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NISSAN Cube

Nissan Cube
NISSAN Cube

NISSAN Cube

Der Nissan Cube lief in Japan erstmals 1998 vom Band. Ab dem Frühjahr 2009 wurden erste Modelle in die USA und nach Kanada ausgeliefert. Den offiziellen Verkaufsstart in Deutschland und Europa veranlasste der japanische Hersteller auf den Zeitraum zwischen März 2010 und Anfang 2011. Gebaut wurde der Minivan auf der Nissan-B-Plattform, die auch bereits für den Micra March verwendet wurde.


Der Nissan Cube füllte eine Lücke in der Modellpalette
Angesiedelt zwischen dem Micra March und dem Sunny sollte der Nissan Cube die Modellpalette des japanischen Automobilherstellers vervollständigen. Zu den beeindruckend vielen Modellen, die Nissan außerdem für verschiedene Märkte in der Welt produziert, gehören unter anderem:

• Nissan Juke
• Nissan Note
• Nissan Qashqai als SUV (Sport Utility Vehicle)
• Nissan Murano
• Nissan Pathfinder
• Nissan x-trail als Crossover
• Nissan G-TR
• Nissan Navara (baugleich mit dem Ford Ranger)
• Nissan NV 200 als Kastenwagen sowie der
Sportwagen Nissan 370 Z

Ausgestattet war der Nissan Cube zunächst mit dem 1,3-Liter-Reihenvierzylinder-Motor, der auch schon für den Micra verwendet wurde. Ein CVT-Getriebe und der optionale Allradantrieb sollten dem Cube von Nissan Attraktivität verleihen. Vier Jahre nach der Serienpremiere in Japan gab es unter der internen Bezeichnung Z11 eine neue Version des Minivans, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Form häufig auch als Kombi bezeichnet wurde. Der Innenraum hatte deutlich mehr Volumen und der 1,3-Liter-Motor wurde durch einen Antrieb mit 1,4 Litern ersetzt. Das optische Design erschien in einer modernen Kombination von scharfen und abgerundeten Kanten. Außerdem gab es ab 2002 eine verlängerte Version mit der Bezeichnung Cube³, die als 7-Sitzer ausgelegt war. Im Jahr 2005 vollzog sich ein technisches Facelift, bei dem der bisherige Motor durch die 1,5-Liter-R4-Maschine aus dem Tiida ersetzt wurde. Außerdem stand das neue e4WD-Allradsystem zur Verfügung, das beim Durchdrehen der Vorderräder die Antriebskraft ausschließlich auf die Hinterräder übertrug.


Der Nissan Cube als Elektrofahrzeug und die neue Baureihe

Der japanische Hersteller ist bekannt für seine leistungsfähigen und haltbaren Lithium-Ionen-Batterien, die über die doppelte elektrische Energie verfügen wie herkömmliche zylindrisch geformte Batterien. Das war mit Sicherheit der Antrieb, ein Konzept für ein Elektrofahrzeug zu entwickeln, das als Nissan Denki Cube Concept 2008 entstand. Auf der New York International Auto Show wurde der elektrische Minivan erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Ebenfalls 2008 feierte der Nissan Cube Z12 seine Premiere, dieses Mal auf der LA Autoshow im November. Für diese Version des an einen Würfel erinnernden Minivans gab es sowohl einen Benzin- als auch einen Dieselmotor. Der nun auch in Deutschland und Europa verfügbare Wagen zeigte ein runderes Design als die Vorgänger. Auffallend waren das asymmetrische Heckfenster, das auf der Beifahrerseite um die C-Säule herumreicht. Ebenfalls ungewöhnlich waren die ovalen Seitenfenster im Frontbereich. Auch das Interieur bot diverse Highlights. Inspiriert von einem Jacuzzi-Whirpool zeigte der Dachhimmel ein Wellenmotiv und im Innenraum dominierten sanfte Kurven. Das Wellenmotiv wiederholte sich zum Beispiel auch auf den Becherhaltern oder den Abdeckungen der Lautsprecher. Für den Nissan Cube gibt es eine große Palette an Sonderzubehör und Innenraumvariationen, sodass ein Neuwagen ganz nach den individuellen Vorstellungen des Besitzers ausgestattet werden konnte. Es standen zum Beispiel zur Verfügung:

• Farbige Applikationen für die Lüftungsöffnungen
• Jackethaken
• Verschiedene Schalter für die elektrischen Fensterheber
• Beleuchtung im Fußraum und für die Becherhalter
• Diverse elastische Bänder in unterschiedlichen Farben
• Ein Stück Fransenteppich für die Vertiefung oben auf dem Armaturenbrett

Ausgestattet war der Nissan Cube mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Alternativ stand weiterhin das CVT-Getriebe zur Verfügung. Den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch gab der Hersteller mit 7,7 Litern auf 100 Kilometer an. Im Lauf des Jahres 2010 präsentierte Nissan einen weiteren Motor für den Nissan Cube. Dabei handelte es sich um eine 1,6-Liter-Maschine mit der Bezeichnung MT KAADO, die einen Hubraum von 1.598 Kubikzentimeter aufwies, eine Leistung von 81 kW (110 PS) bot und deren Verbrauch nur noch 6,6 Liter Diesel betrug. Außerdem hatte dieser Antrieb mit 151 g/km Kohlendioxid einen wesentlich geringeren Schadstoffausstoß. Schon ein Jahr später, also 2011, nahm Nissan den Cube aus der europäischen Modellpalette. Die Verkaufszahlen waren zuletzt deutlich hinter den Erwartungen der Japaner zurückgeblieben. Deshalb gibt es in den Jahren 2012, 2013 und 2014 den Nissan Cube jetzt nur noch als Gebrauchtwagen auf dem Automarkt.


Die beiden Motorvarianten des Nissan Cube in Europa
Zwei Reihenvierzylindermotoren, einer als Benziner und einer als Diesel, wurden für die europäischen Abnehmer in den Nissan Cube eingebaut und hatten folgende Kenndaten:

• 1,6-Liter-Reihenvierzylinder-Benzinmotor, 1.598 Kubik Hubraum, maximale Leistung 81 kW (110 PS), maximales Drehmoment 153 Newtonmeter bei 4.400 Umdrehungen pro Minute, Höchstgeschwindigkeit 170 Stundenkilometer, stufenlose Automatik (CVT), Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer in 12,4 Sekunden, Verbrauch kombiniert 7,0 Liter Super
• 1,5-Liter-dCi-Reihenvierzylinder-Dieselmotor, 1.461 Kubikzentimeter Hubraum mit 81 kW (110 PS), maximales Drehmoment 240 Newtonmeter bei 1.750 Umdrehungen pro Minute, maximale Geschwindigkeit 175 kmh, Sechsgang-Schaltgetriebe, Beschleunigung von null auf 100 kmh in 11,9 Sekunden, Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,2 l Diesel

Der Tankinhalt betrug jeweils 52 Liter.


Ein Fahrbericht über den Nissan Cube
Was in Japan lange Kult war, rollte ab März 2010 in seiner dritten Generation auch in Deutschland über die Straßen. Die außergewöhnliche Optik war bestimmt mit ein Anreiz dafür, dass seinerzeit viele Artikel erschienen, die Fahrberichte über den Nissan Cube enthielten. Einer davon stammt von der Zeitschrift Autobild, die Fahrzeuge gern ausführlich unter die Lupe nimmt und so die teilweise unübersichtlichen Informationen auf dem Markt transparenter gestaltet. Beim Nissan Cube gibt es hinsichtlich seines Designs nur zwei Meinungen. Entweder man findet ihn cool oder man hält ihn für unansehnlich. Auf jeden Fall polarisiert dieses Fahrzeug ganz eindeutig. Ein Beispiel ist die sich seitlich öffnende Heckklappe ohne C-Säule. Trotzdem halten viele Autofahrer den Cube einfach für eine Kiste. Das kommt nicht von ungefähr, denn bei einer Länge von 3,98 Metern ist der Nissan Cube 1,67 Meter hoch. Innen ist er komfortabel wie ein Wohnzimmer, mit Sitzen, die urgemütlich sind, aber trotzdem genügend Seitenhalt bieten. Der Kofferraum hat ein Fassungsvermögen, das zwischen 260 und 410 Litern liegt. Legt man jedoch die Rücksitze um, erhöht sich das Ladevolumen auf beeindruckende 1.563 Liter. Allerdings gibt es eine ziemlich hohe Ladekante, die sich unmittelbar hinter der Heckklappe am Kofferraumboden befindet. Tests zeigen jedoch, dass sich die außergewöhnlichen Autos so leicht fahren lassen wie ein Kleinwagen . Die Federung ist sehr straff, sodass sich Unebenheiten leicht in den Innenraum übertragen. Auch die Windgeräusche sind ziemlich hoch. Mit einem Wendekreis von nur 10,6 Metern lässt sich der Nissan Cube sehr gut rangieren, sodass auch das Einparken kein Problem darstellt. Allerdings war der Nissan Cube von Anfang an kein Billigauto. Ohne Sonderausstattungen, wie zum Beispiel das CVT-Getriebe, liegt der Preis für die Basisversion immerhin bei 18.000 Euro. Wer das ein oder andere Extra haben möchte, ist schnell bei mehr als 20.000 Euro angelangt. Damit liegt der Minivan aus Japan schon im Preissegment, in dem sich auch Hersteller wie BMW , Mercedes-Benz , Audi , Ford, Honda , Mitsubishi oder Renault bewegen. Lediglich die Mitbewerber aus dem südostasiatischen Raum wie Kia oder Daihatsu haben bisher Kleinwagenvans günstiger auf den Markt gebracht. Im Test konnte der Pkw jedenfalls überzeugen, sodass man die Suche nach einem gebrauchten Modell durchaus empfehlen kann. Gewohnt gut ist die Sicherheitsausstattung im Nissan Cube, der im Euro NCAP-Crashtest die Höchstwertung von fünf Sternen erhielt.


Der Nissan Cube im Vergleich mit dem Daihatsu Materia 1,5

Im Grunde sind beide Fahrzeuge echte Spaßmobile, die sich optisch sogar gleichen. Außerdem verfügen beide über ein außergewöhnliches Angebot an Platz im Innenraum. Selbst im Fond haben großgewachsene Mitfahrer ausreichend Beinfreiheit und durch die beeindruckende Höhe ist auch nach oben viel Luft. Bei Beiden lässt sich die Rückbank umklappen, aber nur der kleine Daihatsu bietet dann auch eine ebene Ladefläche. Serienmäßig verfügt der Nissan Cube zum Beispiel über einen Bordcomputer, ein CD-Radio mit AUX-Anschluss und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie über ein Tempomat und ein großes Glasdach mit Jalousie. Diese Gimmicks bietet Daihatsu hingegen nicht. Auch was Material und Verarbeitung des Interieurs anbelangt, hat der Nissan Cube deutlich die Nase vorn. Die Antriebe sind flott und obwohl der Nissan Cube etwa 200 Kilogramm mehr wiegt, hat er hier leichte Vorteile. Dies gilt auch für den Kraftstoffverbrauch, der etwa einen halben Liter unter dem des Konkurrenten liegt. Während der Cube serienmäßig über ASB und ESP verfügt, muss man beim Mitbewerber für das ESP etwa 650 Euro mehr bezahlen. Da ist der um etwa 1.000 Euro billigere Einstiegspreis schnell erreicht. Ähnlich eckig wie die beiden Kontrahenten ist der Kia Soul , der allerdings in der Bewertung beim Fahrverhalten und der Straßenlage eher schlechter abschneidet.


Fazit:
Dass das Kultauto Nissan Cube in Europa vom Markt genommen wurde, wird manchen Individualisten traurig stimmen. Schließlich erregt man Aufsehen, wenn man ein optisch so ungewöhnliches Auto fährt, das zudem noch mit viel Innenraum und großzügigem Ladevolumen überzeugt. In Japan und in Nordamerika ist die Begeisterung für den Cube jedenfalls ungebrochen und für diese Märkte werden sicher noch einige Generationen des Nissan-Würfels vom Band rollen. Ein Auto mit Spaßfaktor und vielen nützlichen Eigenschaften versteht es eben, viele Menschen zu begeistern. Es ist eine wohltuend erfrischende Abwechslung zu den immer runder und stromlinienförmiger gewordenen Designs der vielen Automobilhersteller weltweit.

22 ANGEBOTE FÜR NISSAN Cube GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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