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NISSAN Skyline

NISSAN Skyline

Der Nissan Skyline hat eine lange Geschichte

Die Produktionsgeschichte des Nissan Skyline begann im Jahr 1957. Bis der Nissan Skyline in Deutschland erhältlich war, vergingen über 15 Jahre. 1973 präsentierte der Hersteller den Nissan Skyline als Limousine und als Coupé erstmals auf dem deutschen Automarkt. Zeitweise wurde das Auto auch unter der Bezeichnung "Prince Skyline" und "Datsun Skyline" verkauft.

Der Nissan Skyline: nicht nur für den Alltag
Zunächst sollte der Nissan Skyline eine echte Alltagslimousine für jedermann sein. Aber schon 1969 brachte der japanische Hersteller eine Version mit der Bezeichnung "Nissan Skyline 2000 GTR" auf den Markt. Zwei Jahre später folgte die Sport-Coupé-Version. Beide Autos waren mit einem Sechszylinder-Saugmotor ausgestattet, der zwei Liter Hubraum hatte und über eine Leistung von 160 PS verfügte. 1972 erschien das Nachfolgemodell und Bilder zeigten eine starke Ähnlichkeit mit den Muscle-Cars aus den USA. Die Produktion dieser Versionen wurde aber bereits kurze Zeit später wieder eingestellt, weil die durch die Ölkrise in den 70er Jahren bedingten hohen Preise für Benzin den Absatz des Nissan Skyline 2000 GT-R nicht in die gewünschten Regionen steigen ließ. Etwa alle vier Jahre wurden seitdem neue Baureihen des Nissan Skyline angeboten. Ende der 80er Jahre war das Spitzenmodell ein Nissan Skyline GT-R mit Allradantrieb.

Die vierte Generation des Nissan Skyline kam nach Deutschland
Für das Modelljahr 1973 präsentierte der Automobilkonzern aus Japan den Nissan Skyline als viertürige Limousine, als Hardtop-Coupé und als Kombi. Veränderungen im Design waren unter anderem:

• stärker betonte Zierkanten an den hinteren Kotflügeln
• verlängerter Radstand und verlängerter Vorderwagen
• vier runde Heckleuchten

Die Modelle dieser Baureihe erhielten 1975 den aus dem Datsun 240Z übernommenen 2,4-Liter-Reihensechszylinder-Motor, der auf 113 PS gedrosselt wurde. Der Preis für einen Neuwagen lag damals bei 12.990 D-Mark. Insgesamt konnte Nissan in dieser Baureihe über 670.000 Autos auf dem Markt platzieren.

Neue Baureihe - technische Veränderungen
Ab 1977 gab es den Nissan Skyline mit der internen Bezeichnung C210 auch mit einem Turbolader. Erneut war der Radstand bei den Sechszylindern verlängert worden. Für die Vierzylinder-Versionen blieb die Karosserie unverändert. In den Ausstattungslinien GT und TI zeigte der Nissan Skyline ein anderes Grillgitter und andere Heckleuchten. Die Spitzenmodelle mit den Bezeichnungen GT-E-S und TI-E-S waren serienmäßig mit Scheibenbremsen vorne und hinten, einer Scheinwerferreinigungsanlage und Heckscheibenwischern ausgestattet. Bei einem Facelift 1979 wurden beim GT die runden Scheinwerfer durch rechteckige Leuchten ersetzt. Ein Jahr später konnte man den Nissan Skyline auch mit einem 145 PS Zweiliter-Sechszylinder mit Turbolader kaufen. Ebenfalls 1980 stand eine 2,8-Liter Dieselmaschine bereit. Die Fahrzeuge verfügten für die damalige Zeit über eine umfangreiche Ausstattung, waren aber preiswerter als andere Marken in Europa. Der Unterschied zum Opel Monza 3.0 betrug damals mehr als 10.000 D-Mark. Aus dieser Baureihe sind nur noch wenige Autos erhalten und gelten auf dem Markt für Gebrauchtwagen als Sammler- und Liebhaberstücke.


Neue Typenbezeichnungen für ein bewährtes Auto

Ab Anfang der 80er Jahre änderte der Hersteller die Typenbezeichnung für den Nissan Skyline. Das erste Fahrzeug aus der neuen Reihe war der "Nissan Skyline Hatchback R30", der von 1981 bis 1985 produziert wurde. Diesen Wagen gab es auch als RS Turbo mit 205 PS. AB 1989 stand der "Nissan Skyline Typ R31" im Autohaus. Einige der Autos waren mit der neuartigen HICAS-Vierradlenkung ausgestattet. Den "Nissan Skyline GTS" gab es als zweitüriges Coupé erst wieder ab Mai 1985 und im Februar 1987 überraschte Nissan die Presse und die Kunden mit der Vorstellung des "Nissan Skyline GTS Nismo Twin Cam", einem Sportwagen mit spezieller Sportausstattung. Der R32 erschien im gewohnten Vierjahresrhythmus Anfang 1989. Anfang 1990 stellte Nissan dann die Produktion des Nissan Skyline Kombi komplett ein. Dafür gab es in der neuen Generation einen vom Tuner aufgepeppte Version des Nismo und als V-Spec und VspecII. Grundlage für diese Sondermodelle war der Nissan Skyline GT-R mit Biturbo -Sechszylinderantrieb und 280 PS.


Die technischen Daten des R32 im Überblick
Ausgestattet mit zwei Turboladern und Allradlenkung und einer luxuriösen Serienausstattung sollte sich der Nissan Skyline in dieser Version eigentlich gut verkaufen. Neben elektrischen Fensterhebern und einer vollwertigen Soundanlage boten der elegante Innenraum und der drehfreudige und leistungsstarke Motor alle Voraussetzungen dafür. Die Eckdaten des Antriebs lauten:

• Frontmotor, Reihensechszylinder, Bi-Turbo
• Allradantrieb
• Hubraum 2.569 Kubikzentimeter
• Leistung 280 PS bei 6.800 Umdrehungen pro Minute
• maximales Drehmoment 352 Newtonmeter bei 4.400 Umdrehungen pro Minute
• manuelles 5-Gang-Getriebe
• Höchstgeschwindigkeit gedrosselt 250 km/h

Der Nissan Skyline R33 und R34
Mit Einführung der neuen Baureihe 1993 war der Nissan Skyline gewachsen. Sowohl die äußeren Abmessungen als auch das Raumangebot im Inneren hatten sich großzügig erweitert. Ab 1995 gehörte ein Fahrer-Airbag im Nissan Skyline zur Serienausstattung. Auch von dieser Modellreihe gab es eine Sonderversion in limitierter Auflage von 99 Stück mit dem Namen Nissan Skyline R33 Nismo 400R. Der Motor in diesem Auto hatte eine Leistung von 400 PS. Aufgebohrt erreichte er bei 2.771 Kubik Hubraum eine maximale Drehzahl von 10.000 Umdrehungen pro Minute. Von 1999 bis 2002 lief der Nissan Skyline R34 vom Band. Zum Preis einer Mittelklasselimousine erhielt der Autokäufer hier ein großzügiges Platzangebot und eine komplette Ausstattung, wie sie sonst eigentlich in der Oberklasse bei Porsche , BMW oder Audi zu erwarten ist. Neu war ein GTT, der 280 PS auf die Straße brachte. Dieser Motor war schon in der Vorgängerversion verbaut worden. Verbessert wurde auch die Allradlenkung und Informationen für den Fahrer gab es über einen TFT-Monitor auf der Mittelkonsole, der in dieser Version die analogen Instrumente ersetzte. Unter anderem angezeigt wurden:

• Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse
• Pedalstellung
• Ladedruck
• Öldruck

Die luxuriösen M-spec-Modelle des Nissan Skyline erhielten darüber hinaus eine Volllederausstattung und ein weicher abgestimmtes Fahrwerk. 2001 kam dann die neue Generation des Nissan Skyline, mit der Bezeichnung V35, in den Handel. Diese Autos basierten auf dem Nissan 350Z. Besonders das Coupé unterschied sich durch seine sanfte Linienführung erheblich von den ansonsten eher kantigen Autos dieses Typs. In den USA wurde der Nissan Skyline V35 unter der Bezeichnung " Infiniti G35" vermarktet.

Die aktuelle Version des Nissan Skyline
Den offiziellen Startschuss für die Einführung der aktuellen Generation des Nissan Skyline gab es im November 2006. Diese Version gibt es in Europa seit 2010 unter der Bezeichnung "Infiniti G V36/CV36". Das neue Coupé aus der Serie trägt den Zusatz G37. Ausgestattet mit einem V6-Motor mit 3.696 Kubikzentimetern Hubraum und einer Leistung von 330 PS hat Nissan mit dieser Version den Übergang zur Oberklasse perfekt gemeistert. Der Motor erfüllt die Anforderungen der Schadstoffnorm EUR 5. Im Grunde handelt es sich bei diesen Autos, die auch 2014 und 2015 auf japanischen Straßen rollen, aber nicht mehr um Abkömmlinge der Skyline-Baureihe, sondern um komplett neu konstruierte Modelle.

…in Deutschland nur noch als Gebrauchtwagen
Wer hierzulande auf der Suche nach einem älteren Nissan Skyline ist, muss überwiegend auf Importfahrzeuge aus Japan zurückgreifen. Sie sind relativ selten und in der Regel rechtsgelenkt. Exemplare aus den USA hingegen können durchaus eine Linkslenkung aufweisen und somit meist ohne Probleme eine deutsche Zulassung erhalten. Den Service übernehmen aber nach wie vor die Nissan-Händler in ganz Deutschland. Gerade bei einem gebrauchten Nissan Skyline sollte man auf den Kilometerstand achten. Tests zeigen allerdings, dass es sich beim Nissan Skyline um ein solides und robustes Auto handelt, das in der Pannenstatistik vergleichbaren Fahrzeugen von Mitsubishi , Honda oder Toyota in nichts nachsteht.

Fazit
Mit dem Nissan Skyline beweisen die Japaner, dass man ein Auto über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren erfolgreich bauen und vermarkten kann. Die Regel, alle vier Jahre eine neue Baureihe aufzulegen, ist aber unterbrochen worden. Seit 2006 werden die Autos unverändert produziert und bestimmen den japanischen Automarkt auch 2014 und 2015 mit. Gebrauchte Pkw dieser Baureihe sind inzwischen zu Liebhaberfahrzeugen geworden und relativ schwer zu finden. Besonders die Sportvarianten, die vergleichbar sind mit einem alten Modell von Porsche oder Bugatti , werden kaum noch frei gehandelt.

51 ANGEBOTE FÜR NISSAN Skyline GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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