Maybach

Allgemeine Informationen zur Marke Maybach

Der spätere Ingenieur und Automobilkonstrukteur Wilhelm Maybach (1846-1929) wächst ab seinem zwölften Lebensjahr in einem Waisenhaus in Reutlingen auf. Er macht eine Ausbildung zum technischen Zeichner in der angeschlossenen Maschinenfabrik, deren neuer Leiter im Jahre 1865 Gottlieb Daimler wird. Daimler erkennt Maybachs Talent und bestimmt ihn zu seinem Assistenten; eine lebenslange Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft nimmt ihren Anfang. Nach gemeinsamen Stationen in der Maschinenbaugesellschaft Karlsruhe und der Gasmotorenfabrik Deutz gründet Daimler 1882 in Bad Cannstadt bei Stuttgart die „Daimler Motoren Gesellschaft“ (DMG), wo er gemeinsam mit Maybach technische Neuerungen entwickelt und schon nach kurzer Zeit Patente ins Ausland vergibt. 1889 wird auf der Pariser Weltausstellung der „Daimler Stahlradwagen“ vorgestellt, eine motorisierte Kutsche mit zwei Zylindern und der Grundstein der französischen Automobilindustrie. Sechs Jahre später folgt der „Daimler Riemenwagen“, der mit einem Heckmotor ausgestattet ist; die Kraftübertragung auf die Räder erfolgt über ein Riemengetriebe.

Vom Mercedes-Benz Pionier zum ersten Maybach Neuwagen

Kurz nach Gottlieb Daimlers Tod im Jahr 1900 entwickelt Wilhelm Maybach als technischer Direktor von DMG auf Veranlassung des österreichischen Generalkonsuls Emil Jellinek ein modernes, leistungsfähiges Automobil mit einem 35-PS-Vierzylindermotor und zwei Vergasern. Es setzt Maßstäbe in Technik und Gestaltung, nichts erinnert mehr an die Kutschenform früherer Modelle. Jellinek gibt dem Fahrzeug den Namen seiner Tochter: Mercedes. 1906 wird der 120 PS starke „Mercedes Sechszylinder-Rennwagen“ vorgestellt, Maybachs letzte Konstruktion für die DMG. Ein Jahr später scheidet er aufgrund persönlicher Differenzen mit dem neuen Chef, Gottlieb Daimlers Sohn Paul, aus dem Unternehmen aus.

Im Jahre 1909 gründet Wilhelm Maybach in Bissingen/Enz zusammen mit Ferdinand Graf von Zeppelin die „Luftfahrzeug-Motorenbau-Gesellschaft mbH“, die von Maybachs Sohn Karl geleitet und 1912 in „Maybach Motorenbau GmbH“ umbenannt wird. Pikanterweise war es den Maybachs zuvor gelungen, Zeppelins langjährigen Motorenlieferanten Daimler auszubooten. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs werden Luftschiffmotoren entwickelt und hergestellt; als Deutschland nach dem Ende des Krieges keine Luftschiffe mehr bauen darf, konzentrieren sich Wilhelm und Karl Maybach auf die Herstellung von Luxuswagen, für die sie starke und laufruhige Motoren konstruieren. In den folgenden Jahrzehnten entstehen legendäre Modelle wie der Maybach Typ 12 von 1929, das erste Auto mit V12-Motor, der langgestreckte Typ Zeppelin und die Typen SW 35, SW 38 und SW 42.

Während des Zweiten Weltkriegs wird die PKW -Produktion eingestellt, Maybach fertigt stattdessen Motoren und Getriebe für Panzer und Zugmaschinen. Nach dem Krieg wird das fast völlig zerstörte Werk wieder aufgebaut, dient jedoch vorwiegend als Reparaturwerkstätte. Im Jahre 1960 erwirbt die Daimler-Benz AG das Friedrichshafener Unternehmen, das schließlich 1969 als „Motoren und Turbinen Union Friedrichshafen“ (MTU) firmiert.

Vom Oldtimer als Gebrauchtwagen bis zum ersten Maybach vergeht viel Zeit

Die Produktion von Automobilen wird erst im Jahre 2002 wieder aufgenommen, als die Daimler AG die ehemalige „Maybach-Motorenbau GmbH“ in Form der neu gegründeten Maybach Manufaktur wieder ins Leben ruft. Das Markensignet, ein verflochtenes Doppel-M (wie „Maybach Motorenbau“) steht heute für „Maybach Manufaktur“. Das Unternehmen fertigte in Handarbeit Luxuswagen der Spitzenklasse unter Verwendung neuester Mercedes- Benz Technik. Das Flaggschiff der Daimler AG wurde als Maybach 57, 57S und 62 verkauft, wobei die Zahlen in den Modellbezeichnungen die Länge des entsprechenden Fahrzeugs in Dezimetern anzeigen. Die Kosten für einen neuen Maybach lagen bei 300.000 bis 500.000 Euro. Das brachialste Fahrzeug der ehemaligen Maybach Manufaktur ist das spektakuläre Concept Car Exelero, das am 11.05.2005 im Berliner Tempodrom seine Weltpremiere feiert. Bei diesem Modell handelt es sich um einen 700 PS starken Zweisitzer mit V12-Biturbomotor, eine Spezialanfertigung für die Fulda Reifenwerke. Letzte Entwicklung der Mercedes-Benz Tochter ist das Maybach Landaulet, das einen exclusiven Zwitter aus Limousine und Cabrio darbietet. Im Fondbereich dieses Fahrzeugs lässt sich dazu das Dach komplett elektrohydraulisch herunterfalten. Ende des Jahres 2011 gab die Daimler AG als Mutterkonzern bekannt, die Produktion von Maybach Limousinen aufzugeben. Im Zuge der Umstrukturierung soll dann über neue Modelle der Mercedes-Benz S-Klasse der Wettbewerb mit Bentley und Rolls-Royce Limousinen gesucht werden.

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