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Morgan

Morgan 4/4
Morgan

Allgemeine Informationen zur Marke Morgan

H. F. S. Morgan beginnt seine Karriere im Alter von 18 Jahren als Zeichner bei „GWR Railway Works“ im englischen Swindon. Schon bald muss Morgan feststellen, dass er sich mehr für Autos als für Lokomotiven interessiert. So verlässt er im Jahre 1906 die GWR Railway Works nach siebenjähriger Tätigkeit, und eröffnet im Alter von 26 Jahren eine Autowerkstatt in Malvern Link. Weil er sich kein Auto leisten kann, kauft er sich einen 7-PS-Zweizylindermotor von PEUGEOT und montiert ihn in ein zigarrenförmiges, dreirädriges Chassis; der erste Morgan, ein Einsitzer, war geboren. Eine Vermarktung war anfangs nicht geplant, aber nach gutem Zureden fasst Morgan den Entschluss, einige Fahrzeuge zu produzieren. Das Kapital für die nötigen Maschinen und die Erweiterung der Werkstatt bekommt er von seinem Vater.

In der Öffentlichkeit erscheint der Name Morgan erstmals 1910 bei der „Olympia Motor Show“. Die zwei vorgestellten dreirädrigen Einsitzer mit acht bzw. vier PS werden zwar ein paar Mal geordert, aber Morgan muss einsehen, dass er nur mit Zweisitzern wirklich Erfolg haben kann. Die ersten Zweisitzer präsentiert er nur ein Jahr später am selben Ort. Sie erregen die Aufmerksamkeit des damaligen Harrods-Direktors Burbridge, der daf ür sorgt, dass eines der Fahrzeuge im Schaufenster des berühmten Kaufhauses ausgestellt wird. Diese Ehre ist bis heute keinem anderen Auto zuteil geworden. Während der „Olympia Motor Show“ gehen so viele Bestellungen ein, dass Morgan expandieren muss. Im Jahr 1912 wird die Firma in eine „Limited Company“ (GmbH) umgewandelt. Morgans Vater wird Vorsitzender der Firma, er selbst behält die Geschäftsführung.

Nach beachtlichen Erfolgen im Rennsport fertigt Morgan 1915 den ersten Viersitzer, der nach dem Ersten Weltkrieg in großer Stückzahl verkauft wird. 1918 wird die neue Fabrik in Madresfield eröffnet, wo sie bis heute steht. 1933 erscheint das Modell „F“; es ist mit einem Ford -Motor versehen und wird mit seinem flachen Kühlergrill zum populärsten „three-wheeler“ aller Zeiten. Drei Jahre später wird der „Morgan Four Four“ vorgestellt; der Name des Roadsters zeigt an, dass es sich um einen Vierzylinder mit vier Rädern handelt. Er wird so erfolgreich, dass man ihm 1938 eine überdachte Coupé-Variante an die Seite stellt. Der „Four Four“ hält bis heute den Weltrekord für den längsten Produktionszeitraum desselben Fahrzeugtyps.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist die Verfügbarkeit von Stahl stark eingeschränkt; da man die Morgan-Fahrzeuge mit ihren Holz-Chassis problemlos mit Aluminium verkleiden kann, ist die Morgan Motor Company einer der ersten englischen Autohersteller, die nach dem Krieg die Automobilproduktion wieder aufnehmen kann. Aufgrund der Tatsache, dass Morgan nicht dauerhaft auf Stahl verzichten kann, die englische Regierung die Stahlversorgung aber von der Zahl der Exportkunden abhängig macht, sieht sich die Firma gezwungen, zu exportieren. Ein internationales Vertriebsnetz wird aufgebaut; der Four Four, das erste Nachkriegsmodell, ist auf den neuen Märkten in den USA, in Europa, Kanada, Südamerika, Australien und Südafrika recht erfolgreich. Die „three wheelers“ jedoch werden außerhalb Englands nicht angenommen, so dass Morgan 1950 beschließt, ihre Fertigung einzustellen. Im selben Jahr erscheint als Nachfolger des „Four Four“ der „Plus Four“, mit dem Morgan 1951 und 1952 die Mannschaftswertung in der RAC Rallye gewinnt. 1954 wird der „Four Four“ als „Series Two“ wiederbelebt. Er hat die gleiche Karosserie wie der „Plus Four“, ist aber mit einem Ford-Motor und Ford-Getriebe ausgerüstet. Ab 1956 wird der „Plus Four“ überarbeitet; es gibt ihn in nun als offenen Zweisitzer, Viersitzer und als Coupé.

In den 50er Jahren wächst die Zahl der Morgan-Clubs und ihrer Mitglieder rapide an. Beschädigte Fahrzeuge können nun besser repariert werden, weil es leichter wird, Original-Ersatzteile zu beschaffen. 1962 gewinnt ein modifizierter „Plus Four Super Sports“ in der Zweiliter-Klasse beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. In den Folgejahren entstehen so bekannte Modelle wie der Rennwagen Morgan SLR (1964) und der Morgan Plus 8 mit Rover V8-Motor (1968). Seit dem Krieg produziert Morgan bis heute nur elf PKW pro Woche, und das ausschließlich nach Kundenwunsch und von Hand; die Lieferzeit beträgt aktuell etwa ein halbes Jahr. Die Form des klassischen Morgan ist gesetzlich geschützt, so dass es keine Bausätze oder Nachbauten geben kann.

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