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Ford Explorer

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Ford Explorer

Den Ford Explorer präsentierte der Hersteller als Nachfolger des Ford Bronco im März 1990. Aufgebaut auf dem Kastenrahmen des Bronco wurde er sowohl in einer zwei- als auch in einer viertürigen Version gebaut. Da dieser SUV deutlich schwerer war als der Vorgänger, entwickelte Ford in Deutschland dafür einen neuen V6-Motor mit vier Litern Hubraum und 120 kW Leistung.

Der Ford Explorer zeigte schon bei der ersten Generation eine beeindruckende Ausstattung
Konzipiert als SUV sollten diverse Details bei der Ausstattung dafür sorgen, dass es sich bei diesem Geländewagen trotz allem um ein komfortables und durchaus luxuriöses Auto handelte. Die wichtigsten Komponenten der teilweise optionalen Ausstattung waren unter anderem:

• Touch-Drive-Allradsystem
• Automatik-Getriebe
• Zentralverriegelung
• elektrische Fensterheber und elektrisch verstellbare Sitze
• Stereoanlage
• Tempomat
• Klimaanlage
• Lederausstattung

Das Basismodell war zweitürig, verfügte nicht über Allradantrieb und besaß anstelle der Automatik eine manuelle Schaltung. Dieser Ford Explorer entwickelte sich in den USA rasch zum beliebten Familienauto. Die besser ausgestatteten Modellreihen richteten sich eher an Personen, die ein Luxusauto mit Geländequalitäten suchten.

Die Europa-Version des Ford Explorer und eine technische Besonderheit
Seit 1993 ist der Ford Explorer in der gehobenen Ausstattung auch auf dem Automarkt in Europa erhältlich. In Deutschland war in diesen Jahren der Markt für komfortabel ausgestattete Geländewagen noch relativ überschaubar. Motorisiert war das Exportfahrzeug mit einem V6 Motor mit vier Litern Hubraum und 165 PS. Eine Dieselvariante gab es nicht. Etwas gewöhnungsbedürftig war der Allradantrieb, wenn er deaktiviert werden sollte. Damit die Freilaufnaben sich komplett entriegelten, musste der Ford Explorer mindestens eine Wagenlänge entgegengesetzt seiner letzten Fahrtrichtung bewegt werden. Passierte das nicht, wurden die Freilaufnaben beschädigt. Eine fehlerhafte Übersetzung der Bedienungsanleitung führte hier anfangs zu erheblichen Problemen, die der Hersteller aus den USA allerdings zügig abstellen konnte.

Technisches und optisches Facelift für die zweite und dritte Baureihe des Ford Explorer
Die zweite Modellreihe des Ford Explorer entstand im Jahr 1995. Ein neues Design und in der viertürigen Version nun eine Länge von 4,78 Metern gaben dem SUV ein anderes Gesicht. Die Frontpartie war wesentlich aerodynamischer gestaltet. Auch das Interieur wurde einer Überarbeitung unterzogen. Ein ergonomisch gestaltetes Armaturenbrett sollte eine Angleichung für den weltweiten Automarkt herstellen. Vorn erhielt der Ford Explorer eine Einzelradaufhängung. Das trug wesentlich zu einer Verbesserung der Fahreigenschaften und des Komforts bei. Die Blattfedern an der Hinterachse blieben in unveränderter Form bestehen. Das bisherige Schneckenrolllenkgetriebe wurde durch eine Zahnstangenlenkung ersetzt. Eine weltweite Innovation gelang Ford mit dem Allradantrieb, der sich im neuen Explorer automatisch zuschaltete, wenn die Geländebedingungen dies erforderten beziehungsweise die Hinterräder keine Traktion mehr hatten. In den USA war die zweite Baureihe des Ford Explorer mit einem Fünfliter-V8-Motor mit 210 PS erhältlich, während für den Export weiterhin der Vierliter-V6-Motor aus dem Kölner Fordwerk verwendet wurde. Erst im Jahr 1997 entwickelte man für den Export einen neuen Vierliter-Motor, der beeindruckende 206 PS auf die Straße brachte. Bei dieser Motorisierung wurde eine Fünfstufen-Automatik eingesetzt. Weitere Modifikationen gab es Ende der 90er-Jahre, vorwiegend an Heck und Frontpartie, wo in die Stoßfänger runde Zusatzscheinwerfer eingebaut wurden. Ein weiterer Modellwechsel erfolgte 2001. Der Kastenrahmen wurde zwar beibehalten, aber in der neuen Version erhielt der Ford Explorer mehr Platz im Innenraum, und optional stand eine dritte Sitzreihe zur Verfügung. Die Einzelradaufhängung wurde erneuert und der Vierliter-V6-Motor überarbeitet. Außerdem stand ab der dritten Modellreihe ein neuer V8-Motor aus Leichtmetall zur Verfügung.

Die vierte Ausgabe des Ford Explorer in den Jahren 2005 bis 2010
Ab dem Spätsommer 2005 baute der US-amerikanische Hersteller keine Sondermodelle mehr mit Steuer auf der rechten Seite. Außerdem wurde die Produktion stärker auf die Anforderungen der europäischen Märkte ausgerichtet. Hier waren Eigenschaften gefragt wie ein geringeres Gesamtgewicht und ein geringerer Kraftstoffverbrauch. Die beiden folgenden Modelle zeigen im Vergleich, wie sich der Ford Explorer bis 2010 am Markt präsentierte:

• Modell 4.0 V6: Sechszylinder-Benzinmotor, Kraftstoffart Super, Hubraum 4.014 Kubikzentimeter, Leistung 214 PS, maximales Drehmoment 344 Newtonmeter bei 3.700 Umdrehungen pro Minute, 5-Stufen-Automatik, CO2-Emissionen 345 g/km
• Modell 4.6 V8: Achtzylinder-Benzinmotor, Kraftstoffart Super, Hubraum 4.605 Kubik, Leistung 218 PS, maximales Drehmoment 427 Newtonmeter bei 4.000 Umdrehungen pro Minute, 6-Stufen-Automatik, CO2-Emissionen 324 g/km

Der Ford Explorer Limited rollt seit 2011 über die Straßen der Welt
Auf der Basis des Police Interceptor Utility, der ausschließlich in den USA vertrieben wurde, entwickelte Ford den Explorer Limited. Für den Export wurde der Modellwechsel jedoch erst zum Jahreswechsel 2011 auf 2012 wirksam. Das Fahrwerk und die Karosserie wurden komplett überarbeitet. Das Mehr an Aerodynamik fällt sofort ins Auge und auch das Interieur wirkt wesentlich gefälliger. Der V8-Motor wurde aus dem Programm genommen. Den Ford Explorer gibt es nunmehr ausschließlich mit einem Reihenvierzylinder und mit einem V6-Benzinmotor. Im Vergleich zum Vorgängermodell soll dadurch eine Kraftstoffersparnis von etwa 25 Prozent erreicht werden.

Die unbekannte Größe aus den USA - der Ford Explorer
Nach wie vor ist der Ford Explorer auf dem deutschen Markt nur über freie Importeure als Neuwagen erhältlich. Auch gute Gebrauchtwagen findet man unter den Angeboten. In den USA ist dieser SUV ein Bestseller, besonders, weil er durch seine imposanten Abmessungen glänzt. Vergleichbare Offroader, allerdings mit weniger Luxus ausgestattet, sind die ebenfalls aus den USA stammenden Marken Hummer , Jeep oder Lincoln . Andere Hersteller wie zum Beispiel Toyota , Seat oder BMW liegen hier in der Größe deutlich hinter dem Ford Explorer zurück.

Der Ford Explorer für die Modelljahre 2014 und 2015
Der neue Ford Explorer, der eine Klasse unterhalb des nur in Nordamerika erhältlichen SUV Ford Expedition angesiedelt ist, sieht nicht nur wesentlich moderner aus, er wurde auch technisch deutlich aufgerüstet. Für die neue Modellserie verzichtet Ford auf den bewährten Kastenrahmen und verwendet stattdessen die Plattform des Taurus, einer Ford-Limousine, die ausschließlich für den US-Markt produziert wird. Bei den Motoren setzt Ford für den Explorer jetzt auch auf die Ecoboost-Technologie, wie sie auch bei Modellen wie dem Ford Fiesta , dem C-max, dem Escape, dem Mustang oder dem Mondeo zum Tragen kommt. Damit verringern sich Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß. Außerdem wurde der neue Ford Explorer mit zahlreichen Assistenzsystemen ausgestattet. Dazu gehören unter anderem:

• Totwinkel-Warner
• Curve-Control zum Einbremsen schon bei geringer Untersteuerung

Damit im Gelände der Fahrspaß nicht zu kurz kommt, verfügt der neue Ford Explorer über das intelligente Terrain Management System. Über einen Drehknopf können so verschiedene Fahrmodi und Fahrhilfen individuell eingestellt werden. Bei der letzten Auto Show in Detroit wurde der Ford Explorer nicht zuletzt aufgrund seiner beeindruckenden Maße und seiner Power als "Truck of the Year" ausgezeichnet. Serienmäßig verfügen die Autos selbstverständlich über Klimaanlage oder Klimaautomatik, Servolenkung, Radio sowie Zentralverriegelung und sind auch im neuen Style mit einer Innenausstattung aus Leder erhältlich. Geplant ist laut inoffiziellen Angaben eine Hybrid-Version des Ford Explorer. Ob er auch - wie zum Beispiel der Mondeo - mit einer LPG-Gas-Anlage ausgestattet wird, ist derzeit nicht bekannt.

Der Ford Explorer XLT Allrad ( 4x4 ) im Test
2013 haben Mitarbeiter des Focus den Ford Explorer XLT in der Wüste von Nevada auf Herz und Nieren getestet. Der 3,5-Liter-V6-Motor ist mit 294 PS stark genug, um das etwa 2,13 Tonnen schwere Fahrzeug zügig auf Touren zu bringen. Die Sechsgangautomatik schaltet weich und zum richtigen Zeitpunkt. Die elektrisch unterstützte Servolenkung macht das Handling des bulligen Ford Explorer leicht und angenehm. Der Ford Explorer kommt dank seiner unterschiedlichen Fahrmodi und Assistenzsysteme mit jedem Untergrund gut zurecht. Mit seinen beeindruckenden Reifen wird das Offroadfahren mit diesem Modell zum Sport, der alle Sinne begeistert. Allerdings liegt der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch bei über 12 Litern. Da aber der Einstiegspreis für das Basismodell mit etwa 22.000 Euro durchaus moderat ist, fällt der große Durst des Ford Explorers weniger ins Gewicht. Im Innenraum muss der Fahrer auf nichts verzichten. Der große zentrale Bildschirm gibt alle wichtigen Informationen zu den vorhandenen Features wie Klimaanlage, Audioanlage, Telefon etc. wieder. Der Ford Explorer ist mit dem Entertainmentsystem Ford Sync ausgestattet, das man auch aus anderen Fordmodellen kennt. Die übersichtliche und ergonomische Gestaltung im Cockpit, das aus weichem und hochwertigem Kunststoff besteht, erlaubt entspanntes Fahren.

Fazit:
Auch wenn es etwas komplizierter ist, den Ford Explorer im deutschen Autohandel zu kaufen, lohnt sich die Suche danach auf jeden Fall. In der Anschaffung ist er preiswerter, als sein wuchtiges Aussehen vermuten lässt. Auf jeden Fall aber ist ein Ford Explorer ein Exot auf deutschen Straßen und beweist Individualität. Durch die neuen Motoren ist auch der Schutz von Umwelt und Klima besser gelungen, sodass man den kräftigen SUV mit gutem Gewissen fahren kann. Das Platzangebot ist komfortabel, genauso wie die Fahreigenschaften. Luxus Offroad wäre die perfekte Beschreibung für den Ford Explorer, dessen Aussehen bereits beeindruckt, bevor man hinter dem Steuer Platz genommen hat.

174 ANGEBOTE FÜR Ford Explorer GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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