leben gerufen. Ab 1901 produziert der Betrieb zudem Motorräder und kann sich so in kurzer Zeit weltweit einen Namen machen. Fünf Jahre später – nicht zuletzt wegen rückläufiger Umsatzzahlen im Motorradsektor – beginnt das Unternehmen mit der Entwicklung von Automobilen und wird 1913 offiziell zur Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG (kurz: NSU). 1926 kommt es infolge der Fusionierung mit dem Automobilhersteller Schebera AG erneut zur Namensänderung, das Unternehmen nennt sich fortan NSU Vereinigte Motorenwerke AG. Als die Schebera AG jedoch wenig später in die roten Zahlen gerät, wird das Unternehmen vom Fiat-Konzern übernommen und firmiert nun als NSU Automobil AG.

Im Zuge der Wirtschaftskrise kommt es bei NSU zu Massenentlassungen und Kurzarbeit, bis schließlich im Jahr 1932 die Produktion vorübergehend eingestellt wird. Zwei Jahre später gelingt es dem Unternehmen, sich zu erholen, da wegen des aufkommenden Krieges von Seiten der Wehrmacht ein erhöhter Bedarf an motorisierten Fahrzeugen besteht. Während des Zweiten Weltkrieges beschränkt sich NSU auf die Herstellung von Kriegsgerät, 1947 wird zunächst die Motorrad- und ab Mitte der 50er Jahre auch die Automobilproduktion wieder aufgenommen. Als NSU 1957 das erste Nachkriegs-Automobil, den Kleinwagen Prinz, auf der IAA in Frankfurt präsentiert, ist das Unternehmen bereits zum weltweit größten Zweiradhersteller avanciert. Angetrieben wird der Kompaktwagen von einem ca. 20 PS starken, luftgekühlten Zweizylinder-Viertaktmotor, der sich im Heck des Fahrzeugs befindet. Im Laufe der Jahre werden diverse Folgemodelle produziert: zunächst der Prinz II, der sich nur in kleineren Ausstattungsdetails von seinem Vorgänger unterscheidet, danach der Prinz III, der mit identischer Technik, jedoch gehobenem Komfort vom Band läuft. Zu dieser Zeit, gegen Ende der 50er Jahre, stellt NSU die Motorradproduktion ein.

Das neue Jahrzehnt wird durch den Prinz 4 eingeläutet, der mit ca. 30 PS stärker motorisiert ist als seine Vorgänder und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erreicht. Kurz darauf erscheint das Coupé Sport Prinz auf dem Markt, dessen Fahrwerk und Motor vom Prinz 4 übernommen wurden. Mitte der 60er Jahre – inzwischen wurde auch die Fahrradproduktion eingestellt – präsentiert NSU mit dem zweisitzigen Cabriolet Wankel Spider das weltweit erste Serienfahrzeug mit Kreiskolbenmotor. Parallel dazu feiern zwei weitere Modelle ihr Debüt, die aufgrund einer vergrößerten Karosserie den Anschluss an die Mittelklasse finden: der Prinz 1000 sowie der Typ 110. Beide Limousinen werden von einem Vierzylinder-Reihenmotor angetrieben, wobei die Zahl in der Modellbezeichnung die jeweilige Hubraumgröße angibt bzw. andeutet. Ab 1967 laufen mit dem 1000 TTS und dem 1200 TT zudem zwei sportliche Versionen des Prinz 1000 vom Band, die mit ihren ca. 70 PS unter anderem mit Spezialnockenwellen sowie modifizierten Auspuffanlagen aufwarten. Nahezu zeitgleich fällt zudem der Startschuss für die Limousine Ro 80, die mit ihrer aerodynamisch geformten Karosserie in Sachen Design ihrer Zeit weit voraus war.

Um der starken Konkurrenz standhalten zu können, fusioniert NSU 1969 mit der Autounion GMBH zur NSU Autounion AG. 1985 kommt es zur Namensänderung, das Unternehmen firmiert fortan als Audi AG. An der Börse werden die Audi-Aktien jedoch weiterhin unter dem Namen NSU gehandelt.

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