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Mitsubishi Colt

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Der Mitsubishi Colt - von der Kompaktklasse zum Kleinwagen
Bis auf den kleinen Minica und den großen Debonair trugen in den 60er Jahren alle Autos von Mitsubishi die Modellbezeichnung Colt. Unterscheiden konnte man die Fahrzeuge nur durch die angehängten Hubraumangaben, die von 600 bis 1.500 Kubikzentimeter reichten. Das änderte sich erst 1978. Die erste Generation des eigenständigen Mitsubishi Colt wurde vom Hersteller in die Klasse der Kompaktwagen eingeordnet. Erst in der fünften und sechsten Baureihe schrumpften die Abmessungen so zusammen, dass der Mitsubishi Colt eindeutig als Kleinwagen zu identifizieren war. Ab 2004 gab es das Auto nicht nur als Limousine, sondern auch als Cabrio .

Ein Rückblick in die Geschichte des Mitsubishi Colt
1962 erschien als Erstes der Mitsubishi Colt 600. Er war das Nachfolgemodell des Mitsubishi 500 und wies eine identische Technik auf. Dazu gehörte unter anderem der Zweizylinder-Heckmotor. Lediglich die Karosserie hatte sich vergrößert. Verkauft wurde der Mitsubishi Colt 600 als Stufenhecklimousine. Mit Einführung des Mitsubishi Colt 1000, entworfen von Designer Giovanni Michelotti, gab es das Auto erstmals auch als Kombi. Den Höchststand an Verkaufszahlen erreichte der Mitsubishi Colt 1968 mit über 130.000 verkauften Fahrzeugen.

Außergewöhnliche Technik in der ersten Baureihe
In den 70er und 80er Jahren war der Mitsubishi Colt mit sogenannten Vorgelege-Getrieben und zwei getrennten Schalthebeln ausgestattet. Durch diese Kombination der vier Vorwärtsgänge mit zwei schaltbaren Untersetzungen am Achsantrieb konnte der Mitsubishi Colt mit maximal acht Vorwärtsgängen gefahren werden. Sinnvoll nutzbar waren davon aber nur sechs Gänge. Diese Autos gelten heute als Raritäten unter den Gebrauchtwagen und sind in Sammlerkreisen sehr gefragt. Die größten Erfolge feierte der Mitsubishi Colt in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. In dieser Zeit entstanden insgesamt drei Modellreihen, und zwar der Mitsubishi Colt C50, der CA0 und der CJ10, allesamt mit nahezu unverwüstlichen Motoren ausgestattet.

Der Mitsubishi Colt kommt nach Europa
Mitte 2004 lief bereits die sechste Generation für den europäischen und deutschen Automarkt vom Band. Aufgebaut war dieser Mitsubishi Colt auf der Bodengruppe, die auch für den Smart ForFour verwendet wurde. An der Entwicklung war der deutsche Hersteller Mercedes-Benz stark beteiligt. Neben dem Dreitürer (CZ3) stand nun auch ein Fünftürer im Autohaus und ab 2006 war wieder ein Mitsubishi Colt Cabrio (CZC) als Viersitzer verfügbar.

Die Baureihe 1978 bis 1984 im Überblick
Auf dem Autosalon in Genf im Februar 1978 feierte der Mitsubishi Colt als eigenständiges Modell seine Premiere. Die Markteinführung in Deutschland erfolgte dann im Dezember. Der Mitsubishi Colt etablierte sich schnell als das meistverkaufte Modell des japanischen Unternehmens. Auch die erste Generation war noch mit dem Vierganggetriebe mit Vorgelege (4x2) ausgestattet. In der Economy-Stufe ließ sich der Mitsubishi Colt durch eine sparsame und längere Übersetzung energieeffizient fahren, während die Sport-Stufe durch eine kürzere Übersetzung eine schnellere Beschleunigung bot. Bereits im September 1981 kam dann der Mitsubishi Colt Turbo mit einem 1,4-Liter Motor und einer Leistung von 105 PS auf den Markt. 1982 erhielt der Kleinwagen im Zuge einer Modellüberarbeitung ein neues Armaturenbrett und eine geänderte Frontpartie. Im Sommer 1983 folgte der Lancer F (auch Fiore genannt). Dabei handelte es sich um die Stufenheckversion des Colt A150. Deshalb verfügte dieses Fahrzeug auch über einen Frontantrieb, während die anderen Lancer-Modelle mit Heckantrieb fuhren.

Die nächsten Generationen des Mitsubishi Colt
In den Jahren 1988 bis 2003 erschienen drei neue Baureihen des beliebten Kleinwagens. Alle Modelle waren mit einem manuellen Fünfganggetriebe und einem geregelten Katalysator ausgestattet. Der Turbomotor bei den leistungsstarken Versionen wurde durch einen Hochleistungssaugmotor mit vier Ventilen pro Zylinder ersetzt. Das Topmodell des Mitsubishi Colt war der Colt 1800 GTI-16V mit einer Leistung von 100 kW (136 PS), ABS, Servolenkung und einem strafferen Fahrwerk. Im Sommer 1990 stellte Mitsubishi die Motoren von acht auf zwölf beziehungsweise 16 Ventile um. Optisch änderte sich auch in der fünften Baureihe wenig am Mitsubishi Colt. Die markantesten Änderungen waren die Klarglasrückleuchten aus dem Sommer 1998 und die runden anstelle der eckigen Nebelscheinwerfer. Um die Schadstoffemissionen zu verringern, erfolgte 2000 eine Überarbeitung der Antriebsaggregate. Sie waren nun mit einem Vorkatalysator, einer geänderten Ansaugbrücke und Zündspulen anstelle von Zündverteilern ausgestattet. In Japan erschien eine Version des Mitsubishi Colt unter der Verkaufsbezeichnung "Mirage Cyborg" mit einem 1,6-Liter-MIVEC-Motor mit 175 PS. Die Höchstgeschwindigkeit war allerdings werksseitig bei 180 kmh begrenzt. Seit 2014 gibt es den Mitsubishi i-miev (Mitsubishi innovative Electric Vehicle), basierend auf dem Mitsubishi Colt, auch in Europa. Er benutzt die identische Technik, die im Peugeot iOn und im Citroën C-Zero eingebaut ist.

Die letzte Baureihe stammte aus den Niederlanden
Die niederländische Firma NedCar war die Produktionsstätte der letzten Serie des Mitsubishi Colt. Das Fahrzeug teilte sich wiederum die Plattform und einige Komponenten mit dem Smart ForFour. Ab 2004 stand für den Mitsubishi Colt ein leistungsstärkerer Diesel mit Common-Rail-Technologie zur Verfügung. Dieser 3-Zylinder-Antrieb wurde von Daimler Chrysler entwickelt. Der letzte Mitsubishi Colt lief am 16. November 2012 vom Band. Obwohl er als Neuwagen nicht mehr erhältlich ist, ist der Kleine aus Japan als Gebrauchtwagen äußerst beliebt. Die Motoren der letzten Serie boten folgende technische Merkmale:

• 1.1 MPI, 1.124 Kubikzentimeter Hubraum, 55 kW (75 PS) bei 6.000 Umdrehungen, maximales Drehmoment 100 Newtonmeter bei 3.500 Umdrehungen. Dieser Motor war im Modell CZC nicht verfügbar. Ab August 2008 wurde dieser Motor modifiziert und hatte bei identischer Leistung nun ein maximales Drehmoment von 100 Newtonmetern bei 4.000 Umdrehungen. Außerdem wurden Veränderungen am Getriebe vorgenommen und die Mitsubishi Cleartec Technologie kam zum Einsatz.
• 1.3 MPI, 1.332 Kubik Hubraum, Leistung 70 kW (95 PS), maximales Drehmoment 125 Newtonmeter bei 4.000 Umdrehungen pro Minute. Optional zur manuellen Schaltung steht für diesen Antrieb die Allshift Automatik zur Verfügung. Auch dieser Motor war nicht für das Cabrio gedacht.
• 1.5 MPI, 1.449 Kubikzentimeter Hubraum, 80 kW (109 PS), maximales Drehmoment 145 Newtonmeter bei 4.000 Umdrehungen. Hier stand ebenfalls für den Fünftürer die Allshift-Automatik zur Verfügung.
• 1.5 Turbo, 1.468 Kubikzentimeter Hubraum, 110 kW (160 PS), maximales Drehmoment 210 Newtonmeter bei 3.500 Umdrehungen pro Minute. Von 2005 bis 2008 gab es diesen Motor nur im CZT und CZC mit Turbolader. Von 2008 bis 2011 wurde der Antrieb im Mitsubishi Colt Rallairt mit Turbolader eingesetzt. In einer Version mit 197 PS wurde dieser Motor exklusiv für den Export in die Schweiz gebaut.
• 1.5 DI-D, 1.493 Kubikzentimeter Hubraum, 50 kW (68 PS) bei 4.000 Umdrehungen pro Minute, maximales Drehmoment 160 Newtonmeter bei 1.600 Umdrehungen pro Minute. Dieser Motor war nicht im CZC erhältlich. Von bis 2008 gab es eine Version mit 95 PS und einem maximalen Drehmoment von 210 Newtonmetern bei 1.800 Umdrehungen pro Minute.
• 1.5 DI-D mit offenem Dieselrußpartikelfilter (DPF), 1.493 Kubikzentimeter Hubraum, 70 kW (95 PS) bei 4.000 Umdrehungen pro Minute, maximales Drehmoment 210 Newtonmeter bei 1.800 Umdrehungen pro Minute, nicht erhältlich im Cabrio.

Nicht in Deutschland erhältlich war der 2008 auf dem Autosalon in Paris präsentierte Mitsubishi Colt Plus. Die Produktion des Dieselmotors war aufgrund der geringen Nachfrage inzwischen eingestellt worden. Das neue Modell erhielt die der achten Lancer-Baureihe angepasste Jet-Fighter-Frontpartie mit schmaleren und kantigeren Scheinwerfern. Die unteren Stoßfängerteile waren in Kunststoff ausgeführt und die Verkleidungen der A-, B- und C-Säulen präsentierten sich in Schwarz anstatt in der Wagenfarbe. Im Innenraum erhielt das Lenkrad eine andere Form und die bisherigen Rundinstrumente wurden durch ein Display ersetzt, das dem Fahrer wichtige Informationen auf einen Blick lieferte. Die Geräuschdämmung wurde verbessert und der Kofferraum fasste bei umgelegter Rückbank nun 1.032 Liter. An der Mittelkonsole befanden sich fortan modifizierte Regler zur Bedienung von Klima und Audioanlage. Einige Sondermodelle komplettierten das Programm.

Fazit:
Der Mitsubishi Colt war seiner Zeit in vielen Dingen voraus. Günstige Preise, eine hohe Verarbeitungsqualität und seine Wendigkeit machen ihn bei der Suche nach einem gebrauchten Kleinwagen zu einem bevorzugten Objekt. Im Vergleich mit anderen Marken wie zum Beispiel Opel , Audi , Seat oder Skoda aus Europa und den asiatischen Mitbewerbern Hyundai , Mazda , Toyota oder Honda behauptet sich der Mitsubishi Colt sehr gut. Ausgestattet mit moderner Technik, einem günstigen Verbrauch an Benzin und einem umfangreichen Sicherheitspaket (ABS, ESP, sechs Airbags serienmäßig) und in den Ausstattungslinien Intense/Invite, Inform und Ralliart ist der Mitsubishi Colt gebraucht - je nach Alter und Ausstattung - zum Preis zwischen knapp 2.000 und etwa 9.000 Euro erhältlich.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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GEBRAUCHTWAGENREPORTbereitgestellt vom DEKRA
Im Rahmen der DEKRA Hauptuntersuchung werden Fahrzeugtypen beurteilt. Die Tabelle zeigt Stärken und Schwächen der geprüften Fahrzeugtypen, abweichend vom Durchschnitt aller untersuchten Fahrzeuge. (Fahrzeugtypen > 1000 Untersuchungen in zwei Jahren)
  • Fahrwerk, Lenkung
  • Motor, Umwelt
  • Karosserie, Rahmen, Innenraum
  • Bremsanlage
  • Elektrik, Licht, Elektronik
Kommentar des Sachverständigen
Abgesehen von meist günstig zu behebenden Mängeln an der Beleuchtungsanlage zeigt der Colt bei niedrigen Laufleistungen überdurchschnittlichen Verschleiß an der Bremsanlage in Form von verschlissenen Bremsscheiben und Belägen sowie eine schlechte Freigängigkeit der Bremssättel. Ansonsten weist der Colt in fast allen Baugruppen überdurchschnittlich gute Werte aus. Besonders bei hohen Laufleistungen ist der Colt zum Teil deutlich besser als vergleichbare Fahrzeuge.
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