Jaguar X-Type

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Der Jaguar X-Type basiert auf der Bodengruppe CDW27, die Ford für den Mondeo 01 entwickelt hat. Durch diese Kooperation ist es dem Hersteller aus Großbritannien möglich, eine qualitativ hochwertige, aber kostengünstige Produktion für den Jaguar X-Type zu gewährleisten. Seinen ersten offiziellen Auftritt hat die Limousine mit der Bezeichnung Saloon im Juni 2001. Markentypisch für Jaguar ist der Heckantrieb. Die ersten Modelle dieses Autos gibt es jedoch ausschließlich mit Allradantrieb (4wd). Mitte 2002 stellt Jaguar dann die Basismodelle des Jaguar X-Type mit Frontantrieb vor. Zur Verfügung stehen ein 2,0-Liter-Benzinmotor sowie ein Zweiliter-Diesel. 2004 wird die Modellpalette ergänzt durch den Jaguar X-Type Estate als Kombi.

Das erste Facelift für den Jaguar X-Type
Im November 2007 erfolgt die erste Modellpflege für den Jaguar X-Type. Dabei werden das Design der Front und die Heckleuchten leicht modifiziert. Außerdem wird der Dieselmotor durch eine neue Version, den 2.2 D, ersetzt. Die Leistung liegt jetzt bei 107 kW (145 PS), der Motor hat einen Partikelfilter und entspricht den Anforderungen der Schadstoffnorm Euro 4. Erstmals ist das Dieselaggregat in Verbindung mit einem Automatikgetriebe erhältlich. Die großen V6-Benziner verfügen inzwischen alle serienmäßig über Allrad. Der Hersteller hat vom Jaguar X-Type insgesamt mehr als 350.000 Fahrzeuge verkauft. Die Produktion endet zum Jahresende 2009. Für Mitte 2015 ist mit dem Jaguar XE eine neue Mittelklasse geplant.

Die Details der Motoren in der Übersicht
Den Jaguar X-Type gibt es in den Ausstattungsversionen Classic (nur mit Dieselmotor), Sport und Executive. Im Laufe seiner Modellgeschichte ist der Jaguar X-Type mit verschiedenen Motoren ausgestattet worden. Die technischen Daten der aktuellsten Versionen sehen wie folgt aus:

• 2.2 D, Reihenvierzylinder Diesel, 2.198 Kubikzentimeter Hubraum, Leistung 107 kW (145 PS), maximales Drehmoment 360 Newtonmeter bei 1.800 Umdrehungen pro Minute, Höchstgeschwindigkeit 216 km/h, Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer in 9,1 Sekunden, manuelles Schaltgetriebe mit sechs Gängen, Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,0 l
• 2.5 V6 Allrad, Benziner, Sechszylinder, 2.495 Kubikzentimeter Hubraum, Leistung 144 kW (196 PS), maximales Drehmoment 241 Newtonmeter bei 3.000 Umdrehungen pro Minute, Höchstgeschwindigkeit 225 Stundenkilometer, Beschleunigung von null auf 100 Stundenkilometer in 8,3 Sekunden, Fünfgangschaltgetriebe (alternativ 5-Stufen-Automatik), Durchschnittsverbrauch 9,6 Liter auf 100 Kilometer
• 3.0 V6 Allrad, Benziner, Sechszylinder, 2.967 Kubikzentimeter Hubraum, Leistung 169 kW (231 PS), maximales Drehmoment 279 Newtonmeter bei 3.000 Umdrehungen pro Minute, Höchstgeschwindigkeit 235 Stundenkilometer, Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer in 7,0 Sekunden, Schaltgetriebe mit fünf Gängen (alternativ Automatik mit vier Stufen), durchschnittlicher Verbrauch 10,3 l auf 100 Kilometer

Die Motoren entsprechen der Schadstoffnorm EU4. Detaillierte Angaben über die CO2-Emissionen liegen nicht vor, können aber unentgeltlich bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH erfragt werden.

Ein paar Besonderheiten beim Jaguar X-Type
Alle Dieselmotoren im Jaguar X-Type stammen von Ford. Sie sind nahezu identisch mit den TDCI-Motoren aus dem Ford Mondeo II und verfügen über eine Common-Rail-Einspritzung. Die Tachometerskala beim Jaguar X-Type beginnt bei 10 km/h und springt dann in 20er Schritten weiter. 2007 wird der Jaguar X-Type 2.2 D vom VCD (Verkehrsclub Deutschland) als klimaschonendes Kfz empfohlen.

Der Jaguar X-Type - ein Exot in seiner Klasse
Der Jaguar X-Type kommt als Mitbewerber für die C-Klasse von Mercedes Benz, den Audi A4 und die BMW 3er Serie auf den Markt. Jaguar, das Markenzeichen für Eleganz, möchte damit und durch eine kostenbewusste Herstellung einen Platz im mittleren Preissegment erobern. Der Jaguar X-Type fährt mit Ford-Technik. Der Preis für den Jaguar X-Type 2,5 Liter V6 Benzin liegt als Gebrauchtwagen bei etwa 13.000 Euro. Als Neuwagen kostet dieses Modell 2003 noch 59.457 D-Mark, also knapp 30.000 Euro. Ein Problem ist auch der Service, denn ein flächendeckendes deutsches Werkstattnetz für Jaguar gibt es nicht. Fakt ist, dass Premium-Autos nicht groß sein müssen. Marken wie Opel haben das vorgemacht und von diesen Absatzzahlen träumt auch der Nobelhersteller Jaguar. Im Design zeigt der X-Type die typischen Jaguar-Elemente, wie eine tief herabgezogene Fronthaube und ein seitlich eingezogenes Heck. Der Kofferraum hat ein Fassungsvermögen von 452 Litern. Das ist in dieser Klasse sehr viel. Im Innenraum ist das Platzangebot allerdings eher begrenzt. Die Bedienelemente sind praktisch gegliedert und vorne sind Sitze und Sitzpositionen makellos. Das moderne Kombiinstrument, das Navigationsgerät, Klimaanlage, Radio und Telefon für die mobile Kommunikation steuert, wird per Touchscreen bedient. Auch eine Sprachsteuerung ist vorgesehen, die allerdings erst aufwendig an die individuelle Aussprache des Nutzers gewöhnt werden muss.

Der Jaguar X-Type im Test
Die Zeitschrift Auto Bild hat den Jaguar X-Type in diversen Tests auf Herz und Nieren geprüft und dazu einen Fahrbericht veröffentlicht. Die kleine Katze aus Großbritannien überzeugt in puncto Geschmeidigkeit. Bodenwellen und unebene Untergründe schluckt das Auto problemlos dank seiner ausgewogenen Federung. Die Lenkung greift direkt und die Fahrweise ist agil. Es gibt weder Traktionsprobleme noch Antriebseinflüsse in der Lenkung. ABS ist serienmäßig und greift wirkungsvoll und elektronisch präzise. Die V6-Benziner im Jaguar X-Type sind bereits aus dem S-Type bekannt. Die Fahrleistungen sind trotz des relativ hohen Gewichtes ordentlich. Das Getriebe ist leichtgängig und präzise. Das gilt auch für die gegen Aufpreis erhältliche Automatik. Zur Basisausstattung gehören neben der Klimaanlage und dem Radio auch acht Airbags. Auch wärmedämmendes Glas, Leichtmetallfelgen und elektrisch verstellbare Vordersitze gehören dazu. ESP gibt es allerdings im Jaguar X-Type nicht serienmäßig. Vorbildlich ist Jaguar bei der Garantie. Drei Jahre oder 100.000 gefahrene Kilometer - ähnlich wie bei japanischen Autos - sind Standard. Davon sind deutsche Hersteller leider noch weit entfernt. Das Fazit der Tester fällt ein wenig gespalten aus. Die Motoren sind leistungswillig und die fortschrittliche Elektronik ist zeitgemäß. Es ist ein gutes Auto geworden, aber der Reiz, ein echter Jaguar zu sein, bleibt beim Jaguar X-Type trotzdem etwas auf der Strecke. Mit seinen guten Fahrleitungen, dem sicheren Fahrverhalten, dem leichten Handling und den guten Garantieleistungen ist man bei der Suche nach einem etwas exotisch anmutenden Mittelklassefahrzeug beim Jaguar X-Type aber durchaus am Ziel seiner Wünsche angelangt.

Fazit:
Understatement ist angesagt, wenn man sich den Jaguar X-Type genauer betrachtet. Der Nobelhersteller aus Großbritannien hat sein Ziel, die Mittelklasse fest im Programm zu etablieren, aber zunächst nicht erreicht. Mit dem SE, der 2014 schon auf der IAA in Frankfurt zu sehen war, soll in diesem Jahr ein neuer Anlauf gestartet werden. Der Jaguar X-Type ist 2015 nur noch gebraucht erhältlich. Auch wenn er nicht an die Erfolge der Luxuslimousinen anknüpfen kann: Es ist etwas Besonderes, einen Jaguar zu fahren. Andere britische Hersteller, wie zum Beispiel Rover , machen es jedoch vor, dass man sein Modellportfolio durchaus von Zeit zu Zeit überdenken sollte. Was mit dem Jaguar X-Type vor etwa 15 Jahren begonnen wurde, kann sich durchaus noch zu einer Erfolgsgeschichte entwickeln.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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