Gebrauchtwagen-Test Ford Transit: Testbericht

Ford Transit

Testberichte, Gebrauchtwagen-Tests & Vergleiche


Testbericht Ford Transit 4. Generation (1986-2000)

Der Ford Transit erschien 1986 in seiner vierten Generation und wurde ungewöhnlich lange gebaut. Erst 2000 löste ihn die fünfte Generation ab. Die vierte Generation war der erste Ford Transit ohne separate „Schnauze“. Motorhaube und Frontscheibe haben den gleichen Winkel und gehen in einer Linie ins Dach über. Nach wie vor gibt es den Transit in drei verschiedenen Grundformen: als Kastenwagen, als Bus mit bis zu neun Sitzen sowie als Pritschenwagen. Auf Letzterem basieren zahlreiche Sonderversionen mit unterschiedlichen Aufbauten. Zwei Radstände, verschiedene Dachhöhen und eine Version mit Doppelbereifung hinten für höhere Traglasten standen zur Wahl. Neu an der vierten Generation des Ford Transit war eine aufwendige Vorderachsaufhängung, die für ein besseres Fahrverhalten als beim Vorgänger sorgt. Eine komplette Neukonstruktion ist der Transit deshalb nicht: Motoren, Teile des Fahrwerks sowie die Bodengruppe blieben im Wesentlichen gleich.

Zum Testbericht Ford Transit 4. Generation (1986-2000)

Testbericht Ford Transit 5. Generation (2000-2006)

Im Juli 2000 erschien die fünfte Generation des Ford Transit, die bis 2006 angeboten wurde. Diese Generation ist keine komplette Neukonstruktion: Fahrwerksteile und Motoren stammen aus anderen Ford-Konstruktionen. Der Ford Transit ist in drei Grundversionen zu haben: als Bus mit Fenstern und neun Sitzplätzen, als Kastenwagen sowie als Pritschenwagen. Vor allem auf der Basis des Pritschenwagens gibt es zahlreiche Sonderaufbauten (zum Beispiel Eiswagen). Zudem ist der Transit mit drei verschiedenen Dachhöhen sowie in vier Längen zu haben. Oft wird der Ford Transit als Konkurrent des VW Transporters gehandelt, was aber nicht stimmt. Im Gegensatz zum VW ist der Transit wesentlich größer. Konkurrenten sind Fiat Ducato oder der Mercedes Sprinter. Im Gegensatz zu diesen führte Ford mit der fünften Generation des Transit eine weltweit einmalige technische Besonderheit ein: Der Ford Transit ist wahlweise mit Front- oder Heckantrieb zu haben. 2001 gewann der Ford Transit die Auszeichnung „International Van of the Year“.

Zum Testbericht Ford Transit 5. Generation (2000-2006)

Testbericht Ford Transit 6. Generation (ab 2006)

Die sechste Generation des Nutzfahrzeugs (Nfz) Ford Transit erschien 2006 und wird bis zur Ablösung durch die bereits vorgestellte siebte Nfz-Generation in 2014 gebaut. Den Ford Transit gibt es auch in einer Bus-Version mit Fenstern und Sitzreihen für bis zu neun Personen; 2012 ergänzte Ford die Baureihe um den Transit Custom, der im Stile des VW T5 eher Pkw-ähnliche Fahreigenschaften bietet. Ford baut den Transit zudem als Kastenwagen mit geschlossenem Aufbau sowie als Pritschenwagen. Auf dessen Basis entstehen zahlreiche Sonderaufbauten, beispielsweise als Verkaufswagen. Den Ford Transit gibt es in drei verschiedenen Längen sowie mit drei unterschiedlichen Dachhöhen. Beibehalten hat Ford das technisch einmalige Konzept der fünften Transit-Generation (2000-2006): Kunden konnten den Transit wahlweise mit Front- oder Heckantrieb bestellen. Seit Mitte 2007 ist zudem eine Version mit Allradantrieb auf dem Markt. Konkurrenten sind z.B. VW Crafter und Mercedes Sprinter. 2007 wurde der Ford Transit als „Van of the Year“ ausgezeichnet. Technisch ist er ein völlig anderes Auto als der Ford Transit „Connect“, der wesentlich kleiner ist und auf dem Kompaktwagen Ford Focus basiert.

Zum Testbericht Ford Transit 6. Generation (ab 2006)
Suche
Ford Transit Gebrauchtwagen und Neuwagensuche