NISSAN 370Z

Nissan 370Z
NISSAN 370Z

NISSAN 370Z

Nissan 370Z - als geschlossenes Coupé und als Roadster hat seinen ersten offiziellen Auftritt auf der Auto Show 2008 in Los Angeles. Ins Autohaus kommt das Sportcoupé dann im Dezember. Seit April 2009 ist der Nissan 370Z auch in Deutschland und Europa erhältlich. 2012 sind in Deutschland insgesamt 488 Fahrzeuge des Nissan 370Z neu zugelassen worden, von denen 378 gewerbliche Halter sind. Optische Veränderungen zum Vorgängermodell, dem Nissan 350Z, zeigt der Nissan 370Z nicht nur bei der Form der Scheinwerfer. In die Karosserie haben die Designer Retro-Elemente integriert, die an den Nissan 240Z erinnern. Der alte 3,5-l-V6-Motor wird ersetzt durch den 3,7-Liter-V6-Motor mit VVEL-System. Variable Valve Event and Lift (VVEL) verstellt den Ventilhub und die Ventilsteuerzeiten über den kompletten Drehzahlbereich und verbessert so den Durchzug des Antriebs. Das kurz abgestimmte Schaltgetriebe mit sechs Gängen verfügt über eine Antriebswelle aus einem Kohlenstofffaser-Verbundwerkstoff. Außerdem sind die Fahrzeuge mit einem VLSD Sperrdifferenzial (Viscous Limited Slip Differential) ausgestattet. Dadurch wird der Drehzahlunterschied an den Hinterrädern begrenzt. Optional steht für den Nissan 370Z eine Automatik mit sieben Stufen zur Verfügung. Dann befinden sich Schaltwippen am Lenkrad. Das elektronische System Downshift Rev Matching gibt automatisch Zwischengas beim Herunterschalten. In der Top Version beinhaltet die Ausstattung des Nissan 370Z das sogenannte Synchro Rev Control System. Hier passt die Elektronik beim Schalten automatisch die Drehzahl an. Serienmäßig gibt es darüber hinaus im Nissan 370Z das Nissan Vehicle Dynamic Control System. Im Gegensatz zum Vorgänger ist der Radstand zehn Zentimeter kürzer geworden. Vorne kommen Doppelquerlenker, hinten eine Multilink-Achse zum Einsatz.

Den Nissan 370Z Roadster präsentiert der Hersteller 2009 bei der New York International Auto Show. Er ist klassisch mit einem Stoffdach versehen, das sich unter einer Abdeckung, die in Wagenfarbe lackiert ist, verstauen lässt. Das Einfahren des Verdecks dauert nur etwa 20 Sekunden. Die Abdeckung muss nicht von Hand entriegelt werden, wie es noch beim Vorgänger der Fall war. Die technischen Daten von Coupé und Cabrio sind zum größten Teil identisch. Nach Europa kommt der Nissan 370Z Roadster im Sommer 2010. 2013 erfolgt ein Facelift für den europäischen Markt. Die Form des Lufteinlasses verändert sich und außerdem erhält der Nissan 370Z vertikales LED Tagfahrlicht. Der Preis für den Nissan 370Z wird mit dieser Überarbeitung um etwa 5.500 Euro reduziert.

Die Sondermodelle des Nissan 370Z
Speziell für Nordamerika hat das Unternehmen aus Japan auf der New York International Auto Show 2009 den Nissan 370Z Nismo Z24 09 vorgestellt. Ab Juni ist er beim Händler. Die Leistung des Kfz wird gesteigert von 243 kW (331 PS) auf 253 kW (344 PS). Auch das maximale Drehmoment ist um sieben Newtonmeter angewachsen. Für diese Leistungssteigerung sorgen diverse Veränderungen am Motorsteuergerät und das modifizierte Doppel-Auspuff-System. Das Coupé ist nur mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe verfügbar. Weitere Details, in denen sich der Sportler von den Serienmodellen unterscheidet, sind unter anderem:

• Hochleistungsstoßdämpfer
• Domstreben zwischen den vorderen Federbeinen
• nur für dieses Modell entwickelte Stabilisatoren und Federn
• veränderte Optik

2010 wird der Sportwagen noch einmal gründlich überarbeitet. Er bekommt eine breitere Frontstoßstange mit einem Spoiler, einen großen Heckflügel, einen Heckdiffusor und Seitenschweller. Es kommt 19-Zoll-Leichtgewicht-Räder aus Aluminium zum Einsatz und die Reifen haben vorne eine Größe von 245/40 R19 und hinten 285/35 R19. Diverse rote Ziernähte sorgen im Innenraum für ein sportliches Ambiente. Der spezielle Drehzahlmesser hat eine digitale Ganganzeige und die Pedalen sind aus Aluminium gefertigt. Ab 2013 kommen die Autos dann auch als Neuwagen nach Europa.

Die technischen Daten des Nissan 370Z im Überblick
Für alle drei Modelle des Nissan 370Z verwendet der Hersteller Benzinmotoren mit sechs Zylindern, 24 Ventilen und 3.696 Kubikzentimeter Hubraum. Heckantrieb und innen belüftete Scheibenbremsen vorne und hinten sind ebenfalls gleich. Jedes Kfz verfügt über eine geschwindigkeitsabhängige, servounterstützte Zahnstangenlenkung, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und hat einen Wendekreis von 11 Metern. Bei den Messwerten gibt es Unterschiede, und zwar:

• Coupé, 243 kW (331 P) Leistung, maximales Drehmoment 366 Newtonmeter bei 5.200 Umdrehungen pro Minute, Sechsgangschaltgetriebe (7-Gang-Automatik optional), Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer in 5,3 Sekunden, Kraftstoffverbrauch kombiniert 10,4 Liter Benzin, CO2-Emissionen 245 g/km
• Roadster, 241 kW (328 PS) Leistung, maximales Drehmoment 363 Newtonmeter bei 5.200 Umdrehungen pro Minute, Sechsgangschaltgetriebe (7-Gang-Automatik optional), Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer in 5,5 Sekunden, Verbrauch durchschnittlich 10,9 Liter, Schadstoffausstoß 254 Gramm pro Kilometer
• Nismo, 253 kW (344 PS) Leistung, maximales Drehmoment 371 Newtonmeter bei 5.200 Umdrehungen pro Minute, Sechsgangschaltgetriebe, Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer in 5,2 Sekunden, durchschnittlich 10,6 l, Schadstoffausstoß 248 Gramm pro Kilometer

Einige wichtige Ausstattungsdetails im Nissan 370Z
ESP gehört ebenso zur Serienausstattung im Nissan 370 Z wie Bi-Xenon-Scheinwerfer, LED Tagfahrlicht und das Intelligent Key System mit Start- und Stopp-Knopf. Das Auto hat elektrisch einstellbare Sportsitze, eine Klimaautomatik und sechs Airbags serienmäßig. Das Advanced Airbags System des Herstellers beinhaltet zweistufige Frontairbags, Gurtsensoren und einen Sensor zur Klassifizierung der Insassen. So werden die Airbags bei einem Aufprall individuell aufgeblasen. Ist der Beifahrersitz leer, wird dieser Airbag automatisch deaktiviert. Aktive Kopfstützen verringern das Risiko eines Schleudertraumas und die Gurtstraffer unterstützen die Wirkung der Sicherheitsgurte, wenn die Frontairbags ausgelöst werden. Der Nissan 370Z verfügt über ein Satelliten Navigationssystem mit 7-Zoll-Touchscreen und ein Bose Audiosystem. Auf dem Bildschirm erhält der Fahrer alle wichtigen Informationen und am Soundsystem gibt es Anschlussmöglichkeiten für mobile Endgeräte sowie eine Bluetooth-Schnittstelle. Das Navi übermittelt Echtzeit-Verkehrsinfos und der Bildschirm dient auch zur Darstellung der Bilder, die die Rückfahrkamera aufnimmt.

Der Nissan 370Z im Test
Die Zeitschrift Auto Bild hat den Nissan 370Z nicht nur diversen Tests unterzogen, sie hat auch einen Vergleich mit anderen Marken vorgenommen. Der Nissan 370Z ist ein Nachfolger des legendären Datsun 240Z, der in den 70er Jahren einer der erfolgreichsten Sportwagen der Welt gewesen ist. Heute ist der Pkw ein ernsthafter Mitbewerber mit Marken wie Audi , BMW , Porsche , Mercedes Benz oder Jaguar . Auch Mitsubishi , Ford , Honda , Mazda oder Renault versuchen sich an Sportwagen, aber die Klasse des Nissan 370Z zu erreichen, ist ein schwieriges Unterfangen. Das liegt nicht zuletzt an der konsequent durchgesetzten Leichtbauweise, dem kurzen Radstand und dem relativ geringen Gewicht. Die Optik wirkt dynamisch und der Innenraum zeigt, dass Sport für den Hersteller nicht nur ein Wort ist, sondern ein Lebensgefühl. Der Japaner bietet serienmäßig Extras, die man beim Kauf anderer Pkw oft zusätzlich bezahlen muss. Dazu gehören unter anderem ein Reifendruckkontrollsystem, Sportsitze, Snow- Modus bei der Automatik (verhindert im Winter das Durchdrehen der Reifen auf Schnee) sowie eine Festplattennavigation. Der Fahrbericht aus dem Jahr 2015 bescheinigt dem Nissan 370Z (Testfahrzeug war der Nismo V6 Coupé) ein frisches Design, hochwertiges Interieur und ein sehr gut abgestimmtes Fahrwerk. Dank der neuen Dämmung ist es im Auto vergleichsweise ruhig. Das Auto hat einen besonderen Charme und einen eigenen Charakter. In der Basisversion kostet er 33.600 Euro. Das Modell Pack beginnt bei 36.600 Euro und wer einen voll ausgestatteten Nismo fahren möchte, liegt im Preis bereits annähernd bei 50.000 Euro.

Fazit:
Ob neu oder als Gebrauchtwagen , auf der Suche nach einem sportlichen Auto fällt der Nissan 370Z ins Auge. Die Angebote sind vielfältig und besonders gebraucht kann man unter Umständen günstige Preise beim Kauf ergattern. Das ist natürlich abhängig vom Baujahr, der Ausstattung, der Laufleistung und der Frage, aus wievielter Hand das Fahrzeug stammt. Die überdurchschnittliche Serienausstattung macht den Nissan 370Z sehr interessant und auch das außergewöhnliche Design sorgt dafür, dass man mit dem Fahrzeug in der Stadt, auf der Autobahn und bei Fahrten über Land auffällt ähnlich stark auffällt, als würde man in einem der US-amerikanischen Muscle Cars über die Straßen rollen.

211 ANGEBOTE FÜR NISSAN 370Z GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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NISSAN 370Z VARIANTEN

Verbrauch, Umweltdaten & Kostenbereitgestellt vom ADAC
Eco-Daten:
Verbrauch (lt. Hst.)10,6l/100km
Verbrauch (lt. ADAC)--
CO2-Emissionen248g/km
Umweltzone4 (grün)
Kosten-Daten:
Kosten / Monat906€ / Monat 
Kosten / km73ct / km 
Versicherungsklasse19HF/28TK/29VK
KFZ-Steuer380€ / Jahr 
Informationen erhoben und bereitgestellt vom ADAC (Stand: 4/2016). mobile.de kann keine exakte Übereinstimmung mit dem tatsächlich angebotenen Fahrzeug garantieren.Quelle: ADAC e.V.