Gebrauchtwagen-Test Lada NIVA: Testbericht

Lada NIVA

Testberichte, Gebrauchtwagen-Tests & Vergleiche


Testbericht Lada Niva (ab 1976)

Der Lada Niva ist als Geländewagen kaum einer Kategorie zuzuordnen. Er ist kompakt, in etwa wie ein Suzuki Vitara oder der dreitürige Toyota RAV4, ist jedoch kein SUV. Mit den trendigen Freizeitautos in Offroad-Optik hat der Lada Niva schon wegen seiner veralteten Optik kaum etwas gemein. Im Gegensatz zu den SUV verfügt der Lada Niva beispielsweise über permanenten Allradantrieb, eine Untersetzung des Getriebes und Differentialsperren. Er ist deshalb im Gelände zu sehr hohen Leistungen fähig. Zu vergleichen wäre deshalb eher ein Land Rover Defender, obwohl der Lada Niva keinen stabilen Rahmen hat, sondern über eine selbsttragende Karosserie verfügt. Seine Qualitäten auf der Straße sind überschaubar. Der Komfort ist schlecht, die Straßenlage heikel und die Ausstattung sehr dürftig. Beispiel Bremsen: Der ADAC maß eine sehr schlechte Bremswirkung und einen sehr langen Bremsweg von 50 Metern aus 100 km/h – das führte beim ADAC zu einer Abwertung im Test. Verarbeitungsmängel gibt es nicht nur außen, wie beispielsweise eine schlechte Lackqualität oder die großen Spaltmaße, sondern auch innen. Auch hier fällt die geringe Materialqualität negativ auf. Der Kofferraum ist mit 255 Litern knapp, bei umgelegter Rücksitzbank sind es 515 Liter. Der Lada Niva wurde auch unter den Bezeichnungen Lada 2121 oder in Österreich als Lada Taiga verkauft.

Zum Testbericht Lada Niva (ab 1976)
Suche
Lada NIVA Gebrauchtwagen und Neuwagensuche